Demokratie + Wahlen

simpsons3

Gast
Ich verstehe Deine Argumentation nicht. Ich habe auf Deinen Post geantwortet, in dem Du bemängelt hast, dass Arbeitseinkommen mit einem höheren Steuersatz belegt sind als Zinseinkommen.
Daraufhin habe ich gesagt, dass das verzinste Kapital ja bereits einmal als Einkommen versteuert worden ist. Jetzt verlangst Du, dass die Zinseszinsen anders versteuert werden sollen als die Zinsen auf das bereits versteuerte Grundkapital, erklärst aber gleichzeitig, dass dies mit zuviel Bürokratie verbunden ist?!
Ich hab das nicht gefordert, sondern als Lösung für ein von dir konstruiertes Problem vorgestellt:
Du sagst: Zinseinnahmen = Einnahmen aus versteuertem Einkommen. Lösung: Niedriger Steuersatz (25 %)
Ich sage: Wenn dein Problem relevant ist, ist deine Lösung falsch. Denn: Zinseinnahmen = z. T. Einnahmen aus versteuertem Einkommen und aus ermäßigt besteuertem Zinseinkommen (Thesaurierung), z. T. auch aus unversteuerten Einnahmen wie Glücksspielgewinnen
Ich stelle eine mögliche Lösung vor: Aufteilen der Zinsen, z. T. Zinsen auf voll besteuerte Einnahmen und z. T. Zinsen auf ermäßigt/nicht besteuerte Einnahmen. Das ist die einzige Lösung, die das von dir konstruierte und für relevant erklärte Problem löst. Geht aber nicht, ist zu kompliziert. Also machen wir es halt anders, ich schlage vor, dass wir die Zinseinnahmen wie vor 2009 besteuern: Im Rahmen der tariflichen Einkommensteuer.

Dann scheint mir doch die bestehende Zinsabschlagsteuer ein sinnvoller Kompromiss, oder sag doch mal wie Du es gerne hättest!
Wir haben ja keine Zinsabschlagssteuer, deswegen ist das egal.

Wir haben die Kapitalertragsteuer ("Abgeltungssteuer"). Die fachlich sehr schlecht gemacht ist:
Die inländische Bank behält von deinen Zinsen (und von den anderen Kapitalerträgen) 25 % KapESt zzgl. SolZ und ggf. KiSt ein. Soweit in Ordnung und ein sinnvoller Vorgang. In der Einkommensteuererklärung kannst du die Kapitalerträge angeben. Bei der Veranlagung der Einkommensteuer wird berechnet (der PC macht das automatisch), ob es für dich günstiger ist, wenn deine Zinsen mit dem 25-%-Steuersatz besteuert werden oder ob die mit deinem persönlichen, tariflichen Einkommensteuersatz (zwischen 0 und 45 %) versteuert werden. Ist der persönliche Steuersatz günstiger, bekommst du die zu viel abgeführte KapESt zurückerstattet (oder verrechnet). Du kannst aber in keinem Fall mehr Einkommensteuer darauf zahlen, als die von der Bank einbehaltene KapESt - also maximal 25 %.
Zudem bleiben 801 € Kapitalerträge pro Person steuerfrei (sog. Freistellungsauftrag). Die darf der Steuerpflichtige beliebig auf seine Banken aufteilen, ohne vorherige Genehmigung oder Prüfung durch das Finanzamt oder durch ein zentrales Register der Banken - nicht selten kommen dabei mehr als 801 € zusammen. Ich will niemanden böse Absichten unterstellen - aber hier bietet sich Steuerhinterziehung richtig an.

Wer 300.000 € verdient hat (zvE), in dem er jeden verfickten Morgen aufgestanden ist, dafür lange in der Ausbildung war, ständig auf dem Laufenden bleiben muss ect., der zahlt fast 45 % Steuern hierauf. Wer aber viel erbt, für das Erbe 300.000 € Zinsen im Jahr bekommt (zvE), seinen Tag mit Party feiern, Sport gucken und Freunde treffen verbringt und somit nichts wirklich für die Gemeinschaft beiträgt, der wird hierfür mit einem Steuersatz von 25 % belohnt.

Und jetzt erklär mir mal, wie du dieses Steuersystem für einen sinnvollen Kompromiss hältst. Der Kompromiss endet genau an dem Punkt, an dem der Steuerabzug abgeltend ist. Ich hab nichts gegen eine Zinsabschlagssteuer, man zahlt z. B. 25 % Steuern, muss die Zinsen aber am Jahresende in der Steuererklärung angeben und mit der tariflichen Einkommensteuer besteuern und ggf. zu wenig einbehaltene Steuern nachzahlen.

Damit es nicht allein an der Wortwahl hängt bedaure ich die Bezeichnung Parasiten und stelle um auf "Menschen die absichtlich auf Kosten der Gemeinschaft leben"
Ich bin für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, also eben für eine Gesellschaft, in der dieses "absichtlich auf Kosten der Gemeinschaft leben" Gesetz ist.

