"Herdprämie"

Das war damals eine Strafe, teilweise gibts die immer noch, genauso wie jetzt Sozialstunden eine Strafe ist. Wenn in 2 Jahren jemand das Arbeiten verulkt ist es dann auch gleich ein Blödelfilm?
Au, man. Guck den Film, dann äussere dich.
Wenn Du diesen Film als "Blödelfilm" bezeichnest, dann fast Du definitiv die Aussage des Filmes nicht erkannt.
Seit wan kann ein Blödelfilm keine Aussage haben?
Für mich ist ein Blödelfilm ein Film, in dem rungeblödelt wird.

Ist South Park für dich auch kein Blödelfim?
 
interessant wohin die "diskussion" über die herdprämie geführt hat.... zu south park.... schlimmer gehts echt bald nimmer ^^
 

Lord Cracker

Gast
"Berechtigt" ist es dann, wenn man die Sendungen nicht versteht...was ich nun bei jemandem attestieren würde, der das für "berechtigt" hält und South Park als Blödelei ansieht...
 
"Berechtigt" ist es dann, wenn man die Sendungen nicht versteht...was ich nun bei jemandem attestieren würde, der das für "berechtigt" hält und South Park als Blödelei ansieht...
Oder wenn man beim Zaben auf South Park stöst und einem Beleidigungen entgegenfliegen. "Die Ällteren" finden das nicht wirklich amüsant. Da guckt man sich die Sendung halt nicht an.

Das man in diesem Fall "schlecht" über South Park denkt, ist berechtigt.

Ich sehe South Park auch als "Blödelei" an, ich verbinde "Blödelei" aber nicht "Sinnlos".
 

Lofotenmann

Gast
Wirklich sehr genial! Aber, du Sack, sagtest du nicht, Zitate seien als solche zu kennzeichnen? Gut, will dir mal zugute halten, "Das Leben des Brian" ist ein allgemeines Kulturgut, ähnlich wie das "Vater unser", das muss man vielleicht nicht als Zitat kennzeichnen, das setzt man voraus...:D
Ich zitiere ja nicht den Filme, sondern ich gebe die gesprochenen Dialoge, unter Benennung der Rollen, aus dem Kopf wieder. :)
 

Adan0S

Gast
Menschens-kinners! ^^
Ein Blödelfilm ist in erster Linie ein erfundenes Wort!
Habs nur kurz gegoogelt und die erste Seite der Ergebnisse hat nichts ausgespuckt was auf eine Definition deutet.
Das passiert euch dauernd und mir auch noch ab und zu, aber lernt mal darauf zu achten wie oft sich Menschen gleicher Meinung streiten weil sie die Wörter mit unterschiedlichem Sinn gefüllt haben.
Von simplen Meinungsverschiedenheiten hin zu Bandenkriegen oder schlimmeren... ^^"
 

simpsons3

Gast
Ich denke schon, dass das geht. Es gibt vor allem im produzierenden Gewerbe - z.B. bei der Werkzeugmacherei (Gesenkschmiede, etc.) - eine Vielzahl von Jobs, wo die körperlichen Voraussetzungen sehr hoch sind und es halt nur wirklich die ultimative Ausnahme ist, dass eine Frau diesen Anforderungen gerecht werden kann. Nun mögen viele wieder ganz erschreckt zusammen zucken - aber der Weltrekord beim Gewichtheben ist bei den Männern nun einmal höher als bei Frauen - es gibt halt biologische Unterschiede.
Möglicherweise gibt es aber auch viele Frauen, die den Voraussetzungen zwar gerecht werden würden, aber schon bei der Bewerbung scheitern. Weil sie eine Frau sind. Vielleicht ist es im Bereich des Möglichen, dass auch Personalchefs nicht ganz unvoreingenommen und ohne Vorurteile sind. Wahrscheinlich ist das bei euch anders, aber zumindest in Mitteleuropa ist das - leider - immer noch ein Problem.

Schöner Artikel zu dem Thema:
Süddeutsche Zeitung

Auch lustig: In dem Artikel findet sich genau das, was ich schon vor Seiten gesagt hab: Vielleicht wollen Frauen die typischen Frauenberufe nicht, weil sie Frauen sind, sondern weil sie seit der Geburt in diese Berufe rein erzogen wurden. Und es ist für mich keine freie Selbstentfaltung, wenn ich einem Kind nie die Wahl lasse, sich frei zu entscheiden. Nennt sich Indoktrination, ähnlich der "Gehirnwäsche" aus dem allgemeinen Sprachgebrauch. Finde ich nicht sonderlich nett.
 

ToProForYou

Gast
Aktuelles zum Thema.

Die Herdprämie soll kommen, bei ALG II - Beziehern soll sie als Einkommen angerechnet werden so das sie im Prinzip nichts davon haben. Die SPD hat bereits angekündigt gegen die Herdprämie vorzugehen und zwar Richtung Karlsruhe, bzw. wenn sie denn 2013 gewählt werden die Prämie sofort wieder zurück zu nehmen.

Ich bin so wie so gegen die Herdprämie muss aber an dieser Stelle sagen das ich es ungerecht finde das hier den ALG II Beziehern mal direkt wieder pauschal unterstellt wird die Kohle würden sie eh für die nächste Kiste Bier aufwenden.
 

