Ich schlage vor, die Menge an Gunst zu begrenzen, die ein Spieler innerhalb eines bestimmten Zeitraums durch Tempelplünderung erhalten kann.
Ein Beispiel ist der Zauber „Zeus' Zorn“, der 300 Gunst kostet. Durch die intensive Nutzung von Tempelplünderungen innerhalb der Allianz können solche Zauber in kurzer Zeit immer wieder eingesetzt werden. 10 bis 15 Zauber innerhalb einer Stunde sind dabei keine Seltenheit.
Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt vieler Kämpfe von Truppenbewegungen, Planung, Koordination und Timing hin zu einer reinen Gunstschlacht.
Die Grundidee der Tempelplünderung halte ich dabei weiterhin für sinnvoll. Die Mechanik ermöglicht es, einem Gegner Gunst zu entziehen und diese selbst zu nutzen. Dadurch wird aktives Kriegführen belohnt und der Gegner zusätzlich geschwächt.
Die heutige Nutzung unterscheidet sich davon jedoch teilweise deutlich. Statt Gunst hauptsächlich bei direkten Gegnern zu erbeuten, wird die Mechanik häufig innerhalb der eigenen Allianz genutzt, um gezielt große Mengen an Gunst für einzelne Spieler bereitzustellen. Dadurch entwickelt sich Tempelplünderung von einer Kriegsmechanik zunehmend zu einem Instrument der nahezu unbegrenzten Gunstversorgung.
Ziel dieses Vorschlags ist daher ausdrücklich nicht die Abschaffung der Tempelplünderung. Vielmehr sollen die extremen Auswüchse der aktuellen Nutzung eingeschränkt werden, ohne die eigentliche Funktion der Mechanik zu verlieren.
Ich schlage daher vor, die maximale Menge an Gunst zu begrenzen, die ein Spieler innerhalb eines bestimmten Zeitraums durch Tempelplünderung erhalten kann.
Dadurch bleibt die Taktik weiterhin nutzbar, ohne dass Kämpfe durch eine nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit von Zaubern dominiert werden. Gleichzeitig bleibt die ursprüngliche Funktion der Tempelplünderung - dem Gegner Gunst zu entziehen und daraus einen eigenen Vorteil zu ziehen - weiterhin erhalten.
Über die konkrete Ausgestaltung eines solchen Limits (z. B. Stunden- oder Tageslimit) muss natürlich diskutiert werden. Das grundlegende Ziel sollte jedoch sein, die Mechanik wieder stärker auf ihren ursprünglichen Zweck auszurichten und die Dominanz von Gunstschlachten in großen Kriegen zu reduzieren.
Begründung
Durch die Forschung „Tempelplünderung“ ist es aktuell möglich, innerhalb einer Allianz sehr große Mengen an Gunst für einzelne Spieler bereitzustellen. Dies führt dazu, dass bestimmte Zauber deutlich häufiger eingesetzt werden können, als es ihre eigentlichen Gunstkosten vermuten lassen.Ein Beispiel ist der Zauber „Zeus' Zorn“, der 300 Gunst kostet. Durch die intensive Nutzung von Tempelplünderungen innerhalb der Allianz können solche Zauber in kurzer Zeit immer wieder eingesetzt werden. 10 bis 15 Zauber innerhalb einer Stunde sind dabei keine Seltenheit.
Dadurch verschiebt sich der Schwerpunkt vieler Kämpfe von Truppenbewegungen, Planung, Koordination und Timing hin zu einer reinen Gunstschlacht.
Die Grundidee der Tempelplünderung halte ich dabei weiterhin für sinnvoll. Die Mechanik ermöglicht es, einem Gegner Gunst zu entziehen und diese selbst zu nutzen. Dadurch wird aktives Kriegführen belohnt und der Gegner zusätzlich geschwächt.
Die heutige Nutzung unterscheidet sich davon jedoch teilweise deutlich. Statt Gunst hauptsächlich bei direkten Gegnern zu erbeuten, wird die Mechanik häufig innerhalb der eigenen Allianz genutzt, um gezielt große Mengen an Gunst für einzelne Spieler bereitzustellen. Dadurch entwickelt sich Tempelplünderung von einer Kriegsmechanik zunehmend zu einem Instrument der nahezu unbegrenzten Gunstversorgung.
Auswirkungen auf das Gameplay
- Große Angriffe können bereits vor dem eigentlichen Kampf massiv geschwächt werden. Selbst sehr große Offensiven verlieren durch wiederholte Zaubereinsätze einen erheblichen Teil ihrer Schlagkraft.
- Verstärkungszauber, die vom Angreifer eingesetzt wurden, verlieren an Bedeutung, da die benötigte Gunst für Läuterungen durch Tempelplünderungen ebenfalls kurzfristig verfügbar gemacht werden kann.
- Der Ausgang von Kämpfen hängt zunehmend davon ab, wie viel Gunst eine Allianz kurzfristig bereitstellen kann, anstatt von militärischer Planung, Vorbereitung und Timing.
- Viele Spieler und Allianzen verlieren die Motivation, Allianzen/Bündnisse anzugreifen, die diese Taktik intensiv nutzen, da ein erheblicher Teil der Truppen kampflos vernichtet wird.
- Spieler werden indirekt dazu gezwungen, dieselbe Taktik ebenfalls zu nutzen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Dadurch nimmt die strategische Vielfalt ab.
- Große Allianzen profitieren deutlich stärker von dieser Mechanik als kleinere Bündnisse.
- Dies kann zu weniger Kriegen, festgefahrenen Machtverhältnissen und einer geringeren Dynamik auf der Weltkarte führen.
Vergleich mit früheren Anpassungen
Der Held Herakles wurde in der Vergangenheit deutlich abgeschwächt, weil seine Fähigkeit zur zusätzlichen Gunstgewinnung als zu stark angesehen wurde. Die aktuelle Nutzung von Tempelplünderung ermöglicht auf anderem Weg ebenfalls eine sehr hohe Verfügbarkeit von Gunst und erzeugt vergleichbare Auswirkungen auf die Spielbalance.Änderungsidee
Die Mechanik der Tempelplünderung soll erhalten bleiben. Allianzinterne Zusammenarbeit und die gezielte Nutzung von Gunst sind ein legitimer Teil des Spiels und sollten weiterhin möglich sein.Ziel dieses Vorschlags ist daher ausdrücklich nicht die Abschaffung der Tempelplünderung. Vielmehr sollen die extremen Auswüchse der aktuellen Nutzung eingeschränkt werden, ohne die eigentliche Funktion der Mechanik zu verlieren.
Ich schlage daher vor, die maximale Menge an Gunst zu begrenzen, die ein Spieler innerhalb eines bestimmten Zeitraums durch Tempelplünderung erhalten kann.
Dadurch bleibt die Taktik weiterhin nutzbar, ohne dass Kämpfe durch eine nahezu unbegrenzte Verfügbarkeit von Zaubern dominiert werden. Gleichzeitig bleibt die ursprüngliche Funktion der Tempelplünderung - dem Gegner Gunst zu entziehen und daraus einen eigenen Vorteil zu ziehen - weiterhin erhalten.
Über die konkrete Ausgestaltung eines solchen Limits (z. B. Stunden- oder Tageslimit) muss natürlich diskutiert werden. Das grundlegende Ziel sollte jedoch sein, die Mechanik wieder stärker auf ihren ursprünglichen Zweck auszurichten und die Dominanz von Gunstschlachten in großen Kriegen zu reduzieren.
