Demokratie + Wahlen

Die Frage ist jetzt: warum herrscht im Kapitalismus der alleinige Produktionszweck des Profits? Die Frage stellst du nicht, dann kämst du am Ende noch zur Warenproduktion und müsstest - oh nein! - beim Lesen Anstrengungen des Geistes ertragen.´
Vielleicht solltest Du vor allem selbst mal ganz kurz überlegen.
Die Güter die Profit abwerfen tun das nur, weil sie die tatsächlichen oder zumindest eingebildeten Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigen.
Die Entscheidung für welche Produkte die vorhandenen Geldmittel ausgegeben werden treffen doch nicht in erster Linie die Kapitalisten.

`Zum Fetten: das ist vollkommen falsch, ja im Grunde ist sogar das genaue Gegenteil der Fall. Gerade mit der Wahl wird politische Entscheidungsmacht von einem Teil des Volks auf einen anderen übertragen. Das und die Anerkennung des demokratischen Gewaltmonopols ist es, was alle Wähler teilen.
Nichtwählertum hingegen kann verschiedene Gründe haben. Da gibt es apathisch-politikverdrossene aber auch jene, die aus Einsicht in die Unmöglichkeit der Abschaffung sozialer "Missstände", wie du das mit deinem eingeübten Politikerjargon bezeichnest, durch den Staat resultieren.

Die Konsequenz mit dem Klappe halten, wäre also Leuten wie dir ans Herz zu legen - was ein absoluter Segen für alle nicht Enthirnten Leser dieses Forums wäre.
Die Quintessenz deines reaktionären Raunzens ist klar: wer die Herrschaft nicht anerkennt, soll die Fresse halten. Tja, glücklicherweise sind Wahlrecht und Meinungsfreiheit nicht aneinander gekoppelt. Und jetzt halt die Fresse, denn du weißt obv recht wenig..´
Und Du weisst offensichtlich gar nicht wie gut Du es hast.
"Soziale Missstände" wie sie hier genannt wurden gibt es überhaupt nicht bei uns.
Der Staat den Du anscheinend verabscheust gelingt es ein üppiges physisches und kulturelles Existenzminimum an alle Menschen auszuschütten, die glauben dieses in Anspruch nehmen zu können.
Das Gewaltmonopol der Demokratie wie Du es nennst hat sich bewährt. Die von Marx vorhergesagte "Verelendung der Massen" ist vor allem deshalb nicht eingetroffen, weil bei uns regulierend eingegriffen worden ist. Die schlimmen auswüchse des Kapitalismus wurden abgefedert. Keine Frage: Es könnte noch besser sein. Aber wegen solcher Feieinstellungen wird niemand eine Revolution vom Zaun brechen. Auch wenn verblendete Romantiker wie Du es gerne so hätten.

Der Wähler hat die Möglichkeit die Tendenz der Demokratie und des Kapitalismus mitzubestimmen. Das reicht!
Nimmt er diese Möglichkeit nicht wahr ist er desinteressiert. Wahrscheinlich weil es ihm so gut geht, dass er keine Änderung wünscht.
Das ist zwar nicht besonders schlau aber legitim.
 
Vielleicht solltest Du vor allem selbst mal ganz kurz überlegen.
Die Güter die Profit abwerfen tun das nur, weil sie die tatsächlichen oder zumindest eingebildeten Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigen.
Die Entscheidung für welche Produkte die vorhandenen Geldmittel ausgegeben werden treffen doch nicht in erster Linie die Kapitalisten.
da muss ich dir leider widersprechen. Bereits in den 50er Jahren entwickelte sich der Kapitalismus in den USA besorgniserregend. Bei uns war man da noch komplett mit dem Wiederaufbau und dem "Wirtschaftswunder" beschäftigt. Klugerweise hatten die Amerikaner damals den Morgenthauplan ad acta gelegt und als gute, alte Rancher und Farmer erkannt, dass man das Rind erst mästen muss, bevor man es melken respektive fressen kann. In den USA selbst blühten neue Wirtschaftszweige des "Marketings", die mit nichts anderem beschäftigt waren, zu ergründen, wie man den Menschen am besten Dinge verkaufen kann, die sie nicht brauchen und von Sorgen befreien könnte, die sie ohne diese Dinge nicht hätten. Ich darf dir ein altes Buch empfehlen, Vance Packard, "Die geheimen Verführer", in dem die Mechanismen des kapitalistischen marketings beschrieben werden. Du wirst klar erkennen können, das leider der Verbraucher nicht Herr eines freien Willens ist und sich nicht die Produkte sozusagen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte selbst aussucht.


Und Du weisst offensichtlich gar nicht wie gut Du es hast.
"Soziale Missstände" wie sie hier genannt wurden gibt es überhaupt nicht bei uns.
Der Staat den Du anscheinend verabscheust gelingt es ein üppiges physisches und kulturelles Existenzminimum an alle Menschen auszuschütten, die glauben dieses in Anspruch nehmen zu können.
Das Gewaltmonopol der Demokratie wie Du es nennst hat sich bewährt. Die von Marx vorhergesagte "Verelendung der Massen" ist vor allem deshalb nicht eingetroffen, weil bei uns regulierend eingegriffen worden ist. Die schlimmen auswüchse des Kapitalismus wurden abgefedert. Keine Frage: Es könnte noch besser sein. Aber wegen solcher Feieinstellungen wird niemand eine Revolution vom Zaun brechen. Auch wenn verblendete Romantiker wie Du es gerne so hätten.

Der Wähler hat die Möglichkeit die Tendenz der Demokratie und des Kapitalismus mitzubestimmen. Das reicht!
Nimmt er diese Möglichkeit nicht wahr ist er desinteressiert. Wahrscheinlich weil es ihm so gut geht, dass er keine Änderung wünscht.
Das ist zwar nicht besonders schlau aber legitim.
Auch hier idealisierst du die Verhältnisse. Möglicherweise gehst du von deiner eigenen, möglicherweise gut gesicherten Existenz aus. Du musst aber sehen, dass gut gesicherte Existenzen immer mehr zur Ausnahme geraten. Die Marxsche "Verelendung der Massen" findet heute überall vor deinen Augen statt. Das sieht im Moment noch ganz zivilisiert aus, noch sind die Straßen nicht voller Bettler, weil die Sozialsysteme entgegen dem Wunsch unserer starken reaktionären Kräfte noch aufrecht erhalten werden und noch so eben finanzierbar sind. Das Ende ist aber abzusehen. In dem Moment, wo die Finanzierbarkeit nur noch mit deutlichen Opfern der gesamten Bevölkerung gewährleistet werden kann, werden sich die reaktionären Kräfte in Deutschland durchsetzen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Verelendung nicht nur hinter den HartzIV Gardinen voranschreiten sondern in aller Öffentlichkeit! Schau mal außerhalb von Deutschland nach Europa, nicht nur griechenland, auch Spanien, Portugal, Frankreich, überall ist diese Verelendung real existent! Die ersten Anzeichen einer Rezession machen sich auch bei uns bemerkbar, beginnend in der Automobilindustrie, die sich im sogenanten Premiumsektor noch ziert, von Kurzarbeit zu sprechen (Auch die Produktion des Passat wird wochenweise abgesetzt, angeblich um mehr Golf produzieren zu können...). man muss kein Prophet sein um eine flächendeckende Kurzarbeitswelle in Deutschland vorherzusagen.

Der Wähler hat praktisch keine Möglichkeit, die generelle Politik in Deutschland zu beeinflussen, es sei denn er wendet sich Extremen zu, wie z.B. der NPD. Deren Ausländerfeindlichkeit ist aber in unserer wirtschaftlichen Lage eben extrem kontraproduktiv. Die Deutschen haben offensichtlich keine Lust, sich mit Kindern herumzuplagen, weswegen die frühere Alterspyramide sich immer mehr umdreht und deutschland langsam ein Land der Rentner wird aber keiner mehr nachwächst, der diese Rente finanzieren könnte. Wir brauchen den Zuzug junger, qualifizierter Ausländer dringender denn je, un zwar ganzz egal, ob das nun Christen, Juden, Buddhisten oder Mohammedaner sind, egal, ob schwarz oder weiß. Die NPD ist ganz sicher nicht die zielführende Wahlidee. Die Piraten schlagen sich mit Mätzchen herum und sind noch nicht so weit, wirklich Regierungsverantwortung übernehmen zu können (und sie wollen das ja auch noch nicht). Der rest, die sogenannten "etablierten parteien", zu denen heute auch die Grünen gehören, bieten keinerlei Alternativen. Die CDU ist grüner als die Grünen, die Grünen militanter als die SPD und die SPD asozialer als die CDU. Was willste denn bei uns noch wählen? Mit wem willst du was genau denn noch beeinflussen?
 
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simpsons3

Gast
Zum Fetten: das ist vollkommen falsch, ja im Grunde ist sogar das genaue Gegenteil der Fall. Gerade mit der Wahl wird politische Entscheidungsmacht von einem Teil des Volks auf einen anderen übertragen. Das und die Anerkennung des demokratischen Gewaltmonopols ist es, was alle Wähler teilen.
Jaja, blahblahblah, die Diskussion hatten wir schon oft. Der dumme Wähler, der dem System durch ein Kreuz alle vier Jahre die Legitimation gibt. Und ich sage es wieder: Revolution ist es nicht, wenn ich dieses Kreuz nicht mache. Aber gut, du hast deine Meinung, und wenn du deine Meinung schon so lange hast, dann soll mir das auch egal sein.

@ Konservative: Gut, ich korrigiere mich: Konservative verhindern, dass eine Gesellschaft entsteht, wie ich sie mir wünsche. ;)

Die Albrecht-Brüder sind im selben Zeitraum zwar wesentlich schneller Reich geworden aber wir beschäftigen ja auch keine zigtausend Menschen wie die in ihren Aldi- Filialen.
Wunderschön, ausgerechnet diejenigen als Beispiel genommen, die kaum deswegen kritisiert werden.
Wie sieht es denn mit der Familie zu Guttenberg aus? Auch durch ehrliche Arbeit reich geworden? Oder August von Finck jr.? Der Hammer ist ja noch, dass die Topverdiener für ihr Geld Zinsen kassieren können, die dann mit maximal 25 % zzgl. SolZ versteuert werden, während andere (hier nennt BILD häufig "Arbeiter") für ihr Einkommen die normale tarifliche Einkommensteuer zahlen.

Da müsste man erstmal diejenigen rausrechnen, die gezielt in unsere überdimensionierten sozialen Sicherungssysteme zugewandert sind und weiter zuwandern.
Ach so, stimmt. Die bösen arbeitsfaulen Asozialen und die schlimmen Ausländer.