Das ist doch alles Augenwischerei. Die Besitzer von Heckler+Koch können auch in Südafrika produzieren wenn ihnen die Arbeit hier verboten wird.
Sie werden enteignet. Womit sollen die denn dann produzieren?

Das NS-Regime wurde entmachtet und absolut nichts deutet auf eine kommende "Machtergreifung" hin. Kein Grund zur Panikmache also.
Lieber einmal zu oft auf die rechte Gefahr hinweisen als einmal zu wenig. Nationalsozialismus ist gesellschaftlich anerkannt!
 
Wer 300.000 € verdient hat (zvE), in dem er jeden verfickten Morgen aufgestanden ist, dafür lange in der Ausbildung war, ständig auf dem Laufenden bleiben muss ect., der zahlt fast 45 % Steuern hierauf. Wer aber viel erbt, für das Erbe 300.000 € Zinsen im Jahr bekommt (zvE), seinen Tag mit Party feiern, Sport gucken und Freunde treffen verbringt und somit nichts wirklich für die Gemeinschaft beiträgt, der wird hierfür mit einem Steuersatz von 25 % belohnt.
Das Geld, dass der reiche Erbe verjubeln kann wurde aber von einem seiner Vorfahren irgendwann mal als Einkommen versteuert. (Wenn es doch Schwarzgeld gewesen sein sollte hat der Fiskus und damit wir Steuerzahler einfach Pech gehabt). Das Erbe selbst wurde ja auch besteuert (hier frage auch ich mich ob diese Steuersätze nicht auch angehoben werden könnten, wenn man einen halbwegs gerechten Ausgleich zwischen "geerbten Zinseinnahmen" und "selbstersparten Zinsen" finden will würde ich eher diese Stellschraube bevorzugen.
Ich bleibe deshalb dabei, dass die 25% ein guter Kompromiss sind.
Glücksspielgewinne sind für mich auch kein Problem. Die Steuern auf Glücksspiel sind so hoch, dass ich keine Bedenken habe die Gewinne steuerfrei zu belassen und und die daraus resultierenden Zinseinnahmen "nur" mit der Kapitalertragssteuer zu belasten.
Die Erben des schwer arbeitenden Menschen mit den 300.000 € Jahreseinkommen vor Steuern profitieren ja dann auch von dem was ihnen hinterlassen wird. Dann ist der Ausgleich wieder hergestellt.

Und jetzt erklär mir mal, wie du dieses Steuersystem für einen sinnvollen Kompromiss hältst...... Ich hab nichts gegen eine Zinsabschlagssteuer, man zahlt z. B. 25 % Steuern, muss die Zinsen aber am Jahresende in der Steuererklärung angeben und mit der tariflichen Einkommensteuer besteuern und ggf. zu wenig einbehaltene Steuern nachzahlen.
Aber das heisst doch auch, dass Dein 300.000€ Beispielmann die Zinsen aus seinem gesparten Einkommen auch höher versteuern muss, oder? Aber dann zahlen doch alle mehr und nicht nur die untätigen Erben?! Wenn alle mehr zahlen wird es doch nicht gerechter, oder hab ich einen Zwischenschritt übersehen, durch den die "Untätigen" stärker zur Kasse gebeten werden?

Ich bin für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, also eben für eine Gesellschaft, in der dieses "absichtlich auf Kosten der Gemeinschaft leben" Gesetz ist.
das müssen wir glaube ich nicht nochmal diskutieren. Es ist eine Glaubensfrage ob man denkt, dass dies funktionieren kann.

Sie werden enteignet. Womit sollen die denn dann produzieren?
Konstruktionspläne und KnowHow werden sicher reichen die Produktion bald wieder aufzunehmen.

Lieber einmal zu oft auf die rechte Gefahr hinweisen als einmal zu wenig. Nationalsozialismus ist gesellschaftlich anerkannt!
Das Thema, dass sich viele Deutsche durch die gebetsmühlenartig wiederholten ständigen Warnungen und Schuldzuweisungen bezüglich von Ereignissen von vor über 60 Jahren gelangweilt und sogar abgestossen fühlen hatten wir auch schon. Manchmal ist weniger vielleicht auch mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich diffamiere dich nicht - ich benenne, was hier für jedermann ersichtlich ist.

