das BGE

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von Quallenwolf, 06.06.12.

  1. Cancelot

    Cancelot

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    Schön wärs. Das stimmt nur theoretisch. Praktisch sind gerade für die Unternehmer, Freiberufler und auch einkommensstarke Angestellte die Möglichkeiten zur Steuerersparnis enorm.

    kaufst du einen Fernseher bezahlst du ihn incl. Mehrwertsteuer. kauft z.B. ein Apotheker einen Fernseher und behauptet, der Fernseher wäre für seinen Laden und diene z.B. als Display für Kundeninformation, dann kann er die im Kaufpreis enthaltene Mehrwertsteuer als Vorsteuer von seiner Steuerschuld abziehen - 19% gespart. Der arme Simpsons muss sich tagtäglich auf diese Weise verarschen lassen. Für mögliche Kontrollen fehlt das Personal. Baue ein Haus und spare dir über Jahre hinweg massenhaft Steuern. Allerdings brauchst du hierzulande schon ein hohes Einkommen um so ein Vorhaben überhaupt realisieren zu können. Stell dir eine Haushaltshilfe ein und setze ihren Lohn von deiner Steuerschuld anteilig ab. Allerdings musst du dir erstmal eine Haushaltshilfe leisten können. Unternehmen pflegen ihre Steuerschuld mit dem Finanzamt zu verhandeln. da kommt es regelmäßig zu Vergleichen. Große Unternehmen verhandeln direkt mit Staatssekretären und Ministern und schwingen dabei die Arbeitsplatzkeule. Beispiele gibt es massenhaft...
     
  2. Quallenwolf

    Quallenwolf

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    Und tdem bezahlen die einkommensstärksten 10% über 50 der steuern.
     
  3. Quallenwolf

    Quallenwolf

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    Der deutsche Staat hat schulden und muss für diese eine exponentiell wachsende menge an Zinsen bezahlen.
    Ohne Wachstum unmöglich. Dazu gibt es ohne Wachstum auch keine Verbesserung der waren mehr.[:[

    Privat geführte unternehmen laufen meistens besser. Der Staat müsste schon verstaatlichen, damit sie investieren können.
    Schau dir mal die Post an.

    Wenn du den reichen mehr Geld nimmst reduzierst du die Akkumulation. Vermögensflucht wie in Schweden wäre die folge.



    Weil ich alles was über 50% geht schlicht nicht fair finde. Warum sollten die reichen auch soviel mehr bezahlen als der Rest?


    http://www.amazon.de/gp/aw/d/3831118698

    http://de.m.wikipedia.org/wiki/Liberalismus
     
  4. Weißt Du noch, mit welchen Argumenten diese Schulden angehäuft worden sind? "Ein auf Pump finanziertes Konjunkturprogramm, welches dann einen sich selbst tragenden Aufschwung erzeugt, von dem dann die Schulden bezahlt werden können!". Klappt irgendwie nicht wirklich...Wachstum bedingt auch ein Wachstum der Schulden, weshalb die Forderung "mehr Wachstum um die steigende Schuldenlast finanzieren zu können!" hohl ist.

    Wo ist denn da der Zusammenhang? Einfach eine Phrase gedroschen?

    Braucht gerade irgendwer einen Bankenrettungsschirm? Und was ist eigentlich mit der Post?

    Hast Du auch den Eindruck, dass es den Schweden so schlecht geht?

    Das nennt man Sozialprinzip. Abgesehen davon sind die Reichen reich, weil die Armen arm sind.
     
  5. Quallenwolf

    Quallenwolf

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    Wie planst du den der steigenden zinslast entgegen zu treten?
    Dazu ist gegen Kredit finanziertes Wachstum nichts einzuwenden
     
  6. xIceCubex

    xIceCubex Gast

    Und trotzdem halten die oberen 20% des Landes 80% des Vermögens, so schlecht scheint es denen nicht zu gehen.
    Wir brauchen auch keinen höheren Spitzensteuersatz, wenn die jenigen die ihn zahlen müssten ihn zahlen würden hätten wir schon deutlich mehr in der Kasse. Aber Steuerschlupflöcher werden von guten Vermögensverbratern und anderen Finanzjongleuren gnadenlos ausgenutzt damit der arme Reiche bloß keine Steuern zahlen muss.
     
