Israel - Antisemitismus - Antizionismus

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von Karl., 01.02.10.

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  1. Karl.

    Karl. Gast

    Hallo, Forum!

    Vor kurzem gab es in einem InnoGames-Forum eine kurze Erwähnung eines Israel-Themas. Dies war eine Reaktion auf den stark verbreiteten Antisemitismus im TheWest-Forum, der von den Mods dort auch noch geduldet wird. Da ich erfahren habe, dass einige hochgeschätzte Forenteilnehmer und Mittrolle antiisraelischen Ressentiments verfallen sind, verspüre ich einen gewissen Drang, das richtig zu stellen.


    Israel ist ein Nationalstaat im Nahen Osten. Begrenzt wird Israel vom Mittelmeer und von theokratischen Diktaturen und Pseudodemokratien. (Pseudodemokratie ist übrigens ein tautologischer Pleonasmus, das finde ich lustig.)
    Israel wurde seit dem Tag seines bestehens durch kriegerische Nachbarstaaten bedroht. Die Verfolgung und Hetze gegen Juden in Palästina setzte allerdings schon früher ein. Es ist ein vielen unbekannter Fakt, dass die arabischen Palästinenser zur Zeit des zweiten Weltkriegs über SS-Einheiten verfügten. Überhaupt waren die Islamisten aufgrund ihres Antisemitismus immer gute Freunde der Nazis. Wahrscheinlich ein Grund, warum viele Deutsche den Islamismus im Grunde gar nicht schlimm finden. :>

    Da Israel in Kriege verwickelt wurde, ist Israel militärisch hochgerüstet. Israel wird deshalb häufig - so auch von Mitgliedern unserer Forencommunity - unterstellt, es wäre ein "Kriegstreiberstaat". Wer sich die Geschichte ansieht, wird feststellen, dass die Kriege, die Israel führen musste, von arabischen Städten begonnen wurden.

    Israel ist eine Demokratie westlicher Prägung. Araber - heutzutage "Palästinenser" genannt - haben das selbe Stimmrecht wie Juden.

    Zum Begriff Palästinenser: Dieser bezeichnete in der Vergangenheit einfach einen Bewohner Palästinas. Juden wie Christen wie Araber. Heutzutage bezeichnet man damit nur noch die Araber. Palästinenser ist zu einem Wort geworden, das unsere Schutzinstinkte wecken und uns zu Geldspenden für den antisemitischen Terrorismus bewegen soll. Außerdem ist es zusammen mit dem Suffix "-Tuch" die Bezeichnung für ein chickes Kleidungsstück.

    Wie kam es zu Israel?

    Die Staatsgründung war eine Reaktion auf den aufkommenden modernen Antisemitismus ende des 19. Jahrhunderts. Anders als der christliche Antijudaismus, der vorher in Europa vorherrschte und auf die (geschichtlich gesehen absurde) Vorstellung der Juden als "Christusmörder" fußt, basierte der moderne Antisemitismus zum einen auf Rassismus. Zum anderen ist er eine Folge der Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung, die in der Ursache ihrer Ausbeutung nicht etwa ein abstraktes System mit schwer durchschaubaren Mechanismen sahen, sondern die Probleme an konkreten, fassbaren Menschen ausmachen wollten. Da Juden in der Zeit der christlichen Theokratie nur Berufe außerhalb des handwerklichen Bereiches gestattet waren, war das Bild vom "Geldjuden" bereits gefestigt und ein Sündenbock schnell ausgemacht. Auch heute glauben übrigens noch viele Menschen, am Ende jedes Regenbogens wäre ein Topf voller Judengold versteckt und wer es klaut, wird mit dem Jiddenfluch belegt; ihm wird eine Niere gestohlen und sein Blut wird zum Backen von Matzen verwendet. Das letzte mal, als soetwas ähnliches veröffentlich wurde, war 2009 in einer schwedischen Schundzeitung. Aber das nur nebenbei.

    Juden siedelten ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Palästina über. Die jüdische Immigration hat dem Land, das unter osmanischer Herrschaft ziemlich unbedeutend und kaum bewohnt war, eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung und kulturelles Leben verliehen.