Wenn du möchtest, können wir gerne nachprüfen, wer hier als erstes persönlich geworden ist. Aber vermutllich möchtest du das nicht, immerhin würde dich eine sachliche Prüfung wieder mal ziemlich blöd dastehen lassen. Wenn dich sowas also stört, fang nicht damit an. Das ist wie im Kindergarten: Kleinxarron haut zu, kriegt freilich eine zurück und weint.
Mensch Karlchen, du pöbelnder Proletarier, statt auswendig gelernter Glaubenssätze wiederholst Du jetzt Beleidigungen?
Vermisst Du mich jetzt schon ? :)

Du sagst also Ich hab also angefangen? Und Du sagst ich würd mich anstellen wie ein Kindergartenkind :D

Jedenfalls hab ich Dich freundlich gebeten von direkten Beleidigungen Abstand zu nehmen. (Deine Chance auf meine Verfehlungen hinzuweisen)
Deine Antwort:
Karl.; schrieb:
Du missverstehst hier etwas. Ich nehme nicht an dieser Diskussion teil, um nett zu sein, sondern um den völlig unfundierten Unsinn, der hier geposted wird, zu bestreiten.
Abgesehen davon, hast du hier schon genug Sachen geschrieben, die dich nunmal als trotteligen Idioten kennzeichnen, völlig unabhängig davon, ob ich das nochmal so benenne oder nicht. Im Gegensatz zu dir beziehe ich mich aber nicht nur auf deine Person, sondern benenne zuvor stets die Fehler in deinen, naja, "Argumenten".
Wenn jeder sehen würde wes Gesistes Kind ich bin könntest Du ja auf Beleidigungen verzichten und zumindest versuchen eine zivilisierte Streitkultur zu pflegen. Darauf legst Du keinen Wert und das disqualifiziert Dich als Diskussionspartner.
 
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Karl.

Gast
Mensch Karlchen, du pöbelnder Proletarier, statt auswendig gelernter Glaubenssätze wiederholst Du jetzt Beleidigungen?
Vermisst Du mich jetzt schon ? :)

Du sagst also Ich hab also angefangen? Und Du sagst ich würd mich anstellen wie ein Kindergartenkind :D

Jedenfalls hab ich Dich freundlich gebeten von direkten Beleidigungen Abstand zu nehmen. (Deine Chance auf meine Verfehlungen hinzuweisen)
Deine Antwort:

Wenn jeder sehen würde wes Gesistes Kind ich bin könntest Du ja auf Beleidigungen verzichten und zumindest versuchen eine zivilisierte Streitkultur zu pflegen. Darauf legst Du keinen Wert und das disqualifiziert Dich als Diskussionspartner.
Alles, was ich gesagt habe, war wahr, bis hin zu den sogenannten Beleidigungen. Auf deine Aussagen bin ich seitenlang eingegangen, ohne dass du das auch nur bemerkt hättest. Daraus folgt, du bist ein Depp.

Aber nochmal: Kannst du denn irgendwie nachweisen, warum meine Aussagen und Argumente hier auswendig gelernt sein sollten (zur Erinnerung für die Leserschaft: Xarron selbst antwortet hier verschiedenen Usern mit den gleichen Standardsätzen - soviel dazu xD ).
Ich will nicht nett zu dir sein, ich zeige einfach nur die inhaltlichen Fehler in deinen Postings auf. Wer sich da nach viermaliger Wiederholung immer noch lernresistent anstellt, ist nunmal ein Trottel, so einfach ist das.


@knallpeng1: Seit wann stellt InnoGames eig Mods ein, die in einem kurzen Satz 2 Fehler einbauen?
 
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simpsons3

Gast
Das Geld, dass der reiche Erbe verjubeln kann wurde aber von einem seiner Vorfahren irgendwann mal als Einkommen versteuert.
Aber eben nicht von dem, der durch den Todesfall bereichert wird.

Glücksspielgewinne sind für mich auch kein Problem. Die Steuern auf Glücksspiel sind so hoch, dass ich keine Bedenken habe die Gewinne steuerfrei zu belassen und und die daraus resultierenden Zinseinnahmen "nur" mit der Kapitalertragssteuer zu belasten.
Naja, ich selber bin auch der Meinung, dass Glücksspielgewinne weiterhin nicht steuerbar bleiben sollen - alleine schon, weil man sonst die Kosten für den Lottoschein als Werbungskosten von der Steuer absetzen könnte (ein Abzugsverbot würde gegen das verfassungsrechtlich zwingende objektive Nettoprinzip verstoßen). Das ist auch weniger mein Problem dabei, ich wollte nur darauf hinweisen.

Die Erben des schwer arbeitenden Menschen mit den 300.000 € Jahreseinkommen vor Steuern profitieren ja dann auch von dem was ihnen hinterlassen wird. Dann ist der Ausgleich wieder hergestellt.
Der Witz bei der Sache ist: Wer 300.000 € Zinsen aus einem Erbe bekommt, der hat deutlich mehr als 300.000 € geerbt, vermutlich werden es 10.000.000 € oder noch mehr sein. Du verwechselst Ertrag und Vermögen. Um einen sozialen Ausgleich wiederherzustellen, sind unsere Erbschaftssteuersätze viel zu niedrig - im Fall von 10.000.000 €, die er seinen beiden 18 Jahre alten Kindern vererbt, zahlt jeder Erbe (unter Nichtbeachtungen von Steuerbefreiungen der §§ 13 ff. ErbStG) gerade mal 870.105 € Erbschaftssteuer - durch Verteilung der Erbmasse unter mehreren Erben kann auch eine beliebig niedrige Steuer erreicht werden; ergibt sich aus den §§ 1924 ff. BGB keine genügend große Aufsplittung des Vermögens, dann gibt es ja immer noch die Möglichkeit eines Testaments.

