Demokratie + Wahlen

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von Pommerance, 23.05.11.

  1. Pommerance

    Pommerance

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    Ich habe mal eine etwas provokante Frage:
    Was wäre wenn der Anteil der Nichtwähler (z.Bsp. Wahl Bremen)
    prozentgenau und anteilmäßig als Senatssitze berücksichtigt würden?

    Dann hätten die - nach meiner Kenntnis des endgültigen Wahlergebnisses-die absolute Mehrheit! Die mögliche SPD+Grünen Koalition wäre inder Minderheit. Hier versagt mein Demokratie Verständnis!

    Ps. Jedoch Demakratie ist scheinbar nicht die Beste Regierungsform,aber es gibt keine Bessere.
     
  2. Cadianer

    Cadianer Gast

    Nichtwähler haben meiner Meinung nach jedes Recht auf Teilnahme am politischen Leben verwirkt. Wer nicht wählt, wird nicht berücksichtigt, wer nicht wählt, darf sich auch nicht über Missstände beklagen. So seh ich das
     
  3. Pommerance

    Pommerance

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    Hallo Cadianer!
    Mit diesem bin ich durchaus einverstanden!
    Nur die Tatsache bleibt: Eine Minderheit regiert.
    Mfg.Pommerance
     
  4. Pommerance

    Pommerance

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    Korrektur: Ich meine natürlich mit Deinem Standpunkt bin ich selbstverständlich einverstanden.
     
  5. theodoros

    theodoros Gast

    ich finde das ehrlich gesagt sehr schrecklich das es so wenig wahlbeteiligung gibt.
    nja die politiker wissen das 75% der menschen in deutschland nicht mal wissen wo berlin liegt (etc.).

    nja aber ihnen ist es ja sogar recht!!! :mad:

    meiner meinung nach sollte es aufklärungsstelen geben, da soll jeder hingehen und dann sollte JEDER wählen gehen.

    ich versteh das so oder so nich, wir haben das recht zu wählen und nutzen das nicht aus, in anderen ländern würd man dafür getötet.

    mein fazit : informieren,wählen und gegebenfalls zufrieden sein bzw. seinen beitrag in sachen zukunft von deutschland beigetragen zu haben.
     
  6. spock

    spock

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    Also die "Mir doch egal was so passiert" Leute sollen das Sagen haben?

    Warum gibts du nicht jedem Arbeitslosen jeden Monat 3000 Euro? Wäre ja das gleiche. Leute die nix machen kriegen eine Diät. *G* Oder glaubst du das diejenigen die zu faul zum Wählen sind dann auf einmal fleissig Politik machen?
     
  7. Karl.

    Karl. Gast

    Abgesehen davon, dass der Zusammenhang zum restlichen Posting schwer rekonstruierbar ist: nein, das ist leider eine Kontradiktion.

    Haben sie ja nicht. Sie haben niemanden gewählt, der sie vertreten könnte, also haben sie auch keinen Sitz.

    Ich plädiere für Nichtwählertum - denn egal, welche !§#$%&? ich wähle, am Ende muss ich sie noch ausbaden!
     
  8. Hector87

    Hector87 Gast

    tja, und solche leute bezeichnen sich dann als "sozial" weil sie für kommunismus sind...
    das nennt man ironie.
    abgesehen davon hast auch du das prinzip der demokratie nicht verstanden. du hast für mich soeben jedes recht verloren dich auch nur über irgendetwas aufzuregen. wer nicht wählt ist selbst schuld.
     
  9. Orestikon

    Orestikon Gast

    Du glaubst also, man könnte kommunistische Zielsetzung - Aufhebung des Klassengegensatzes, damit einhergehend Aufhebung von Staaten und Demokratie - mit den Mitteln der staatlichen Demokratie erreichen?

    Ich bitte dich, das ist naiv.

    Wenn man ein Einsehen hat, dass der Klassengegensatz in der Lohnarbeit, der Verfügungsmacht des Kapitals über Arbeitskraft, im Tausch, liegt, dann weiß man eben, dass man mit einer Aufstockung von Hartz4-Sätzen oder Bürgergeld keine Probleme löst, sondern nur sozialistische Elendsverwaltung betreibt. Man müsste dieses System schon gut finden, um ihm mit einer Stimme seine Zustimmung auszusprechen.

