Religion

Anonyme Umfrage: Bist DU religös?

  • Ja, Buddhismus (tibetianisch)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Buddhismus (mahayana)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Buddhismus (theravada)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Hinduismus (Vishnu)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Hinduismus (Shiva)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Hinduismus (Shakt)

    Abstimmungen: 1 4,5%
  • Ja, Judentum (orthodox/konservativ)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Judentum (liberal/progressiv)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Islam (sufisch)

    Abstimmungen: 2 9,1%
  • Ja, Islam (shiitisch)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Islam (sunnitisch)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Islam. (liberal/progressiv)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, Christentum (orthodox/katholisch)

    Abstimmungen: 2 9,1%
  • Ja, Christentum (evangelisch/anglikanisch)

    Abstimmungen: 4 18,2%
  • Ja, Christentum.(liberal/progressiv)

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, eine andere Monotheistische Religion.

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, eine andere Multitheistische Religion.

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, AnhängerIn einer anderen weltlichen Religion.

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Ja, AnhängerIn einer anderen Naturreligion.

    Abstimmungen: 2 9,1%
  • Ja, AnhängerIn einer satirischen Religion wie dem Fliegendem Spaghettimonster.

    Abstimmungen: 1 4,5%
  • Ja, AnhängerIn einer Sekte wie den Hare Krishnas, Scientology oder den Zeugen Jehovas.

    Abstimmungen: 0 0,0%
  • Nein, ich fühle mich keiner Religion zugehörig..

    Abstimmungen: 10 45,5%
  • Ich habe mich noch nicht mit dem Thema Glaube/Religion beschäftigt.

    Abstimmungen: 1 4,5%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    22

Theiresias

Gast
So Kollege, du hälst dich also für ganz schlau, was?
und du studierst Philosophie? Ich dachte, das wäre eine ernst zu nehmende Wissenschaft, aber gut.
Immerhin scheint es mir so, dass du Zitate aus dem Zusammenhang reißen kannst und geschickt von der eigentlichen Aussage ablenken kannst, die dir scheinbar nicht passt.
(Es muß heißen: "anscheinend")
Aber da du irgendwie begrenzt denkfähig bist, scheinen dir meine Vergleiche/ Exkurse ja nicht logish.
Zitat:
Wenns dir dienlich ist, hinkt bei dir auch der Vergleich zwischen hellblau und indigo -.-
Du führst die Diskussion nicht auf gleicher Eben, sondern schaust auf andere herab.
Denn so kommst du mir wieder trotzig vor und mit trotzigen Kindern macht diskutieren nicht viel Spaß
Jede Form von argumentum ad personam schwächt Deine argumentative Position. Es entsteht der Eindruck, daß Du nicht argumentativ antworten kannst, und Dich deshalb auf diese Vorgehensweise zurückziehen mußt.

Du studierst also schon.

Nein, ich bin fertig damit, und unterrichte als Dozent an der Uni.



Gott gibt es nicht. Das ist ja wohl eine Aussage Philosophie hin ode her, das ist eine AUSSAGE, die du mir erst mal beweisen musst.
=> Ich sage nicht, daß es Gott nicht gibt. Ich sage, daß wenn Du sagst, daß es ihn gäbe, Du es mir bitte beweisen sollst, da ich sonst denken muß, daß Du "Gespenster siehst". ^^
=> Beweispflichtumkehr wird Dir nicht helfen, ich habe das oben sehr deutlich, argumentativ, den Gesetzen der weltweit benutzen Regeln der Logik entsprechend, erklärt, und mit einem einfach zu verstehenden Beispiel dargelegt. (rotes Auto)

Immerhin scheint es mir so, dass du Zitate aus dem Zusammenhang reißen kannst und geschickt von der eigentlichen Aussage ablenken kannst, die dir scheinbar nicht passt.
Weder war das aus dem Zusammenhang gerissen, noch von der eigentlichen Aussage abgelenkt. Bitte versuche, mein Argument zu widerlegen, und nicht einen Strohmann aufzustellen, indem Du auf eine andere argumentative Ebene wanderst.

Das kenne ich aber anders...Erzähl mir nichts, was ich nicht anders erfahren habe.
Natürlich. Das liegt in der Natur der Sache. Wie willst Du denn Erfarungen mit den Leuten machen, die sich nicht drüm kümmern? Kann nicht gehen. Nur, die Leute, die sich äußern, treten auch in Erscheinung, oder?

Das, denke ich, weißt du sehr genau.
Nein. Bitte beantworte meine Frage.

Abgesehen vom korrupten Papst hat kein Gläubiger damals Menschen abshlachten oder eben Bibliotheken anzünden wollen.
Das ist mMn definitv nicht richtig. Wenn ich das als richtig ansehen soll, belege es bitte.

Ein Katholik, ein Christ, war Hitler nicht.
Entsprechend dem Dogma der Katholischen Kirche sehr wohl. Siehe die aktuelle Diskussion um die Pius-Bruderschaft.

Nur Menschen, die nichts mit der Religion zu tun hatten stifteten das an, dafür kann die religoni nicht.
Also hatten die Jesuiten nichts mit Religion zu tun?

muss ich sie vesrtehen können?
Ja, zumindest wenn Du behauptest viel Ahnung von der Entstehung des Christentums zu haben, wie Du oben getan hast. Ich habe nur versucht zu zeigen, daß Du da wohl etwas zu dick aufgetragen hast. q.e.d.

Was glaubst du, womit dieser ewige Streit begonnen hatte? Sicherlich mit einem Vogel, der eines sonnigen Tages behauptet hatte, es gäbe keinen Gott. Andernfalls wäre dieses Thema doch nie zur Sprache gekommen oder nicht? Dann hat er diese Diskussion losgetreten, also muss er seine These beweisen. Denn in einer Diskussion hat nicht nur die verteidigende Seite eine Beweispflicht, sondern auch die "anklagende" Seite. Sag, was du willst, alles andere ist schwach.
Nein. Historisch gesehen hat es damit angefangen, daß irgendwann jemand angefangen hat zu sagen, daß Gott existiere. Die Menschheit war doch nicht immer monotheistisch religiös, oder? Davor gab es Polytheismus, davor Animismus. Das sollte doch nichts neues sein. In vielen Ländern gibt es beide Religionsformen nach wie vor (z.B. Indien, Japan)
=> Beweispflichtumkehr

Komm von deinem hohen Ross runter, nimm Bezug auf das, was andre auch gesagt haben und lass deren Argumente nicht untergehen, indem du irgendwelche kleinen Mängel suchst und diese dann kommentierst.
Ich nehme sehr genau Bezug auf das, was Du schreibst. Ich kann mich ja auch nur darauf beziehen, da ich Dich weder hören, noch sehen, noch fühlen noch riechen kann. Wenn Du nun argumentative Fehler machst, und ich Dich darauf hinweise, dann hat das nichts damit zu tun, daß ich vom hohen Roß herab rede, sondern ich tue nichts als: Ich zeige Dir die Schwächen Deiner Argumente, was Dich zu verärgern scheint (s.o., argumentum ad personam), und dazu bringt nicht mehr auf die meinen einzugehen, sondern argumentative Strohmänner aufzustellen, und die Ebene zu wechseln. (s.o.)

