GOOGLE - Der größte Spion der Menschheitsgeschichte?

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von -internity-, 17.02.10.

  1. Dauernd kursieren Gerüchte über die Spionierarbeit von Google. sie bestreiten es, aber viele Institutionen haben schon Alarm gegeben. Ich persönlich meide Google so gut es geht, vorallem streetview ist ein riesiger datenklau

    Wie steht hier die ganze Memberschaft zum Thema Google?

    Hoffe es wird wieder ein spannender und interessanter Thread

    LG -internity-
     
  2. genauso spannend wie ein Tripp in den Schwarzwald. Bestimmt steckt die Weltregierung dahinter, der alles-verschlingende Monopolkapitalismus. Jaja
     
  3. Orenos

    Orenos

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    ich finde streetview weniger bedenklich als google earth und selbst da seh ich nur geringe gefahren. wozu also der aufstand? wie um alles in der welt soll google auch noch spionieren? die müssten die halbe erdbevölkerung beschäftigen um die masse an daten die über google sausen auch nur ansatzweise "spionieren" zu können. viel gefährlicher ist da grepolis. da kann man nämlich schon für wenig silber den anderen ausspionieren. wo bleibt da der datenschutz? ich will nicht, dass jemand sieht was ich in meiner polis so buntes treibe. also bitte nachbessern, liebes grepo-team!
     
  4. don't be evil

    wer würde dem nicht glauben schenken^^

    und obwohl ich auch glaube, dass google das bessere cia ist ... ich nutze es trotzdem xD
     
  5. Wieso so es machen würden?
    Weil sie es können.
    Google sowie Microsoft sind Datendiebe, sie klauen alles was nur geht von deinem PC, geheime Kundeinformationen die den Verkauf weiterer Produkte bestimmen. Private Informationen sammeln um die Statistiken zu füllen für den amerikanischen Untergrund. AOL hat den gleichen !§#$%&? betrieben.
    Was Amerika mit diesen Daten will? Vielleicht fertigt sie Verhaltenslisten an, vom Terroristen bis hin zum Schuhfetischisten. Um so Menschen die an die Macht gelangen erpressen zu können.
     
  6. Mal ehrlich. Sich über Google Gedanken zu machen find ich schon irgendwie merkwürdig.
    Die meisten haben doch Windows auf dem PC.
    Da brauchts doch kein Google mehr als Spy.
    Schonmal was von Alexxa gehört?
    Okay, DAS ist verhältnismäßig bekannt und auch schon ziemlich veraltet. Bestandteil von XP eben.
    Aber wollen wir uns doch nicht einbilden, Microschrott habe diesen Weg aufgegeben. Im Gegenteil, die haben das mit Sicherheit verfeinert und ich will gar nicht wissen, was allein Windows schon so alles über uns im Net rumstreut.
    Ich persönlich tu im Internet nix, was eh nicht jeder wissen dürfte, insofern erschreckt mich das wenig.
    Aber spätestens seit Vista sollte sich niemand mehr der Illusion hingeben, er sei vor derlei Dingen geschützt. Wozu brauchts da noch Google?

    Kleiner Hinweis in eigener Sache: Sollte sich irgendeine meiner künftigen Aussagen zufälligerweise mit dem Beitrag eines bestimmten Users überschneiden wundert Euch nicht, ich kann (und will) diese nicht lesen.
    (Diese Nachricht ist versteckt, da sich Herix Galepolas auf Ihrer Ignorier-Liste befindet.)
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.02.10
  7. Pyroklis

    Pyroklis Gast

  8. und wer geht da wieder voll drauf ein?

    die stasi hat hat übrigens auch mehr daten gesammelt als sie jemals verwertern könnte. die brd macht das mit ihrer vorratsdatenspeicherung ebenfalls. wenn google genug server hat um das ganze internet darauf zu speichern, kann es auch sämtliche daten erfassen, die wir mal irgendwo preisgegeben haben.

    und übrigens: ich nutze linux ;)
     

  9. Richtig Queen, das stimmt. Deswegen meinte ich ja, daß es kaum noch etwas ausmacht, ob Google da auch noch mitmischt.

    Ich nutze teilweise auch Linux, bin aber trotzdem gezwungen auch mit Windows zu arbeiten, da es für bestimmte Software leider keine Linux kompatiblen Alternativen gibt.
    Außerdem wissen wir alle, daß Linux zwar gut ist, aber sicher nichts für den durchschnittlichen Aldi-PC Käufer DAU.
    Die Mehrheit der Home PC Nutzer benutzt Windows.
     
  10. Arminius01

    Arminius01 Gast

    Naja, soll Google meinen Suchverlauf speichern, Streetview meine Straße ablichten und und und...