    Als der Antisemitismus immer stärker wurde, wurden auch die Einwanderungswellen größer. Gegen Ende des ersten Weltkrieges beschloss der Völkerbund, dass in Palästina ein Staat gegründet werden sollte, der den Juden Schutz vor antisemitischer Verfolgung bieten sollte. Den Briten wurde die Verantwortung (das "Mandat") übertragen, die Immigration von Juden nach Palästina zu ermöglichen, ohne nichtjüdische Gemeinschaften dabei zu benachteiligen.
    1948, als das britische Mandat auslief, wurde der Staat ausgerufen. Wenig später erklärten die arabischen Nachbarstaaten Israel den Krieg.

    Überraschend? Grundlos? Nein. Antisemitismus war und ist auch im Islam kein Fremdwort.

    Der Mufti von Jerusalem zum Beispiel hat mit Eichmann zusammen die Vernichtung der palästinensischen Juden geplant. Es gab arabische SS-Einheiten. Auch heute noch sind antisemitische, islamistische Theokratien die ideale der Nazis während die Araber uns Deutsche für unsere Effizienz im Judentöten beneiden.
    Es wird gelegentlich behauptet, der arabische Antisemitismus wäre eine Reaktion der Araber auf die Staatsgründung Israels. Da arabische Judenverfolgungen schon vor 1948 gut belegt sind, ist das grobe Geschichtsverfälschung und bestenfalls reine Idiotie, wahrscheinlich eher Propaganda.

    Was macht Israel heute? Israel versucht weiterhin, Juden einen sicheren Lebensraum zu bieten und wird für dieses wirklich monströse Anliegen in aller Welt gehasst. Besonders gut darin, Israel zu verteufeln, ist die UNO, da deren Mitgliedsstaaten sich lieber nicht mit den eigenen, tatsächlichen Menschenrechtsverletzungen beschäftigen wollen.

    In der öffentlichen Debatte spielt die reale Bedrohung jüdischen Lebens kaum mehr eine Rolle. Die Schuld für den Nahostkonflikt wird heute auf den jüdischen Siedlungsbau geschoben. Aus irgendeinem perversen Grund hält man das Bauen von Siedlungen für ein ebenso großes Verbrechen wie das Ermorden von Juden.

    Außerdem wird behauptet, Israel würde für eine humanitäre Katastrophe unter den Palästinensern sorgen. Ausgeblendet wird, dass die Palästinenser die international am besten unterstütze Flüchtlingsgruppe der Welt ist. Alle Flüchtlinge der Welt teilen sich ein gemeinsames Forum bei der UNO, nur die Palästinenser haben ihr eigenes.
    Geholfen wird den Palästinensern dabei nicht etwa von den Arabern, die 5% der Finanzhilfen für Palästina beisteuern, sondern von den USA und der EU, von den selben Staaten also, die auch Israel finanziell unterstützen. Wer die israelische Unterstützung kritisiert und dabei die Unterstützung an die Palästinenser vergisst, der tut das entweder wider besseren wissens, weil man nicht gerne darüber spricht, dass man mittelbar den gleichen Terrorismus finanziert, den man bekämpft, oder er versucht bewußt, zu täuschen.

    Noch ein paar interessante Fakten zur palästinensischen Flüchtlingen: Sie sind die einzigen Flüchtlinge, die ihren Flüchtlingsstatus an ihre Nachkommen vererben. Außerdem sterben die Palästinenser nicht etwa in Israel, wo sie ein vergleichsweise sicheres und gutes Leben führen, sondern in den Flüchtlingslagern im Libanon oder durch den Terror der Hamas und Fatah gegen ihre eigene Bevölkerung. Aber auch darüber spricht man nicht so gerne.

    Ich habe übrigens absichtlich kein Wort über den Holocaust verloren. Der und unsere historische Verpflichtung Israel gegenüber soll hier erstmal nicht das Thema sein. Was ich nur transportieren wollte: Glaubt bitte nicht alles, was man über den angeblichen "Aggressor" Israel erzählt. Wenn ihr Bilder von israelischen Soldaten seht, die unbewaffnete Menschenmengen in Schach haltet: Ihr seht mit großer Wahrscheinlichkeit Bilder davon, wie israelische Soldaten jüdische Siedlungen räumen. In wenigen Themen wird so viel Propaganda betrieben wie im Thema Israel. Und trotzdem denken die Nazis von heute, jeder, der ein kritisches Wort über Israel sagt, wäre sofort eine öffentliche Unperson. Purer Unsinn.