Damit wir argumentativ weiterkommen, würde ich gerne das bisherige erst einmal stehen lassen, und mich auf das Theodizee-Problem beschränken. Bitte nimm dazu Stellung, so daß wir auf einer relevanten und mglw. emotionsfreien Ebene sinnvoll darüber diskutieren können.

Wenn (der christliche) Gott allmächtig, allwissend und liebend und allgütig ist, wie kann man dann das Leid in der Welt erklären?
 

Theiresias

Gast
Es gibt Studien aus den USA die gezeigt haben, dass Religiöse Menschen glücklicher sind als welche die es nicht sind.
Aha. Wer hat diese durchgeführt, und wo ist sie veröffentlicht worden? Wie heißt diese Studie? Nur, damit ich das nachprüfen kann...

Interessant: Es gibt eine von Christlichen Organisationen in Auftrag gegebene empirische Studie aus den USA, die nachgewiesen hat, daß Beten der Gesundheit schadet. ^^
Der Spiegel
 

Tacitus

Gast
Zu Beginn erst einmal:

Ich zeige Dir die Schwächen Deiner Argumente, was Dich zu verärgern scheint
Soll ich dir sagen, was mich wirklich verärgert? Folgendes:

Ich sage nicht, daß es Gott nicht gibt. Ich sage, daß wenn Du sagst, daß es ihn gäbe, Du es mir bitte beweisen sollst, da ich sonst denken muß, daß Du "Gespenster siehst".
Doch, das tust du damit schon. Das würde deiner Argumentationsführung natürlich nicht in den Kram passen, weshalb du das permanent und stur abstreitest. DAS verärgert mich.

Dass du glaubst, von Tatsachen wegzuführen, indem du Mängel in meiner Schrift aufweist, stört mich nicht. Ich finde nur lustig zu sehen, dass du dir scheinbar nichts eingestehen kannst.

Nein, ich bin fertig damit, und unterrichte als Dozent an der Uni.
Das macht es ja noch schlimmer -.- Ich kann nur hoffen, dass diese unsinnige Denkensweise nicht auch an Schüler weitergegeben wird Oo

Jede Form von argumentum ad personam schwächt Deine argumentative Position.
Feststellungen dienen einzig und alleine dazu, dir zu zeigen, was du mit diesem Satz wieder tust. Du gehst nicht auf diese Feststellungen ein, sondern umgehst sie, indem du irgendetwas kritisierst, was gar nicht Thema ist und worüber Leute, die das eigentlich diskutieren wollen, nie stolpern würden...Ein Beispiel hierfür:

Speziell ging es des Weiteren um das Unterstrichene.

Das mit der Geistekrankheit...das kommt aufs selbe raus oder nicht? Die Religion ist eine Art gesellschaftliche Geisteskrankheit...Damit kritisierst nicht nur die Religion sondern auch deren Anhänger. Denn jeder, der von dieser Geisteskrankheit befallen ist, ist ja "befallen" vom "Wahn" der Religion Oo
du hast geantwortet:

Nein. Es ist keine Kritik, nur eine Feststellung. => Meme etc
Was schonmal so nicht richtig ist. Nennst du jemanden Geiseskrank, so nennst du es Feststellung, er jedoch sieht es als Kritik an (eher als Beleidigung, sollte er noch so klar denken können, aber das nur nebenbei)

darauf ich:

Wozu differenzieren? Du stellst die Religion in Frage. Zumindest scheint es mir so. Demnach kritisierst du oder meinetwegen jeder dahergelaufene Atheist sie oder nicht? Verzeih, wenn ich hier scheinbar etwas nicht sehe oder überinterptretiere, dennoch sagt mir das mein Verstand, der mir zu eigen ist.
du:

Nein, ich stelle die Religion nicht in Frage, es ist mehr als klar, daß sie existiert. Ich stelle deren Sinnhaftigkeit und Inhalte in Frage.
Von Kritik nichts mehr zu lesen. Jedoch ist das kursive ebenso Kritik. Ich kritisiere auch Dawkins Bücher, indem ich die Sinnhaftigkeit hinterfrage. Vergleich kapiert?


Immerhin scheint es mir so, dass du Zitate aus dem Zusammenhang reißen kannst und geschickt von der eigentlichen Aussage ablenken kannst, die dir scheinbar nicht passt. Denn ich denke, du weißt genau, was ich damit gemeint habe, auch wenn ich mich ungenau ausgedrückt habe. Der Schwerpunkt liegt nicht im zweiten Satz, sondern im ersten, der sich auf ein Zitat von dir bezieht. Entweder du kapierst das nicht oder, wie gesagt, willst du geshickt davon ablenken. excessus est...
Da wollte ich darauf aufmerksam machen, dass du etwas von der eigentilchen Frage abgekommen bist, die wir zunächst mit aufeinanderfolgenden Zitaten "behandelten". Denn es ist klar, dass das Infragestellen der Religion natürlich nicht möglich ist, da sie existiert, DOCH, was damit gemeint war, hast du verstanden. Doch das war ja ein gefundenes Fressen für dich, um vom eigentlich Thema abzulenken. Aber gut...

Ein weiteres Beispiel für deine Neigung, vom eigentlichen Thema abzufallen:

Mit religiös-fanatischen Reden schaffen es die Initiateure, andere Vögel dazu zu bewegen, mitzumachen, muss ich eingestehen. Das hat Hitler glaube ich aber auch ohne Religion geschaft Oo
Hier ging es darum, dass die Extremisten mit der Religion ihre Anschläge legitimieren und so Anhänger für ihre Vorhaben gewinnen. Ich gestand ein, dass Religion hierfür sehr dienlich ist. Desweiteren ssagte ich aber, dass Hitler das ohne Religion geschafft hatte. Daran ist im Prinzip nichts Falsches. Denn ob er mit der Kirche "erfolgreich" zusammengearbeitet hatte oder nicht, beim Volk kam hauptsächlich an: Blond, Blauäugig, Großgewachsen, Arier, beste Rasse, lasst uns gegen den Rest kämpfen. Hier ist es völlig egal, ob Hitler Christ war oder nicht! Es geht darum , dass er nicht gesagt hat: Christentum, das ist die einzige Religion, schlachtet die anderen ab. Auch wenn es das annähernd zur Folge hatte. Denn es ging ja nicht um das Judetum als Religion, damit würde er ja origo seiner eigenen Religion hassen.Unlogisch. Wenn du das jetzt nicht einsiehst, dann muss ich dir mein Beileid aussprechen, denn dann taugst du nicht für eine vernünftige Diskussion.

