Bundestagswahl September 2013

Schwertfisch

Gast
Fakt ist aber das Hauptschüler heute praktisch keine Berufsoptionen haben. Selbst handwerkliche Berufe bleiben ihnen verschloßen. Nicht ganz ohne Grund wie ich finde.
Solange der Grund nicht ist, dass sie "verschlossen" falsch schreiben :D Welchen Grund gibt es denn, nur Abiturienten als Gas- Wasser-, Scheißeinstallateure oder Maler auszubilden?

Zuerst einmal trägt jeder Mensch für sich selbst die Verantwortung. Viele wollen dies immer auf dem Staat schieben, aber letztlich sind wir es die entscheiden was aus uns wird.
Selbst die OECD bescheinigt Deutschland unterdurchschnittliche Werte bei der sozialen Durchlässigkeit. Die Aussage "jeder ist seines eigenen Glückes Schmied" ist neoliberaler Bullshit. Kinder aus Akademikerhaushalten werden objektiv und subjektiv bevorteilt, Kinder aus Arbeiterfamilie werden schlechter bewertet und nicht gefördert - lässt sich alles empirisch belegen. Mit einem ausländisch klingenden Nachnamen hast Du weniger Chancen am Arbeitsmarkt, egal wie Deine Qualifikationen sind und ob Du Deutsch wie Deine Muttersprache beherrscht. Entsprechend belegbar. Es gibt tonnenweise Beispiele für klare Diskriminierungen, zusätzlich noch geschlechtsspezifische, ökonomische, etc.

Der andere Punkt ist, dass es für Menschen aus niedrigen sozialen Schichten schwerer ist etwas zu werden, als für Leute aus hohen. Das liegt bei Weitem aber nicht an Rassismus. Es ist doch eher so, dass die Unterstützung aus dem Elternhaus und auch die Werte die sie einen Vermitteln entscheidend sind für die Entwicklung eines Kindes. Wenn die Eltern aber ihr Kind zum Asi machen, dann kann das deutsche Schulsystem das nicht verhindern.
Das Deutsche Schulsystem ist in internationalen Vergleichen erbärmlich, die finanzielle Ausstattung der Bildungsträger katastrophal, die Ausbildung der Lehrer bescheiden. Auch das sind Werte aus internationalen Vergleichsstudien. NATÜRLICH könnte das Deutsche Schulsystem in einer Vielzahl von Punkten VIEL besser werden.
 

DeletedUser29666

Gast
Asyl Bewerber dürfen deshalb 9 Monate nicht arbeiten, weil diese Maßnahme als Protektionismus gegen Wirtschaftsflüchtlinge wirkt und eine Abschaffung der Sperrfrist diese sehr begünstigen würde. Selbst Pro Asyl Organisationen wollen bei einer Sperrfrist bleiben, wenn auch mit kürzerer Zeit.
Mhh, Wirtschaftsflüchtlinge ... Eben diese schippern doch mit Booten zu uns rüber. Die arbeiten dann halt schwarz, gute Lösung!
Warum die Abschlüsse nicht anerkannt werden ist relativ einfach zu beantworten.
Es gibt keine einheitlichen Standarts. Und ich wäre schon froh wenn der Doktor der mich da gerade behandelt, dass nach deutschen Gesundheitsvorschriften etc. pp. macht als wenn er das nach rumänischen macht.
Ja, der Beruf des Arztes wäre jetzt der einzige Beruf, über den man wirklich streiten könnte. Nur deswegen habe ich ihn aufgeführt.
Natürlich ist nicht alles Einheitlich, aber ich vermute, dass ein Ingenieur in China, Chile oder Kannada ein ähnliches Know-how besitzt, und es gibt nichts, was man nicht nachhohlen könnte.

Bei den Bäckern als bestes Beispiel, macht dies überhaupt kein Sinn.
 