Die Konzerne verstaatlichen und auf diese Weise die "blühenden Landschaften" und den allgemeinen Wohlstand der ehemaligen DDR wiederherstellen?
Manch ein Konzern gehört tatsächlich vergemeinschaftet. Auf jeden Fall Waffenkonzerne, Energieversorger, Wasserwerke, öffentlicher Personennahverkehr und vielleicht auch medizinische Infrastruktur und Banken.
 
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jau Praktikant, das hast du gut gesagt (wir sollten uns bei Gelegenheit über eine Festanstellung unterhalten):

Manch ein Konzern gehört tatsächlich vergemeinschaftet. Auf jeden Fall Waffenkonzerne, Energieversorger, Wasserwerke, öffentlicher Personennahverkehr und vielleicht auch medizinische Infrastruktur und Banken.
!
 

Treize

Gast
Keine Ahnung was Du da fáselst.
Der Wohlstand meiner Familie ist seit 1945 stetig gewachsen. Wir dürften nun Mittelstand sein. Die Albrecht-Brüder sind im selben Zeitraum zwar wesentlich schneller Reich geworden aber wir beschäftigen ja auch keine zigtausend Menschen wie die in ihren Aldi- Filialen.

Die Armen werden immer ärmer, ich lach mich tot.
Da müsste man erstmal diejenigen rausrechnen, die gezielt in unsere überdimensionierten sozialen Sicherungssysteme zugewandert sind und weiter zuwandern.

Was willst Du also eigentlich Du verkapptere Revoluzzer? Die Konzerne verstaatlichen und auf diese Weise die "blühenden Landschaften" und den allgemeinen Wohlstand der ehemaligen DDR wiederherstellen?

Das Problem dürfte nicht sein, dass die Nichtwähler die derzeitigen Zustände nicht verschuldet haben. Sie müssen sich vorwerfen lassen, dass sie zu der offensichtlichen Erfolgsgeschichte nichts beigetragen haben.....
Ja wer keine Ahnung hat einfach mal den Mund halten, ich vergleiche hier nicht DDR mit Demokratie, den ich kenne nur die Demokratie.
Und die Entwicklung ist klar erkennbar, wer das nicht erkennt gehört zu der Schicht der Reichen, die schauen nämlich nicht über ihren Teller hinaus, Hauptsache mir gehts gut.

Die Zuwanderungspolitik die du aufführst, wäre ein Problem davon, selbst du erkennst das, welch Wunder.
Wozu sollen sich Nichtwähler was Vorwerfen lassen?

Irgendjemand führte hier den Punkt an, das Nichtwähler die Stimme einfach ungültig machen soll, die Sache ist doch eher die, wieso werden die nicht einfach nicht automatisch ungültig gemacht? Dann hätte sich die ganze Diskussion gegessen.
 

Karl.

Gast
Jaja, blahblahblah, die Diskussion hatten wir schon oft. Der dumme Wähler, der dem System durch ein Kreuz alle vier Jahre die Legitimation gibt. Und ich sage es wieder: Revolution ist es nicht, wenn ich dieses Kreuz nicht mache. Aber gut, du hast deine Meinung, und wenn du deine Meinung schon so lange hast, dann soll mir das auch egal sein.
Aha. Habe Nichtwählen mit Revolution in Verbindung gebracht? Nein. Habe ich die Wähler als dumm bezeichnet? Nein, aber es scheint an der Zeit, dich als dumm zu bezeichnen.

Was ich geäußert habe, war im Übrigen keine Meinung, sondern Wissen - lässt sich als an der Wirklichkeit prüfen (im Gegensatz zur Meinung, die gar nichts über die Wirklichkeit aussagt, sondern zur Stellung des Meinungsäußernden zur Wirklichkeit).

jau Praktikant, das hast du gut gesagt (wir sollten uns bei Gelegenheit über eine Festanstellung unterhalten):

Manch ein Konzern gehört tatsächlich vergemeinschaftet. Auf jeden Fall Waffenkonzerne, Energieversorger, Wasserwerke, öffentlicher Personennahverkehr und vielleicht auch medizinische Infrastruktur und Banken.
!
Man muss es immer wieder sagen: altlinker Depp!
Liest ein linkes Schlagwort und schon gibts Zustimmung.

naja, "Karl", das läuft nun wieder auf die Frage zu, was eigentliche "Waren" sind. Wir können (woran erinnert mich das nur wieder...?) uns natürlich gerne auf "Güter" einigen. Gifte dich nicht allzusehr, das vernebelt den Blick. Zeig mir die Stelle(n), an denen Marx such generell gegen die Produktion von Gütern wendet, ich wüßte keine. Das wäre ja auch totaler Quatsch, denn auch eine Kartoffel will produziert werden. Marx wendet sich gegen die kapitalistische Produktionsweise und nicht gegen das Produzieren im Allgemeinen.
lass also deine kindischen Anwürfe und blättere mal wieder selbst in der Bibel.
Natürlich wendet sich Marx nicht gegen das Produzieren an sich. Das wurde ja auch nicht behauptet. Er wendet sich gegen die Warenproduktion, dass du als alt(link)er Tattagreis immer noch nicht weißt, was das ist, ist zwar traurig, ändert daran aber gar nichts.

Wenn du zum Bücher Lesen zu faul bist, kannst du mich bei Fragen der Kritik der politischen Ökonomie gern per PN wieder um Rat ersuchen.

Die Frage, warum das so ist mit dem blöden Kapitalismus und der Kapitalakkumulation stelle ich an dieser Stelle nicht, denn dies wäre die falsche Stelle, mal so in den Raum gestellt...
Aha, wieso denn?

Die Güter die Profit abwerfen tun das nur, weil sie die tatsächlichen oder zumindest eingebildeten Bedürfnisse der Bevölkerung befriedigen.
Die Entscheidung für welche Produkte die vorhandenen Geldmittel ausgegeben werden treffen doch nicht in erster Linie die Kapitalisten.
Du redest von Konsumenten. Die Produktion geht dem Konsum aber voraus, weshalb dein Satz vollkommener Humbug ist. Dass die Kapitalisten die Konsumenten als berechenbare Größe auf ihrem Blatt haben und deren Bedürfnisse zum Gegenstand ihres Kalküls machen, ändert daran nichts.
Was zwar stimmt, aber ziemlich banal ist, ist, dass Waren, damit sie überhaupt verkauft werden können, ein gesellschaftliches Bedürfnis verlangen. Was du einfach verschweigst, ist die zweite Bedingung ihres Verkaufs: Profit. Dein Satz suggeriert, es würden gar nicht alle kapitalistisch produzierten Waren, die verkauft werden Profit abwerfen - was falsch ist. Profit ist ja der Zweck der Produktion, die Bedürfnisse werden zum Mittel herabgesetzt.

Und Du weisst offensichtlich gar nicht wie gut Du es hast.
"Soziale Missstände" wie sie hier genannt wurden gibt es überhaupt nicht bei uns.
Der Staat den Du anscheinend verabscheust gelingt es ein üppiges physisches und kulturelles Existenzminimum an alle Menschen auszuschütten, die glauben dieses in Anspruch nehmen zu können.
Nö - du bemerkst nicht, wie schlecht es einem als zur Lohnarbeit gezwungenes Individuum geht, zeigst auf ein paar Hungerbäuche und denkst, deshalb müsse man über Armut, Ausbeutung und Herrschaft hier gar nicht mehr reden.
Ein Existenzminimum (das übrigens nur mit grundsätzlicher Bereitschaft zur Lohnarbeit gewährt wird!) in Zeiten, in denen alle industriell mit Luxus versorgt werden könnten, ist ja wirklich toll. Existenzminimum ist Elend.

edit: Achja: Du weißt gar nichts über mich. Also erzähl mir nicht, wie gut ich es habe. Selbst, wenn ich Milliarden auf meinem Konto hätte, würde das gar nichts an der Richtigkeit (oder Fallschheit) meiner Aussagen und Argumente ändern. Aber zu denen fällt dir ja nichts mit Gehalt ein, weshalb du statt der Kritik den Kritik angreifen musst.

Das Gewaltmonopol der Demokratie wie Du es nennst hat sich bewährt. Die von Marx vorhergesagte "Verelendung der Massen" ist vor allem deshalb nicht eingetroffen, weil bei uns regulierend eingegriffen worden ist.
Hast du deine Schlagwörter zu Marx ausm Schulunterricht oder hast du auch tatsächlich mal was von ihm gelesen? Vermutlich nicht, also bitte weg mit deinen Pseudobezügen.
Dass sich das Gewaltmonopol bewährt hat - seine bloße Existenz also - ist für Xarron schon Grund genug für eine Parteinahme desselben.
Naja, und vor 75 Jahren hat der NS noch super funktioniert. Dieser Vorgang der Anpassung ans Bestehende nennt sich übrigens positivistischer Fehlschluss.

Auch wenn verblendete Romantiker wie Du es gerne so hätten.
Welche Aussage von mir ist romantisch?
Pure Unterstellung, aber bis jetzt findet sich nicht wirklich was in deinem Posting, was auch einen sachlichen Bezug zu meinem hat. Nur: "Es ist gut so wie es ist. Dir gehts gut! Also sei leise!!!!!1111 Trööt!"

Nimmt er diese Möglichkeit nicht wahr ist er desinteressiert.
Ist ja interessant. Erzähl mir mehr über die, wieviel Nichtwähler kennst du denn?
Ich kenne einen ganzen Haufen und die Tatsache, dass ich zu diesem Thema ganz offensichtlich viel mehr zu sagen weiß als du, hat disen denunzierenden, plumpen Unsinn schon widerlegt.

PS: Gibts in diesem Forum sowas wie eine Vorschau"-Funktion?
 
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simpsons3

Gast
Was ich geäußert habe, war im Übrigen keine Meinung, sondern Wissen - lässt sich als an der Wirklichkeit prüfen (im Gegensatz zur Meinung, die gar nichts über die Wirklichkeit aussagt, sondern zur Stellung des Meinungsäußernden zur Wirklichkeit).
Ich bin mir durchaus bewusst, was der Unterschied zwischen Wissen, Wirklichkeit und Meinung ist. Wenn du sagst, dass Wähler das System wie wir es jetzt haben unterstützen, dann ist das aber (d)eine Meinung.

Vielleicht sollte ich dir Argumente bringen: Wie war es zum Beispiel mit dem Dritten Reich? Wurde die NSDAP etwa nicht gewählt und hat sich durch diese Wahl - also eben die Entscheidung der Wähler, nicht der Nichtwähler - nicht das politische System der Weimarer Republik massiv verändert?
 