    Meinungen sind erwünscht. Gerne auch Israelkritische. Niemand bestreitet, dass "Israel als kapitalistischer Staat ein imperialistisches Interesse hat", wie ein befreundeter Kommunist mal gesagt hat. Aber: Israelkritik wird gerne als Schutzmantel für vulgären Antisemitismus benutzt. "Antizionismus" ist in der Regel nur die intellektuell verpackte Form von simplem Judenhass. Den Unterschied zwischen ernstgemeinter Israelkritik und verstecktem Antisemitismus merkt man meistens an der Wortwahl. Wer von Gaza gerne als größtem Freiluft-KZ der Welt spricht, hat sich disqualifiziert. Wer die Rhetorik von Netanjahu kritisiert, hat hingegen nichts zu befürchten.


    Mit freundlichen Grüßen, euer kommunistisch-kapitalistisches Autorenkollektiv.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.10
  2. Wenn ihr nochmal Zeit habt, können wir ja noch eine Ausschweifung in Richtung Weltjudentum und Bilderberg, Rockefeller etc hinzufügen, um hier mal mit dem rechten Müll aufzuräumen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.10
  3. Katetze

    Katetze Gast

    Ich dachte der Beitrag nennt sich "Israel - Antisemitismus - Antizionismus", zumindest bis ich an die Stellen mit dem lesen kam bei denen es wieder hieß "Nazis von heute..". Bis dahin fand ich den Text ja noch recht interessant, das änderte sich jedoch schlagartig bei dem Satz "Ich habe übrigens absichtlich kein Wort über den Holocaust verloren. Der und unsere historische Verpflichtung Israel gegenüber soll hier erstmal nicht das Thema sein."
    Was soll der Text nun darstellen? Wieder eine Anspielung auf unsere Pflicht ein schlechtes Gewissen haben zu müssen - für etwas was unsere Vorfahren getan haben?
    Auch wenn ich mich damit unbeliebt mache, ich besitze ein gesundes Maß an Egoismus. Ich bin keinem Menschen gegenüber aus irgendeinem historischem Grund verpflichtet! Auf einer Seite erklären mir Leute wie Du in einem anderem Thread man dürfe nicht auf sein Land stolz sein, auf Errungenschaften mit denen man selbst nichts zu tun hat da diese von vorangegangenen Generationen geschaffen / erfunden / aufgebaut wurden, auf der anderen Seite erklärst Du etwas von "historischer Verpflichtung" für Dinge, die ebenfalls von vorangegangenen Generationen getan wurden? Du merkst schon das man nicht das Blatt drehen und wenden kann wie es einem in den Kram passt.
    Der Holocoust zwischen `33 und `45 in Deutschland hat ebenfalls recht wenig mit dem Schicksal der Juden im Israel der Gegenwart zu tun.
    Um das beurteilen zu können sollte man viel weiter vorne in der Geschichte anfangen, zu Zeiten wo das Wort "Nazis" nichtmal existierte und man Christen noch ans Kreuz genagelt hat.

    Ich weiß nicht, wieso man dieses Wort "Nazis" immer und überall nutzt wenn es um Antisemitismus geht, es gibt doch genug andere Wörter die das selbe aussagen. Das Wort Nazis wird nunmal immer mit dem "bösen Deutschen" verknüpft sein, nicht mit antisemitischen Angehörigen anderer Nationen.
    Soweit ich herausgelesen habe geht es in Deinem Text nicht zwangsweise um die bösen Deutschen zwischen `33 und `45 sondern die Geschichte des Staates ansich - umso unverständlicher die zwischendurch interpretierten Anspielungen.

    Um das ganze nun noch mit meiner egoistische Denkweise zu interpretieren:
    Mir ist es egal was die da unten treiben, ob sie sich die Köpfe einschlagen oder gegenseitig Steine an den Hals werfen! Wir haben in unserem Land genug eigene Probleme um die man sich kümmern und in die man die Kraft investieren sollte - getreu dem Motto: Wenn sich jeder um sich selbst kümmert ist für alle gesorgt!
     
  4. Elisos

    Elisos Gast

    mit dem letzten zitierten satz aufgehört zu lesen, war dann eh klar was noch kommen wird...

    ach ja, interessanter link zum begrif anti-semitismus

    solltest du dich aber mal über das verhalten des israelischen staates (und vieler seiner bürger, is ja numa leider so) unterhalten wollen, gerne.
     