    Datenschutz? Ist eh eine Farce. Die Leute die sich am Meisten über "Datendiebstahl" aufregen sind zum Teil die ersten die an der Kaufhauskasse ihre "Payback"-Karte ziehen und es für den Betreiber damit möglich machen zu kontrollieren wer was in welcher Menge wo und wann kauft, bzw. bezahlen bei jeder Gelegenheit mit ihrer Kreditkarte oder haben immer ihr Handy dabei. Da kann man viel mehr rauslesen als aus einem Suchverlauf bei Google;)
     
  11. Ralf207

    Ralf207 Gast

    Das ist Richtig was du geschrieben hast

    oder sie schreiben in Forum alles rein

    mfg ralf
     
  12. ich hab mit 12 angefangen linux zu benutzen und zwar von ganz alleine und ohne fremde hilfe, also erzähl nicht, dass linux zu schwer zu bedienen ist^^

    ich finde schon, dass man darauf achten sollte was man über sich preis gibt. ich selbst habe zwar ein studivz-profil, aber da steht das drin, was ich über mich veröffentlichen WILL. wenn man meinen namen googlet findet man vielleicht auf seite 10 oder so ein paar treffer über mich ... sollte das mal irgendein zukünftiger arbeitgeber machen, ist das für mich besser als jedes gute bewerbungsschreiben.

    und was diese datenschutzfragen angeht: ich möchte selbst entscheiden können was wo über mich gespeichert wird! von daher ist datenschutz für mich immernoch ein wichtiger punkt. und ich finde, wer das recht auf seine daten aufgibt, gibt auch seine rechte auf.
     
  13. Dazu gäbe es ne schöne Textpassage aus dem Bap Song "ne schöne jrooß" aus dem Jahr 1980:

    Die ärm Säu hängen drin en Situatione,
    die nur erklärbar sins durch Hirnamputatione,
    die hann se noh und noh em Gleichschritt Richtung Schwachsinn jescheckt.
    Oh, leeven Orwell, Vierunachtzich ess noh,
    t'sinn sind mittlerweile nur noch vier läppsche Johr.
    Et läuf su ähnlich aff, nur unauffällig un vill raffinierter jemaat.
    Dä Trick, dä funktioniert janz zügig un reibungslos.
    Etappenweise Entmündigung klappt famos.
    Freiwillig enjemaat un stekum zum Verblöden gebraat.

    Wenn man bedenkt, das war 1980. Ich glaube, nichtmal Wolfgang Niedecken hätte sich damals träumen lassen, welche Dimensionen das mal annehmen würde.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.02.10
  14. jaja ... wenn george orwell das noch erleben könnte ...
     
  15. @Queen, ich habe nicht behauptet, daß Linux schwer zu bedienen ist sondern nur, daß es nichts für den durchschnittlichen Aldi PC Käufer DAU ist. Linux erfordert, zumindest wenn man es voll installiert als Betriebssystem nutzt sicher eine Menge mehr, als DIESE PC Nutzer können und lernen wollen. Die wollen Windows, weils jeder hat und man nur aufs Knöpfchen drücken muß und alles geht wie von selbst, ohne groß irgendwelche Computerkenntnisse zu verlangen, was ja der Grund für den Erfolg von Windows ist. Im Übrigen kaufen die meisten doch Systeme, die vorinstalliert sind mit Windows und nicht mit Linux. Ich habe hier keine KRITIK an Linux geübt.

    Und selbstverständlich gebe ich Dir auch darin recht, daß Datenschutz ein wichtiger Punkt ist und man nicht einfach zulassen darf, daß alle möglichen persönlichen Dinge über einen gespeichert werden.

    Daß in der Praxis aber heutzutage kaum noch jemand wirklich verhindern kann durchleuchtet zu werden, ist doch eine Tatsache die sich nicht bestreiten läßt. Den meisten Usern im Internet fehlt es doch an den notwendigen Kenntnissen um sich wirklich effektiv zu schützen, da bilde ich selbst keine Ausnahme und bilden wir uns doch nicht ein, daß die Schutzsoftware, wie Anti Viren, Anti Spy und und und DARAN wirklich etwas ändern kann. DIE schützt bestenfalls vor destruktiven Elementen, wenn überhaupt, der Rest ist Augenwischerei. Außerdem ist das Internet ja nicht die einzige Quelle, wie Arminus schon richtig eingeworfen hat.