Karl.

Gast
Ich bin mir durchaus bewusst, was der Unterschied zwischen Wissen, Wirklichkeit und Meinung ist. Wenn du sagst, dass Wähler das System wie wir es jetzt haben unterstützen, dann ist das aber (d)eine Meinung.
Von Unterstützung war gar nicht die Rede - die haben Staat und Kapital gar nicht nötig. Dass Wähler nicht die Situation wollen, die "wir" jetzt haben ist dabei auch so klar wie Kloßbrühe - es versteht sich ja wohl von selbst, dass Piratenwähler lieber Piraten in den Parlamenten sitzen sähen. Worum es ging, war Anerkennung und zwar Anerkennung der demokratischen Herrschaftsform (dass untermauert ihr demokratieidealistischen Idioten dann gerne mit so ausgelutschten Dummheiten wie "Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen." - jede Wette, dass du den schon im ein oder anderen Forum gebracht hast :> ).

Vielleicht sollte ich dir Argumente bringen: Wie war es zum Beispiel mit dem Dritten Reich? Wurde die NSDAP etwa nicht gewählt und hat sich durch diese Wahl - also eben die Entscheidung der Wähler, nicht der Nichtwähler - nicht das politische System der Weimarer Republik massiv verändert?
Das ist kein Argument, sondern ein zusammenhangslos in der Form einer Frage vorgebrachtes Beispiel - das obendrein falsch ist. Die Nazis haben sich nämlich nicht einfach wählen lassen, die Angeleganheit begann früher. Die Wahl wäre gar nicht notwendig gewesen, Einheit fand die deutsche Volksgemeinschaft schon durch ihren Antisemitismus und das gemeinsame Rauben und Morden.

Der Unterschied zwischen Meinug und Wissen ist dir btw überhaupt nicht bewusst, sonst hättest du mir nicht mit diesem platten Vorwurf geantwortet, sondern meine Aussage ganz einfach an der Wirklichkeit geprüft (und hättest somit eventuell sogar was sachlich gehaltvolles zu sagen gehabt).
 
Man muss es immer wieder sagen: altlinker Depp!
Liest ein linkes Schlagwort und schon gibts Zustimmung.

naja, "Karl", das läuft nun wieder auf die Frage zu, was eigentliche "Waren" sind. Wir können (woran erinnert mich das nur wieder...?) uns natürlich gerne auf "Güter" einigen. Gifte dich nicht allzusehr, das vernebelt den Blick. Zeig mir die Stelle(n), an denen Marx such generell gegen die Produktion von Gütern wendet, ich wüßte keine. Das wäre ja auch totaler Quatsch, denn auch eine Kartoffel will produziert werden. Marx wendet sich gegen die kapitalistische Produktionsweise und nicht gegen das Produzieren im Allgemeinen.
lass also deine kindischen Anwürfe und blättere mal wieder selbst in der Bibel.
Natürlich wendet sich Marx nicht gegen das Produzieren an sich. Das wurde ja auch nicht behauptet. Er wendet sich gegen die Warenproduktion, dass du als alt(link)er Tattagreis immer noch nicht weißt, was das ist, ist zwar traurig, ändert daran aber gar nichts.

Wenn du zum Bücher Lesen zu faul bist, kannst du mich bei Fragen der Kritik der politischen Ökonomie gern per PN wieder um Rat ersuchen.

Die Frage, warum das so ist mit dem blöden Kapitalismus und der Kapitalakkumulation stelle ich an dieser Stelle nicht, denn dies wäre die falsche Stelle, mal so in den Raum gestellt...
Aha, wieso denn?
Küss mich hinten, sweetheart! Ich war und bin stets dankbar für deine aufmunternden Worte!

Erinnere dich an H. selig (den ich übrigens sehr vermisse), der nun einfach mal so richtig im Kapitalismus lebt, obwohl er sehr gut gegen den Kapitalismus argumentiert. Insofern gebe ich simpsons gerne Recht, der gerne Wasserwerke und Energielieferanten verstaatlicht sähe. Hihi, "verstaatlicht" - des is natürlisch ein böses Wort, von der rechten Seite riecht es nach Chaos und Revolution, von links riecht es so widerlich nach STAAT, ihgitt -- "verstaatlichen ist no go, aber ich mags :p
 
da muss ich dir leider widersprechen. Bereits in den 50er Jahren entwickelte sich der Kapitalismus in den USA besorgniserregend........... In den USA selbst blühten neue Wirtschaftszweige des "Marketings", die mit nichts anderem beschäftigt waren, zu ergründen, wie man den Menschen am besten Dinge verkaufen kann, die sie nicht brauchen und von Sorgen befreien könnte, die sie ohne diese Dinge nicht hätten. Ich darf dir ein altes Buch empfehlen, Vance Packard, "Die geheimen Verführer", in dem die Mechanismen des kapitalistischen marketings beschrieben werden. Du wirst klar erkennen können, das leider der Verbraucher nicht Herr eines freien Willens ist und sich nicht die Produkte sozusagen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte selbst aussucht.
Doch das tut er. Das Problem ist nur, dass die geistigen Kräfte nicht besonders toll sind!
Jeder von uns kan sich im Fernsehen ansehen, dass 70,-€ T-Shirts von Adid... auch nicht besser sind als 20,- € T-Shirts von C+X.
Und die Haburger von McDreck machen bei Blindverkostungen immer den letzten Platz. Des weiteren kann man sehen wie Supermärkte aufgebaut sind und warum das so ist. Die Informationen liegen vor, werden von den Konsumenten aber offensichtlich ignoriert.
Das ist doch nicht die Schuld der Konzerne!

Auch hier idealisierst du die Verhältnisse. Möglicherweise gehst du von deiner eigenen, möglicherweise gut gesicherten Existenz aus. Du musst aber sehen, dass gut gesicherte Existenzen immer mehr zur Ausnahme geraten. Die Marxsche "Verelendung der Massen" findet heute überall vor deinen Augen statt....... . man muss kein Prophet sein um eine flächendeckende Kurzarbeitswelle in Deutschland vorherzusagen.
Das ist Schwarzseherei. Gesicherte Existenzen sind immer noch die Regel. Man kann das roblem nicht vernünftig beziffern, weil es nicht möglich ist diejenigen zu erfassen, die es sich in unserem Sozialstaat gemütlich machen und niemand den Mumm hat diejenigen zu benennen, die in unsere Sozialsysteme gezielt zuwandern.
Selbst wenn es eine " flächendeckende Kurzarbeitswelle" geben würde kannst Du daraus doch nicht die kommende Masenverelendung ableiten. Die Konjunktur hat schon öfter gestottert ohne unser System zu gefährden.

Der Wähler hat praktisch keine Möglichkeit, die generelle Politik in Deutschland zu beeinflussen, es sei denn er wendet sich Extremen zu, ............ Was willste denn bei uns noch wählen? Mit wem willst du was genau denn noch beeinflussen?
Jeder hat die Möglichkeit sich einer dieser Parteien anzuschließen und zu versuchen Einfluss zu nehmen. Was wäre denn eigentlich die Alternative? Eine Revolution :)
Und dann???
 
Ja wer keine Ahnung hat einfach mal den Mund halten, ich vergleiche hier nicht DDR mit Demokratie, den ich kenne nur die Demokratie.
Du hast anschenend von nix ne Ahnung, nur das dumpfe Gefühl, dass es irgendwie besser wäre, wenn es irgendwie anders wäre.

Die Welt ist voller Jammerlappen, die hinter die Fassaden schauen können im Gegensatz zu uns normalos:
Und die Entwicklung ist klar erkennbar, wer das nicht erkennt gehört zu der Schicht der Reichen, die schauen nämlich nicht über ihren Teller hinaus, Hauptsache mir gehts gut.
Also was willst Du armer Über-den-Tellerrand-Seher denn jetzt eigentlich. Oder zeig uns wenigstens mal die Tendenz auf, großer Sensei...
 
Wunderschön, ausgerechnet diejenigen als Beispiel genommen, die kaum deswegen kritisiert werden.
Wie sieht es denn mit der Familie zu Guttenberg aus? Auch durch ehrliche Arbeit reich geworden? Oder August von Finck jr.?
Ich finde es wirklich faszinierend vor Dir juristischen Korinthenkacker solche Sprüche zu hören.
Wenn die von Dir genannten Personen gegen Gesetze verstossen haben ist das sicherlich bedauerlich, stellt aber allein ein strafrechtliches Problem dar.
Das es im Kapitalismus Verbrecher zu Vermögen bringen können diskreditiert doch nicht den Kapitalismus als solchen.

Der Hammer ist ja noch, dass die Topverdiener für ihr Geld Zinsen kassieren können, die dann mit maximal 25 % zzgl. SolZ versteuert werden, während andere (hier nennt BILD häufig "Arbeiter") für ihr Einkommen die normale tarifliche Einkommensteuer zahlen.
Der echte Hammer ist egentlich bloss, dass Du nicht begreifst, dass das Geld, welches da verzinst wird bereits einmal als Einkommen mit dem jeweiligen Steuersatz versteuert worden ist.
Zinsen werden deshalb eben niedriger besteuert.

Ach so, stimmt. Die bösen arbeitsfaulen Asozialen und die schlimmen Ausländer.
jedenfalls so lange sie als Parasiten agieren, ja.
Passt dasnicht in Dein Weltbild? :)


Manch ein Konzern gehört tatsächlich vergemeinschaftet. Auf jeden Fall Waffenkonzerne, Energieversorger, Wasserwerke, öffentlicher Personennahverkehr und vielleicht auch medizinische Infrastruktur und Banken.
Tolle Mischung, ich glaub Du hattest einen schlechten Tag. ÖPNV und Wasserwerke sind i.d.R. Gemeindeeigentum oder nicht???
Was soll der Staat mit Waffenfirmen? Waffenexporte können ja verboten werden wenn man sie nicht will
Die städt. Krankenhäuser sind i.d.R. pleite, jedenfalls normalerweise Zuschussbetriebe und werden deshalb oft privatisiert.
Bleiben Energieversorger und Banken. Die Stromversorgung steht bei uns was willst Du also? Und Banken? Hier geht es ans Herz des Kapitalismus. Es muss möglich sein, dass Banken pleite machen können. Aber was soll eine Vergemeinschaftung darüber hinaus noch bringen?
Wo hat sich eine Vergemeinschaftung schon mal bewährt?
 
