Facebook Account erstellen wie macht man das?

UMTS-Sticks haben keine statische IP. Die Anbieter haben in der Regel Nummernbänder, aus denen dem User bei jeder Session eine dynamische IP zugewiesen wird, sodass dieselbe IP innerhalb eines bestimmten Zeitraums bei mehreren Uern auftauchen kann.

Bei Inno gab es vor Jahren eine größere Sperraktion, da diesbezüglich wohl eine automatisierte Multi-Erkennung angeschlagen hatte, und wir hatten auf Psi relativ schnell herausgefunden, dass die Betroffenen in unserer und befreundeten Allianzen regelmäßig UMTS-Sticks verwendet hatten.
Wie Facebook mit dem Thema umgeht, weiß ich nicht, und ich weiß natürlich auch nicht, welche sonstigen Angaben, die Du bei der Anmeldung machst, in Deinem Fall regelmäßig ein solches Identifizierungsverlangen triggern. Kann natürlich sein, dass Du einfach Pech hattest, und es sich um zufällige Stichproben handelte.

Facebook verlangt Klarnamen, der verwendete Name sollte also zumindest den Anschein erwecken, ein Klarname zu sein (Trennung zwischen "Vorname" und "Nachname", zum Beispiel, der Name sollte für den Standort der IP-Adresse plausibel sein, ebenso die Adresse; der Name sollte nicht erkennbar erfunden sein - ein User, der sich zum Beispiel Poca Hontas oder Micky Maus nennt, wird sich wohl mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit identifizieren müssen^^). Für Firmen/Organisationen gelten gesonderte Regeln. Die sauberste Lösung ist es natürlich, den Realnamen zu verwenden und die verlangte Identifizierung zu liefern. Fast jedes Handy hat eine Kamerafunktion, und die Bilder lassen sich per E-Mail oder MMS auch an den Rechner übertragen - vielleicht hilft auch jemand aus Deinem Freundeskreis. Facebook löscht die übermittelten Daten nach eigener Aussage nach erfolgter Identifizierung wieder. Hier die entsprechende Facebookseite mit weiteren Links und Hilfen/FAQ:

https://web.facebook.com/help/1090831264320592/?helpref=hc_fnav

Es kann auch vorkommen, dass später eine Identifizierung verlangt wird, wenn der aktuelle Standort deutlich von dem üblichen abweicht - auf Dienstreisen in etwas heiklere Länder ist es mir schon passiert, dass mein Facebook-Account trotz Realnamen gesperrt war und ich per E-Mail darüber informiert wurde, dass es am xx.xx.xxxx um xx:xx über Knotenpunkt xxxx einen Zugriffsversuch auf meinen Facebook-Account gegeben hatte und dieser erst wieder entsperrt würde, wenn ich per E-Mail bestätigte, dass dieser Zugriffsversuch tatsächlich durch mich erfolgt war. Kann es also alles geben, aber eigentlich ist diese Schutzfunktion ja eher erfreulich. Innerhalb Deutschland/Europas sollte so etwas aber eigentlich nicht vorkommen, bzw. nur dann, wenn der User seine Profilangaben oder gar seinen Namen nachträglich ändert.

Insgesamt gibt es viel zu der Identifizierungs- und Klarnamenpflicht bei Facebook und anderen sozialen Netzwerken zu sagen, insbesondere, da sie entsprechendem deutschen Recht widerspricht, das Anonymität im Internet und somit auch die Verwendung von Pseudonymen zumindest für Privatpersonen erlaubt. Hier ein kurzes Streiflicht dazu:

https://www.netzpiloten.de/datenschutz-facebook-besteht-auf-klarnamenzwang/

Da es meinen eigenen Namen weltweit nur einmal gibt, bin ich persönlich fast schon übervorsichtig im Umgang mit auf diesen Namen zurückführbaren Informationen im Netz - wer mich googelt, findet exakt einen einzigen Eintrag, und ich habe somit auch die striktesten Privatshäreeinstellungen bei Facebook und Co. Ich würde aber jedem dazu raten, sehr genau zu überlegen, was er/sie im Netz für Spuren hinterlassen will. Das Netz vergisst nichts, und auch wenn man das Löschen von Informationen verlangen kann, ist das doch äußerst mühsam, insbesondere wenn die Seiten nicht mehr aktiv betreut werden. Es ist unter anderem mittlerweile gang und gäbe, dass Personalabteilungen sich ansehen, was die Bewerber im Netz von sich preisgegeben haben - dies und einige andere Dinge sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man im Netz unterwegs ist.