    Dass du übrigens jemandem das Recht absprechen möchtest, an Diskussionen teilzunehmen, weil er sich nicht als Einzelteil ins falsche Ganze einfügen möchte, ist bezeichnend für die angebliche Friedfertigkeit der demokratischen Ideologie. Wenn jemand bei deinem Scheißverein nicht mitmachen möchte, weil er der Meinung ist, dass ihn niemand braucht und er nur schadet und nichts nutzt, dann soll er gefälligst die Klappe halten.

    Übrigens, umgekehrt wird ein Schuh draus: Wer diesem System seine Zustimmung ausspricht, indem er eine von 5 Parteien wählt, die zwar die Partikularinteressen ihrer Bevölkerung in unterschiedlicher Weise wahrnehmen, aber am System selbst nichts auszusetzen haben, der sollte, wenn überhaupt, zu einer Alternative zur Demokratie schweigen: Er stimmt ihr ja zu. Aber auch das ist falsch: Die Gültigkeit des Arguments hängt nämlich nicht von dem ab, der es äußert. Dass du dich aber auf diese Art und Weise sofort der Diskussion entzogen und dich gegen Karl immunisiert hast, lässt darauf schließen, dass du dich von ihm bedroht fühlst. Du findest es nicht so sympathsich, wenn jemand den falschen Zusammenhang, den du als Teil deiner Subjektivität verinnerlicht hast, obwohl du darin doch nur Objekt bist, kritisiert, oder? Das scheint dich sehr abzustoßen.
    Haha. Das weißt du woher?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.07.11
  10. Hast du einen besseren Vorschlag?

    Wenn jemand nicht "mitmachen" möchte, dann steht es im frei sich für eine Änderung einzusetzen oder das Land zu verlassen. Wenn er sich aber aus Trotz einfach ganz raus hält, so darf er sich hinterher auch nicht beschweren.

    Wenn du schon einmal wählen gewesen wärst, wüsstest du dass deutlich mehr als nur 5 Parteien auf dem Wahlzettel stehen.

    Btw. Ich habe den Eindruck dass hier so einige das mehr oder minder kapitalistische System welches in Deutschland (und auch in einem Großteil der restlichen Welt) vorherrscht fälschlicherweise mit Demokratie gleichsetzen.
     
  11. Hector87

    Hector87 Gast

    LOL, du willst offenbar mittels einer revolution staaten und demokratie abschaffen und nennst mich naiv???
    wäre kommunismus wirklich so eine tolle sache, dann würden die kommunistischen parteien mehr wähler haben, die schuld liegt hier an eurem konzept, nicht im system.
    erzähl doch mal - was ist deine alternative zur wahl? wie willst du deinen kommunismus durchsetzen? den kommunismus den die absolute mehrheit der bevölkerung ablehnt? mit waffengewalt? mit anschlägen? ernsthaft, erzähl uns was deine alternative zum wählen ist!

    wie polemisch...
    meine aussage ist "wer nicht wählen geht, darf sich nicht beschweren". DENN - was ist die alternative zur wahl? das mündet immer in gewalt, und die ist hier zur zeit nicht gerechtfertigt. ich kenne einige leute aus der "unteren" schicht - interessanterweise teilen die ganz und gar nicht die meinung, dass es ihnen ach so schlecht gehen soll. die sind ganz zufrieden. irgendwie ist es nur die neuvereinigte kommitruppe hier, die alles so superscheiße findet, während sie in folgenlosen diskussionen vor ihren pcs und laptops stunden über stunden verstreichen lassen (KÖNNEN), die man auch dazu nutzen könnte wirklich dafür zu arbeiten seine ziele durchzusetzen.


    buhu, ich fühl mich ja so bedroht ^^
    es gibt auch andere möglichkeiten der wahlbeteiligung - ungültig wählen ist ein klares zeichen dafür, dass man zwar an politik interessiert ist, aber völlig unzufrieden mit dem angebot ist. einfach gar nicht erst wählen zu gehen zeugt lediglich von desinteresse. ich bitte euch, das ist eine angelegenheit von einer halben stunde - wer sogar dazu zu faul ist, dem geht es offenbar noch viel zu gut.
    zudem ist es absolut möglich neue parteien zu gründen - ihr könnt ja auch eure kpd wählen - würden die eine mehrheit erlangen ist sogar eine umstrukturierung der demokratie möglich.
    das ist ja das ironische an demokratie - theoretisch kann sie sich selbst abschaffen wenn das volk dafür ist. aber irgendwie scheißt halt doch fast jeder (zum glück) auf eure verrückten, völlig realitätsfernen pläne staaten, demokratie, etc. abzuschaffen und anarchokommunismus einzuführen.