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...
Jeder hat die Möglichkeit sich einer dieser Parteien anzuschließen und zu versuchen Einfluss zu nehmen. Was wäre denn eigentlich die Alternative? Eine Revolution :)
Und dann???
Karl wird das berechtigt wieder einen positivistischen Fehlschluss nennen. Natürlich kannst du dir von Arik Brauer vorwerfen lassen:

Hinter meiner, vorder meiner, links, rechts güts nix
Ober meiner, unter meiner siach i nix.
Spür nix, hear nix und i riach nix.
Denk i nix und red i nix und tu i nix.


Revolution? ja, allerdings verstehe ich pathologischer Pazifist darunter eine stetige Revolution des Geistes gegen das "kapitalistisch verfasste" Bewusstsein für eine macht- und herrschaftsfreie Gesellschaft.

Klar kann das jeder sagen. Ich wär froh, wenn das jeder sagen würde.
 
Du redest von Konsumenten. Die Produktion geht dem Konsum aber voraus, weshalb dein Satz vollkommener Humbug ist. Dass die Kapitalisten die Konsumenten als berechenbare Größe auf ihrem Blatt haben und deren Bedürfnisse zum Gegenstand ihres Kalküls machen, ändert daran nichts.
Was zwar stimmt, aber ziemlich banal ist, ist, dass Waren, damit sie überhaupt verkauft werden können, ein gesellschaftliches Bedürfnis verlangen. Was du einfach verschweigst, ist die zweite Bedingung ihres Verkaufs: Profit. Dein Satz suggeriert, es würden gar nicht alle kapitalistisch produzierten Waren, die verkauft werden Profit abwerfen - was falsch ist. Profit ist ja der Zweck der Produktion, die Bedürfnisse werden zum Mittel herabgesetzt.
Ich suggeriere gar nichts, aber Du bist paranoid.
Ich gebe zu: Der Bauer produziert über den eigenen Bedarf hinaus Kartoffeln um den Überschuss zu verkaufen. Aber er würde es lassen, wenn er nicht wüsste, dass andere ihm diese Ware abnehmen werden. Das gleiche gilt für Kondome, Autoradios und Barbiepuppen.
All diese Waren befriedigen Bedürfnisse und werden zu einem Preis angeboten, der für den Hersteller einen Profit abwirft. Und siehe da, Produzent und Konsument haben was davon.

Nö - du bemerkst nicht, wie schlecht es einem als zur Lohnarbeit gezwungenes Individuum geht, zeigst auf ein paar Hungerbäuche und denkst, deshalb müsse man über Armut, Ausbeutung und Herrschaft hier gar nicht mehr reden.
Ein Existenzminimum (das übrigens nur mit grundsätzlicher Bereitschaft zur Lohnarbeit gewährt wird!) in Zeiten, in denen alle industriell mit Luxus versorgt werden könnten, ist ja wirklich toll. Existenzminimum ist Elend.
Zur Lohnarbeit gezwungen, mir kommen echt die Tränen. Du willst diejenigen mit Luxus versorgen, die zum allgemeinen Wohlstand nichts beitragen, obwohl sie es könnten. Die Idee ist nicht neu, ich frage mich bloss immer wer dann noch aktiv für diesen Wohlstand arbeiten soll, obwohl er doch für alle wie Manna vom Himmel fällt.

edit: Achja: Du weißt gar nichts über mich. Also erzähl mir nicht, wie gut ich es habe. Selbst, wenn ich Milliarden auf meinem Konto hätte, würde das gar nichts an der Richtigkeit (oder Fallschheit) meiner Aussagen und Argumente ändern. Aber zu denen fällt dir ja nichts mit Gehalt ein, weshalb du statt der Kritik den Kritik angreifen musst.
Ich gehe davon aus, dass Du legal in Deutschland lebst. Also hast Du keine physischen Existenzprobleme, was Dich von mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung zu Deinen Gunsten unterscheidet. Meine Fresse hast Du es gut!

Hast du deine Schlagwörter zu Marx ausm Schulunterricht oder hast du auch tatsächlich mal was von ihm gelesen? Vermutlich nicht, also bitte weg mit deinen Pseudobezügen.
Dann argumentiere verständlich. Wenn Du nur mit Marxfans diskutieren willst gibts bestimmt ein Forum dafür.
Das Schlagwort war auch nicht abwertend zu Marx gemeint. Damals war die Verelendung war zu seiner Zeit sicher greifbar. der Kapitalismus hat aber Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Welt ist nunmal in Bewegung.

Dass sich das Gewaltmonopol bewährt hat - seine bloße Existenz also - ist für Xarron schon Grund genug für eine Parteinahme desselben.
Naja, und vor 75 Jahren hat der NS noch super funktioniert. Dieser Vorgang der Anpassung ans Bestehende nennt sich übrigens positivistischer Fehlschluss.
Der NS hat sich nicht bewährt sondern durch Dummheit selbst abgeschafft indem ein Krieg begonnen wurde der nicht zu gewinnen war.
Das Gewaltmonopol steht dagegen gar nicht schlecht da. Wenn Du es abschaffen möchtest solltest Du einen besseren oder wenigstens gleichwertigen Ersatz liefern können.

Welche Aussage von mir ist romantisch?
Du bist Sozialromantiker, weil Du denkst es könnte alles viel besser sein wenn es nur irgendwie anders wäre. Blöd nur das Du keine Beispiele nenen kannst wo das schon mal besser gewesen ist.
Das heisst ja erstmal nichts, denn irgendwer muss ja mal anfangen um dann Beispiel für andere zu sein. Es ist nur so, dass Deine Ideen mich nicht gerade inspirieren mich Dir anzuschließen...

Pure Unterstellung, aber bis jetzt findet sich nicht wirklich was in deinem Posting, was auch einen sachlichen Bezug zu meinem hat. Nur: "Es ist gut so wie es ist. Dir gehts gut! Also sei leise!!!!!1111 Trööt!"
Jap, genauer Gegensatz zu Deinem unsubstantiierten" Alles !§#$%&?, lasst uns irgendwie mal irgendwas anders machen"

Ist ja interessant. Erzähl mir mehr über die, wieviel Nichtwähler kennst du denn?
Ich kenne einen ganzen Haufen und die Tatsache, dass ich zu diesem Thema ganz offensichtlich viel mehr zu sagen weiß als du, hat disen denunzierenden, plumpen Unsinn schon widerlegt.
Na gut da hast Du mich wirklich erwischt. Plumpes Pauschalurteil :( Das nehme ich zurück!
 
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simpsons3

Gast
Ich finde es wirklich faszinierend vor Dir juristischen Korinthenkacker solche Sprüche zu hören.
Wenn die von Dir genannten Personen gegen Gesetze verstossen haben ist das sicherlich bedauerlich, stellt aber allein ein strafrechtliches Problem dar.
Das es im Kapitalismus Verbrecher zu Vermögen bringen können diskreditiert doch nicht den Kapitalismus als solchen.
Wo hab ich denn von Verbrechen geredet? So was will ich den Guttenbergs oder August von Finck jr. gar nicht unterstellen, wie kommst du darauf?
Und das war auch mitnichten ein Argument gegen den Kapitalismus. Bloß ein Argument für mehr staatliche Eingriffe in die Marktwirtschaft und für höhere Erbschaftssteuersätze.

Der echte Hammer ist egentlich bloss, dass Du nicht begreifst, dass das Geld, welches da verzinst wird bereits einmal als Einkommen mit dem jeweiligen Steuersatz versteuert worden ist.
Zinsen werden deshalb eben niedriger besteuert.
Offenbar begreifst du etwas nicht: Klar, das dort angelegte Geld ist bereits versteuert. Das ist auch einer der Gründe, warum ich gegen eine jährliche Vermögenssteuer bin (ja Canc, du hast richtig gelesen). Aber die Zinsen sind eben nicht versteuert. Vor allem weil (Stichwort Zinseszins, bei Investmentfonds kennt man das als Thesaurierung) gering versteuerte Zinsen später wieder erneut verzinst werden, um bei deinem Argument zu bleiben, müssten wir also die Zinsen aufteilen, zu welchem Anteil die aus Geldeinlagen und zu welchem Anteil aus Zinseszins resultieren und daher entsprechend die Besteuerung aufteilen - wir sehen: Nach dem Ursprung des Geldes zu suchen, führt zu ganz wirren Auswüchsen der Bürokratie.

Nach dem selben Gedanken kannst du fordern, dass der Verkauf von Brot umsatzsteuerfrei sein soll, schließlich hat der Bäcker für den Kauf des Mehls schon Umsatzsteuer bezahlt. Obwohl, das Mehl muss auch wieder steuerfrei sein, denn der Müller hat für den Weizen Umsatzsteuern bezahlt, der Bäcker wiederum hat für Kauf des Saatguts die Steuer bezahlt, ...
Du siehst, wenn du diese Argumentation zu Ende denkst, kommst du sehr schnell an den Punkt, dass Steuern abgeschafft gehören. Und wenn die Steuern abgeschafft sind, dann ergibt sich kein Grund, dass man da nicht irgendwo Steuern erhebt.

Wir stellen fest: Die Denkweise ist !§#$%&?. Zumal dein Argument offensichtlich bis einschließlich 2008 nicht gegolten hat. Vor 2009 kam das Geld, das da investiert wurde, um Zinsen zu erwirtschaften, also nicht aus bereits versteuertem Einkommen?

jedenfalls so lange sie als Parasiten agieren, ja.
Passt dasnicht in Dein Weltbild? :)
Eigentlich überhaupt nicht. Ich kenne keine menschlichen Parasiten.

Tolle Mischung, ich glaub Du hattest einen schlechten Tag. ÖPNV und Wasserwerke sind i.d.R. Gemeindeeigentum oder nicht???
Mitnichten. In Bremen wurden die Stadtwerke, zu denen auch die Wasserwerke gehören, 1999 privatisiert. In Berlin wurden die Wasserwerke ebenfalls 1999 (teil)privatisiert, danach stiege die Wasserpreise enorm. Nach einem Volksentscheid 2011, in dem die Rekommunalisierung gefordert wurde, wird in Berlin grade debattiert, ob und in welcher Form das zulässig wäre.

Verkehrsbetriebe sind auch häufig privat organisiert, Beispiele kann ich bei Bedarf bestimmt auch nennen, hab aber jetzt keine Lust, was rauszusuchen.

Was soll der Staat mit Waffenfirmen? Waffenexporte können ja verboten werden wenn man sie nicht will
Wenn das nur so einfach wäre. Wenn der Staat die Leitung dieser Unternehmen übernimmt, dann kann er ganz gezielt die Produktion von Kriegswaffen verbieten oder so weit einschränken, dass er nur noch zum Eigenbedarf produziert (was ja schon verwerflich genug ist).
Nur so kann man mit Sicherheit dafür sorgen, dass Gaddafi der letzte Diktator bleibt, bei dem trotz Waffenembargo plötzlich G36 des deutschen Waffenherstellers Heckler & Koch auftauchen.

