Durchbruch

Meine Deffmauer zeigt mir an, dass ich über 22.000 schnelle Transen als Verteidiger zerstört habe
Auf die gekillten Verteidiger - Bilanz kannst du dich in dieser Sache nicht wirklich beziehen, da die Deff-Mauer inkorrekt arbeitet sobald man jemanden defft u. dieser angegriffen wird. (zumindest war das bei der letzten Prüfung vor ein paar Monaten so)
 
Hier mal meine Idee zum Durchbruchsangriff:


Also Durchbruch ist an sich schon sehr interessant - vor allem bei REvowelten, da es oft das einzige Ziel des Angreifers ist, eine REvo auszulösen, um dort Deff zu binden und eben gar nicht mal vorrangig das Vernichten der SD bzw. die Eroberung.

Insofern sehe ich es auch so, wie schon gesagt wurde, dass Durchbruch eben nur MANCHMAL sinnvoll ist. Wenn ich wirklich das Ziel habe eine Stadt für ein ankommendes Kolo zu cleanen, dann ist es schwachsinn, wenn ich mit Durchbruch angreife.

Von der Logik und vom Spannungsaspekt her sollte Durchbruch ohnehin nur möglich sein in Kombination mit schnellen Transen, als den einzigen Schiffen, die tatsächlich die gegnerische Deff ausmaneuvrieren können von der Geschwindigkeit her. Durchbruch sollte daher tendenziell eher von den Transen her gedacht werden, als von den eskortierenden FS her:

EIn Durchbruchangriff sollte eine Art Kamikaze-Angriff sein, der die Transen dazu befähigt, die gegnerische Deff auszumaneuvrieren und ihre LO-Fracht abzusetzen, bevor die gegnerische SD sie zerstört. Die Erfolgsrate sollte abhängig sein vom Verhältnis Schnelle Transen zu gegnerischer SD. So könnte z.B. die Menge an Transen, die erfolgreich durchkommt bei einem Verhältnis zur SD von 1:5 nur noch eine 50%ige Durchbruchsquote haben. Wenn also bspw. 500 Biris im Hafen stehen und ich mit 100 Schnellen Transen als Durchbruchsangriff ankäme, würde nur noch 50% davon ihre LO absetzen können. Aber die 50% würden eben dann unabhängig von eventueller FS-Eskorte durchkommen. Selbst komplett ohne SO könnte also ein Durchbruchsangriff eine Revo gegen eine mit SD-verteidigte Stadt auslösen.

Der Trick dabei:
1. VOR dem Ausrechnen von See- und Landschlacht müssten die Transen mitsamt Einheiten ihre quotenbedingten Verluste hinnehmen. Also selbst wenn die eigentliche Menge an See-Eskorte für die gegnerische SD reichen würde (wobei es dann klar ein taktischer Fehler des Angreifers gewesen wäre, Durchbruch als Angriff zu wählen), würde ein gewisser Prozentsatz der Transen durch das Manöver auf jeden Fall hopps gehen.
2. NACH Absetzen der LO würden See- und Landkampf ausgetragen und nur wenn BEIDE erfolgreich sind, würden die TRansen wieder nach hause fahren. Sollte entweder der Seekampf ODER der Landkampf verloren gehen, wären sämtliche Transen futsch, da sie durch ihr Durchbruchsmaneuver so waghalsig anlegen, dass nicht nur die gegnerische SD, sondern auch die gegnerische LD sie in Brand stecken oder sonstwie zerlegen kann, falls SO UND LO gemeinsam sie nicht daran hindern. Sollte der Angriff der LO erfolgreich sein, die SO dennoch verlieren, würden danach zwar sowohl SO als auch Transen UND LO vernichtet werden. Aber trotzdem wäre die REvo ausgelöst bzw. die Belagerung beendet.