Ich habe eigentlich keine Lust, gewisse Unstimmigkeiten in deinen Beiträgen zu Argumenten aufzulisten und zu dokumentieren, denn sowas ist für gewhönlich nicht nötig und nimmt einem den Spaß an einer flüssigen Diskussino.

Des Weiteren werde ich so lange scheinbar benutzen, bis es dir zum Halse heraushängt, denn mir ist es völlig egal, gerade bei kleinkarierten Bemerkungen0 wie deiner, dass es einen Unterschied zwischen scheinbar und anscheinend gibt. Deshalb und nur deshalb werde ich damit weitermachen. Erfreue dich daran, folgendes immer wieder darunter zuschreiben, wenn du Lust hast: (Es muß heißen: "anscheinend").

Noch eine Anmerkung:
Jede Form von argumentum ad personam schwächt Deine argumentative Position. Es entsteht der Eindruck, daß Du nicht argumentativ antworten kannst, und Dich deshalb auf diese Vorgehensweise zurückziehen mußt.
Dann bezieh das doch bitte mal hierau und verdreh auch hier wieder den Sinn:

Also Entschuldigung, aber mir drängt sich der Verdacht auf, daß Du weder von Religionskritik, noch von Religion viel Ahnung hast.
Eben wie du mir das vorgeführt hast, habe ich dir dein Problem aufgezeigt, das es gibt, magst du es abstreiten, sooft du willst.

Wenn Du nun argumentative Fehler machst, und ich Dich darauf hinweise, dann hat das nichts damit zu tun, daß ich vom hohen Roß herab rede, sondern ich tue nichts als: Ich zeige Dir die Schwächen Deiner Argumente,
Mein Problem ist wie gesagt, dass du dabei scheinbar...vergisst, auf die eigentliche Problematik einzugehen ;)
 

Tacitus

Gast
Um nun auf deine plattgetretene, langweilige und ewig gestellte Frage zu antworten:

Wenn (der christliche) Gott allmächtig, allwissend und liebend und allgütig ist, wie kann man dann das Leid in der Welt erklären?
Zu Beginn sei geklärt, dass ich persönlich mir diese Frage das letzte Mal gestellt habe, als ich schätzungsweise 5 war. Von daher finde ich es verwunderlich, dass ein Mann, der bereits Dozent an einer Uni für Philosophie ist, dies noch als Problem sieht.

Beginnen wir doch zunächst einmal mit dem Irrglauben, dass in Gott seinen Geschöpfen Leid ersparen muss. Es gab Religionen, da hatte man Angst vor dem Zorn der Götter. Diese sind weit überholt. Man ist in der Religion (zumindest in der modernen), und ich hoffe, ich kann für das Christentum sprechen, zu der Einsicht gelangt, dass, wie soll ich es am besten ausdrücken, der Mensch nicht auf alles eine Antwort weiß?

Denn:

Angenommen, es gibt einen Gott, der das "Sein" "produziert" hat. Der Initiator alles Lebens und dessen Geheimnissen ist. Wie kann dann ein Mensch, der ja definitiv nicht gottgleich sein kann, annehmen, zu verstehen, in welchem Verhältnis Gott "ist", "denkt", "handelt" ? Was ich sagen will, ist folgendes: Schrift, Sprache, Gesetze...all das wurde vom Menschen geschaffen. Er hat seine eigene Denkensweise und es fällt ihm schwer, die, von anderen Tieren zu verstehen. Glaubst du da im Ernst, man versteht Gott? Dein Fehler ist folgender:

Du stellst dir Gott, auch wenn du seine Existenz negierst, als etwas vor, dass wirklich wie ein Mensch aussieht und so redet und denkt. Das ist...naiv...kindisch. Denkt man tiefer, so kannst du nicht begreifen, "wie" Gott ist. Selbst um diese Existenz "Gott" zu beschreiben fehlen uns die Worte. Wir sind ja shließlich nur Menschn, die auf der Erde leben. Und selbst wenn die Bibel den Menschen als liebstes Geschöpf Gottes lobt, so ist es doch lasterhaft, sich anmaßen zu wollen, Gott zu verstehen. Es gibt da diesen schönen Begriff der Transzendenz (ich weiß nicht, ob er bereits gefallen ist, jedenfalls) beschreibt er ganz gut, was ich so umständlich formulieren wollte. Wenn Gott versteht, wer oder was GOtt ist und was der Anfang alles Seins war, so wird ein Werk Gottes das nie verstehen können, denn es ist nicht GOtt.

Und auch diese adjektive sind so naiv gewählt
allmächtig, allwissend und liebend und allgütig
, dass es mir schon die Tränen in die Augen treibt. Weißt du denn, was für Gott liebend ist? Weißt du denn, ob es nicht andere "Adjektive" gibt, die unserem Sprachgebrauch fremd sind, dass es Verständigungsformen geben kann, die uns fremd sind? Du denkst nicht weit genug. Gott ist nicht berechenbar. Gott ist allmächtig, denn er ist ja Schöpfer des "Seins", dass heißt nicht, dass er sich um die Belange der Menschen kümmern muss. Als Christ glaubst du an ein Leben nach dem Tod. Daran gemessen, ist das hier nur ein Wartezimmer. Es ist nicht wichtig, was hier geschieht, dass lässt sich auch aus vielen Bibelversen lesen (ich habs nicht wörtlich, aber in etwa so: man möge keine Schätze auf Erden sammeln, wo sie von den Motten zerfressen werden, sondern Schätze im Himmel (sinnbildlich) häufen.).

Also: Es ist anmaßend, sich solch eine Frage zu stellen, denn: Bist du Christ, Gläubiger, weißt du, dass ein Mensch, ein einfacher Mensch, das nicht beanworten kann.

Diese Frage ist eben der Beweis für das Argument, dass ich in einem älteren Post gebracht habe, ich erinnere:
aber zu 80% werden es die selben sein, die sie immer sind. Und bereits über Jahre überholt
Ich meine, es ist einfach, zu sagen: Es gibt keinen Gott, denn er ist ja nicht barmherzig zu euch. Das allerdings bei Tage betrachtet ist kein Argument. Warum? DAs habe ich oben geschrieben.