Dass bei einem solchen Skandal nicht richtig die Köpfe rollen, ist sowieso extrem verwunderlich.

Die städt. Krankenhäuser sind i.d.R. pleite, jedenfalls normalerweise Zuschussbetriebe und werden deshalb oft privatisiert.
Wir brauchen einen totalen Umbau des Vergütungssystems in der medizinischen Versorgung. Ärzte z. B. dürfen nicht mehr finanziell davon abhängig sein, was sie ihren Patienten - aktuell de facto Kunden - verschreiben oder empfehlen (z. B. auch bei IGel-Leistungen), das kann man zum Beispiel erreichen, in dem man sie zu Angestellten bei einem vergemeinschafteten Betrieb macht - damit einhergehend muss natürlich auch ein Umbau der Krankenversicherung erfolgen, die Kosten für den staatlichen Arzt-Betrieb müssen dann unter allen Erwerbstätige aufgeteilt werden - also auch eine verpflichtende gesetzliche Versicherung für Beamte und Selbstständige.

Bleiben Energieversorger und Banken. Die Stromversorgung steht bei uns was willst Du also?
Eine gesicherte, umweltfreundliche Stromversorgung mit sozialverträglichen Energiepreisen. Und das kann meiner Meinung nach nur ein Konzern bewerkstelligen, der in öffentlicher Hand ist.

Und Banken? Hier geht es ans Herz des Kapitalismus. Es muss möglich sein, dass Banken pleite machen können. Aber was soll eine Vergemeinschaftung darüber hinaus noch bringen?
Ganz einfach: Ein Ende des Casino-Kapitalismus'.

Wo hat sich eine Vergemeinschaftung schon mal bewährt?
Zum Beispiel bei unserem kommunalen Müllentsorger A.R.T.: Wir haben immer pünktliche Müllentsorgung, die bieten einen guten Service und obwohl wir die niedrigsten Müllgebühren in Rheinland-Pfalz zahlen, machen die sogar Gewinne, die für Rücklagen und nächstes Jahr vermutlich für eine einmalige Rückzahlung von 10 € genutzt werden.

Der NS hat sich nicht bewährt sondern durch Dummheit selbst abgeschafft indem ein Krieg begonnen wurde der nicht zu gewinnen war.
lol, der war gut!
Leider liegst du daneben, der Nationalsozialismus ist mitnichten tot. Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Mügeln, NSU dürften Bände sprechen. Ganz zu schweigen vom alltäglichen Faschismus.
 

Karl.

Gast
Ich suggeriere gar nichts, aber Du bist paranoid.
Ich gebe zu: Der Bauer produziert über den eigenen Bedarf hinaus Kartoffeln um den Überschuss zu verkaufen. Aber er würde es lassen, wenn er nicht wüsste, dass andere ihm diese Ware abnehmen werden. Das gleiche gilt für Kondome, Autoradios und Barbiepuppen.
All diese Waren befriedigen Bedürfnisse und werden zu einem Preis angeboten, der für den Hersteller einen Profit abwirft. Und siehe da, Produzent und Konsument haben was davon.
Kannst du meine angebliche Paranoia auch an meinen Aussagen nachweisen? Oder bleibts am Ende doch wieder nur Denunzation?

Ich habe übirgens über kapitalistische Produktion gesprochen und du kommst mit einem Bauer daher - mehr als lol fällt mir da echt nicht mehr ein.
Glaubst du wirklich, der Eigentümer der Kondomfabrik stellt sich da selber rein und macht für sich Kondome und weil er sein Aufreißpensum nicht erreicht, verkauft er die paar zu viel produzierten halt am Markt? XD

Die Wirklichkeit gestaltet sich freilich anders, kapitalistische Produktion beweckt nämlich gar nicht die Eigenversorgung, sondern den Verkauf am Markt. Dass das ein gesellschaftliches Bedürfnis voraussetzt, habe ich nicht geleugnet, sondern sogar geschrieben (aber auf meine Aussagen gehst du ja auf Kosten deiner Erkenntnis gar nicht ein). Bloß: diese Bedürfnisse sind nicht Zweck, sondern Mittel der ganzen Veranstaltungen, relativieren sich also immer (!) am Profit. Drittens ist Profit etwas ganz was anderes als "was davon haben" (letzters, übrigens von dir in die Diskussion gebracht, ist nämlich begriffsloser Wortbrei). Dass der Konsument "was davon hat", ist obendrein falsch, es findet nämlich ein Äquivalententausch statt.

Abgesehen davon: Dass der Konsument nach einem Kauf was hat, steht gar nicht zur Debatte. Um im Kapitalismus Konsument sein zu können (das heißt auch: um überleben zu können), muss man Geld haben, heißt lohnarbeiten. Lohnarbeit geht nicht ohne Ausbeutung, weil sie ab dem Zeitpunkt, an dem sie keine Gewinne abwirft, nur Verlust bringt und gekündigt wird.

Zur Lohnarbeit gezwungen, mir kommen echt die Tränen.
Es wäre besser, dir käme ein sachlicher Einwand. Der Rest dieses Absatzes hat schlicht nichts mit dem zu tun, was ich schrieb und ist wieder Denunzation:
Du willst diejenigen mit Luxus versorgen, die zum allgemeinen Wohlstand nichts beitragen, obwohl sie es könnten.
Oder wo kannst du diese Unterstellung an meinen Aussagen festmachen?
Genaugenommen will ich sogar das glatte Gegenteil: Aufhebung der privaten Aneignung gesellschaftlicher Produktion.

Die Idee ist nicht neu, ich frage mich bloss immer wer dann noch aktiv für diesen Wohlstand arbeiten soll, obwohl er doch für alle wie Manna vom Himmel fällt.
Dann musst du ziemlich doof sein, es versteht sich nämlich von selber, dass das Menschen tun.

Ich gehe davon aus, dass Du legal in Deutschland lebst. Also hast Du keine physischen Existenzprobleme, was Dich von mehr als der Hälfte der Weltbevölkerung zu Deinen Gunsten unterscheidet. Meine Fresse hast Du es gut!
Nochmal: ohne Bereitschaft zur Lohnarbeit, keine Sozial- und Krankenversicherung.

Und nein, ich lebe nicht in Deutschland, das tut zwar nichts zur Sache, zeigt aber einmal mehr, dass dein Geschreibsel hier fast vollständig auf deinen Hirngespinnsten beruht.

Auch nochmal: dass irgendwo auf der Welt noch größeres Elend herrscht, macht Elend woanders nicht besser, abgesehen davon ist der Kapitalismus ein Weltsystem - es wäre langsam an der Zeit über deine borniert deutschen Tellerrand hinauszuschauen.

Dann argumentiere verständlich.
Ahja, was haben denn meine Argumente mit deinem uninformierten Bezug auf Marx zu tun?

Das Schlagwort war auch nicht abwertend zu Marx gemeint. Damals war die Verelendung war zu seiner Zeit sicher greifbar. der Kapitalismus hat aber Gegenmaßnahmen ergriffen. Die Welt ist nunmal in Bewegung.
Es geht mir keinesfalls um eine Ehrenrettung Marxens Person. Aber ich würde jetzt gerne wissen, woher du den Marx Bezug hast. Wiki? : >


Der NS hat sich nicht bewährt sondern durch Dummheit selbst abgeschafft indem ein Krieg begonnen wurde der nicht zu gewinnen war.
Moment mal: hat er sich selbst abgeschafft oder wohl eher den Krieg verloren? Wohl eher zweiteres. Davor genoß er die Anhängerschaft der deutschen Massen.
Das Gewaltmonopol steht dagegen gar nicht schlecht da. Wenn Du es abschaffen möchtest solltest Du einen besseren oder wenigstens gleichwertigen Ersatz liefern können.
Ne, wieso denn? Ich will dir ja nichts verkaufen, sondern die bestehende Gesellschaft kritisieren. Das kann ich tun, ohne eine andere Gesellschaftsform als Vergleich heranzuziehen, die Gründe dafür, warum der Kapitalismus !§#$%&? ist, liegen nämlich in ihm selbst und nicht im Vergleich zu irgendwas.

Du bist Sozialromantiker, weil Du denkst es könnte alles viel besser sein wenn es nur irgendwie anders wäre.
Wo habe ich derartiges geschrieben?
Nirgends, also bist du ein Denunziant. Ich wiederhole mich.

Stattdessen sage ich: das gesellschaftliche Leben wäre viel besser, wenn Staat und Kapital durch das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmittel ersetzt würden.

Eine begriffliche Unbestimmtheit wie "alles, irgendwas, irgendwie,...." wirst du in meinen Postings nicht finden - du scheinst den Satz aber pauschal jedem entgegen zu schreien, der etwas gegen das Bestehende einzuwenden hast - das hast du dir ja besonders gut zurechtgelegt (ich hab echt gut gelacht!).

Blöd nur das Du keine Beispiele nenen kannst wo das schon mal besser gewesen ist.
Urkommunismus, Kibbuzim, Spanien 36, Machno,... soll ich weiter machen?

Lieber nicht, du hast auch richtig erkannt, dass das völlig egal ist (was dich dazu veranlassen hätte können, den Unsinn wieder aus deinem Posting rauszunehmen - aber naja, manche lernen halt langsam), ich will ja nicht in die Verganenheit, sondern in die Zukunft.

Das heisst ja erstmal nichts, denn irgendwer muss ja mal anfangen um dann Beispiel für andere zu sein. Es ist nur so, dass Deine Ideen mich nicht gerade inspirieren mich Dir anzuschließen...
Komisch, ich habe nämlich noch gar keine Ideen geäußert, sondern Kritik. Auf die bist du aber nichtmal eingegangen, du warst ja viel zu sehr damit beschäftigt, mir deine Standardfloskeln vor die Füße zu werfen.

Jap, genauer Gegensatz zu Deinem unsubstantiierten" Alles !§#$%&?, lasst uns irgendwie mal irgendwas anders machen"
Weder habe ich geschrieben, dass alles !§#$%&? ist, noch dass "irgendwie irgendwas" anders zu machen wäre.
Wieder gibst du dich als Denunziant zu erkennen, der nichtmal den Versuch unternimmt, auf meine Aussagen und Argumente sachlich einzugehen. Musst du ja nicht, du hast ja eh deinen Standardsatz schon parat. : )
Naja, und das deutschimperialistische Selbstbewusstsein, dass man den Kapitalismus in Deutschland cool finden soll, weil er ja anderswo auf der Welt noch mehr Unheil bringt.
 