Casadonis

Gast
Das mit dem Straßenreiniger war eher eine Übertreibung, wobei es auch da Jobs gibts wo du deutlich weniger verdienst und nichtmal ne Ausbildung brauchst.
Fakt ist aber das Hauptschüler heute praktisch keine Berufsoptionen haben. Selbst handwerkliche Berufe bleiben ihnen verschloßen. Nicht ganz ohne Grund wie ich finde.
Warum hat denn ein Hauptschüler heute keine Perspektive und warum findest dass das nicht ganz ohne Grund ist?
Sind alle Hauptschüler doof? oder weshalb? Ich komme aus einer Großfamilie, bin der einzige mit Abitur. Meine anderen Geschwister waren auf der Hauptschule, haben alle einen Beruf erlernt, sind Metzger, Bäcker, Koch, Einzelhandelskauffrau usw. geworden. Das was man früher die klassischen Berufe für Hauptschüler nannte, so wie auch Fräser, Dreher und ähnliches. Warum sollte ein Hauptschüler das heute nicht können? Liegt es nicht eher an unserer Gesellschaft das wir die einfach schon mal vorab mit einem Malus ausstaffieren und ihnen keine Chance geben? Muss ein Friseur Abitur haben? und leider macht es eben in vielen Fällen einen Unterschied ob auf der Bewerbungsmappe Dieter Müller steht oder Cengiz Özgentürk oder Mohammed Ben Mohammed al Jusuf. Auch wenn letztere vielleicht sogar den besseren Notenschnitt haben.

Zuerst einmal trägt jeder Mensch für sich selbst die Verantwortung. Viele wollen dies immer auf dem Staat schieben, aber letztlich sind wir es die entscheiden was aus uns wird. Ich hatte auch nur ne Empfehlung für eine Realschule. Ich hab mich durchgebissen. Heute studiere ich an einer sehr guten Universität Wirtschaftsingenieurswesen. Das könnte auch jeder Ausländer schaffen. Es gibt ja auch genug die es schaffen.
Der andere Punkt ist, dass es für Menschen aus niedrigen sozialen Schichten schwerer ist etwas zu werden, als für Leute aus hohen. Das liegt bei Weitem aber nicht an Rassismus. Es ist doch eher so, dass die Unterstützung aus dem Elternhaus und auch die Werte die sie einen Vermitteln entscheidend sind für die Entwicklung eines Kindes. Wenn die Eltern aber ihr Kind zum Asi machen, dann kann das deutsche Schulsystem das nicht verhindern.
Ganztagsschulen sind in meinen Augen der weiteste Schritt den man da gehen kann. Wir sind hier nicht im Kommunismus wo die Kindererziehung staatliche Aufgabe ist.
Wie der Fisch schon sagte, unser Schulsystem ist schlecht, der Lernstoff muss durchgezogen werden, ohne Rücksicht auf Verluste, auf einzelne Schüler wird nicht mehr eingegangen. Nachhilfeunterricht oder andere unterstützende Möglichkeiten sind oftmals kostenpflichtig und eben genau von den betroffenen Familien nicht finanzierbar. Viele wollen aber können nicht, wobei es sicher auch genügend gibt die auch nicht wollen.
 
Hauptschüler haben deswegen keine Möglichkeiten mehr, weil immer mehr Leute Abitur machen. Wenn ich bei den Bewerbern Abiturienten und Hauptschüler habe nehme ich natürlich die Abiturienten.
Ich empfinde unser Schulsystem eher als viel zu lasch. Da wird ja alles durchgezogen. Sollte alles viel leistungsorientierter werden. dieses ganze verhätscheln ist doch für die Tonne
 

- mistake -

Gast
Hauptschüler haben deswegen keine Möglichkeiten mehr, weil immer mehr Leute Abitur machen. Wenn ich bei den Bewerbern Abiturienten und Hauptschüler habe nehme ich natürlich die Abiturienten.
klar, die ganzen bäckereien, baufirmen usw. werden ja von bewerbern mit abitur überschwemmt, da haben hauptschüler keine chance mehr..
Ich empfinde unser Schulsystem eher als viel zu lasch. Da wird ja alles durchgezogen.
dafür scheinst du ja ein gutes beispiel zu sein..