    hätte er sie verstanden würde er für seine partei, die kpd wählen.
    gibt es keine partei die er wählen will, so kann er a) ungültig wählen und ein zeichen setzen, dass es eine "marktlücke" unter den wählerstimmen gibt, b) das geringste übel wählen oder c) sich dafür einsetzen mit gleichgesinnten eine eigene partei zu gründen. sind die konzepte und ideen wirklich ansprechend, so werden sich unterstützer finden, sind sie es nicht, hat man natürlich keine chance und muss seine verqueren ansichten in grepoforen loswerden, um seinen frust über die eigene unfähigkeit loszuwerden.;)

    das ist mMn das system mit den wenigsten nachteilen im vergleich zu allem anderen.
    dass unsere welt mittlerweile schon einen grad an komplexität erreicht hat, sodass sie niemand mehr gänzlich durchblicken kann und es immer schlupflöcher, ungerechtigkeiten und dergleichen geben wird, ist ein fakt an dem auch ein anarchokommunismus nichts ändern würde. im gegenteil, er würde alles ins chaos stürzen und NIEMALS funktionieren, weil er sich nun einmal zu sehr der gesellschaft, dem wesen des menschen und dessen funktionsweisen widersetzt.
     
  12. Orestikon

    Orestikon Gast

    Den brauche ich nicht, um feststellen zu können, dass Parteipolitik - gerade für Kommunisten - Schwachsinn ist.

    Aber ja: Ideologiekritik betreiben und die Leute davon überzeugen, ihre Zwecke in die eigene Hand zu nehmen.

    Sich für eine Änderung einzusetzen ist doch genau das, was Karl. macht, nur eben nicht in Form einer Wahl.

    Das Land zu verlassen ist reichlich unsinnig, als gäbe es ein Entkommen aus der gesellschaftlichen Totalität.

    Wenn du mich flamen willst, dann versuch doch dabei zumindest, witzig zu sein. Etwa wie die anderen Parteien: Die sind nämlich Witze. Soll Karl. die KPD wählen, ja?

    Ich war übrigens mal wählen. Ich wurde gezwungen, sozialer Druck von Seiten eines Demokraten und so.

    Der Zweck des demokratischen, bürgerlichen Staates ist die produktive Konkurrenz der Kapitalisten. Das gehört in der Tat beides zusammen. Die Demokratie ist, in der Tat, die am wenigsten unappetitliche Form der rechtlichen Durchsetzung des kapitalistischen Selbstzwecks. Man kann in ihr den kapitalistischen Selbstzweck kritisieren, ohne an die Wand gestellt zu werden, man muss nur mit Leuten wie Hector leben, die einem dafür einen demokratischen Maulkorb verpassen wollen.

    Man könnte die Antikommunistische Haltung der Menschen ändern. Es ist in der Tat unnütz, das mit Gewalt, auch staatlicher, herbeizusehnen.
    Revolution in Deutschland wäre mir ein Graus. Was derzeit an Revolutionären rumrennt, kann man nur als Mob bezeichnen.

    Nein, es ist ein Zeichen dafür, dass man seinen Wahlzettel nicht richtig ausgefüllt hat. Einen anderen Modus als Zustimmung kennt das Wahlsystem nicht.

    Du willst sagen, ich soll auf die Straße und Leute abknallen gehen, damit ich deiner Vorstellung besser entspreche, dass Kommunisten ihre Ziele nur mit Gewalt durchsetzen können?

    Wie ich meine Freizeit organisiere, kann dir doch wohl egal sein.

    Aber mit der KPD stimmt er ja gar nicht überein. Blöd, was?

    Deine Gesprächsstrategie ist klar: Kritik am Kritiker und ihn damit entsorgen. Der Deutsche Modus der Volkswerdung. Du wirst verstehen, dass ich dich und deinen im Internet artikulierten Frust über Leute, die nicht den selben Unfug glauben wollen wie du und dich damit in deinem narzistischen Meinungsselbstwert kränken, nicht ernst nehmen kann? :)
     
  13. Auch ich bin kein Freund der Parteipolitik.

    Aber durch bloßes Rummeckern wirst weder du noch ich noch sonst irgendwer etwas ändern.