  5. Dann zwingst du mich deinen Beitrag zu zerpflücken.

    Was hast du erwartet ? Oder willst du mir erklären, Nazis wären keine Antisemiten ? Mach dein Hirn an, bevor du postest
    ...
    Wir spielen auf überhaupt nichts an. Und das mit Pflicht etc ist weitaus tiefgründiger als du und viele andere hier einsehen wollt, von daher muss man erstmal die Jüdische Geschichte kennen um sich ein Bild davon machen zu dürfen. Ihr(und damit meine ich die Community hier) habt mehrmals gezeigt, dass euer "Nationalstolz" mehr als schädlich ist, zumindest dann als man sich hier bzw. in einem anderen InnoGames Forum über den Terrorstaat Israel unterhalten hat :X
    Wir machen uns die Welt, widiwidi-wie sie uns gefällt.
    Aha ? Historische Verpflichtungen hast du hier ins Spiel gebracht, nicht wir.
    Nein. Hättest du den Text gelesen und verstanden, dann würdest du es besser wissen.
    Komisch, wir sind hier die ersten die objektiv diskutieren wollten, wie kommt es dass du uns jetzt Vorträge hältst ?
    Hast du den Text überhaupt gelesen ? So langsam glaube ich, du trollst hier absichtlich dumm herum. :X
    Mit den Nazis hast du angefangen. Uns ging es in erster Linie um antisemitische Klerikalfaschisten.
    Unfug.
    Komisch, dass man hier in einem Forum voller Kleinbürger und reaktionären Egoisten dann antizionistische Threads finden kann. -.-
     
  6. Antisemitismus ist ein gängiges Lemma für Judenhass. Hör auf mit den Erbsenzählen.
    Wollen wir nicht lieber über Islamische, Dschihad-ausrufende Klerikalfaschisten reden ? Ich kenn da ein paar. Ach ja, ganz Persien, so ein Zufall. :supermad:
     
  7. Karl.

    Karl. Gast

    Du unterstellst, dass wir ein historisches Verantwortungsbewusstsein fordern. Das ist nicht der Fall. Du hast sogar selbst zitiert, dass wir unsererseits meinen, dass das hier nicht das Thema sein soll. Von daher stößt deine reflexartig wirkende Abwehrreaktion bei uns auf Unverständnis. Wir sind sogar ganz gegensätzlicher Ansicht: soll man denn wirklich ausgerechnet jenen, die die größte Vernichtungsveranstaltung der Menschheitsgeschichte vorangetrieben haben, eine Verantwortung seinen ehemaligen Opfern gegenüber zubilligen? Das wäre, als würde man der Katze mit dem Schutz des Lebens der Maus beauftragen.
    Doch wieso setzt bei dir gleich der Abwehrreflex ein? Die Frage, ob man aufgrund der Vergangenheit eine Verpflichtung habe, stellt sich auch erst, wenn man - was du offenkundig tust - sich mit dem Deutschtum identifiziert. Und wer das tut, darf sich nicht wundern, wenn dann auch mit der deutschen Vergangenheit konfrontiert wird.

    Weiters schreibst du in deinem Posting, die heutige Situation der Juden und Israels hätte nichts mit der Shoah zu tun. Diese Auffassung wirkt wie ein Stück Tragikomik, war es doch ausgerechnet die Shoah, die zahlreiche Juden zu Zionisten werden ließ und zur Gründung des Staates Israel führte. Weiterhin unterschlägst du, dass gerade rechtsextreme Organisationen/Menschen aus Europa und Deutschland mit islamistischen Regimes zusammenarbeiten, gemeinsam den Holocaust leugnen und dabei, ganz nebenbei, noch für die Vernichtung Israels mitsamt seiner Bewohner agitieren.

    Drittens echauffierst du dich darüber, dass wir das Etikett "Nazi" benutzen. Nun, das trifft es nunmal. Nazis und Jihadisten arbeiten eng zusammen, und wir fragen uns, ob du unsren Text überhaupt gelesen hast, oder ob der Abwehrmechanismus zu früh eingesetzt hat. In dem Text wird erklärt, wie arabische SS-Einheiten mit den Deutschen zusammenarbeiteten - aber das interessiert dich nicht. Einerseits meinst du, du hättest mit den damaligen Deutschen nichts zu tun. Andererseits fühlst du dich ganz offensichtlich angesprochen, wenn das Wort "Nazi" fällt. Warum?
    Dass das Thema Antisemitismus ohne die Shoah - und damit den Deutschen und den Nazis - nicht zu behandeln ist, liegt doch wohl auf der Hand.

    lol.
    Wenn, dann verlinke doch zu Antisemitismus, und verdreh nicht willkürlich die Begriffe, damit du es am Ende so darstellen kannst, als wären Islamisten ja gar keine Antisemiten, weil selber Antisemiten. Setzen, sechzehn.