Sollte alles viel leistungsorientierter werden. dieses ganze verhätscheln ist doch für die Tonne
genau, diese ganzen arbeiterkinder, ausländer und ähnliches gesocks sollten endlich wieder wissen, wo ihr platz ist!
nämlich am unteren ende der gesellschaft!
kannst du doch nix dafür, wenn deren papi ihnen keine nachhilfe bezahlen geschweige denn das studium sponsoren kann!
wo kämen wir dahin, wenn die alle studierten?
wer wäscht denn dann später unsere geländewagen für 5€ die stunde?
 
klar, die ganzen bäckereien, baufirmen usw. werden ja von bewerbern mit abitur überschwemmt, da haben hauptschüler keine chance mehr..
Selbst für den Beruf des Bäckers wird mittlerweile z.T. ein Realschulabschluss vorausgesetzt. Für viele Berufe wo früher noch ein Realschulabschluss ausgereicht hat braucht man mittlerweile ein Abitur. Wie z.B. für den Beruf der Krankenschwester.

dafür scheinst du ja ein gutes beispiel zu sein..
Eher nicht. Man wollte 2x das ich eine Klasse überspringe. Wollte ich aber nicht.

genau, diese ganzen arbeiterkinder, ausländer und ähnliches gesocks sollten endlich wieder wissen, wo ihr platz ist!
nämlich am unteren ende der gesellschaft!
kannst du doch nix dafür, wenn deren papi ihnen keine nachhilfe bezahlen geschweige denn das studium sponsoren kann!
wo kämen wir dahin, wenn die alle studierten?
wer wäscht denn dann später unsere geländewagen für 5€ die stunde?
Du hast den Punkt nicht verstanden. Das Abitur ist einfach auf einen Anforderungsniveau das nicht hinehmbar ist.
Man müsste die Ferienzeit stark kürzen. Die Wochenstunden erhöhen. Das allgemeine Niveau stark anheben in den Lehrplänen. Die Abiturquote auf ca. 25% reduzieren usw.
Es ist absolut bescheuert, dass 50% der Schüler Abitur machen. Das entwertet das Abitur total. Meine ehemalige Mathelehrerin meinte auch, dass sie das Niveau alle paar Jahre senken muss um noch die Schüler durch ziehen zu können.
Wer gut ist wird da sein Abitur schaffen. Wer schlecht ist wird es nicht schaffen. Egal ob er aus guten Elternhaus kommt oder nicht.
 

Schwertfisch

Gast
Selbst für den Beruf des Bäckers wird mittlerweile z.T. ein Realschulabschluss vorausgesetzt. Für viele Berufe wo früher noch ein Realschulabschluss ausgereicht hat braucht man mittlerweile ein Abitur. Wie z.B. für den Beruf der Krankenschwester.
...weil nichts wichtiger ist, als einen unterbezahlten Job zu machen, der genau so gut von angelernten Kräften erledigt werden kann.

Das Abitur ist einfach auf einen Anforderungsniveau das nicht hinehmbar ist.
Wer legt das denn fest?

Man müsste die Ferienzeit stark kürzen. Die Wochenstunden erhöhen. Das allgemeine Niveau stark anheben in den Lehrplänen. Die Abiturquote auf ca. 25% reduzieren usw.
Und das bei schon 10% Unterrichtsausfall durch Lehrermangel. Reality-Check?

Egal ob er aus guten Elternhaus kommt oder nicht.
Und hier strotzt Du mal wieder vor Ignoranz gegenüber den soziographischen Fakten. Wie hast Du eigentlich Dein Abitur bestanden...
 

- mistake -

Gast
Selbst für den Beruf des Bäckers wird mittlerweile z.T. ein Realschulabschluss vorausgesetzt. Für viele Berufe wo früher noch ein Realschulabschluss ausgereicht hat braucht man mittlerweile ein Abitur. Wie z.B. für den Beruf der Krankenschwester.
wo hast du das denn her?
glaubst du das ernsthaft?
und komm mir bloß nicht wieder mit iwelchen welt.de-quellen...



Eher nicht. Man wollte 2x das ich eine Klasse überspringe. Wollte ich aber nicht.
nun, dein deutschlehrer kann schon mal auf keinen fall zu den befürwortern gehört haben.



Du hast den Punkt nicht verstanden.
doch,doch, ich habe durchaus verstanden...

