Earth Hour 2011

Red Rabbit

Gast


Heute Abend ist von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr ist Earth Hour - die weltweit größte Bewegung für den Klimaschutz. Was ihr tun müsst um mitzumachen? Fast nichts, außer 60 Minuten lang den Strom ausschalten. Also beeilt euch und handelt mit euren Feinden eine Waffenruhe während dieser Zeit aus!

LEG DEN SCHALTER UM!
http://www.earthhour2011.de/
 

Lord Cracker

Gast
Wenn Du Dir vor Augen führst, dass die 8 größten Containerschiffe auf der Welt genau so viel CO2 erzeugen wie der gesamte weltweite PKW-Verkauf, dann weiß ich, was ich tue, um CO2 zu sparen: Ich esse zu Weihnachten keine Erdbeeren.
 

Hector87

Gast
das ist wieder so eine aktion damit die leute ihr eigenes gewissen beruhigen können. kostenlos, kurz, bequem aber auch nutzlos.
wer wirklich etwas ändern will muss sein leben dementsprechend danach ausrichten und nicht ab und zu an solchen miniaktionen teilnehmen.

ich glaub am meisten bringt es was, wenn man sein konsumverhalten, wahl der verkehrsmittel und energieverbrauch dauerhaft bewusster gestaltet.

und ehrlich gesagt, wäre sogar das nicht sehr effektiv wenn sich sogar der großteil der bevölkerung daran beteiligen würde, weil es letzten endes an grundlegenden entscheidungen der konzerne und der politiker liegt um etwas nachhaltig zu beeinflussen. diese entscheidungen werden nicht kommen solange es keinen ernsthaften druck aus der bevölkerung gibt und weil sich im grunde eh keiner verantwortlich fühlt, kümmert sich letzten endes kein schwein darum und es wird vorerst alles so bleiben wie es ist.
 
Wenn Du Dir vor Augen führst, dass die 8 größten Containerschiffe auf der Welt genau so viel CO2 erzeugen wie der gesamte weltweite PKW-Verkauf, dann weiß ich, was ich tue, um CO2 zu sparen: Ich esse zu Weihnachten keine Erdbeeren.
Erdbeeren nur dann kaufen, wenn sie in diesem unserem Lande wachsen - klar, mache ich genauso. Allerdings führt bei Schokolade und Bananen dann doch kein Weg an Importware vorbei.

Es kann also durchaus sein, daß bei weiter steigenden Ölpreisen ("Peak Oil") die Bio-Bananen aus der Dom.Rep. doch noch teurer werden.

Und genau da sehe ich das eigentliche Problem der ungebremsten Ölverbrennung: in steigenden Verbraucherpreisen und sinkendem Lebensstandard.

Die "Klimaproblematik" halte ich für künstlich aufgebauscht: als damals Grönland "grön" genug war, daß die Wikinger in den Fjorden Weizen anbauen und Rinder züchten konnten, war das keine "Klimakatastrophe" sondern eine insgesamt recht angenehme Ära der Menschheit. Die Katastrophe kam hinterher: die "kleine Eiszeit", in der die Engländer den Weinanbau aufgaben und anfingen, nach Kohle zu graben, weil Holzöfen nicht mehr genug Wärme gaben - und dann beim Teekochen die Dampfmaschine und das Thermometer erfanden und die Industrialisierung einläuteten.

Ich verstehe wirklich nicht, wieso dermaßen viele Klimatologen meinen, das Klima sei siebzehnhundertnochwas "normal" gewesen und der Temperaturanstieg (das Ende der Eiszeit) seit damals wäre "unnatürlich" oder "gefährlich".
 

simpsons3

Gast
Wenn Du Dir vor Augen führst, dass die 8 größten Containerschiffe auf der Welt genau so viel CO2 erzeugen wie der gesamte weltweite PKW-Verkauf, dann weiß ich, was ich tue, um CO2 zu sparen: Ich esse zu Weihnachten keine Erdbeeren.
Ein Kilogramm Rindfleisch verbraucht im Schnitt so viel CO2, wie wenn man eine 100-Watt-Birne (die ihr aber gar nicht kennen dürft ^^) 20 Tage im Dauerbetrieb hat. Rindfleisch aus der Region, also vom örtlichen Metzger oder direkt vom Bauern, steckt natürlich viel weniger in der Problematik. Besonders schlimm ist nämlich, dass Discounter-Fleisch in Südamerika gezüchtet wird. Dann werden dort riesige Flächen Regenwald für die Rinderzucht genutzt. Außerdem geht noch CO2 für den Transport des Fleischs oder des Rinds nach Deutschland drauf.

das ist wieder so eine aktion damit die leute ihr eigenes gewissen beruhigen können. kostenlos, kurz, bequem aber auch nutzlos.
Es ist als symbolische Aktion gedacht! Wenn plötzlich der Kölner Dom oder das Brandenburger Tor anders als sonst in der Nacht nicht beleuchtet werden, dann regt das vielleicht zum Nachdenken an.
 
Besonders schlimm ist nämlich, dass Discounter-Fleisch in Südamerika gezüchtet wird. Dann werden dort riesige Flächen Regenwald für die Rinderzucht genutzt.
Nein. Rinder grasen auf der Pampa in Argentinien, nicht im Wald in Brasilien. Du meinst sicher, daß dort, wo die Pampa an den Wald grenzt, Wald abgeholzt wird, um noch mehr Weideland zu bekommen. Aber im Windschatten der Anden ist das Klima eh zu trocken für ausgedehnte Urwälder, dort ist "von Natur aus" pampa - und dort werden die Rinder zumindest viel "artgerechter" gehalten als in deutschen Massen-Mast-Betrieben mit Tiermehlverfütterung (BSE ist in Argentinien unbekannt).
 

ramses lord

Gast
Die Earth Hour is cool :D
Vllt ist es auch eher etwas symbolisches,
totzdem spart man ja Strom und wen es mehrere Städte machen und auch noch öfters dies machen, kommt dann schon genug gesparter Strom zusammen ;)