    Kommt drauf an, was du verlautbaren willst. Auf antiisraelische Hetzparolen können wir getrost verzichten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.10
  8. Elisos

    Elisos Gast

    nur weil es gängig ist, heißt es noch lange nicht, dass es richtig ist.
    er hat doch antizionismus in der überschrift, warum dann den zweiten, falsch verwendeten begriff auch noch?

    übrigens,
    bezog sich auf so sachen wie die unterstützung der siedlungspolitik, wahrverhalten und "anti-semit" geschreie, was sich durch breite teile der israelischen bevölkerung zieht.
     
  9. Karl.

    Karl. Gast

    Weil das, was unter Antizionismus verkauft wird, antisemitisch ist.^
     
  10. So eine Miese !§#$%&? hab ich das letzte mal auf nem Rechts-Verschwörer Treffen gehört. "Man wirft Moslems und vorallem Islamisten(Hamas) vor Antisemitisch eingestellt zu sein, dabei sind sie selber Semiten."
     
  11. Elisos

    Elisos Gast

    ist doch eher genau anders rum, was als antisemitismus verkauft wird ist antizionismus oder, wenn "rassistisch" gegen juden generell gemeint, Antijudaismus -.-

    aber gut, lassen wir die begriffsdiskussion, bringt uns und das thema nicht weiter.

    /ironie
    genau, buch mir n ticket zu meinen brüdern in den iran, da fühl ich mich dann endlich verstanden.
    /ironie off
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.10
  12. Wir wissen doch beide, was die Motive sind, also hör mit deiner Hetzkampagne gegen Israel auf. Kannst ja noch ein paar Verschwörungen einbringen, damit wir (Das Kommunistische Kartell) noch mehr zum lachen haben
     
  13. Karl.

    Karl. Gast

    Was machst du auf rechten Treffen? O_O

    Nein, gegen Juden = Antijudaismus geht überhaupt nicht auf. Antijudaismus bezeichnet eher die mittelalterliche, religiös motivierte Form des Antisemitismus.

    Und nein, es ist nicht genau anders rum. Was ist denn die besondere Ablehung des Judenstaats anderes als Antisemitismus? Was ist es denn, den Juden die erstmalige historische Chance auf Selbstverteidigung zu lassen? Was ist es denn, den antisemitischen Krieg der Islamisten als legitimen Kampf gegen den "Terrorstaat" Israel zu bezeichnen? Die Liste könnte man endlos weiterführen.
    Es ist nunmal so, dass der Antizionismus nahtlos an alte, jüdische Stereotypen anknüpft. Früher wurden die Juden beschimpft, weil sie keinen eigenen Staat hatten. Heute werden sie es, weil ihn haben.
     
  14. Elisos

    Elisos Gast

    joa, schon lustig, dass das träumerkartell keinen unterschied sehen kann zwischen einer ablehnung der aktionen des staates israels und nem generellen hass auf juden.
    das sind nunmal zwei paar schuhe. man kann das erste tragen und das zweite ablehnen, auch wenn ich gar nicht betreiten will, dass sich viele leute beide paare gleichzeitig anziehn.
     
  15. Karl.

    Karl. Gast

    Wow, schon lustig, wie undifferenziert man eine Differenziertheit des Gegenübers fordern kann.

    1. Eine Ablehnung gewisser Aktionen des Staates Israels ist nicht das gleiche wie Antizionismus. Antizionismus zielt auf die Existenz des Staates (und damit in der gegebenen Situation seiner Bewohner) ab.
    2. Antisemitismus ist gar nicht zwingend mit Hass verbunden. Es gibt genug Leute, die stinknormale Ressentiments wiederholen, meinen, Juden hätten "zuviel Einfluss in Politik und Wirtschaft", und Juden gar nicht Hassen.

    Wir finden es auch nicht toll, dass Israel, sollte es denn stimmen, Napalmbomben auf den Gaza gefeuert hat. Bloß ändert das nichts an der Notwendigkeit des Staates Israel.