Das Abitur ist einfach auf einen Anforderungsniveau das nicht hinehmbar ist.
Man müsste die Ferienzeit stark kürzen. Die Wochenstunden erhöhen. Das allgemeine Niveau stark anheben in den Lehrplänen. Die Abiturquote auf ca. 25% reduzieren usw.
Es ist absolut bescheuert, dass 50% der Schüler Abitur machen. Das entwertet das Abitur total.
und wer bestimmt, was nicht hinnehmbar ist?
leute wie du und deinesgleichen etwa?

ich verstehe schon diesen gedankengang,
man würde sich gerne wieder mehr abgrenzen vom sonstigen pöbel, elitärer sein...

das abitur wird also entwertet?
man braucht sich nur deine pubertäre signatur anzuschauen um festzustellen, dass das abitur keinesfalls eine "reifeprüfung" ist, ganz und gar nicht...
immer vorausgesetzt, dass deine biographischen angaben überhaupt der wahrheit entsprechen...
 
Eher nicht. Man wollte 2x das ich eine Klasse überspringe. Wollte ich aber nicht.
Gleich 2 Klassen wiederholen, du Armer.

Aber wie erklärt es sich dann das die rumänische Pflegekraft nicht als solches in Deutschland arbeiten kann weil kein anerkannter Abschluss. Aber Pflegebedürftige gerne in ein rumänisches Pflegeheim gehen weil sie da besser umsorgt werden und das von dieser Pflegekraft?
 

-Limette-

Gast
wo hast du das denn her?
glaubst du das ernsthaft?
und komm mir bloß nicht wieder mit iwelchen welt.de-quellen...





nun, dein deutschlehrer kann schon mal auf keinen fall zu den befürwortern gehört haben.





doch,doch, ich habe durchaus verstanden...



und wer bestimmt, was nicht hinnehmbar ist?
leute wie du und deinesgleichen etwa?

ich verstehe schon diesen gedankengang,
man würde sich gerne wieder mehr abgrenzen vom sonstigen pöbel, elitärer sein...

das abitur wird also entwertet?
man braucht sich nur deine pubertäre signatur anzuschauen um festzustellen, dass das abitur keinesfalls eine "reifeprüfung" ist, ganz und gar nicht...
immer vorausgesetzt, dass deine biographischen angaben überhaupt der wahrheit entsprechen...
Selbst für den Beruf des Bäckers wird mittlerweile z.T. ein Realschulabschluss vorausgesetzt. Für viele Berufe wo früher noch ein Realschulabschluss ausgereicht hat braucht man mittlerweile ein Abitur. Wie z.B. für den Beruf der Krankenschwester.



Eher nicht. Man wollte 2x das ich eine Klasse überspringe. Wollte ich aber nicht.



Du hast den Punkt nicht verstanden. Das Abitur ist einfach auf einen Anforderungsniveau das nicht hinehmbar ist.
Man müsste die Ferienzeit stark kürzen. Die Wochenstunden erhöhen. Das allgemeine Niveau stark anheben in den Lehrplänen. Die Abiturquote auf ca. 25% reduzieren usw.
Es ist absolut bescheuert, dass 50% der Schüler Abitur machen. Das entwertet das Abitur total. Meine ehemalige Mathelehrerin meinte auch, dass sie das Niveau alle paar Jahre senken muss um noch die Schüler durch ziehen zu können.
Wer gut ist wird da sein Abitur schaffen. Wer schlecht ist wird es nicht schaffen. Egal ob er aus guten Elternhaus kommt oder nicht.

Dein Beitrag mit der Krankenschwester ist nicht richtig^^ Abitur ist keine Pflicht!
 

simpsons3

Gast
Die Grünen versuchen alles um in der Wählergunst noch weiter abzustürzen. Ich denke wir haben unseren nächsten Fall für die 5% Hürde.
Ja, aber nur, weil die meisten Deutschen - oder sogar die meisten Europäer - leider immer noch totale Rassisten und ausländerfeindlich sind.

Ich beziehe keine Sozialleistungen oO
Das ist definitiv eine Falschaussage.