Wir brauchen höhere Erbschaftssteuersätze, wenn wir die sozialen Probleme der nächsten Zeit in den Griff bekommen wollen. Wir brauchen keine drei Steuerklassen und ein halbes Dutzend Tarifstufen, schön wäre folgendes Erbschaftssteuerrecht:
1. Umstellung von Erbanfallsteuer auf Nachlasssteuer. Die Steuer ist dann von allen Erben anteilig gemäß ihres Erbanteils zu zahlen - abweichende Regelungen per Vertrag sollen zugelassen sein.
2. Einheitlicher Freibetrag, z. B. 500.000 €, der einmalig auf den gesamten Nachlass angewendet wird.
3. Keine Steuerbefreiungen für Betriebsvermögen ect. Nur noch die Steuerbefreiungen für "Alltags-Foo", einfach um sich die Arbeit zu sparen, jeden Nippes zu bewerten.
4. Einheitlicher Steuersatz, der auf den Teil des Nachlasses angewendet wird, der den Freibetrag übersteigt, z. B. 10 %, zahlbar zinsfrei innerhalb von 10 Jahren.

Die Steuer ist so gestaltet, dass Betriebsvermögen - obwohl es nicht steuerfrei ist - nicht wegbesteuert wird und das durchschnittliche Eigenheim nicht nur zur Bezahlung der Steuer verkauft werden muss. Der Mittelstand sollte nicht abschmelzen, ect. Nochmal zum Punkt Betriebsvermögen, da hier in den nächsten Monaten ein Urteil des BVerfG folgen wird, in dem Karlsruhe aller Wahrscheinlichkeit nach feststellt, dass die 2008 "erfundene" Steuerbefreiung für Betriebe verfassungswidrig ist: Eine Steuer von 10 % auf das Vermögen, zahlbar in 10 Jahren, führt dazu, dass der Betrieb nur mit einer Zusatzsteuer von 1 % jährlich belastet wird. Ein Betrieb, der nicht mal so viel Rendite abwirft, hat ganz andere Probleme als die Steuern.

Aber das heisst doch auch, dass Dein 300.000€ Beispielmann die Zinsen aus seinem gesparten Einkommen auch höher versteuern muss, oder? Aber dann zahlen doch alle mehr und nicht nur die untätigen Erben?! Wenn alle mehr zahlen wird es doch nicht gerechter, oder hab ich einen Zwischenschritt übersehen, durch den die "Untätigen" stärker zur Kasse gebeten werden?
1. Ich hab aufgehört, bei Steuern über "gerecht" zu debattieren. Gerecht können Steuern nicht sein, das sollen sie auch gar nicht. Gerecht wäre es, wenn niemand Steuern zahlt. Ich lege nur noch die Maßstäbe "verfassungskonform" und "sozial" an. Und beides ist schon wackelig genug.
2. Es geht nicht darum, die Untätigen gegenüber den Arbeitenden stärker zu besteuern. Ich will nur, dass bei der Besteuerung nicht danach geschaut wird, wo das Geld herkommt, jeder muss unabhängig von der Rechtsform, vom Geschlecht, vom Familienstand, von der Freizeitausgestaltung oder von der Gestaltung des Vermögens besteuert werden.

das müssen wir glaube ich nicht nochmal diskutieren. Es ist eine Glaubensfrage ob man denkt, dass dies funktionieren kann.
Einverstanden, außerdem gibts da nen Thread zu.

Das Thema, dass sich viele Deutsche durch die gebetsmühlenartig wiederholten ständigen Warnungen und Schuldzuweisungen bezüglich von Ereignissen von vor über 60 Jahren gelangweilt und sogar abgestossen fühlen hatten wir auch schon. Manchmal ist weniger vielleicht auch mehr.
Wenn sich ein Seehofer hinstellt und im Europa des 21. Jahrhunderts "ein Exempel statuieren" will, und er dann derart positives Feedback darauf erhält (zwar kaum aus der ersten Reihe der Politik, aber aus breiten Teilen des !Volkes!), dann ist das höchst bedenklich.
 
Wir brauchen höhere Erbschaftssteuersätze, wenn wir die sozialen Probleme der nächsten Zeit in den Griff bekommen wollen......
Deine Vorschläge zur Erbschaftssteuer hören sich vernünftig an. Ich hab ja auch gesagt, dass mir die Erbschaftssteuer zu niedrig vorkommt, werde von Vorschlägen aber weiten Abstand nehmen, denn im Steuerrecht fühle ich mich absolut nicht zuhause.