Ein in solcher Art abgewandelter Durchbruch-Angriff wäre also eine Art Kamikaze-Angriff mit dem Ziel eine gegnerische LD entweder zwecks Revo oder zwecks Auflösen einer Belagerung zu vernichten. Da der Verlust sämtlicher Transen wahrscheinlich wäre und generell seine Erfolgschancen vom Verhältnis Transen zu SD abhängig wären, würden die Leute ihn mit Sicherheit nicht als Standardangriff nutzen.
Aber gerade mit kleineren Flottillen könnte sowas ein reizvolles Manöver sein, um Städte unter Druck zu setzen, die lediglich mit Biris und ohne jegliche LD geschützt sind. Der Verteidiger wäre so einem Angriff dennoch nicht gänzlich ausgeliefert, da ab einer gewissen SD-Menge (2000 +) die Chancen für einen erfolgreichen Durchbruch, bei dem auch noch genug LO übrig bleibt um eine rudimentäre (miliz) Stadtverteidigung mit Mauer zu knacken, sehr gering sind.

Ob dadurch der Durchbruch wirklich HÄUFIGER gebraucht würde, kann ich auch nicht sagen. Aber es fallen mir zumindest viele Situationen ein, wo der Angreifer sich eine solche Chance wünschen würde, auch wenn er dafür eine komplette Stadtbevölkerung (LO/TRansen/SO-Eskorte) opfern müsste... (Bsp.: Ich greife eine Stadt auf einer Nachbarinsel an. Nach einigen Kämpfen habe ich seine SD niedergerungen, die er aber permanent verstärkt, seine LD ist fast weg. In meiner nächstgelegenen Stadt habe ich nun aber nur noch einen Haufen Transen und ca. 200-300 Mann LO bereit, noch gerademal ne Handvoll FS im Hafen, keine größere SO mehr in Reichweite. Ich will dem Gegner jetzt aber mit einem gewagten Manöver noch wenigstens eine Revo abringen und weiß, dass es auf jede halbe Stunde ankommt, bevor der wieder zugedefft ist. Ich weiß, dass ohne zusätzliche SO kaum ne Chance besteht, ihn noch zu knacken, wenn er auch nur 30-100 Biris in den Hafen kriegt in der nächsten Stunde. Also starte ich einen Durchbruchangriff mit 110 schnellen Transen, meiner handvoll FS und meinen 200 Mann LO. Damit opfere ich also willentlich ALLE Transen (außer ich komme zufällig mit meinen 5-10 Feuerschiffchen durch, wenn er doch ausnahmsweise KEINE Biris mehr reinkriegen sollte) UND meine kleine LO, aber zumindest kann ich dann versuchen seine Miliz und die Resttruppen zu besiegen und eine Revo auszulösen, damit er dort innerhalb von 12 Stunden eine Deff hochziehen muss. ).

Gut, das ist natürlich jetzt ein mikroskopisches Szenario, das macht aber auch in etwas größeren Dimensionen noch Sinn meiner Meinung nach, vor allem gegen aktive Deffer, die tatsächlich gerade auch im Spiel sind und gegen aktive Allis. Aber natürlich opfert man halt auch viel, denn eine komplette Transenausstattung und eventuell siegreiche LO trotzdem noch zu verlieren tut weh... Es wäre also ein wirklich verzweifelter Angriff, der einen selbst mittelfristig auch schwächt, um den Gegner allerdings kurzfristig unter einigen Druck zu setzen...

Insofern wäre vielleicht die konkrete Anwendung von Durchbruch nicht häufiger, aber zumindest würden mehr Spieler ihn erforschen, weil er in bestimmten Momenten einen klaren taktischen Vorteil liefert.



Nur so eine Idee.. Ich fänds extrem spannend so, auch wenn ich jettz schon weiß, dass sehr viele Leute dagegen anwettern werden...
 
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Hier mal meine Idee zum Durchbruchsangriff:


Also Durchbruch ist an sich schon sehr interessant - vor allem bei REvowelten, da es oft das einzige Ziel des Angreifers ist, eine REvo auszulösen, um dort Deff zu binden und eben gar nicht mal vorrangig das Vernichten der SD bzw. die Eroberung.

Insofern sehe ich es auch so, wie schon gesagt wurde, dass Durchbruch eben nur MANCHMAL sinnvoll ist. Wenn ich wirklich das Ziel habe eine Stadt für ein ankommendes Kolo zu cleanen, dann ist es schwachsinn, wenn ich mit Durchbruch angreife.