Wo hab ich denn von Verbrechen geredet? So was will ich den Guttenbergs oder August von Finck jr. gar nicht unterstellen, wie kommst du darauf?
Und das war auch mitnichten ein Argument gegen den Kapitalismus. Bloß ein Argument für mehr staatliche Eingriffe in die Marktwirtschaft und für höhere Erbschaftssteuersätze.
Was ist denn das Gegenteil von ehrlicher Arbeit? Ich dachte an Verbrechen, aber Du scheinst zu finden, dass erben und Zinseinnahmen haben ebenfalls zum Gegenteil von ehrlicher Arbeit gehören, seltsam....
Mehr staatliche Eingriffe? Von wegen, Du redest von Zwangsverstaatlichung.


Offenbar begreifst du etwas nicht: Klar, das dort angelegte Geld ist bereits versteuert. Das ist auch einer der Gründe, warum ich gegen eine jährliche Vermögenssteuer bin (ja Canc, du hast richtig gelesen). Aber die Zinsen sind eben nicht versteuert. .........Wir stellen fest: Die Denkweise ist !§#$%&?. Zumal dein Argument offensichtlich bis einschließlich 2008 nicht gegolten hat. Vor 2009 kam das Geld, das da investiert wurde, um Zinsen zu erwirtschaften, also nicht aus bereits versteuertem Einkommen?"

Ich verstehe Deine Argumentation nicht. Ich habe auf Deinen Post geantwortet, in dem Du bemängelt hast, dass Arbeitseinkommen mit einem höheren Steuersatz belegt sind als Zinseinkommen.
Daraufhin habe ich gesagt, dass das verzinste Kapital ja bereits einmal als Einkommen versteuert worden ist. Jetzt verlangst Du, dass die Zinseszinsen anders versteuert werden sollen als die Zinsen auf das bereits versteuerte Grundkapital, erklärst aber gleichzeitig, dass dies mit zuviel Bürokratie verbunden ist?!
Dann scheint mir doch die bestehende Zinsabschlagsteuer ein sinnvoller Kompromiss, oder sag doch mal wie Du es gerne hättest!

Eigentlich überhaupt nicht. Ich kenne keine menschlichen Parasiten.
Ist ja vielleicht nicht schlecht wenn man eine innere Zensurbehörde im Kopf hat. Fraglich ist natürlich inwieweit dann die Lebenswirklichkeit noch angemessen verarbeiten kann.
Damit es nicht allein an der Wortwahl hängt bedaure ich die Bezeichnung Parasiten und stelle um auf "Menschen die absichtlich auf Kosten der Gemeinschaft leben"

Wenn das nur so einfach wäre. Wenn der Staat die Leitung dieser Unternehmen übernimmt, dann kann er ganz gezielt die Produktion von Kriegswaffen verbieten oder so weit einschränken, dass er nur noch zum Eigenbedarf produziert (was ja schon verwerflich genug ist).
Nur so kann man mit Sicherheit dafür sorgen, dass Gaddafi der letzte Diktator bleibt, bei dem trotz Waffenembargo plötzlich G36 des deutschen Waffenherstellers Heckler & Koch auftauchen.
Das ist doch alles Augenwischerei. Die Besitzer von Heckler+Koch können auch in Südafrika produzieren wenn ihnen die Arbeit hier verboten wird. Es wird nicht eine einzige Waffe weniger in der Welt produziert nur weil in Deutschland keine Waffen mehr hergestellt oder ins Ausland verkauft werden.
Nimm mal kurz die rorarote Brille ab und denk nochmal darüber nach.

Wir brauchen einen totalen Umbau des Vergütungssystems in der medizinischen Versorgung......
Die Gesundheitsreform benötigt wahrscheinlich einen eigenen Thread. Da halte ich mich raus.

Eine gesicherte, umweltfreundliche Stromversorgung mit sozialverträglichen Energiepreisen. Und das kann meiner Meinung nach nur ein Konzern bewerkstelligen, der in öffentlicher Hand ist.
Oder Stromkunden, die anderes nicht akzeptieren und die Konzerne zwingen umzustellen.


Ganz einfach: Ein Ende des Casino-Kapitalismus'.
das Ziel ist gut, ich fürchte nur das Mittel würgt die Wirtschaft ab.

Zum Beispiel bei unserem kommunalen Müllentsorger A.R.T.: Wir haben immer pünktliche Müllentsorgung, die bieten einen guten Service und obwohl wir die niedrigsten Müllgebühren in Rheinland-Pfalz zahlen, machen die sogar Gewinne, die für Rücklagen und nächstes Jahr vermutlich für eine einmalige Rückzahlung von 10 € genutzt werden.
interessant!


lol, der war gut!
Leider liegst du daneben, der Nationalsozialismus ist mitnichten tot. Hoyerswerda, Rostock-Lichtenhagen, Mölln, Mügeln, NSU dürften Bände sprechen. Ganz zu schweigen vom alltäglichen Faschismus.
Vergiss nicht die geifernden Beschneidungsgegener, von denen viele klar fremdenfeindloiche Tendenzen in den Vordergrund rücken :)Auweia, die ewiggestrigen sind noch da aber sie sind machtlos. Das NS-Regime wurde entmachtet und absolut nichts deutet auf eine kommende "Machtergreifung" hin. Kein Grund zur Panikmache also.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kannst du meine angebliche Paranoia auch an meinen Aussagen nachweisen? Oder bleibts am Ende doch wieder nur Denunzation?
Du tust so, als würden die Besitzer der Produktionsmittel ausschließlich zum Zwecke der Profitmaximierung produzieren. Das ist paranoid!
Tatsächlich müssen diese ja auch ihren Lebensunterhalt erwirtschaften.

Ich habe übirgens über kapitalistische Produktion gesprochen und du kommst mit einem Bauer daher - mehr als lol fällt mir da echt nicht mehr ein.
Glaubst du wirklich, der Eigentümer der Kondomfabrik stellt sich da selber rein und macht für sich Kondome und weil er sein Aufreißpensum nicht erreicht, verkauft er die paar zu viel produzierten halt am Markt? XD
Nein aber der Kondomfabrikant kann seine Produkte nun mal nicht essen und auch sonst fehlt ihm einiges zum „schönen Leben“ und deshalb muss er sie irgendwie gegen Kartoffeln, Barbies und Autoradios tauschen.

Die Wirklichkeit gestaltet sich freilich anders, kapitalistische Produktion beweckt nämlich gar nicht die Eigenversorgung, sondern den Verkauf am Markt. Dass das ein gesellschaftliches Bedürfnis voraussetzt, habe ich nicht geleugnet, sondern sogar geschrieben (aber auf meine Aussagen gehst du ja auf Kosten deiner Erkenntnis gar nicht ein). Bloß: diese Bedürfnisse sind nicht Zweck, sondern Mittel der ganzen Veranstaltungen, relativieren sich also immer (!) am Profit. Drittens ist Profit etwas ganz was anderes als "was davon haben" (letzters, übrigens von dir in die Diskussion gebracht, ist nämlich begriffsloser Wortbrei). Dass der Konsument "was davon hat", ist obendrein falsch, es findet nämlich ein Äquivalententausch statt.
Keine Bedürfnisse (ob tatsächlich oder eingebildet) = kein Absatz der Produktion. Produktion muss also der Bedürfnisbefriedigung dienen, weil ansonsten der Profit ausbleibt!

Abgesehen davon: Dass der Konsument nach einem Kauf was hat, steht gar nicht zur Debatte. Um im Kapitalismus Konsument sein zu können (das heißt auch: um überleben zu können), muss man Geld haben, heißt lohnarbeiten. Lohnarbeit geht nicht ohne Ausbeutung, weil sie ab dem Zeitpunkt, an dem sie keine Gewinne abwirft, nur Verlust bringt und gekündigt wird.
Es macht doch überhaupt keinen Sinn Produkte herzustellen, die am Markt nicht abgesetzt werden können. Die Tatsache, dass aus diesem Grunde Menschen entlassen werden kann doch nicht Ausbeutung gleichgesetzt werden.
Lohnarbeit wird auch nicht von jedem als Ausbeutung empfunden.

Es wäre besser, dir käme ein sachlicher Einwand. Der Rest dieses Absatzes hat schlicht nichts mit dem zu tun, was ich schrieb und ist wieder Denunzation:
Oder wo kannst du diese Unterstellung an meinen Aussagen festmachen?
Genaugenommen will ich sogar das glatte Gegenteil: Aufhebung der privaten Aneignung gesellschaftlicher Produktion.
DU hast aber doch darauf hingewiesen die Sicherstellung nur des Existenzminimums für Menschen die nicht am Wirtschaftsleben teilnehmen bedeute für diese Elend. Und dies seit besonders verwerflich vor dem Hintergrund, dass alle Menschen mit Luxus versorgt werden könnten. Was soll das also bedeuten außer: “Luxus für alle, ob sie arbeiten oder nicht?“

Dann musst du ziemlich doof sein, es versteht sich nämlich von selber, dass das Menschen tun.
Je besser der Lebensstil ist, den man sich ohne Arbeit erlauben kann, desto mehr Menschen werden es sich in der sozialen Hängematte bequem machen. DAS versteht sich von selbst!

Nochmal: ohne Bereitschaft zur Lohnarbeit, keine Sozial- und Krankenversicherung.
Totaler quatsch! Jeder Kranke wird behandelt. Niemand muss bei uns verhungern!

Auch nochmal: dass irgendwo auf der Welt noch größeres Elend herrscht, macht Elend woanders nicht besser, abgesehen davon ist der Kapitalismus ein Weltsystem - es wäre langsam an der Zeit über deine borniert deutschen Tellerrand hinauszuschauen.
Aber die Tatsache, dass der Kapitalismus (bis jetzt) bei uns einen gewissen Wohlstand für alle generiert sollte Dir aber zu denken geben. Vielleicht liegt das Elend andernorts nicht am Kapitalismus?!

Ahja, was haben denn meine Argumente mit deinem uninformierten Bezug auf Marx zu tun?

Es geht mir keinesfalls um eine Ehrenrettung Marxens Person. Aber ich würde jetzt gerne wissen, woher du den Marx Bezug hast. Wiki? : >
Ob nun Wikipedia oder „Marx für Anfänger“, welche Rolle spielt das denn? Verelendung der Massen ist ein Suchbegriff bei dem es viele Treffer gibt!