Sollte dir das unverständlich sein, liegt es entweder daran, dass du nicht fähig bist, dich ins Christentum hineinzuversetzen, was mit Sicherheit zutrifft, oder daran, dass du zu stur bist, das zuzugeben obwohl es Fakt ist.
In beiden Fällen weiß ich nicht, wie jemand, ohne diese Dinge bedacht zu haben, Philosophie lehren kann Oo

I´m srsy, aber dann habe ich die Philosophie falsch verstanden.

LG
Tacitus
 

Theiresias

Gast
Doch, das tust du damit schon. Das würde deiner Argumentationsführung natürlich nicht in den Kram passen, weshalb du das permanent und stur abstreitest. DAS verärgert mich.
Es tut mir leid, daß Du mit den allgemeinen Grundlagen der formalen Logik nicht zurecht kommst, und sie Dich ärgern. Aber so sind sie.

Dass du glaubst, von Tatsachen wegzuführen, indem du Mängel in meiner Schrift aufweist, stört mich nicht. Ich finde nur lustig zu sehen, dass du dir scheinbar nichts eingestehen kannst.
Auch hier liegst Du falsch.
Menschen können nur das denken, was sie formulieren können. Wir können nur das diskutieren, wofür wir ein Wort haben. Das Mittel zur Diskussion ist also die Sprache. Wenn ich die Sprache nicht beherrsche, beherrsche ich nicht, zu diskutieren. Du verwendest Worte falsch.

Das macht es ja noch schlimmer -.- Ich kann nur hoffen, dass diese unsinnige Denkensweise nicht auch an Schüler weitergegeben wird Oo
Das tun die Taliban auch, sie hassen die Logik, wie alle religiösen Fundamentalisten es tun. Zum Glück aber ist es in unserer Gesellschaft möglich, frei zu denken, und auch logisch.

Zitat:
Jede Form von argumentum ad personam schwächt Deine argumentative Position.

Feststellungen dienen einzig und alleine dazu, dir zu zeigen, was du mit diesem Satz wieder tust. Du gehst nicht auf diese Feststellungen ein, sondern umgehst sie, indem du irgendetwas kritisierst, was gar nicht Thema ist und worüber Leute, die das eigentlich diskutieren wollen, nie stolpern würden...
Ein argumentum ad personam ist, wenn man anfängt, in einer Diskussion den anderen zu beleidigen, meist tut man das, weil einem die tatsächlichen Argumente ausgehen. Dies war eine Äußerung auf der Meta-diskussionsebene. Deine Antwort darauf zeigt, daß Du diesen Sachverhalt nicht vergegenwärtigen konntest, denn sie bezieht sich nicht darauf.

Was schonmal so nicht richtig ist. Nennst du jemanden Geiseskrank, so nennst du es Feststellung, er jedoch sieht es als Kritik an (eher als Beleidigung, sollte er noch so klar denken können, aber das nur nebenbei)
Das ist sein Problem. Es bleibt eine Feststellung, in diesem Fall ein grob freies Zitat. Eine Kritik beinhaltet Argumente. Beleidigung trifft es eher, davon war aber vorher nicht die Rede. Und eine Beleidigung im e.S. ist es auch nicht, wenn jemand von irgendwelchen Dingen redet, die nicht zu sehen sind etc, also "Gespenster" sieht, hält man ihn i.d.R. für Geisteskrank. Massenpsychosen nicht ausgeschlossen.
Insofern erübrigen sich Deine weiteren Herleitungen in der Sache

du hast geantwortet:

Zitat:
Nein. Es ist keine Kritik, nur eine Feststellung. => Meme etc
Was schonmal so nicht richtig ist. Nennst du jemanden Geiseskrank, so nennst du es Feststellung, er jedoch sieht es als Kritik an (eher als Beleidigung, sollte er noch so klar denken können, aber das nur nebenbei)

darauf ich:

Zitat:
Wozu differenzieren? Du stellst die Religion in Frage. Zumindest scheint es mir so. Demnach kritisierst du oder meinetwegen jeder dahergelaufene Atheist sie oder nicht? Verzeih, wenn ich hier scheinbar etwas nicht sehe oder überinterptretiere, dennoch sagt mir das mein Verstand, der mir zu eigen ist.
du:

Zitat:
Nein, ich stelle die Religion nicht in Frage, es ist mehr als klar, daß sie existiert. Ich stelle deren Sinnhaftigkeit und Inhalte in Frage.
Von Kritik nichts mehr zu lesen. Jedoch ist das kursive ebenso Kritik. Ich kritisiere auch Dawkins Bücher, indem ich die Sinnhaftigkeit hinterfrage. Vergleich kapiert?


Zitat:
Immerhin scheint es mir so, dass du Zitate aus dem Zusammenhang reißen kannst und geschickt von der eigentlichen Aussage ablenken kannst, die dir scheinbar nicht passt. Denn ich denke, du weißt genau, was ich damit gemeint habe, auch wenn ich mich ungenau ausgedrückt habe. Der Schwerpunkt liegt nicht im zweiten Satz, sondern im ersten, der sich auf ein Zitat von dir bezieht. Entweder du kapierst das nicht oder, wie gesagt, willst du geshickt davon ablenken. excessus est...
Da wollte ich darauf aufmerksam machen, dass du etwas von der eigentilchen Frage abgekommen bist, die wir zunächst mit aufeinanderfolgenden Zitaten "behandelten". Denn es ist klar, dass das Infragestellen der Religion natürlich nicht möglich ist, da sie existiert, DOCH, was damit gemeint war, hast du verstanden. Doch das war ja ein gefundenes Fressen für dich, um vom eigentlich Thema abzulenken. Aber gut...
da Du nicht verstanden hast.
Dazu auch noch einmal: Ich werde mich nur auf das beziehen, was Du schreibst. Erwarte nicht von mir, daß ich zwischen den Zeilen lese, oder in Deinen Text hineinterpretiere. Entweder Du kannst Dich klar ausdrücken, oder Du mußt damit klarkommen, daß ich Dich auf die Fehler in Deinem Denken / Deiner Sprache (wie wir gesehen haben zusammenhängend), hinweise.
Mit religiös-fanatischen Reden schaffen es die Initiateure, andere Vögel dazu zu bewegen, mitzumachen, muss ich eingestehen. Das hat Hitler glaube ich aber auch ohne Religion geschaft Oo
Hier ging es darum, dass die Extremisten mit der Religion ihre Anschläge legitimieren und so Anhänger für ihre Vorhaben gewinnen. Ich gestand ein, dass Religion hierfür sehr dienlich ist. Desweiteren ssagte ich aber, dass Hitler das ohne Religion geschafft hatte. Daran ist im Prinzip nichts Falsches. Denn ob er mit der Kirche "erfolgreich" zusammengearbeitet hatte oder nicht, beim Volk kam hauptsächlich an: Blond, Blauäugig, Großgewachsen, Arier, beste Rasse, lasst uns gegen den Rest kämpfen. Hier ist es völlig egal, ob Hitler Christ war oder nicht! Es geht darum , dass er nicht gesagt hat: Christentum, das ist die einzige Religion, schlachtet die anderen ab. Auch wenn es das annähernd zur Folge hatte. Denn es ging ja nicht um das Judetum als Religion, damit würde er ja origo seiner eigenen Religion hassen.Unlogisch. Wenn du das jetzt nicht einsiehst, dann muss ich dir mein Beileid aussprechen, denn dann taugst du nicht für eine vernünftige Diskussion.
Du hast gesagt, wie man oben sieht, daß Hitler es auch ohne Religion geschafft hätte. Das ist falsch. Nie wäre es soweit gekommen, wenn sich die Kirchen offen gegen ihn gestellt hätten - Deutschland war ein religöses Land.
Dann bezieh das doch bitte mal hierau und verdreh auch hier wieder den Sinn:

Zitat:
Also Entschuldigung, aber mir drängt sich der Verdacht auf, daß Du weder von Religionskritik, noch von Religion viel Ahnung hast.
Eben wie du mir das vorgeführt hast, habe ich dir dein Problem aufgezeigt, das es gibt, magst du es abstreiten, sooft du willst.
Wie oben nachzulesen habe ich mit meiner Äußerung 1. Recht behalten, und 2. kein Argumentum ad personam geführt, sondern einen Verdacht geäußert, und ihn im Anschluß bewiesen. Ich habe Dich nicht beleidigt, sondern Deine von Dir selbst angegebene Fachkompetenz in Frage gestellt.
So etwas ist keine Beleidigung, auch wenn man es evtl. nicht gerne hört.
 

Numindidas

Gast
Du hast gesagt, wie man oben sieht, daß Hitler es auch ohne Religion geschafft hätte. Das ist falsch. Nie wäre es soweit gekommen, wenn sich die Kirchen offen gegen ihn gestellt hätten - Deutschland war ein religöses Land.
Naja so richtig wie irrlevant in dieser Disskusion, na dir wäre es ja besser ohne Gott bzw. es gibt keinen und Religion ist nonsens bzw. sogar Geistekrank.

Jetzt schreibst du wenn sich die Kirchen gegen Hitler gestellt hätten, hätte er sich nicht durchsetzen können. Mal davon abgesehen das dies eine reine Hypothese ist dies sich im nachinein auch nicht beweisen lässt (genau wie Gott, schon wieder was gefunden:)) . Muss es ja erstmal eine Kirche geben, die sich dargegen stellen könnte. Also ganz ohne Religion hätte sich Hitler auch durchsetzen können. Zumal er das Judentum nicht als Religion sondern als "Rasse" begriffen hat.
 

Theiresias

Gast
Zu Beginn sei geklärt, dass ich persönlich mir diese Frage das letzte Mal gestellt habe, als ich schätzungsweise 5 war.
Das war dann wohl der Zeitpunkt, an dem Du "ich denke" durch "ich glaube" ersetzt hast?

Und selbst wenn die Bibel den Menschen als liebstes Geschöpf Gottes lobt, so ist es doch lasterhaft, sich anmaßen zu wollen, Gott zu verstehen.
Nein, denn nach Ansicht der Religion hat Gott uns ja geschaffen (nach seinem Ebenbild), und wir haben den Drang, alles verstehen zu wollen, also ist auch dieser Drang Gottgegeben, somit kann er nicht lasterhaft sein, sonst wäre Gott lasterhaft, was er aber dem Dogma nach nicht ist. q.e.d.

Weiterhin sagst Du:
Denkt man tiefer, so kannst du nicht begreifen, "wie" Gott ist. Selbst um diese Existenz "Gott" zu beschreiben fehlen uns die Worte.
In Konsequenz bedeutet das, daß Gott eine übernatürliche Erscheinung ist, denn die Natur können wir erfassen und beschreiben, auch wenn wir mit immer komplizierteren Teilen derselben konfrontiert sind (Wir können auch Quarks und Neutrinos beschreiben). Somit steht Gott über der Natur, Deiner Aussage nach. Richtig?

Als Christ glaubst du an ein Leben nach dem Tod. Daran gemessen, ist das hier nur ein Wartezimmer. Es ist nicht wichtig, was hier geschieht, dass lässt sich auch aus vielen Bibelversen lesen (ich habs nicht wörtlich, aber in etwa so: man möge keine Schätze auf Erden sammeln, wo sie von den Motten zerfressen werden, sondern Schätze im Himmel (sinnbildlich) häufen.).
Dann verstehe ich nicht, warum die Christen nicht kollektiven Selbstmord begehen, um endlich an einen / den besseren Ort zu gelangen?

Also: Es ist anmaßend, sich solch eine Frage zu stellen, denn: Bist du Christ, Gläubiger, weißt du, dass ein Mensch, ein einfacher Mensch, das nicht beanworten kann.
Wenn Gott uns die Anlagen gegeben hat zu forschen und nachzufragen, wieso sollte es dann anmaßend sein, die uns von ihm gegebenen Gaben zu benutzen? Wenn Gott sie uns gäbe, um uns dann zu verbieten, sie zu benutzen, wäre er ein Sadist, denn er setzte uns in ein Dilemma. Laut Religion / Bibel / Bibelexegese ist Gott aber gütig und liebend. Also mußt Du in Deiner Argumentation falsch liegen.
 

Numindidas

Gast
Numindidas: Lies doch mal diese sachliche Zusammenstellung.
http://www.dhm.de/lemo/html/nazi/innenpolitik/kirchen/index.html
Warum hätten denn beide großen Kirchen nach dem Krieg öffentlich ihre Mitschuld am Holocaust bekennen sollen, wenn dem nicht auch so gewesen wäre?
Ich habe nie behauptet das die Amtskirchen keine schuld trifft, ich habe nurr einfach kein beweis ist, dass sich so jemannd wie Hitler nicht auch in einer Athestischen Welt durchgesetzt hätte. Der ganze Rassismus hat sich Wissenschaftlich gebärdet nicht Religiös.
Nach Christlichen Dogma sind alle Menschen geliebte Kinder Gottes unabhängig von der Herkunft.

Was das Leid angeht in der Welt darauf geht die Bibel ein, ich empfehle das Buch Hiob. Und das Gott, gut ist sagen ja nicht alle Religionen. Es gibt durchaus Religionen mit nicht so guten Göttern. Auch in der Bibel steht das Gott ein Zonrniger Gott ist.