  7. Durch Nicht-Begleichung.

    Abgesehen von der zunehmenden Staatsverschuldung?

    Blödsinn. Du hast Wirtschaftswachstum wenn die Summe der Waren und Dienstleistungen wächst. Die Ware kann also auch SCHLECHTER werden, gar billiger, solange davon MEHR produziert und umgesetzt wird. Die Grundannahme, dass Wirtschaftswachstum ÜBERHAUPT etwas Gutes ist, ist schon nicht zu begründen.

    Du willst doch die Behauptung stützen, dass es früher schlechter war. Nun tritt auch mal den Beweis an.

    Es sagt in erster Linie aus, dass der, der mehr hat, auch mehr leisten kann. Das Prinzip der "starken Schulter". Siehst Du das in Deutschland irgendwo gegeben? Genau das Gegenteil ist der Fall, alleine schon durch die Beitragsbemessungsgrenze in den Sozialversicherungen. Je höher Dein Einkommen, desto geringer die Soziallast ANTEILIG.
     
  8. Quallenwolf

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    Darf ich meine Schulden auch einfach nicht mehr bezahlen? Wird uns der freie Markt noch Geld leihen, wenn wir so einen Schritt gehen. Können wir uns dauerhaft ohne Geld vom freien Markt finanzieren? Durch die nicht Begleichung werden Banken etc. Pleite gehen. Wie wird auf diese wirtschaftliche Katastrophe reagiert?

    Was ist den schlimm an Staatsverschuldung, wenn gleichzeitig Wirtschaftswachstum generiert wird?
    Führende Ökonome sehen kein Problem.
    Schon Keynes war dieser Auffassung.

    Was passiert also wenn du die Qualität deiner Waren steigerst? Du hast Wirtschaftswachstum, weil der Wert größer wird.
    Übrigens führt sogar Inflation zu Wirtschaftswachstum (nominelles)

    Vgl. einfach den Umsatz ^^

    Des wegen zahlen 10% 50% und nicht alle das selbe.
    Und ich finde die Beitragsbemessung sehr sinnig.
     
  9. Brauchen wir überhaupt Geld vom Kapitalmarkt? Stellst Du Dir diese Frage wirklich nicht, wo sich der Geldfluß eh schon umgekehrt hat? Was sind denn die ganzen Bankenrettungsschirme? Der Staat gibt den Banken Geld, dass er sich vorher von den Banken leiht, um die daraus entstehenden Schulden zahlen zu können. Findest Du das echt sinnig?

    Solange ein Zinsenszinsmechanismus vorhanden ist, wird mehr Wachstum nur steigende Zinslasten bedeuten - und immer mehr Geld muss für Zinszahlungen (ohne Tilgung!) aufgebracht werden - Geld, was an anderer Stelle dann nicht mehr zur Verfügung steht. Siehe die Einschnitte im öffentlichen Leben in den überschuldeten Staaten. Schwimmbäder schließen um Zinsen zahlen zu können? Wirkt auch mich nicht sonderlich sinnvoll.

    Du hast auch Wirtschaftswachstum, wenn Du statt 2 Pfund Zucker 3 an den Mann bringst. Deine Aussage war "Wachstum ERMÖGLICHT bessere Waren", was einfach falsch bleibt. Auf die Frage, ob Wachstum generell sinnvoll ist und ob unbegrenztes Wachstum auf der Basis begrenzter Ressourcen ÜBERHAUPT eine relevante Vorstellung sein kann, bleibst Du die Antworten schuldig. VW sagt aus, dass sie zu einer Sicherung des Standorts Deutschland jährlich eine Produktivitätssteigerung von 7% benötigen. Das sind Exponentialkurven - ist Dir klar, was sowas im Endeffekt bedeutet?