Lord Cracker

Gast
Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass diese angedachte Regelung in Karlsruhe wirklich Bestand haben kann. Finde es aber mal wieder erbaulich, wie hier Symbolpolitik betrieben wird.
 

Hamsdi

Gast
Das Betreuungsgeld ist absoluter Humbug und verfolgt nur ein Ziel: Dem Dilemma zu entkommen, wenn im nächsten Jahr der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz in Kraft tritt.

Wer dieses Geld in Anspruch nimmt, ist unserer holden Regierung erstmal völlig egal, hauptsache er lässt einen Krippenplatz frei, der von demjenigen besetzt werden kann, der sein Recht darauf sonst einklagen würde.

Denn nichts wird teurer, als wenn es zu massivem Einklagen dieses Anspruches kommt. Denn dann müssten alternative Betreuungen wie Tagesmütter oder teure private KiTas bezahlt werden. Zusätzlich fallen dann enorme Gerichtskosten und zu guter Letzt das größte Fiasko: Der Wähler würde noch vor den Bundestagswahlen merken, dass der Rechtsanspruch nichts weiter als ein bloßes Lippenbekenntnis ohne Substanz ist!

Dieser Rechtsanspruch ist sowieso nur großer Unfug. Denn wenn die Plätze nicht da sind, ist er einfach nichts wert. Der KiTa-Platz kann zwar eingeklagt werden, aber diese Klagen werden dauern. Und solange darf man sich dann selbst um eine Betreuung bemühen und bezahlen. Aber mit etwas Glück gibt's das Geld ja dann zurück... wenn das Kind längst in der Schule ist (sofern man denn eine Betreuungsmöglichkeit gefunden hat und man in der Lage ist, dies allein zu finanzieren).

Ergo: Betreuungsgeld ist völliger Quatsch, das Geld gehört in die Einrichtungen!
 
Das Betreuungsgeld ist absoluter Humbug und verfolgt nur ein Ziel: Dem Dilemma zu entkommen, wenn im nächsten Jahr der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz in Kraft tritt.

Wer dieses Geld in Anspruch nimmt, ist unserer holden Regierung erstmal völlig egal, hauptsache er lässt einen Krippenplatz frei, der von demjenigen besetzt werden kann, der sein Recht darauf sonst einklagen würde.

Denn nichts wird teurer, als wenn es zu massivem Einklagen dieses Anspruches kommt. Denn dann müssten alternative Betreuungen wie Tagesmütter oder teure private KiTas bezahlt werden. Zusätzlich fallen dann enorme Gerichtskosten und zu guter Letzt das größte Fiasko: Der Wähler würde noch vor den Bundestagswahlen merken, dass der Rechtsanspruch nichts weiter als ein bloßes Lippenbekenntnis ohne Substanz ist!

Dieser Rechtsanspruch ist sowieso nur großer Unfug. Denn wenn die Plätze nicht da sind, ist er einfach nichts wert. Der KiTa-Platz kann zwar eingeklagt werden, aber diese Klagen werden dauern. Und solange darf man sich dann selbst um eine Betreuung bemühen und bezahlen. Aber mit etwas Glück gibt's das Geld ja dann zurück... wenn das Kind längst in der Schule ist (sofern man denn eine Betreuungsmöglichkeit gefunden hat und man in der Lage ist, dies allein zu finanzieren).

Ergo: Betreuungsgeld ist völliger Quatsch, das Geld gehört in die Einrichtungen!
Einen schönen guten Abend, neuer, "Normaler" Nutzer. ;)
 
Was würde sein wenn ...es könnte auch so sein und und und ...
wer weiss schon in wie weit Eltern wegen einem Zuckerle des Staates ihr Erziehungsmodel kippen?

Fakt ist, dass wir alle mit unserem Steuergeld, das in die Krippen und Kitas fließt ein modernes Familien- und Erziehungskonzept unterstützen. Eines der wenigen staatlichen Projekte dass ich sehr gerne mit meinen Steuern unterstütze.
Fakt ist aber auch, dass ein nicht kleiner Teil unserer Bevölkerung konservativ ist und ein konservativeres Familienkonzept bevorzugt.
Die bekommen bis dato nichts. Dieser Teil der Bevölkerung soll durch das Erziehungsgeld eine Unterstützung, ihres Familienkonzeptes erfahren.

Ich fände es gegenüber den Konservativen nicht fair, nur progresive moderne Konzepte zu unterstützen.

Wenn meine Frau und ich Nachwuchs bekommen dann wollen wir, dass unser Kind den Kindergarten besucht, aber die ersten zwei Jahre zu Hause bei uns ist, ob es Betreunugsgeld gibt oder nicht hat auf diese Entscheidung keinen Einfluß.
 

simpsons3

Gast
Übrigens ne sehr schöne "Abstimmung" gestern im Bundestag. Musste herrlich lachen, als ich davon gehört habe.

Traurig dagegen das Verhalten von der Union: Plötzlich trägt die SPD die Schuld an dem "Debakel" ... Naja, also es haben 99 Abgeordnete zur Beschlussfähigkeit gefehlt, im Koalitionsblock waren 126 Sitze unbesetzt. Facepalm! Die gestrigen Ereignisse waren vor allem eins: Eine Rebellion von FDP und CDU gegen die CSU-Betreuungsgeld-Befürworter.