1. Ich hab aufgehört, bei Steuern über "gerecht" zu debattieren. Gerecht können Steuern nicht sein, das sollen sie auch gar nicht. Gerecht wäre es, wenn niemand Steuern zahlt. Ich lege nur noch die Maßstäbe "verfassungskonform" und "sozial" an. Und beides ist schon wackelig genug.
Lasten "gerecht" zu verteilen ist immer ein Problem. Wir müssen uns schon darüber freuen, dass bei uns in Deutschland die reichsten 10% der Bevölkerung gut 50% des Einkommenssteueraufkommens zahlen. In den USA kann man von solchen Zahlen nur träumen. (Nein! Ich will damit nicht sagen, dass bei uns alles gut ist! Aber uns gelingt es schon etwas besser als anderen die Kapitalisten zum Wohle der Gesellschaft zur Kasse zu bitten).


2. Es geht nicht darum, die Untätigen gegenüber den Arbeitenden stärker zu besteuern. Ich will nur, dass bei der Besteuerung nicht danach geschaut wird, wo das Geld herkommt, jeder muss unabhängig von der Rechtsform, vom Geschlecht, vom Familienstand, von der Freizeitausgestaltung oder von der Gestaltung des Vermögens besteuert werden.
Ist das nicht auch das verfahren, das der Kirchhof gefordert hatte? Ich war eigentlich sehr angetan von seinen Vorschlägen. Aber dann wurde der Mann gleich wieder abserviert. Wahrscheinlich soll das Steuerrecht von Normalbürger nicht verständlich sein :(

Wenn sich ein Seehofer hinstellt und im Europa des 21. Jahrhunderts "ein Exempel statuieren" will, und er dann derart positives Feedback darauf erhält (zwar kaum aus der ersten Reihe der Politik, aber aus breiten Teilen des !Volkes!), dann ist das höchst bedenklich.
Exempel statuieren? Den Spruch kenne ich aus der CSU nur in Hinblick auf die Schuldenkrise und den Verbleib der Griechen in der Eurozone. Oder hat er nochmal was Dummes in einem anderen Zusammenhang gesagt, was ich verpasst habe?

Es besteht grosse Uneinigkeit in Hinblick auf die Maßnahmen zur Bewältigung der Eurokrise. Der Austritt Griechenland aus dem Euroraum (insbesondere wenn die Forderungen der Geberländer nicht erfüllt werden.) ist ein Vorschlag unter vielen. Ich sehe da erstmal keine rechte Gefahr.
 
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Orestikon

Gast
Hey Xarron, kommt noch 'ne Antwort auf meinen seitenlangen Vortrag oder war der für die Katz'? :
 
Hey Xarron, kommt noch 'ne Antwort auf meinen seitenlangen Vortrag oder war der für die Katz'? :
Du hattest doch keine Lust mehr überhaupt noch weiterzudiskutieren:
Nicht dass das jemanden überrascht, das ging ja auch vorher schon aus der Diskussion hervor. Und da sich jetzt sowieso alles nur wiederholen würde, ist es wohl wirklich besser unter die Diskussion einen Schlussstrich zu setzen. :).
Und wolltest auch nicht sachlich bleiben:
Karl. hat immerhin Recht, bis hin zu den Beleidigungen. :)
Das war für mich der Abschluss der Diskussion.
Da Du Dich ja offensichtlich nun mit Karls Diskussionsverhalten solidarisieren möchtest werde ich mich nun tatsächlich zurücklehnen und einfach abwarten ob zu meinen Lebzeiten noch eine nennenswerte Anzahl der Personen aus dem Proletariat aufstehen werden um den Kommunismus zu verwirklichen.
 

simpsons3

Gast
Deine Vorschläge zur Erbschaftssteuer hören sich vernünftig an. Ich hab ja auch gesagt, dass mir die Erbschaftssteuer zu niedrig vorkommt, werde von Vorschlägen aber weiten Abstand nehmen, denn im Steuerrecht fühle ich mich absolut nicht zuhause.
Ist halt nicht das Fachgebiet von jedermann.
Ich hab dafür keine Ahnung vom Sozialrecht, wenn ich da tatsächlich Vorschläge machen sollte, würden die darauf hinauslaufen, alles abzuschaffen und neu zu schreiben.

Lasten "gerecht" zu verteilen ist immer ein Problem. Wir müssen uns schon darüber freuen, dass bei uns in Deutschland die reichsten 10% der Bevölkerung gut 50% des Einkommenssteueraufkommens zahlen. In den USA kann man von solchen Zahlen nur träumen. (Nein! Ich will damit nicht sagen, dass bei uns alles gut ist! Aber uns gelingt es schon etwas besser als anderen die Kapitalisten zum Wohle der Gesellschaft zur Kasse zu bitten).
Jeder empfindet halt etwas anderes als gerecht. Der Besserverdiener findet, jeder sollte 25 % zahlen, der Geringverdiener findet, der Grundfreibetrag sollte ansteigen, wer hohe Werbungskosten hat, der ist gegen eine Erhöhung des Arbeitnehmerpauschbetrags, Rentner finden, Renten sollten steuerfrei sein, Ausländer finden es ungerecht, dass beschränkt Steuerpflichtige keinen Grundfreibetrag in Anspruch nehmen können, der Mittelstand findet, man solle die Steuersätze für den Mittelstand senken und Topverdiener stärker belasten, Verheiratete wollen das Ehegattensplitting, während WGs sich für ein Haushaltssplitting starkmachen und Familien lieber ein Familiensplitting hätten.