    Zwischen Deutscher Bundespost auf der einen Seite und Post + Telekom auf der anderen Seite? Zwischen einem staatlichen "Unternehmen" mit einem Grundversorgungsauftrag und zwei Wirtschaftsunternehmen? Macht der Vergleich eines UMSATZES an dieser Stelle eigentlich ÜBERHAUPT Sinn? Was willst Du denn da vergleichen?

    Ist sie das wirklich? Vergleichen wir doch mal:

    Bei einem Bruttoarbeitslohn von 3.000 Euro/Monat entfallen auf die Sozialabgaben 621,77. Dies entspricht 20,73%
    Bei einem Bruttoarbeitsohn von 14.000 Euro/Monat entfallen auf die Sozialabgaben 993,33. Dies entspricht 7,09%. Und dies noch unter der Prämisse, jemand mit dem Gehalt ist so bescheuert, sich nicht noch wesentlich günstiger eine private Krankenversicherung zu suchen.

    Was soll daran nun "gerecht" sein?

    Der Spitzensteuersatz lagt übrigens zu "Wirtschaftswunderzeiten" bei 56%. http://de.wikipedia.org/wiki/Einkom...twicklung_des_Einkommensteuertarifs_seit_1958
    Es scheint nicht geschadet zu haben.

    Aber um die Diskussion vielleicht mal auf ein vernünftiges Niveau zu bringen: http://www.uni-heidelberg.de/md/awi/forschung/dp509.pdf
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.06.12
  10. Quallenwolf

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    Ja wir brauchen Geld :)
    Schau mal wie es den Griechen gehen würde, würde der EZB dennen kein Geld geben, nachdem sie auf dem freien Markt nichts mehr bekommen haben ^^
    Argentinien hat auch bei weitem noch nicht alle Probleme nach ihrem Bankrott behoben

    Meine anderen Fragen die oben standen kannst du sicher auch noch beantworten ;)
    omg? Cracker du bist auch einer dieser Geldsystem Kritiker :D
    Alles klar die Welt ist eine Scheibe und die Sonne dreht sich um die Erde :D
    Sowas muss ich nicht ernst nehmen, oder war das echt ernst gemeint?

    Was war den vor der deutschen Post AG?

    Die Sozialabgaben sind aber keine Steuer sondern eine Versicherung oder seh ich grad was falsch oO
     
  11. Ereb0s

    Ereb0s

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    Seid ihr arbeitslos?
     
  12. Wozu braucht der Staat mehr Geld, als er an Einnahmen hat? Du begründest nicht, sondern wiederholst nur.

    Wie würde es ihnen denn gehen? Sie könnten ihre Schulden nicht mehr bedienen, ihren Zinszahlungen nicht mehr nachkommen. So what? Würde Griechenland eine Staatsinsolvenz durchführen, würde es den Griechen selbst BESSER gehen, als wenn sie sich Geld leihen müssen, um geliehenes Geld zu bezahlen. Den einzigen, denen es schlecht gehen würde, würden die Griechen ihre Zinsen nicht zahlen, wären eben jene Gläubiger, die ihnen vorher das Geld geliehen haben. Die Griechen selbst profitieren vom bereitgestellten Geld überhaupt nicht, ausschließlich die Banken hier profitieren davon. Um das zusammenzufassen: Der Steuerzahler leiht den Griechen Geld, damit diese die Zinsen bei den Banken bezahlen können - ergo: Der Steuerzahler schenkt den Banken Geld. Ist das sozial gerecht? Haben denn die Banken vorher den Steuerzahlern Geld geschenkt?

    Ich sehe da keine sinnvollen Fragen Deinerseits.

    Natürlich war das ernst gemeint. Und ich bin sehr gespannt, wie Du das jenseits der Polemik beantworten willst.

    Du hast die Frage nicht verstanden. Aufmerksamer lesen!