    Was ich sagen wollte war, daß bei all den Möglichkeiten die sich bieten Daten zu erfassen und die auch genutzt werden es kaum noch einen Unterschied macht, ob Google da nun mitmischt oder nicht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.02.10
  16. goalie

    goalie Gast

    Vorsicht, InnoGames nutzt übrigens auch Google Analytics. ;)

    Ansonsten: Das ist sehr charakteristisch.

    Desweiteren...
    ja...nein, Google hat nicht gezahlt. Sie haben mehrere Terrabyte (!) an Daten von YouTube-Usern (was im Besitz von Google ist) an diese andere Plattform gesendet. Wer sagt dir, dass nicht irgendein Manager genau weiß welche Filme du guckst? Wer sagt dir, dass der Chef der Firma, bei der du arbeiten möchtest, gerade die Videos schaust, die du gesehen hast?

    Weiter.
    Aber - ist das die Vorstellung von Sicherheit, die ich mit meinen Daten haben will? Dass sie irgendwo wo es billig ist -sei es in China, sei es in Japan, sei es in Russland- auf uralten oder zumindest nicht gerade guten Servern lagern, die zum Teil nicht mal als solche benannt werden können? Für mich nicht.
    Es geht immer ums Geld. Auch, wenn man Daten verkauft. Geld ist Geld, egal wie man(n) es bekommt.
    und wie viel ist Sicherheit wert? Für andere schon, aber für Google nicht? Wieso auch; der zeitige Vorsprung ist mehr wert.
    Klar; mit dem Kopieren seid ihr dran.
    Quelle für die bisherigen Zitate: BrandEins-Online, Artikel: Sandkastenspiele
    Weiter.
    Oder nein, kurzes Zwischenfazit. Google hält sich für die tollsten, klar, eine junge Firma mit Perspektive und und und.
    Noch einige weitere Fakten:
    <KLICK>
    Mag sein, dass liegt am indischen Gesetz und so. Aber wer zwingt Google das überhaupt offenzulegen?
    <KLICK>
    Das wär ja mal was. Wenn was passieren würde.
    Das freie und offene Internet. Ach, wie schön. Welch Traum. Sowas wird es nie geben; und ... die bösen, bösen Politiker sperren ja Seiten! So geht das aber gar nicht: Im schönen freinen Web. Omg.
    <KLICK>
    Ähm...fail :)
    Ja. Zum Beispiel kriegt man auf zwei PCs unterschiedliche Suchergebnisse für das selbe Wort, zB Hund: Google merkt sich das Verhalten der Suchenden und passt die Suchergebnisse an. Nachdem ich zB einige Bücher des Autors "Ilkka Remes" bei Google gesucht habe, bekam ich, na sowas!, ständig Werbung für seine Bücher. Genauere Infos gibt es HIER. (achtung, das wird da sehr schöngeredet;))
    Ja, aber wenn ihr mal Daten verkauft gilt das nicht. ;)
    Wenn ihr das sagt ohne rot zu werden...
    omg => siehe oben
    Abgesehen davon dass ihr sie verkauft und offenlegt, ja.
    Oh Mann, die Seite ist eine einzige Farce. :rolleyes:

    Naja, vielleicht konnte ich ja ein paar Leute von Google wegbringen...
    So long,
    Goalie
     
  17. @goalie: was benutzt du als alternative?
     
  18. @goali

    ich stelle nichts davon in Abrede.

    Schließlich liegt es aber an jedem einzelnen, was er wo tut und inwieweit er damit Daten über sich selbst preisgibt, egal an wen.
    Das eigene Verhalten spielt dabei die entscheidende Rolle.
    Viel zu viele machen es durch ihr Verhalten leicht und da müssen wir uns nicht wundern.
     
  19. goalie

    goalie Gast

    Ich kann Ecosia nur empfehlen. GoogleMap&GoogleEarths lässt sich durch map24.com ersetzen, Bildersuche...naja...wenn ich nach "Hund" suche, dann die erste Seite anschaue werde ich da auch Hundebilder finden...Shops benutz ich nie...Videos hat man Myvideo o.ä. ... das geht ganz gut ohne. Aber manchmal lässt sich Google einfach nicht "übergehen" bzw. "umgehen"....:rolleyes:
    Das ist das Problem, auf gewisse Dinge haben sie ein Monopol. :rolleyes:
     
  20. wtf? ne umweltfreundliche suchmaschine. dann will ich aber auch in einem monat positive ergebnisse sehen wenn ich die benutze^^

    ansonsten hast du auch recht. es ist schon beunruhigend wo man im endeffekt überall google benutzt, weil man das gefühl hat es geht garnicht anders.

    das ist das gleiche wie mit windows, da glauben ja auch die meisten es gäbe keine alternative und das ist ein riesen irrtum.
     

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