Von der Logik und vom Spannungsaspekt her sollte Durchbruch ohnehin nur möglich sein in Kombination mit schnellen Transen, als den einzigen Schiffen, die tatsächlich die gegnerische Deff ausmaneuvrieren können von der Geschwindigkeit her. Durchbruch sollte daher tendenziell eher von den Transen her gedacht werden, als von den eskortierenden FS her:

EIn Durchbruchangriff sollte eine Art Kamikaze-Angriff sein, der die Transen dazu befähigt, die gegnerische Deff auszumaneuvrieren und ihre LO-Fracht abzusetzen, bevor die gegnerische SD sie zerstört. Die Erfolgsrate sollte abhängig sein vom Verhältnis Schnelle Transen zu gegnerischer SD. So könnte z.B. die Menge an Transen, die erfolgreich durchkommt bei einem Verhältnis zur SD von 1:5 nur noch eine 50%ige Durchbruchsquote haben. Wenn also bspw. 500 Biris im Hafen stehen und ich mit 100 Schnellen Transen als Durchbruchsangriff ankäme, würde nur noch 50% davon ihre LO absetzen können. Aber die 50% würden eben dann unabhängig von eventueller FS-Eskorte durchkommen. Selbst komplett ohne SO könnte also ein Durchbruchsangriff eine Revo gegen eine mit SD-verteidigte Stadt auslösen.

Der Trick dabei:
1. VOR dem Ausrechnen von See- und Landschlacht müssten die Transen mitsamt Einheiten ihre quotenbedingten Verluste hinnehmen. Also selbst wenn die eigentliche Menge an See-Eskorte für die gegnerische SD reichen würde (wobei es dann klar ein taktischer Fehler des Angreifers gewesen wäre, Durchbruch als Angriff zu wählen), würde ein gewisser Prozentsatz der Transen durch das Manöver auf jeden Fall hopps gehen.
2. NACH Absetzen der LO würden See- und Landkampf ausgetragen und nur wenn BEIDE erfolgreich sind, würden die TRansen wieder nach hause fahren. Sollte entweder der Seekampf ODER der Landkampf verloren gehen, wären sämtliche Transen futsch, da sie durch ihr Durchbruchsmaneuver so waghalsig anlegen, dass nicht nur die gegnerische SD, sondern auch die gegnerische LD sie in Brand stecken oder sonstwie zerlegen kann, falls SO UND LO gemeinsam sie nicht daran hindern. Sollte der Angriff der LO erfolgreich sein, die SO dennoch verlieren, würden danach zwar sowohl SO als auch Transen UND LO vernichtet werden. Aber trotzdem wäre die REvo ausgelöst bzw. die Belagerung beendet.

Ein in solcher Art abgewandelter Durchbruch-Angriff wäre also eine Art Kamikaze-Angriff mit dem Ziel eine gegnerische LD entweder zwecks Revo oder zwecks Auflösen einer Belagerung zu vernichten. Da der Verlust sämtlicher Transen wahrscheinlich wäre und generell seine Erfolgschancen vom Verhältnis Transen zu SD abhängig wären, würden die Leute ihn mit Sicherheit nicht als Standardangriff nutzen.
Aber gerade mit kleineren Flottillen könnte sowas ein reizvolles Manöver sein, um Städte unter Druck zu setzen, die lediglich mit Biris und ohne jegliche LD geschützt sind. Der Verteidiger wäre so einem Angriff dennoch nicht gänzlich ausgeliefert, da ab einer gewissen SD-Menge (2000 +) die Chancen für einen erfolgreichen Durchbruch, bei dem auch noch genug LO übrig bleibt um eine rudimentäre (miliz) Stadtverteidigung mit Mauer zu knacken, sehr gering sind.

Ob dadurch der Durchbruch wirklich HÄUFIGER gebraucht würde, kann ich auch nicht sagen. Aber es fallen mir zumindest viele Situationen ein, wo der Angreifer sich eine solche Chance wünschen würde, auch wenn er dafür eine komplette Stadtbevölkerung (LO/TRansen/SO-Eskorte) opfern müsste... (Bsp.: Ich greife eine Stadt auf einer Nachbarinsel an. Nach einigen Kämpfen habe ich seine SD niedergerungen, die er aber permanent verstärkt, seine LD ist fast weg. In meiner nächstgelegenen Stadt habe ich nun aber nur noch einen Haufen Transen und ca. 200-300 Mann LO bereit, noch gerademal ne Handvoll FS im Hafen, keine größere SO mehr in Reichweite. Ich will dem Gegner jetzt aber mit einem gewagten Manöver noch wenigstens eine Revo abringen und weiß, dass es auf jede halbe Stunde ankommt, bevor der wieder zugedefft ist. Ich weiß, dass ohne zusätzliche SO kaum ne Chance besteht, ihn noch zu knacken, wenn er auch nur 30-100 Biris in den Hafen kriegt in der nächsten Stunde. Also starte ich einen Durchbruchangriff mit 110 schnellen Transen, meiner handvoll FS und meinen 200 Mann LO. Damit opfere ich also willentlich ALLE Transen (außer ich komme zufällig mit meinen 5-10 Feuerschiffchen durch, wenn er doch ausnahmsweise KEINE Biris mehr reinkriegen sollte) UND meine kleine LO, aber zumindest kann ich dann versuchen seine Miliz und die Resttruppen zu besiegen und eine Revo auszulösen, damit er dort innerhalb von 12 Stunden eine Deff hochziehen muss. ).