Nein? Du bist nicht krankenversichert, hast keine Schule besucht, benutzt keine öffentlichen Gelände, bist nicht arbeitslosen - und rentenversichert? Pflegeversicherung auch nicht? Wir beziehen ALLE tonnenweise Sozialleistungen, wir sind ALLE Bestandteil der Sozialsysteme. Und Migranten haben einen wesentlichen Anteil am Bestand dieser Soziallsysteme. So wenig ich KGE auch leiden kann, aber sie spricht hier nicht von "Migration in die Sozialsysteme", so sehr Du das in Deinem latenten Rassismus auch so auslegen möchtest.
Genau richtig!

Das Problem liegt nicht bei diesen Menschen, sondern bei den Zuständen in ihrer Heimat.
Dort, in der Heimat sollte man etwas verändern, anstatt sie hier einwandern zu lassen - man muss die Ursache bekämpfen, nicht die Konsequenzen...
Ich geb dir vollkommen recht, dass die Lebensbedingungen in den Herkunftsländern verbessert werden muss. Wenn die Lebensbedingungen sich verbessern, wird der Wunsch nach Auswanderung (bzw. aus europäischer Sicht nach Einwanderung) schnell verschwinden - fast jeder Mensch bleibt lieber in seiner Heimat, als dauerhaft auszureisen; Lech Walesa nahm einst sogar den Friedensnobelpreis nicht persönlich entgegen, weil er fürchtete, dass ihm die Rückreise nach Polen verweigert wird. Unabhängig von der Hautfarbe, dem Bildungsstand oder der Herkunft. So lange die Bedingungen aber schlecht ist, müssen wir Asylsuchende aber mit offenen Armen empfangen - das ist die Pflicht einer Gesellschaft, die Philanthropie, Freiheit, Nächstenliebe und Offenheit propagiert.

ALG II ist eine reine Transferleistung. Kranken- und Rentenversicherung etc. sind Versicherungsleistungen.
Bei der Rente kriege ich raus was ich einzahle. Bei der Krankenversicherung bezahle ich dafür das ich versichert bin, wie bei einer privaten. Nur das eine private für mich wessentlich billiger wäre ^^
Du bekommst bei der Rente nicht raus, was du einbezahlst. Wenn dem so wäre, gäbe es keine wirtschaftlichen Probleme des demographischen Wandels.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

simpsons3

Gast
Vermutlich an rechten Meinungsmacher-Medien. Und am Unwillen oder der Unfähigkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren. An mangelnder Intelligenz. An der leider nicht gründlich vorgenommenen Entnazifizierung. An Minderwertigkeitskomplexen, potentiell ausgelöst durch große Hässlichkeit oder zu kleine Penisse. An zu großen Einkommensunterschieden in der Gesellschaft. Am Alkohol.

Gäbe es einen einzigen Grund für Faschismus (auch latenten), und wüsste ich den, würde ich den ganz einfach bekämpfen.
 

-SirPatrick-

Gast
Vermutlich an rechten Meinungsmacher-Medien. Und am Unwillen oder der Unfähigkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren. An mangelnder Intelligenz. An der leider nicht gründlich vorgenommenen Entnazifizierung. An Minderwertigkeitskomplexen, potentiell ausgelöst durch große Hässlichkeit oder zu kleine Penisse. An zu großen Einkommensunterschieden in der Gesellschaft. Am Alkohol.
Unwille, das eigene Verhalten zu reflektieren? Ernsthaft? Sollten das nicht mal erst die Migranten machen?!! Auf die anderen Aufzählungen brauch ich gar nicht einzugehen, einfach, weil's nur Bullshit ist, sorry.^^
 

simpsons3

Gast
Du fällst also auch unter den Reflektions-Unwillen.

Nazis erkennen halt oft genug nicht, dass sie Nazis sind. Daher kommt auch die schöne Begriffsschöpfung "Neonazi". Der Begriff hat keinen anderen Zweck, als sich sprachlich von den Grausamkeiten des Dritten Reichs zu distanzieren und sich gleichzeitig inhaltlich genau diese Grausamkeiten, genau diesen Faschismus, als Idealbild Deutschlands zu wünschen.
 
Und hier strotzt Du mal wieder vor Ignoranz gegenüber den soziographischen Fakten. Wie hast Du eigentlich Dein Abitur bestanden...
Mit einer Familie die Anspruch auf einen §5 Schein hat. Ohne Nachhilfe. Ohne Unterstützung meiner Eltern. Ohne Unterstützung von überhaupt iwen. Das ganze nenne ich bescheiden Eigeninitiative.