Wenn sich jetzt mal ein Teilaspekt des Leides anschaut z. B. den Hunger auf der Welt wird man festellen das die Welt so "Geschaffen/Enstanden ist das Genug Nahrung für alle Menschen da wäre. Hungersnöte enstehen immer dann wenn sich Menschen falsch verhalten. In Äthopien gab es die Hungersnot weil die Sozialistische Regierung die Bauern vertreiben hat. Aktuelleres Beispiel ist Rhodesien/Simbawe wo ein land welches eigentlich Nahrungexportiert hat durch Politische Eingriffe zum Nahrungsimporteur wird.
 

Tacitus

Gast
Wenn Gott uns die Anlagen gegeben hat zu forschen und nachzufragen, wieso sollte es dann anmaßend sein, die uns von ihm gegebenen Gaben zu benutzen? Wenn Gott sie uns gäbe, um uns dann zu verbieten, sie zu benutzen, wäre er ein Sadist, denn er setzte uns in ein Dilemma. Laut Religion / Bibel / Bibelexegese ist Gott aber gütig und liebend. Also mußt Du in Deiner Argumentation falsch liegen.
Du scheinst nicht zu verstehen...

Mag der Mensch Anlagen habe, so viele er will, was gottgegeben ist und was Gott will, dass kannst du nicht wissen. Du brauchst auch gar nicht versuchen, zu verstehen, wie Gott denkt, oder ob es dann überhaupt denken ist. Denn Denken ist menschlich. Der Mensch aknn sich dennoch nicht denken, was Göttlich ist. Er kann versuchen, mit Annahmen ein annäherndes Bild zu gestalte. Gott begreifen geht aber nicht. Das siehst du nicht ein, doch rein "logisch" (du denkst ja so gern logisch) kann ein geschaffenes Wesen nicht den Schöpfer verstehen. Das ist das problem der Menschen seit eh und je. Sie denken, alles richtet sich nach ihren Maßstäben. Was unmöglich so sein kann. Capiche?
 

Theiresias

Gast
Mag der Mensch Anlagen habe, so viele er will, was gottgegeben ist und was Gott will, dass kannst du nicht wissen. Du brauchst auch gar nicht versuchen, zu verstehen, wie Gott denkt, oder ob es dann überhaupt denken ist. Denn Denken ist menschlich. Der Mensch aknn sich dennoch nicht denken, was Göttlich ist. Er kann versuchen, mit Annahmen ein annäherndes Bild zu gestalte. Gott begreifen geht aber nicht. Das siehst du nicht ein, doch rein "logisch" (du denkst ja so gern logisch) kann ein geschaffenes Wesen nicht den Schöpfer verstehen. Das ist das problem der Menschen seit eh und je. Sie denken, alles richtet sich nach ihren Maßstäben. Was unmöglich so sein kann. Capiche?
Weshalb sollte es so sein, daß immer etwas Geschaffenes das Schaffende nicht verstehen kann? Das ist bestenfalls eine Hypothese, sicherlich kein Faktum. Oder worauf stützt Du diese Annahme? Meine Eltern haben mich geschaffen, ich kann sie aber verstehen. Zumindest hier besteht ein Widerspruch zu Deiner Aussage.

Kannst Du das bitte irgendwie begründen, was Du sagst?

Im Augenblick sagst Du:
1. Denken ist eine menschliche Eigenschaft
2. Der Mensch kann sich nicht denken was göttlich ist bzw. Göttliches begreifen

Und:

3. Die Menschen denken, alles richte sich nach Ihren Maßstäben.
4. Dies könne aber nicht sein.

Zu:
1.: Richtig
2.:
Weshalb soll das so sein? Ich warte immer noch auf die Begründung.
"Göttlich" ist doch ein menschliches Wort, mit einem bestimmten semantischen Feld. Ein Menschengemachtes Wort. Wenn ich es benutze, stelle ich mir automatisch etwas darunter vor. Wenn ich das nicht täte, wüßte ich nicht, wovon ich redete. Wenn ich das nicht wüßte, dann wüßte ich auch nie, was "göttlich" ist. Wenn ich nicht wüßte, was göttlich ist, könnte ich es auch nicht erkennen. Wenn ich es nicht erkennen könnte, könnte ich ihm auch nicht begegnen. Wenn ich ihm nicht begegnen könnte, hätte Gott sich den Menschen nie offenbaren können. Wenn Gott sich den Menschen nie hätte offenbaren können, dann wäre Gott nicht allmächtig.

Menschen können sich die Unendlichkeit auch nicht denken, aber sie können sie beschreiben. Empirisch hat sich gezeigt, daß die Menschheit in der Lage ist, alle von ihr entdeckten Phänomene des Universums zu beschreiben. Wenn Gott teil des Universums ist, müßte er also beschreibbar sein. Wenn Du von Gott redest, scheinst Du ja auch genau zu wissen, was ihn auszeichnet etc. Wie kannst Du Dir sicher sein, daß Du richtig liegst, wenn Gott sich dem menschlichen Denken entzieht, frage ich mich?

3:
Natürlich tun sie das, wie sollten sie denn sonst vorgehen? Bitte nenne eine Alternative.
4:Warum? Was genau spricht denn dagegen? Gründe?

Damit wir hier nicht wieder in die Schlamastik kommen, die Du mir vorgeworfen hast, nämlich der des Übergehens, nochmal kurz und kompakt meine Fragen an Dich:

1. Kannst Du das bitte irgendwie begründen, weshalb etwas Geschaffenes das Schaffende nie begreifen können soll?
2. Wie kannst Du Dir sicher sein, daß Du mit Deiner Meinung über / zu Gott richtig liegst, wenn Gott sich dem menschlichen Denken gänzlich entzieht?
3. Was sind für Menschen denkbare Alternativen zum menschlichen Denken?
4. Weshalb können die menschlichen Maßstäbe nicht die einzigen sein?
 

mahaf

Gast
Ich möchte mich hier auch mal kurz einbringen. ;)

Ist euch schonmal in euren Erklärungen für eure jeweilige Seite (welche ist die richtige Religion, existiert Gott überhaupt oder gab´s doch mal ein intelligent Design, welches vielleicht auch immernoch über uns wacht...), in denen ihr immer auch schön die geschichtliche Entwicklung mit herangezogen habt, aufgefallen, dass beide Seiten eigentlich genau das gleiche machen? Glauben?

Und alles nur, weil der Streit der Wissenschaftler mit den religiösen Menschen beide Seiten dazu bringt immer bessere Erklärungen für die Welt zu finden. Beide Ideologien haben gemeinsam, dass Menschen darin Dinge finden, an die sie glauben können. Man glaubt an die Wissenschaft, dass sie die Welt erklären kann. Daher haben alle großen Wissenschaftler in der Vergangenheit und in der Gegenwart immer unbekannte Größen an ihre Nachfolger weitergegeben, im Glauben daran, dass sie sie irgendwann erklären können.