Gut, das ist natürlich jetzt ein mikroskopisches Szenario, das macht aber auch in etwas größeren Dimensionen noch Sinn meiner Meinung nach, vor allem gegen aktive Deffer, die tatsächlich gerade auch im Spiel sind und gegen aktive Allis. Aber natürlich opfert man halt auch viel, denn eine komplette Transenausstattung und eventuell siegreiche LO trotzdem noch zu verlieren tut weh... Es wäre also ein wirklich verzweifelter Angriff, der einen selbst mittelfristig auch schwächt, um den Gegner allerdings kurzfristig unter einigen Druck zu setzen...

Insofern wäre vielleicht die konkrete Anwendung von Durchbruch nicht häufiger, aber zumindest würden mehr Spieler ihn erforschen, weil er in bestimmten Momenten einen klaren taktischen Vorteil liefert.



Nur so eine Idee.. Ich fänds extrem spannend so, auch wenn ich jettz schon weiß, dass sehr viele Leute dagegen anwettern werden...
Da könnte ich in der Form auf jeden Fall mit ruhigem Gewissen Durchbruch forschen ;)
 
Ein stärkerer Durchbruch? Find' ich gut!
Durchbruch bringt momentan (seit einem Update vor ca. 1 Jahr) so gut wie keinen Vorteil.
Eine Balancing-Änderung wäre da absolut gerechtfertigt.
 
Könnte man nicht den Durchbruch duch vergrößerte Segel für´s kolo ersetzen, wie es auf den Heldenwelten vorkommt? Das kolo is so langsam, nicht mal mit Leuchtturm und Kartographie bekommt man vernünftige Laufzeiten hin....
 

Schwertfisch

Gast
naja - habe teilweise Kololaufzeiten von unter 10 Minuten...schick' sie halt nicht immer an den Ar*** der Welt ;)
 

Schwertfisch

Gast
Aber der Witz an den "langsameren" Welten ist doch gerade der, dass sie "langsamer" sind, ergo: Dass man auch mal durchschlafen kann, ohne ein Kolo in der Hütte zu finden. Das würde doch den ganzen Witz der unterschiedlichen Weltengeschwindigkeiten ad absurdum führen.
 
Aber der Witz an den "langsameren" Welten ist doch gerade der, dass sie "langsamer" sind, ergo: Dass man auch mal durchschlafen kann, ohne ein Kolo in der Hütte zu finden. Das würde doch den ganzen Witz der unterschiedlichen Weltengeschwindigkeiten ad absurdum führen.
Ich habe bisher noch nichts davon gehört das jemand auf einer Heldenwelt, wo es die Forschung ja gibt, sich deshalb beschwert hätte, oder das die Leute da jetzt schlechter schlafen. Ach noch ne Frage, wird da jetzt auch der Speed ad absurdum geführt? und wenn ja, warum wurde die Forschung noch nicht wieder zurück genommen? Und wie verhält sich das dann mit Kartographie und Leuchtturm? führen die den Weltenspeed auch ad absurdum? und der Speedbonus vom Inselquest, darf der nur auf schnelleren Welten genutzt werden? so von wegen ad absurdum.
 
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Schwertfisch

Gast
Wenn Du eine Forschung "große Segel" für die normalen Welten einbringst, hast Du im Endeffekt wieder eine Forschung zusätzlich zur Kartographie, die dann wieder jeder erforscht. Dann kann man auch gleich Kartographie aufblähen.