Gerecht sind Steuern nie, es geht nur um sozial und sinnvoll.

Ist das nicht auch das verfahren, das der Kirchhof gefordert hatte? Ich war eigentlich sehr angetan von seinen Vorschlägen. Aber dann wurde der Mann gleich wieder abserviert. Wahrscheinlich soll das Steuerrecht von Normalbürger nicht verständlich sein :(
Kirchhofs Steuerrecht ist ein Witz. Nicht im Geringsten sozial, in höchstem Maße verfassungswidrig (peinlich, da er mal Verfassungsrichter war) und einfach nur purer Populismus.

Das hat auch nichts mit Verständlichkeit zu tun. Ich stimme der Forderung zwar zu, dass das Steuerrecht für Arbeitnehmer einfacher werden muss. Aber da fehlt nicht mehr viel: Ein bisschen noch die Versicherungsbeiträge abspecken und bei den Fahrtkosten aufräumen, dann kann der Arbeitnehmer seine Steuer in wenigen Minuten berechnen. Die großen Schwierigkeiten liegen beim Unternehmenssteuerrecht, das ist kompliziert. Aber das tangiert den typischen Arbeitnehmer nicht. Steuerrecht wird erst dann kompliziert, wenn man sich informieren will - ohne Vorbildung ist hier kaum ein Verständnis möglich. Das selbst liegt aber nicht an den Steuernormen, sondern an der Wirtschaft. Das Steuerrecht reagiert hier nur auf wirtschaftliche Entwicklungen, um Gesetzeslücken zu vermeiden.

Exempel statuieren? Den Spruch kenne ich aus der CSU nur in Hinblick auf die Schuldenkrise und den Verbleib der Griechen in der Eurozone. Oder hat er nochmal was Dummes in einem anderen Zusammenhang gesagt, was ich verpasst habe?

Es besteht grosse Uneinigkeit in Hinblick auf die Maßnahmen zur Bewältigung der Eurokrise. Der Austritt Griechenland aus dem Euroraum (insbesondere wenn die Forderungen der Geberländer nicht erfüllt werden.) ist ein Vorschlag unter vielen. Ich sehe da erstmal keine rechte Gefahr.
Ich hab nichts dagegen, dass man sachlich über den Austritt Griechenlands als mögliche Lösung der Eurokrise diskutiert, von mir aus gerne. Ich bin zwar geteilter Meinung was das angeht, aber die Diskussion will ich nicht im Keim ersticken.

Aber wenn man die Diskussion damit anfängt, dass man nicht den Euro retten will, sondern nur mal Lust hätte, nach 1945 endlich wieder ein Exempel statuieren zu können, dann ist das keine Diskussion mehr. Sondern Faschismus. Wer darauf aus ist, ein Exempel zu statuieren, der sollte lieber Grepo statt Politik spielen.
 
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AbbyHexe

Gast
Deine Vorschläge zur Erbschaftssteuer hören sich vernünftig an. Ich hab ja auch gesagt, dass mir die Erbschaftssteuer zu niedrig vorkommt, werde von Vorschlägen aber weiten Abstand nehmen, denn im Steuerrecht fühle ich mich absolut nicht zuhause.
Na ja, das sehe ich anders. In meinen Augen ist es zum Kotzen, wenn voll versteuertes Einkommen im Todesfall des Eigentümers dieses Vermögens und der zwangsweisen Überlassung an Familienangehörige, dieses Vermögen nochmals "strafbesteuert" wird. Widerlich wird es, wenn die Erben das Erbe verschleudern müssen, weil sie die Erbschaftssteuer nicht anderweitig bezahlen können. Wenn ich jetzt fies wäre, so würde ich behaupten, das ist nur aus dem Neid der Besitzlosen so beschlossen worden. Aber diejenigen, die das mal so beschlossen haben, das sind ja die Ersten, die sich die Taschen vollstopfen.
 
Ich hab nichts dagegen, dass man sachlich über den Austritt Griechenlands als mögliche Lösung der Eurokrise diskutiert, von mir aus gerne. Ich bin zwar geteilter Meinung was das angeht, aber die Diskussion will ich nicht im Keim ersticken.