Moment mal: hat er sich selbst abgeschafft oder wohl eher den Krieg verloren? Wohl eher zweiteres. Davor genoß er die Anhängerschaft der deutschen Massen.
Wortklauberei. Das NS-Regime wurde abgeschafft, also hat es sich nicht bewährt!

Ne, wieso denn? Ich will dir ja nichts verkaufen, sondern die bestehende Gesellschaft kritisieren. Das kann ich tun, ohne eine andere Gesellschaftsform als Vergleich heranzuziehen, die Gründe dafür, warum der Kapitalismus !§#$%&? ist, liegen nämlich in ihm selbst und nicht im Vergleich zu irgendwas.
Theoretisches Geschwafel. Interessant wird es erst wenn realistische Alternativen aufgezeigt werden.

Wo habe ich derartiges geschrieben? Nirgends, also bist du ein Denunziant. Ich wiederhole mich.
Ich denunziere Dich höchstens als Traumtänzer. Du kritisierst unsere Wirtschaftsform und stellst dem keine besseren Ideen gegenüber!

Stattdessen sage ich: das gesellschaftliche Leben wäre viel besser, wenn Staat und Kapital durch das gesellschaftliche Eigentum an Produktionsmittel ersetzt würden.
Aha endlich was handfestes.
Abschaffung der Staaten und Vergesellschaftung der Produktionsmittel.
Aber wie dort dann die Entscheidungsabläufe sein? Verdient derjenige, der das neue Radio entwickelt hat genauso viel wie derjenige, der das fertige Radio dann in den Karton packt?
Und wenn nicht, was ändert sich denn dann überhaupt?
Die DDR konnte den Bedarf an Konsumgütern für ihre Bevölkerung nicht decken. Wie verhinderst Du derartige Probleme? Die Marktwirtschaft hat den großen Vorteil einer gewissen „Selbstreinigung“. Wer den Bedürfnissen der Konsumenten nicht gerecht wird ist bald erledigt. Ich glaube hierfür ist unternehmerisches Denken erforderlich das nur durch die Marktwirtschaft zum Zuge kommt.

Eine begriffliche Unbestimmtheit wie "alles, irgendwas, irgendwie,...." wirst du in meinen Postings nicht finden - du scheinst den Satz aber pauschal jedem entgegen zu schreien, der etwas gegen das Bestehende einzuwenden hast - das hast du dir ja besonders gut zurechtgelegt (ich hab echt gut gelacht!).
Wenn Du statt dogmatischer Phrasen zu dreschen konkrete Vorschläge gemacht hättest wäre ich gerne darauf eingegangen.

Urkommunismus, Kibbuzim, Spanien 36, Machno,... soll ich weiter machen?
Der Urkommunismus ist eine Annahme in der Geschichtsauffassung des Marxismus.....
In der nichtmarxistischen Ur- und Frühgeschichte wurde er wenig ernst genommen, obwohl gelegentlich mitbehandelt, dann aber oft abgetan. Wikipedia


Kibuzzim
Ich fasse mal aus Wikipedia zusammen
Veränderungen:
Im Vergleich zum marktwirtschaftlichen Umfeld verlor der Kibbuz an Attraktivität. Basisdemokratie und Ämterrotation zeigten sich im Alltag oft als wenig praktikabel.
Die Folge dieser Änderungen war eine zunehmende Abkehr von den alten Prinzipien und nach und nach eine Annäherung an die umgebende marktwirtschaftliche Umwelt.
Die beschriebenen Entwicklungen haben sich in den zurückliegenden Jahren eher beschleunigt; viele Siedlungen befinden sich wirtschaftlich und ideologisch unter Druck. Hinzu kommt das Problem einer zunehmenden Überalterung, weil die junge Generation den Kibbuz verlässt, um in die großen Städte zu ziehen.
Viele Kibbuzim haben versucht, sich den Herausforderungen zu stellen. Privates Eigentum ist inzwischen selbstverständlich; die meisten Chawerim beziehen ein Gehalt, über das sie verfügen können. Zusammenfassend kann man von einer deutlichen Entwicklung vieler Kibbuzim hin zu einem „normalen“ Dorf sprechen, von „sozialistischen“ Siedlungen ist immer seltener die Rede. Eine weitere Auflösung der Kibbuzim und ihrer ursprünglichen Ideale in der Zukunft ist wahrscheinlich.
Also scheinen die Kibbuzim sich eher Richtung marktwirtschaft zu entwickeln. Nicht zuletzt weil ihnen die Mitglieder weglaufen?!

Spanien 36
Du meinst sicher die Spanische Revolution 1936.
Ich habe einen schönen Artikel unter www.anarchismus.at gefunden.
Diese Revolution ist aller Ehren wert, aber zeitlich so eng begrenzt, dass man da keine Rückschlüsse auf die Machbarkeit für einen längeren Zeitraum ziehen kann.

Nestor Machno konnte sich mit seinen Ideen nicht durchsetzen und ist im Exil gestorben.

Also mach ruhig weiter, denn den Beweis der Machbarkeit bist Du mir schuldig geblieben

Weder habe ich geschrieben, dass alles !§#$%&? ist, noch dass "irgendwie irgendwas" anders zu machen wäre. Wieder gibst du dich als Denunziant zu erkennen, der nichtmal den Versuch unternimmt, auf meine Aussagen und Argumente sachlich einzugehen.
Du meckerst darüber was ist und gibst keine konkreten Alternativen an. Also hab ich Deine Posts richtig klassifiziert.
Wiederhol Dich doch nicht dauernd in Deinem Gejammer ich hätte Dich denunziert (was ist das überhaupt für ein dämlicher Begriff in dem Zusammenhang) sondern bring uns was bei über unsere goldene Zukunft!

Naja, und das deutschimperialistische Selbstbewusstsein, dass man den Kapitalismus in Deutschland cool finden soll, weil er ja anderswo auf der Welt noch mehr Unheil bringt.
Deutschimperialistisch soll wohl eine Verunglimpfung meiner Person sein, oder mit Deinen Worten eine Denunziation :)
 
Zuletzt bearbeitet:

Karl.

Gast
Du tust so, als würden die Besitzer der Produktionsmittel ausschließlich zum Zwecke der Profitmaximierung produzieren. Das ist paranoid!
Tatsächlich müssen diese ja auch ihren Lebensunterhalt erwirtschaften.
Wenn kapitalistische Produktion keinen Profit abwirft, wird sie eingestellt. Das ist ein Faktum, welches du mit einem Angriff auf meine Person, die gar keinen Bezug zum von mir Geschriebenen aufweist, vom Tisch wischen willst.
Ich schrieb übrigens gar nicht, dass sie zum Zwecke der Profitmaximierung produzieren (nebenbeibemerkt: es produzieren gar nicht die Eigentümer der Produktionsmittel, sondern deren Lohnarbeiter - aber du stellst dir kapitalistische Produktion ja kindlich-naiv wie ein Bauer vor (s.o.), sondern dass ohne Profit schlicht keine Produktion stattfindet - von Profitmaximierung war noch gar nicht die Rede. Aber das es keine vernünftig anzusetzende Obergrenze für Profit gibt (wieso sollte sich iwer mit ner schlappen Mille begnügen, wenn stattdessen zwei oder drei drin sind? - Das Geld wird ja großteilswieder investiert), stimmt das sogar.

Nein aber der Kondomfabrikant kann seine Produkte nun mal nicht essen und auch sonst fehlt ihm einiges zum „schönen Leben“ und deshalb muss er sie irgendwie gegen Kartoffeln, Barbies und Autoradios tauschen.
Aha, jetzt erzählst du mir also, der Kondomfabrikant geht mit seinen Lümmeltüten zum Bauern und tauscht da 5 Packungen Kondome gegen n kg Kartoffeln.

rofl!

Keine Bedürfnisse (ob tatsächlich oder eingebildet) = kein Absatz der Produktion. Produktion muss also der Bedürfnisbefriedigung dienen, weil ansonsten der Profit ausbleibt!
In den beiden Sätzen ist keine logische Schlussfolgerung enthalten, die ein "also" rechtfertigen würde.

Jetzt zum dritten mal (komisch, dass dir das nicht peinlich ist): Bedürfnisse sind Voraussetzung jeder Produktion. Na und? Das macht die Bedürfnisse noch lange nicht zum Zweck derselben und schon gar nicht muss aufgrund dieser Banalität alleine die Produktion den Bedürfnissen dienen. Arbeitsprodukte im Kapitalismus werden produziert, um am Markt gegen Geld (und nicht gegen Kartoffeln, du Depp!) getauscht werden können. Haben die Leute kein Geld, können sie noch so große Bedürfnisse haben, sie werden nix von der wunderbaren Warenwelt abbekommen, es sei denn, sie "dürfen" Lohnarbeit leisten (im Kapitalismus ist ja nichtmal dieses Existenzminimum gesichert!).
Da Bedürfnisse Voraussetzung (nicht Zweck!) und Geldvermehrung Zweck der Produktion sind, werden die Bedürfnisse zum Mittel des Profits.

Es macht doch überhaupt keinen Sinn Produkte herzustellen, die am Markt nicht abgesetzt werden können. Die Tatsache, dass aus diesem Grunde Menschen entlassen werden kann doch nicht Ausbeutung gleichgesetzt werden.
Wurde es ja auch nicht, weshalb ich kurz davor bin, dir funktionellen Analphabetismus zu unterstellen.
Dass Arbeitskräfte entlassen werden, wenn sie keinen Profit mehr abwerfen, zeigt aber: ohne Profit keine Produktion.

Der erste Satz dieses Zitats ist übrigens zu allgemein gehalten: es macht im Kapitalismus einen Sinn, Produte herzustellen, die nicht abgesetzt werden können.
Lohnarbeit wird auch nicht von jedem als Ausbeutung empfunden.
lol, es geht aber auch gar nicht darum, wie Lohnarbeit empfunden wird, sondern darum, was Lohnarbeit ist.


DU hast aber doch darauf hingewiesen die Sicherstellung nur des Existenzminimums für Menschen die nicht am Wirtschaftsleben teilnehmen bedeute für diese Elend. Und dies seit besonders verwerflich vor dem Hintergrund, dass alle Menschen mit Luxus versorgt werden könnten. Was soll das also bedeuten außer: “Luxus für alle, ob sie arbeiten oder nicht?“
Das bedeutet in etwa das: http://5-stunden-woche.de/ (auf das pdf klicken), wobei die Quellen bereits veraltet ist (ich glaub 80er Jahre, hab jetzt nicht nochmal nachgeschaut), woraus folgt, dass die gesellschaftliche Produktivität weiter gestiegen ist.