Die Menschheit hat seit ihrem Bestehen immer versucht die Welt, in der wir Leben, zu erklären. Immer ist man auf etwas gestoßen, was man nicht erklären konnte. In der Steinzeit jedoch war das allgemeine Weltbild sicher weit weniger komplex als heutzutage, aber immer ist man an die Grenze des <mit dem verfügbaren Wissen> Erklärbaren gestoßen und hat eine unbekannte Größe eingeführt. Anfangs waren dies meistens göttliche Größen, später wurden mehr und mehr wissenschaftliche Größen 'gefunden'.

Religionen haben seit Jahrtausenden den Menschen das Göttliche als Antwort auf alles Unerklärbare gegeben. Mit dem immer größer werdenden menschlichen Wissen, wurde den Religionen mehr und mehr Raum genommen und sie mussten der Wissenschaft mehr und mehr zugestehen. Heutzutage verlieren die großen Weltreligionen überall auf der Welt immer mehr Anhänger an die Wissenschaft.

Religionen wurden durch die immer besseren Erklärungsversuche der Wissenschaft dazu gezwungen immer mehr Allgemeinwissen anzuerkennen. Es gibt sogar "Christen" die an die Evolution glauben! Die Weltanschauungen der Religion werden also zunehmend "wissenschaftlicher".

Für mich sieht das so aus, als wäre die Religion eine Wissenschaft (Theologie, Studiengang an Universitäten) und die Wissenschaft eine Religion (Atheismus in der Terminologie der westlichen Religionen). Die Frage ist doch nur, was sich in der Zukunft durchsetzen wird!? Die Religion oder die Wissenschaft?

Ich setz auf die Wissenschaft.. ;)

Und damit haben wir in der Geschichte der Religion, gleich eine Evolution gefunden. Die heute bekannten Religionen haben sich in einem tausende Jahre alten Prozess durchgesetzt. Alle haben sich irgendwie aus einem Vorgänger entwickelt und sich schließlich durchgesetzt und an ihre Gegenparts/Umgebungen angepasst.

Wenn man so will, führt die Menschheit seit jeher eine Art Glaubenskrieg, ob es nun ein kalter Konflikt oder ein blutiger Krieg ist, ist fast egal. (Sind Religionen vielleicht bösartige gesellschaftliche Parasiten, die die Menschheit als Schlachtfeld misbrauchen? :supermad:)

Entschuldigt meine teils provokanten Aussagen. Aber ich finde, das sind echt bedenkenswerte Ausgangspunkte... Auch wenn darin keine Antwort auf die Frage, ob es einen Gott gibt, enthalten ist... 8-)
 
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GreenFalcon

Gast
mahaf: Soweit ein guter Post, auch wenn ich nicht mit allen Punkten konform gehe (ich hab mit Religion aber auch nichts zu tun).

Allerdings muss ich sagen, dass ich den von dir angeführten "Glauben an oder in die Wissenschaft" für etwas...na sagen wir "kurios" halte. Ich bin eher jemand der sich auf die Wissenschaft beruft und diesen Personen liegt es nicht am "Glauben" sondern vielmehr im "beweisen" das etwas so ist wie es ist.

Die Personengruppe die sich zur Wissenschaft "bekennt" sieht Fakten die auf der ganzen Welt anerkannt sind. Die Personen die an die Schöpfungsgeschichte etc glauben (ich mache niemandem einen Vorwurf oder sonstwas wenn jemand religiös ist), stützen sich komplett auf den Glauben und nicht auf Fakten.


Naja, das wars auch schon^^
 

The Conqueror

Gast
Betrifft "Hitler und Christentum" - die unrichtige Darstellung Theiresias

Hallo miteinander. Sehe die Diskussion verläuft wie gewohnt auf hitzigem Niveau, nur das sich Theiresias (Theresias?) während meiner Abwesenheit zugeschaltet hat.

Dein Wissen in Ehren. Als Dozent darf man sich gerne zur gesellschaftlichen Elite bezeichnen. Leider muss ich das aber gleich wieder relativieren. Nicht jedes Gebiet erachte ich als "geistreich".
Entschuldige wenn mir das entgangen ist, aber dein Fachgebiet würde ich noch gerne wissen. Philosophie?

Na Geschichte wird es zumindest nicht sein.

Hitler war bis zu seinem Tod Katholik, ist nie aus der Kirche ausgetreten, und wurde nie exkommuniziert. Er war auch im Grunde ein gläubiger Mensch, wie aus z.B. "Mein Kampf" klar hervorgeht. "Gott mit uns" stand auf den Koppeln seiner Soldaten, und er hat erfolgreich mit der Kirche zusammengearbeitet (Reichskonkordat, etc.). Bevor´s weitergeht: Stalin ist in einer christl. orthodoxen Klosterschule aufgewachsen.
STALIN: War Kommunist. Ein wahrer Kommunist glaubt an keine Religion. Und bitte, nur weil er in einer Klosterschule aufgewachsen ist, heisst das noch lange nicht, dass er einen christlichen Glauben pflegt.

HITLER: Ist kein Christ. Schlimmer. Er war nicht nur Antisemit sondern auch Antichrist. Nur hätte er das niemals zugegeben.


Wie du bereits richtig gesagt hast:

Du hast gesagt, wie man oben sieht, daß Hitler es auch ohne Religion geschafft hätte. Das ist falsch. Nie wäre es soweit gekommen, wenn sich die Kirchen offen gegen ihn gestellt hätten - Deutschland war ein religöses Land.
Also Deutschland war ein religiöses Land (und ist es leider nicht mehr). Dies zeigt sich, dass auch trotz allen Vorteilen, die die NSDAP ihren Mitglieder bot, nur eine Minderheit ihr beigetreten war.


Nun zurück zu HITLER: Das Volk war also gläubig. Demzufolge konnten die Nazi-Spinner nicht die Armee nationalistisch ideologisieren, sondern blieben ihren Gruppen, wie der SS oder der Leibstandarte Hitlers, treu. Die SA bildet hier die einzige Ausnahme.

Diese Gruppen wiederum widerspiegelten den Willen und den Geist ihres Führers.

Jetzt kommt’s:

Auf dem Frankreichfeldzug wurde auch die SS eingesetzt. Um den nachfolgenden SS-Einheiten ihren Weg aufzuzeigen, zerstörten sie jeweils die Kruzifixe der Kirchen. Auf ihrem Vormarsch in Frankreich brachten sie die Bevölkerungen eines ganzen Dorfes um. Frauen und Kinder wurden in der örtlichen Kirche eingeschlossen, welche sie darauf in Brand setzten.

Eine Abneigung des Nationalsozialismus gegenüber dem Christentum ist klar
offensichtlich.