Aber wenn man die Diskussion damit anfängt, dass man nicht den Euro retten will, sondern nur mal Lust hätte, nach 1945 endlich wieder ein Exempel statuieren zu können, dann ist das keine Diskussion mehr. Sondern Faschismus. Wer darauf aus ist, ein Exempel zu statuieren, der sollte lieber Grepo statt Politik spielen.
Sorry, hilf mir mal auf die Sprünge. Irgendwie ist mir da was durchgegangen. ich weiss nicht was Du meinst.
Oder hängst Du Dich "nur" an dem Wortlaut mit dem Exempel auf?
 

simpsons3

Gast
Es ist nunmal ein Unterschied, ob ich eine Diskussion über den Austritt eines Staates aus der Währungsunion anregen will (was Seehofer auch mitnichten wollte, da sind ihm z. B. schon Rösler & Co. zuvorgekommen) oder ob es mir darum geht, zu zeigen "Wer nicht nach meiner Pfeife tanzt, fliegt raus!". Ersteres ist Demokratie. Letzteres Faschismus.
 
Ersteres ist Demokratie. Letzteres Faschismus.
Ich weiss immer nicht was ein erhobener Zeigefinger bringen soll, wenn eigentlich gar keine Konsequenzen drohen. Jeder Kleingartenverein schmeisst Dich irgendwann raus, wenn Du Dein Grundstück nicht entsprechend den (Dir vorher bekannten) Vereinsregeln in Ordnung hälst.

Aber ich halte die großen Töne der CSU für reines Wahlkampfspektakel.
Sie stellen sich an die Seite der Steuerzahler, die schon lange nicht mehr sverstehen, warum "ihr Geld" LKWweise nach Griechenland gekarrt wird. Und dann sind die Griechen noch nichtmal dankbar. Das regt weite Teile der Bevölkerung auf. Wenn die CSU hier nicht Stellung bezogen hätte, wäre die NPD sicher gerne in die Bresche gesprungen. Wenn ich die Wahl habe wer die Lufthoheit über den Stammtischen haben soll ist mir die CSU immer noch das kleinere Übel....

Mir ist übrigens völlig klar, dass die Griechen überhaupt keinen Grund haben dankbar zu sein, denn bei ihnen kommt ja nichts an von den schönen Milliarden. Das Bankesnsystem wird gestützt und der marode Staatshaushalt am laufen gehalten. Gleichzeitig werden durch das Spardiktat der EU unzählige arbeitslos und die Binnenkonjunktur bricht zusammen weil kein Geld mehr da ist. Flankierendes Konjunkturprogramm? Fehlanzeige!
Also sind am Ende alle sauer.

Die Griechen weil sie (nachvollziehbar) denken sie werden kaputtgespart. Die Deutschen sind (auch nachvollziehbar) sauer weil sie zahlen dürfen und sich dafür auch noch beschimpfen lassen müssen.
Die politischen Parteien der Länder positionieren sich sich in dieser Stimmung und versuchen sie in Stimmen bei der nächsten Wahl umzumünzen. Die CSU gerne mit etwas markigeren Sprüchen. Die Sprüche muss man bestimmt nicht mögen aber ich sehe das auch nicht als erkennbaren Rechtsruck an.
 

simpsons3

Gast
Ich weiss immer nicht was ein erhobener Zeigefinger bringen soll, wenn eigentlich gar keine Konsequenzen drohen. Jeder Kleingartenverein schmeisst Dich irgendwann raus, wenn Du Dein Grundstück nicht entsprechend den (Dir vorher bekannten) Vereinsregeln in Ordnung hälst.
Naja, der Verein hinkt. Wenn jemand ein Land aus der EU werfen will, weil dort z. B. demokratische Mindeststandards und Menschenrechte nicht eingehalten werden (wie es z. B. leider in Spanien z. T. der Fall ist) oder weil das Land massiv aufrüstet (passt nicht zum Friedensnobelpreis-Image), dann kann ich das verstehen. Wenn jemand die Währung eines Landes ändern will, in der Meinung, dass das für die wirtschaftlichen Partner des Landes und für das Land selbst besser wäre, dann ist das in Ordnung. Wenn aber jemand die Währung eines Landes ändern will, nur weil er morgens mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, dann ist dieser jemand eine Gefahr für seine Umwelt - er gehört höchstens in die Klapse, nicht ins Parlament oder gar in die Regierung.

Aber ich halte die großen Töne der CSU für reines Wahlkampfspektakel.
Natürlich.

Mir ist übrigens völlig klar, dass die Griechen überhaupt keinen Grund haben dankbar zu sein, denn bei ihnen kommt ja nichts an von den schönen Milliarden. Das Bankesnsystem wird gestützt und der marode Staatshaushalt am laufen gehalten. Gleichzeitig werden durch das Spardiktat der EU unzählige arbeitslos und die Binnenkonjunktur bricht zusammen weil kein Geld mehr da ist. Flankierendes Konjunkturprogramm? Fehlanzeige!
Also sind am Ende alle sauer.
Danke! Total richtig!