    Es geht doch die ganze Zeit um die BELASTUNGEN ZUR FINANZIERUNG DES SOZIALSYSTEMS. Abgesehen davon bleibst Du auch die Antwort schuldig, wie bei einem so schrecklichen Spitzensteuersatz von 56% die Wirtschaft in Deutschland nach dem Krieg erblühen konnte, obwohl doch nach Deiner Aussage bei einem Spitzensteuersatz von >50% das Kapital wie im armen Schweden das Land verlässt.

    Es ist auch leicht festzustellen, dass die Höhe des Spitzensteuersatzes irgendwie nicht mit dem allgemeinen Wohlstand zu korrelieren scheint:

    Spitzensteuersatz
    Schweden: 56,6 %
    Dänemark: 59%
    Deutschland: 47,48%

    BIP pro Kopf (Basis EU-Schnitt = 100 anno 2004)
    Schweden: 117 %
    Dänemark: 122%
    Deutschland: 100%

    Wir können uns aber auch gerne mal anschauen, in welchen Ländern die Bürger nach eigenem Bekunden die höchste Lebensqualität haben:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/...o-gluecklich-sind-die-europaeer-a-591421.html

    Ganz oben: Schweden und Dänemark

    vielleicht sollten wir IRGENDWANN mal von den Skandinaviern lernen...
     
  13. Ereb0s

    Ereb0s

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    Das nehme ich mal als "ja".
     
  14. Quallenwolf

    Quallenwolf

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    nat. können wir auch die einnahmen erhöhen. USt um 20% erhöhen und wir machen + lol

    wirklich?


    dann ist es ja leicht sie zu beantworten.

    mit exponentiellen Wachstum?

    erklär ^^

    wenn die reichen mehr bezahlen müssen sie auchmehr leistung bekommen ^^

    wann war denn das?
    gab es andere Faktoren.

    was denn?
     
  15. Ok, Thema erledigt, Quasselwolf. Außer dem üblichen inhaltsleeren Geseiere nix zu holen. Wenn Du mal ein halbes Semester VWl hinter Dir hast, wirst Du Dich für diesen Post schämen.
     
  16. Quallenwolf

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    Dafür das ich unser Geldsystem als stabil ansehe? - Wie die Mehrzahl der Ökonome
    Dafür das ich Staatsschulden für kein Problem halte? - Wie die Mehrzahl der Ökonome
    Dafür das ich Wirtschaftswachstum für gut halte - Wie JEDER Ökonom^^
    Dafür das ich den Unterschied zwischen Steuer und Versicherung kenne?

    Ja wofür denn nun?
     
  17. Hast Du eine entsprechende Umfrage unter "Ökonomen" vorliegen? Es zeichnet sich gerade ein ziemlicher Umbruch in den Wirtschaftswissenschaften ab. Aber wie man ÜBERHAUPT bei der Entwicklung der letzten 5 Jahre noch von einem "stabilen Geldsystem" sprechen kann, ist schon aufregend.

    Auch hier liegt wieder welche Umfrage unter "Ökonomen" zugrunde?

    Lies doch mal das von mir eingestellte Dokument der Uni Heidelberg...

    Ging es nicht um die überharte und schrecklich ungerechte Beteiligung Vermögender? Ist es nicht relevant, was in der Summe aller Abgabe zustande kommt? Machen wir es doch einfach so, wie anderswo auch: 25% Einkommenssteuer auf alle Einkommensarten. Keine Bemessungsgrenzen, keine Degression. Gut, funktioniert nur in sozialistischen Musterstaaten wie der Schweiz...
     
  18. Quallenwolf

    Quallenwolf

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    Ach Crackerlein :)
    Bei Garlan kommst du so evtl. durch, aber ohne auf meine Posts einzugehen mir den Deppen unterstellen zu wollen ist schon arg abenteuerlich ;)

    Und zu behaupten dass eine Insolvenz positiv wäre und wir kein Geld vom freien Markt brauchen ist sehr dreist :)
    Selbst von den Linkn höre ich so einen Unsinn nicht :D
     
  19. Wieder nur Polemik und keinerlei Argument?
     
  20. Quallenwolf

    Quallenwolf

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    Leb du nur weiter in deiner Welt wo man ohne Geld vom freien Markt lebt :D
     

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