Je besser der Lebensstil ist, den man sich ohne Arbeit erlauben kann, desto mehr Menschen werden es sich in der sozialen Hängematte bequem machen. DAS versteht sich von selbst!
Das versteht sich von selbst in den Verhältnissen des Kapitalismus. Ist ja auch völlig klar - wieso sollte jemand seine Arbeitskraft für eine ihm fremde Sache vernutzen, wenn er auch so leben kann?
Ich will den Kapitalismus aber nicht reformieren, ich will ihn abschaffen.


Totaler quatsch! Jeder Kranke wird behandelt. Niemand muss bei uns verhungern!
Zugegebenermaßen weiß ich nicht sicher, wie die Rechtslage in Deutschland ist - ich unterstelle jetzt trotzdem einfach mal, dass nicht jeder Kranke behandelt wird, sondern nur Versicherte. Tja, und was sind die Voraussetzungen für Kranken- und Sozialversicherung?

Aber die Tatsache, dass der Kapitalismus (bis jetzt) bei uns einen gewissen Wohlstand für alle generiert sollte Dir aber zu denken geben. Vielleicht liegt das Elend andernorts nicht am Kapitalismus?!
Tut er ja nicht. Auf den größten Teil des Wohlstands können die meisten Lohnarbeiter nämlich gar nicht zugreifen.

Ob nun Wikipedia oder „Marx für Anfänger“, welche Rolle spielt das denn? Verelendung der Massen ist ein Suchbegriff bei dem es viele Treffer gibt!
Genau und eben richtig viel Schwachsinn.
Also jetzt zum Dritten mal: wo hast du den Marxbezug her? Du wirst dich doch wohl nicht der Angabe von Quellen verweigern?

Wortklauberei. Das NS-Regime wurde abgeschafft, also hat es sich nicht bewährt!
Das ist keine Wortklauberei, sondern begriffliche Differenzierung. Es sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte, ob ein System von innen zusammenbricht oder ob es von außen per Gewalt beendet wird.

Theoretisches Geschwafel. Interessant wird es erst wenn realistische Alternativen aufgezeigt werden.
Halten wir fest: du hast meinen Argumenten nichts entgegenzusetzen, tust sie einfach mal so als "theoretisches Geschwafel" ab (was eig. nur zeigt, dass du ein theorieloser Trottel bist, also keinen Begriff von der Welt hast) und hältst die Kritik an etwas schon deshalb falsch, weil keine Alternative aufgestellt wird. Einer Alternative setzt du dann deinen Standardspruch entgegen (wie du es ja auch bei Treize gemacht hast), womit du dann aussagen willst, dass diese "nicht realistisch" sei (warum, kannst du natürlich wieder nicht sagen, lol, whs kommt der typische Unsinn von der Menschennatur :D ).

Ich denunziere Dich höchstens als Traumtänzer. Du kritisierst unsere Wirtschaftsform und stellst dem keine besseren Ideen gegenüber!
Muss ich ja auch nicht. Ich bin nämlich nicht so sehr von mir selbst überzeugt, dass ich glaube, die Zukunft voraussagen zu können (und das forderst du von mir, freilich ohne zu merken, wie lächerlich das ist). Was als Ersatz käme, geht allerdings aus der Kritik des Kapitalismus hervor, weshalb es gar keinen Sinn macht, sich über irgendwelche in der Luft schwebenden Ideale zu unterhalten. Das kann man tun, wenn man sich über die Notwendigkeit der Abschaffung der jetzigen Gesellschaft einig ist.

Wie gesagt: ich will dir ja nichts verkaufen.

Aber wie dort dann die Entscheidungsabläufe sein?
Woher zum Teufel soll ich das wissen? Ich habe keine Wahrsagekugel.

Denkst du ernsthaft, die Revolutionäre der bürgerlichen Revolutionen wussten vorher schon genau, was sie danach machen wollen? Nein, ihre Einigkeit bestand einzig und allein im gemeinsamen Interesse der Abschaffung der (damligen) bestehenden Verhältnisse.


Verdient derjenige, der das neue Radio entwickelt hat genauso viel wie derjenige, der das fertige Radio dann in den Karton packt?
Keiner verdient was. Idiot, Geld gibts dann ja nicht mehr (was verstehst du nicht an "kein Privateigentum"!?).
Und wenn nicht, was ändert sich denn dann überhaupt?
Alles, was ich
Die DDR konnte den Bedarf an Konsumgütern für ihre Bevölkerung nicht decken.
In der DDR war das Eigentum nicht abgeschafft, sondern privates Eigentum wurde zu Staatseigentum. Wie ich aber mehrmals klarmachte, sind im Kommunismus Staat und Kapital abgeschafft, folglich ist dein schäbiger Versuch, die DDR ins Spiel zu bringen wohl wieder ein Versuch der Denunziation.

Wie verhinderst Du derartige Probleme? Die Marktwirtschaft hat den großen Vorteil einer gewissen „Selbstreinigung“. Wer den Bedürfnissen der Konsumenten nicht gerecht wird ist bald erledigt.
lol, ist das dein ernst?
Wollen wir uns nicht mal darüber unterhalten, wieviele Menschen in der Marktwirtschaft täglich verhungern, weil sie nicht auf Konsumgüter zugreifen können?

Wenn Du statt dogmatischer Phrasen zu dreschen konkrete Vorschläge gemacht hättest wäre ich gerne darauf eingegangen.
Dann benenne mal, was von mir dogmatische Phrasen sind und warum.

Der Urkommunismus ist eine Annahme in der Geschichtsauffassung des Marxismus.....
In der nichtmarxistischen Ur- und Frühgeschichte wurde er wenig ernst genommen, obwohl gelegentlich mitbehandelt, dann aber oft abgetan. Wikipedia
Wikipedia liegt falsch, ich nenne als Beispiel den Senekastamm der Irokesen.
Urkoommunismus war für Gesellschaften, die nicht produktiv genug waren, damit eine Person mehr produzieren kann, als für seine eigene Reproduktion notwendig war, übrigens logische Notwendigkeit. In einer solchen Situation kann es ökonomisch keine Ausbeutung, daher auch keine Klassen geben. Urkommunismus ist aber gar nicht wünschenswert, weil die Menschen damals noch gehörig mit unverstandenen Naturzusammenhängen zu kämpfen hatten. Heute hätten wir das durch Industrie und Technik überwunden, wir müssten also nur noch das gesellschaftlich hergestellte Elend beseitigen und könnten das Reich der Freiheit betreten.

Nestor Machno konnte sich mit seinen Ideen nicht durchsetzen und ist im Exil gestorben.
Es geht mir nicht um die Person Machnos, sondern um die Bewegung. Und die wurde gemeinsam von roter und weißer Armee niedergekämpft, du Klugscheißer!

Also mach ruhig weiter, denn den Beweis der Machbarkeit bist Du mir schuldig geblieben
Den will ich weder bringen, noch muss ich das - schon gar nicht mit Beispielen. Deine Frage war: "Wo war es besser?" - ich habe dir Antworten genannt, dabei aber geschrieben, dass sie im Grunde für meine Argumente irrelevant sind. Was machst du? : >

Wie gesagt: diese Beispiele sind alle nicht wichtig, vor allem der Urkommunismus nicht. Kommunisten wollen ja nicht zurück, sondern nach vorn.

Der Beweis der Möglichkeit des Kommunismus ist sowiesoschon alleine damit gegeben, dass Menschen einen freien Willen haben, sich also nach Belieben Zwecke setzen können und die materiellen Voraussetzungen (hoch entwickelte Industrie, Technik, Transportwege, Kommunikation, anders gesagt: hoch entwickelte Produktivkräfte) gegeben sind. Es wäre heute schon möglich, ohne große Anstrengungen für jeden Einzelnen ein schönes Leben für alle zu gewährleisten.

Du meckerst darüber was ist und gibst keine konkreten Alternativen an. Also hab ich Deine Posts richtig klassifiziert.
Dass du sachliche Argumente mit "meckern" gleichsetzt, zeigt einmal mehr, was für ein begriffsloser Denunziant du bist.


Wiederhol Dich doch nicht dauernd in Deinem Gejammer ich hätte Dich denunziert (was ist das überhaupt für ein dämlicher Begriff in dem Zusammenhang) sondern bring uns was bei über unsere goldene Zukunft!
Ich jammere nicht - ich benenne Tatsachen.

Wikipedia sagt dazu: "Unter Denunziation (lat. denuntiare, „absprechend berichten, Anzeige/Meldung machen“; denuntiatio, „Ankündigung, Androhung“) versteht man die – häufig anonyme – öffentliche Beschuldigung oder Anzeige einer Person oder Gruppe aus nicht selten niedrigen persönlichen oder oft politischen Beweggründen,[1] von deren Ergebnis der Denunziant sich selbst oder den durch ihn vertretenen Interessen einen Vorteil verspricht."
Tja, und du schiebst mir hier am laufenden Band Aussagen unter, die schlichtweg deinem wirren Kopf entspringen, ich aber so nie geschrieben habe.

edit: Ich habe noch einmal darüber nachgedacht - und es stimmt: Denunzierung ist nicht ganz passend, Diffamierung wäre ein viel passender Begriff für das, was du hier mir Gegenüber betreibst.

Und noch einmal: ich will dich gar nicht darüber belehren, wie die Welt irgendwann auszusehen habe, ich bin ja wohl nicht die Autorität an der sich die Weltgeschichte zu messen hat. Ich spreche hier die ganze Zeit darüber, warum die bestehende Gesellschhaft einer Abschaffung bedarf (wogegen du übrigens immer noch keine Gegenargumente geäußert hast, bis auf den deinem Kopf entspringenden kapitalistisch produzierenden Bauern : D ).
Da die zukünftige Gesellschaft (was auch kommt, ob kommunistisch oder nicht) der jetzigen, bestehenden Welt entwächst, ist deren Verständnis ohne Verständnis der bestehenden Gesellschaft ohnehin nicht möglich.

Deutschimperialistisch soll wohl eine Verunglimpfung meiner Person sein, oder mit Deinen Worten eine Denunziation :)
Nein, ich habe ganz deutlich klar gemacht, was ich in deinem Posting als deutschimperialistisch identifiziert habe. Bloß, du kannst scheinbar nicht sinnerfassend lesen, bist aber scheinbar beleidigt und antwortest mir mit einem trotzigen "Selber!111".
 
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AbbyHexe

Gast
Wenn kapitalistische Produktion keinen Profit abwirft, wird sie eingestellt. Das ist ein Faktum, ...
Nöö, es gibt da noch eine weitere Komponente, die nennt sich "Steuerrecht". Danach kann perverserweise ein kapitalistischer Verlust ein Vorteil sein...