Daher bin ich auch gegen die aktuelle Euro-Politik: Hier wird Steuergeld der Deutschen (aber auch von den anderen, das will ich nicht unterschlagen!) verblasen, die Griechen verarmen und geholfen ist keinem - außer den Banken.

Die politischen Parteien der Länder positionieren sich sich in dieser Stimmung und versuchen sie in Stimmen bei der nächsten Wahl umzumünzen.
Was im Fall der SYRIZA von den deutschen Medien als "europafeindlich" dargestellt wird, obwohl die Partei explizit pro-europäisch ist. ^^

Die Welt hatte übrigens ein sehr schönes Interview mit Wirtschaftsnobelpreisgewinner Joseph Stiglitz drin, in dem die Eurokrise leider nur am Rande angesprochen wurde.
 
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Karl.

Gast
Es ist nunmal ein Unterschied, ob ich eine Diskussion über den Austritt eines Staates aus der Währungsunion anregen will (was Seehofer auch mitnichten wollte, da sind ihm z. B. schon Rösler & Co. zuvorgekommen) oder ob es mir darum geht, zu zeigen "Wer nicht nach meiner Pfeife tanzt, fliegt raus!". Ersteres ist Demokratie. Letzteres Faschismus.
Kannst du auch erklären, was denn da im genauen faschistisch sein soll?

Oder war das mehr so ein "Ich find das doof!! Das ist faschistisch!11" Satz, der gar nicht auf inhaltliche Klarheit, sondern auf politisch-instrumentelle Zweckmäßigkeit gerichtet war?
 
Wenn aber jemand die Währung eines Landes ändern will, nur weil er morgens mit dem falschen Fuß aufgestanden ist, dann ist dieser jemand eine Gefahr für seine Umwelt - er gehört höchstens in die Klapse, nicht ins Parlament oder gar in die Regierung.
Naja etwas größer waren die Differenzen schon.
Ungeklärt ist ja auch, ob Griechenland nicht ohne Euro besser dran wäre. Das Ganze ist nunmal eine Operation am lenenden Objekt. Erst hinterher sind wir alle schlauer.

Die Welt hatte übrigens ein sehr schönes Interview mit Wirtschaftsnobelpreisgewinner Joseph Stiglitz drin, in dem die Eurokrise leider nur am Rande angesprochen wurde.
Herr Stieglitz ist auch im Spiegel miteinem Interview vertreten (ist halt auf Promotiontour für sein Buch). Darin hat er sehr gut erklärt, wie unglaublcih die Schräglage der Steuergerechtigkeit in den USA ist. Da hat er sich auch etwas umfangreicher mit der Eurokrise beschäftigt.
Auch er fordert Konjunkturprogramme, endlich mal ein Nobelpreisträger auf meiner Seite ;)

Ich denke ich werde noch mehr von ihm lesen und mal nachforschen wer seine Gegner sind. Auf das Buch wirds ja bald Reaktionen geben.
 
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simpsons3

Gast
Oder war das mehr so ein "Ich find das doof!! Das ist faschistisch!11" Satz, der gar nicht auf inhaltliche Klarheit, sondern auf politisch-instrumentelle Zweckmäßigkeit gerichtet war?
Natürlich. ;)

Aber würden Adolf oder Mussolini noch leben, dann wären die genau Seehofers Meinung. Eigentlich schade, dass beide tot sind, wären die noch lebendig, dann wäre es so einfach, die CSU zu verbieten.

Naja etwas größer waren die Differenzen schon.
Ungeklärt ist ja auch, ob Griechenland nicht ohne Euro besser dran wäre. Das Ganze ist nunmal eine Operation am lenenden Objekt. Erst hinterher sind wir alle schlauer.
Ich behaupte sogar, dass Griechenland mit einer eigenen Währung ihren Haushalt schneller in den Griff bekäme. Alleine schon, weil die dann nicht mehr dem Druck der Bundesregierung ausgesetzt wären. Man könnte auch die Währung in geeigneter Weise abwerten und so einen Schuldenschnitt "durch die Hintertür" herbeiführen. Aber das hätte man vor zwei Jahren entscheiden müssen, nicht erst jetzt. Jetzt ists zu spät, "mitgefangen, mitgehangen".

Herr Stieglitz ist auch im Spiegel miteinem Interview vertreten (ist halt auf Promotiontour für sein Buch). Darin hat er sehr gut erklärt, wie unglaublcih die Schräglage der Steuergerechtigkeit in den USA ist. Da hat er sich auch etwas umfangreicher mit der Eurokrise beschäftigt.
Auch er fordert Konjunkturprogramme, endlich mal ein Nobelpreisträger auf meiner Seite ;)
Ich denke, das Buch werde ich mir auch kaufen. Oder zumindest mal reinlesen, obs sich lohnt.
 
ich war noch nie wählen da die parteien eh alle gleich sind und machen was sie wollen.das volk wird nur benutzt für ihre zwecke land,menschen und kultur sind den eh egal.in paar jahrzehnten siehts hier aus wie bei den ammys.