    Sondern in dem er in den Grepoforen "Gesellschaftskritik" übt? Ich bitte dich, das ist ja wohl mehr als lächerlich.

    Wenn er unbedingt die KPD wählen will, so soll er das tun. Weitere Alternativen hat hector ja bereits aufgezeigt.

    Du hast tatsächlich nicht einmal ansatzweise verstanden was Demokratie eigentlich bedeutet. Demokratie hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Kapitalismus zutun. Letztlich könnte ein vom Volk gewolltes kommunistisches System ebenso demokratisch sein.

    Ich für meinen Teil habe keine antikommunistische Haltung, aber solange mir niemand schlüssig darlegt dass ein anarchkommunistisches System auch nur im Ansatz besser funktionieren würde, will ich keins haben.
    Aber was soll es eigentlich bringen die angeblich antikommunistische Haltung zu ändern? Geht dann einfach niemand mehr wählen?
     
  14. Orestikon

    Orestikon Gast

    Nein, begriffilche Bestimmung der realen Welt in der wir leben, wissenschaftliche Untersuchung der Zusammenhänge um zu wissen, wo man den Hebel ansetzen muss.

    Das mag dir wie meckern vorkommen. Aber nur weil eine Betrachtung das Ding seiner Betrachtung negativ auffasst, heißt das doch nicht automatisch, dass diese Betrachtung falsch ist. Mit "meckern" könnte ich dir auch kommen: Wenn du einfach nur über meine meckerei meckerst, wirst du nichts ändern. Und dann auch noch in einem Onlinespieleforum? Was willst du erreichen? :)

    Du glaubst, ich will dich agitieren? Sei unbesorgt, ich habe Spaß an diesen Diskussionen, mehr nicht.

    Will er aber nicht, er will den Klassengegensatz auflösen, anders als die realsozialistische KPD, die ihn mit staatlichen Mitteln bändigen will.

    Die Demokratie ist die dem kapitalistischen Normalbetrieb angemessenste Form der politischen Herrschaft. Wo habe ich denn nicht verstanden, was Demokratie bedeutet? Was ist denn inhaltlich falsch? Du behauptest, ohne zu belegen, aber nichtmal eine Behauptung über die Sache, sondern eine Behauptung über mich.

    Mag ja sein, dass ich irgendetwas falsch verstehe, aber zeigen, dass ich was falsches gesagt habe, konntest du noch nicht.

    Nein, man wird sich dann daran machen, die Alternativen, über die man sich alleine deshalb heute nicht zu unterhalten braucht, weil man sich bereits darin uneinig ist, ob es überhaupt Alternativen braucht, in die Tat umzusetzen.
     
  15. Ich habe auch kann keiner Stelle geschrieben dass diese Betrachtung falsch wäre.

    Hmmm....eine sehr gute Frage. Vielleicht möchte ich erreichen dass du einsiehst dass diese Form der Kritik absolut nicht zielführend ist und es auch gar nicht sein kann.



    Dass die Demokratie dem "kapitalistischen Normalbetrieb angemssenste From der politischen Herrschaft" ist möchte ich auch gar nicht bestreiten. Der Umkehrschluss dass jedes demokratische System auch gleichzeitig kapitalistisch sein muss ist aber nicht zulässig.

    Die Behauptung über dich war lediglich meine Schlussfolgerung aus dem was du geschrieben hast.

    Wie sollte man den Alternativen in die Tat umsetzen wenn man sich vorher keine Gedanken darüber macht welche Alternativen es überhaupt gibt?
     
  16. simpsons3

    simpsons3 Gast

    Bullshit, es gibt kein Land ohne Regierung, in das Orestikon oder Karl. ziehen könnten.

    Offensichtlich warst du auch noch nicht wählen.

    Sonst wüsstest du, dass die KPD seit 1956 verboten ist.
     
  17. Dann sollen sie in die Antarktis ziehen. Die gehört keinem Staat.

    Bisher hatte ich nicht die Gelegenheit dazu.

    1. hab nicht ich damit angefangen
    und 2. http://www.k-p-d-online.de/
     
  18. simpsons3

    simpsons3 Gast


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