Selbst Hitler wusste, dass er auf die Kirchen angewiesen war. Nur deshalb hat sich nie ein Nazi getraut die Kirchen abzuschaffen, denn das hätte zu jeder Zeit den Zusammenbruch des Naziimperiums bedeutet.


Noch was: Wie bereits gesagt, ist der Kommunismus gegen jede Religion. Bei einer allfälligen Wahlschlappe der NSDAP 1933 gehen Historiker stark davon aus, dass Goebbels darauf hin ins rote Lager gewechselt hätte.

Nationalsozialismus und Kommunismus sind entgegen der geläufigen Meinung stärker miteinander verbunden. Auch was ihre Abneigung gegen über den Religionen betrifft.

Nur im Gegensatz zu den Kommunisten erkannten die Nazis das Potenzial der Religionen. (Man siehe SS-Handschar) Paradoxerweise erkannte aber auch der Islam das Potenzial des Rassismus und der Naziideologie in ihrem Herrschaftsbereich und somit wurden diese Lehre bis heute oft in ihre Politik eingebunden.


Post Scriptum: Weitere Berichtigung aller Art sollten unter Berücksichtung meiner engen Agenda in den nächsten Tagen erfolgen.
 

Numindidas

Gast
Umd as vom Conqueror nochmal zu unterstreichen was Goebbels angeht. Er hat mal gesagt: " Wir sind so Links, dass wir schon wieder rechts sind". Und das die SA besonders in den vorher Roten gebieten so erfolgreich war, lag sicher auch an der nähe von ganz Links zu ganz Rechts.
 

aerist

Gast
Dann wage ich mich einmal mehr an das heikle Thema.
Erstens sollte man unterscheiden zwischen Kirchenführung , Gläubigen und den einzelnen kleinen Priestern der Gemeinden.

zu 1) Wie durch die gesammte Geschichte hat die Christliche Kirchenführung erbärmlich versagt, aus purer Angst ihre Stellung zu verlieren. Das geht wie ein roter Faden durch die Geschichte, das sie primär als Organ zur Stärkung der weltlichen Macht genutzt wurde.
Desweiteren wurden während des Holocaust nicht nur in kleinen Gemeinden sondern teilweise weithin das Gerücht verbreitet Juden sein die Mörder Christi... wobei es wohl unerheblich gewesen war, wer wirklich beteidigt war und das Jesus selbst Jude war....einfache Leute sahen ihr Feindbild gestärkt.

zu 2) Sehr schwer einschätzbar doch im Allgemeinen eine der Säulen, die Menschenverachtung bekämpft und vielen bei der Flucht geholfen haben.

3) teils wie 1, aber viele auch wie 2 im organisierteren Bereich.

Fazit für mich, die Gläubigen sind der Glaube nicht Die Kirche...

Ausser Frage dürfte wohl stehen welche Einstellung Hittler zum Göttlichen hatte, wer behauptet er sei gläubig lese sich nur 10 Grundsätze des Glaubens...(10 Gebote), welche übrigens in fast allen Weltreligionen nahezu identisch sind,ja auch im Koran *g*,durch. Entweder gibt es sie aus der Unterstützung des weltlichen Parts des Landes, oder auch aus Überzeugung einem Menschen mitteilen zu müssen was richtig oder falsch ist, auch wenn meiner Meinung nach die Grundgesetze der Religionen in jedem gesunden Menschenverstand von Geburt an verankert sind und nur aufgeweicht werden durch unüberlegtes Handeln oder Mitläufertum....so wie jede Willensstärke und Vernunft aufgeweicht werden kann.....
und ich bin mir sicher er hat ein besoders warmes Plätzchen......
 
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Theiresias

Gast
@mahaf:
Du vergleichst Äpfel mit Birnen.
"Glaube" ist hier der Glaube an etwas göttliches, übernatürliches, und ist ein Erklärungsmodell für Dinge, die sich der ratio entziehen. Daher ist er auch als Erklärungsmodell auf dem Rückzug, da die Wissenschaft immer mehr Bereiche unserer Welt erklären kann. Im Endeffekt wird immer alles auf das Göttliche verwiesen, es ist also ein simples Erklärungsmodell, auf welches neu Auftretende Probleme zurückverwiesen werden.
"Wissenschaft" ist anders: Sie sucht Erklärungen, und ist "offen" im Bezug auf die Ursachen eines Sachverhaltes, und ist das wesentlich schwierigere Feld, da sic nicht auf ein universales Problemlösungsmittelchen "Gott" zurückgreifen kann, wenn es schwierig wird. Insofern ist die Kategorisierung von Wissenschaft als eine Form des "Glaubens" absurd.

@ The Conqueror:
Na Geschichte wird es zumindest nicht sein.
Tut mir Leid, Dich enttäuschen zu müssen.

STALIN: War Kommunist. Ein wahrer Kommunist glaubt an keine Religion. Und bitte, nur weil er in einer Klosterschule aufgewachsen ist, heisst das noch lange nicht, dass er einen christlichen Glauben pflegt.
Falsch. Stalin war kein Kommunist, er nannte sich aber so, um seine Diktatur im Rahmen der Revolution rechtfertigen zu können. Insofern ist ein Hinweis auf die Ideologie des Kommunismus zur Erklärung seiner Person unsinnig. Jednefalls hat ihn die Klosterschule mit Sicherheit geprägt, und er konnte dort eine Reihe von Ideen sammeln, die er in seinem späteren Leben politisch in größerem Maßstab zur Anwendung brachte.

HITLER: Ist kein Christ. Schlimmer. Er war nicht nur Antisemit sondern auch Antichrist. Nur hätte er das niemals zugegeben.
Antichist war er sicher nicht, ich empfehle Dir, Dich mit der Terminologie vertraut zu machen. Dem Dogma der kath. Kirche entsprechend war (und ist) Hitler Christ. Auch wenn er sich nicht christlich verhalten hat, etc.

Eine Abneigung des Nationalsozialismus gegenüber dem Christentum ist klar
offensichtlich.
Das habe ich auch nicht bestritten. Dennoch haben 1. die Kirchen nolens volens mitgespielt, und 2. ist und bleibt Hitler dem Dogma nach Katholik, bis er exkommuniziert wird.
Auch wenn viele Christen evtl. individuellere Vorstellungen vom Christentum haben, bleiben es doch die Kirchen, die ein verbindliches Bild des Christentums verbreiten, und die das Dogma festlegen. Wer davon abweicht ist nach deren Definition ein Häretiker.

Ich verstehe nicht so ganz, was der ganze Quark mit den verschiedenen SS-Einheiten, SA, Frankreichfeldzug etc. hier zu suchen hat...
 
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