    Nur so: welche Aktionen findest du denn so schlecht von Israel?
     
  16. http://alles-schallundrauch.blogspot.com/ - Hab mir bei Treffen die Videos angeguckt, du Schlauberger :mad:
     
  17. Enmpa

    Enmpa Gast

    Damit impliziert "ihr" - wer auch immer "ihr" seid - dass viele Deutsche Nazis sind, oder?

    Klingt für mich nach der guten alten "schwarz-weiß-du-bist-nicht-für-uns-also-bist-du-gegen-uns" Rethorik.
     
  18. Karl.

    Karl. Gast

    Kurz: nein. Hört man da den Abwehrmechanismus raus? Drollig.

    Wer wir sind, steht doch da: das kommunistisch-kapitalistische Autorenkollektiv.
     
  19. Socronoss

    Socronoss Gast

    Lustige "Diskussion"... Sobald jemand etwas schreibt, dass dem Autor (oder Autoren, anscheinend sinds ja 2) widerspricht, wird dies gleich als Abwehrreaktion abgetan. An sich ist es ja ein rhetorisches Mittel, den "Gegner" unglaubwürdig zu machen, aber es als einziges und totschlagendes Argument zu nutzen ist wiederum sehr fragwürdig.

    Ich bin übrigens bei Kateze: Ich habe keine historisch begründete Verantwortung gegenüber Israel. Ich habe eine historisch begründete Verantwortung, zu lernen und zu wissen, was vor 70 Jahren passiert ist, damit ich - falls derartige Tendenzen wieder auftreten sollten - frühzeitig erkennen und reagieren kann. Mehr ganz bestimmt nicht.

    Leider gibt es solche Hetzer aber ja doch immer wieder. Diesmal halt in Richtung "größte Vernichtungsveranstaltung der Menschheitsgeschichte"... Das ist ja wohl ein Witz. Stalin hat 10x soviele Menschen foltern und töten lassen, und darüber redet kein Mensch. An Feudalzeit oder gar mesopotamische Hoch-Zeit möchte ich da garnicht mal erinnern. Aber: Die beiden Tatsachen verkaufen sich halt auch nicht so gut: In Russland ist fast nichts zu holen und aus dem alten Ägypten schon gleich 3x nicht. Aaaaaber, Deutschland. Jaaa, dem kann man sehr toll einen geschichtlichen Komplex noch 70 Jahre nachher einreden, so dass Reparationszahlungen an ein Land geleistet werden (ja auch HEUTE gibt es diese noch, wenn auch bereits in geringerer Höhe). Ein Land übrigens, das diese Reparationszahlungen eben auch dazu verwendet, ihr Kriegsmaschinerie zu finanzieren.

    Ich hatte in einem anderen Thread erwähnt, dass ich nicht über Israel-Palästina diskutieren möchte, da es sich um ein Henne-Ei Problem handelt. Diese Meinung vertrete ich immernoch und - und das ist jetzt mein rhetorisches Element - finde, dass jeder, der sagt der eine oder andere habe den Krieg begonnen bereits eine vorgefasste Meinung hat, die eine Diskussion ohnehin unmöglich macht.

    Ich habe keine Ahnung was in anderen Foren geschrieben wird und ob es antisemitisch ist oder nicht, aber hier in dem Forum das ich gerne und oft lese, möchte ich eigentlich keine Propaganda (in welche Richtung auch immer) lesen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.10
  20. AUTSCH AUTSCH AUTSCH AUTSCH AUTSCH

    Den Holocaust zu relativieren ist ne Schande. Stalin hat ganz bestimmt nich 60 mio Menschen industriell abgeschlachtet. In welcher perversen Welt lebst du ? Weiterhin können wir auch gerne über Zedong reden. Und über die 40 mio Toten wegen dem Sprung nach vorne. Tun wir aber nicht, da das ganze keinen historischen Hintergrund hat. Stalin hat politische und religiöse Gegner gezielt verfolgt. Hat er vorgehabt ein Volk auszulöschen ? Außerdem gings hier nicht um den Holocaust, sondern um Israel.
    Ich höre da den Revisionisten brüllen. So fängts an.

    den Nationalismus und den Antizionismus hier finde ich auch sau prickelnd. Lass uns doch lieber über Ackermann reden -.-
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.02.10

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