Und das bei schon 10% Unterrichtsausfall durch Lehrermangel. Reality-Check?
Wir könnten schon heute viel mehr Lehrer einstellen. Es ist nicht so das sie nicht da sind. Es ist so das der Etat es nicht hergibt.

...weil nichts wichtiger ist, als einen unterbezahlten Job zu machen, der genau so gut von angelernten Kräften erledigt werden kann.
Und wenn ich x Bewerber habe und davon genug einen Realschulabschluss haben, weil mittlerweile fast jeder mindesten einen solchen hat, dann werden die Anforderungen nicht hochgeschraubt.
 
wo hast du das denn her?
glaubst du das ernsthaft?
und komm mir bloß nicht wieder mit iwelchen welt.de-quellen...
Würde es dich interessieren könntest du z.B. eine Anfrage machen an die entsprechenden Stellen. Aber da ich erst vor kurzem mein Abitur gemacht habe kriege ich natürlich von vielen Freunden mit wie deren Suche nach einer Ausbildung/Studium verläuft.
Ansonsten ist es aber kein Geheimnis, dass die Abiturquote in vielen Berufen immer weiter ansteigt. Kein Wunder wenn die Abiturientenquote in Berlin in 10 Jahren um 15% steigt. Das kann man sich eigentlich auch selber denken. Wundert mich das du es nicht kannst.


nun, dein deutschlehrer kann schon mal auf keinen fall zu den befürwortern gehört haben.
Ich habe in meiner Deutsch Abiturklausur solide 10 Punkte gehabt ^^
Eigentlich sogar 11 gab aber tatsächlich einen Abzug wegen der Rechtschreibung.
das abitur wird also entwertet?
Ja! Und es wird hier auch sehr gut beschrieben.
Seitdem ziehen die Verantwortlichen alle Register, um den „Abiturwahn“, wie der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, es nennt, voranzutreiben. Die Mittel dazu heißen G8, Zentralabitur, Bildungsstandards, Methodenkompetenzen und derlei mehr. Im Ergebnis laufe es auf einen „inhaltlichen Minimalismus“ hinaus, „der sich als ,lernen lernen’ verkauft“, so Kraus. Inhalte und Wissen würden nebensächlich, selektives Lesen (“literacy“), Präsentieren (Powerpoint), Diskutieren und Rechnen für den Alltagsgebrauch stünden im Vordergrund.

Doch auch für viele, die die „harten“ Fächer wählen, kommt an der Uni oft das böse Erwachen. „Die Grundlagen aus der Schule waren in meinem Studium nicht mal für die allererste Woche im ersten Semester ausreichend. Die Mathematik musste noch mal von Grund auf neu aufgebaut werden, während in den Physik-Vorlesungen Kenntnisse benötigt und vorausgesetzt wurden, die weit über das Abi-Niveau hinausgehen, um überhaupt sinnvoll anfangen zu können“, schreibt ein Student in einem Online-Forum. „Dazu habe ich aufgrund der Unterforderung in der Schule nie gelernt, zu lernen, so dass ich heute erhebliche Probleme habe, wenn ich mir Dinge aus Büchern und anderen Quellen mühsam zusammensammeln muss.“ Das gehe aber nicht nur ihm so, betont er, sondern vielen seiner Kommilitonen mit Einser-Abiturnote. Der Student zieht das Fazit: „Man ist alles andere als reif für die Hochschule.“
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/hochschulreife-abi-na-und-11930726.html
 

-SirPatrick-

Gast
Du fällst also auch unter den Reflektions-Unwillen.

Nazis erkennen halt oft genug nicht, dass sie Nazis sind. Daher kommt auch die schöne Begriffsschöpfung "Neonazi". Der Begriff hat keinen anderen Zweck, als sich sprachlich von den Grausamkeiten des Dritten Reichs zu distanzieren und sich gleichzeitig inhaltlich genau diese Grausamkeiten, genau diesen Faschismus, als Idealbild Deutschlands zu wünschen.
Und du fällst wohl unter diejenigen, denen jeglicher Sinn von Nationalstolz abgeht.