Staat-50-Mill ?

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von Ralf207, 20.08.10.

  1. Ralf207

    Ralf207 Gast

    http://www.welt.de/die-welt/politik...igloehne-kosten-Staat-50-Milliarden-Euro.html

    Niedriglöhne kosten Staat 50 Milliarden Euro
    Seit dem Start von Hartz IV haben die Steuerzahler mehr als 50 Milliarden Euro ausgegeben, um Niedriglöhne aufzustocken. Die Ausgaben für die Aufstocker stiegen von acht Milliarden Euro in 2005 auf elf Milliarden in 2009, meldete die "Frankfurter Rundschau" unter Berufung auf Zahlen aus dem Arbeitsministerium. Demnach dient im Hartz-IV-System derzeit fast jeder dritte Euro dazu, niedrige Löhne aufzustocken, weil diese allein nicht das Existenzminimum sichern. Indes will Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) bis zum Jahresende Bildungs-Chipkarten für alle Hartz-IV-Kinder einführen. dpa
    oh mann was ist mit Deutschland los ?????


    mfg ralf
     
  2. Ein Satz als Diskussionsgrundlage + 'ne Kopie aus dem Link? Bisschen wenig, um 'ne Diskussion anzustoßen. ;)
     
  3. Ralf207

    Ralf207 Gast

    das ist richtig

    wen ich sowas lese komm ich mir vor als Lebe ich in der DDR und nicht in Deutschland

    mfg ralf
     
  4. Was soll los sein?
    Die gleiche scheisse wie immer.
    Ich weiß nicht warum du dich aufregst,das Hartz IV teurer wird als gedacht war schon 6 monate nach der einführung klar.
    Aber wie immer wollte damals niemand auf die Experten hören die das ausgrechnet haben.
    Dummerweise ist es doch so das alle am rumheulen sind,aber niemand was gegen unternimmt.
    Anscheinend geht es den leuten noch zugut (was ich mir bei den regelsätzen vom ALG2 nicht vorstellen kann).
    Die vergleiche mit der DDR kannst du dir übrigens sparen oder bring mal ein beispiel was unser "sozialsystem" mit der ehemaligen zutun hat.
     
  5. Ralf207

    Ralf207 Gast

    nur 1

    alle hatte da Arbeit ( bezahlt von Staat )
    und so ist das bei den Aufstocker dar wird auch von Staat bezahlt.

    und nun ist die DDR nicht mehr da , soll das auch in Deutschland passieren ???

    mfg ralf
     
  6. Klar hatten fast alle Arbeit,weil dort Arbeitspflicht geherrscht hat.
    Wer nicht wollte ist erstmal in den Knast gewandert.
    Wie jetzt hier,wer den 1 Eurojob nicht annimmt bekommt sanktionen.
    Wer die Wiedereingliederungsvereinbarung nicht unterschreibt wird sanktioniert (obwohl das freiwillig ist).
    Rate mal warum das Grundgesetz geändert werden soll,damit schön in die rechte von Arbeitslosen eingreifen kann.
    Dann was zuden 50 miliarden wenn ohne Sklavenarbeitsfirmen nix mehr geht hat der Staat pech gehabt.
    In Wolfsburg z.b. sind nur noch solche Firmen die als Subunternehmer bei VW sind,einen normalen job zubekommen ist fast unmöglich.
    Wie gesagt solange es dem Deutschen einigermaßen gut geht hält er schän die Fresse.
    In Frankreich bspw. hätten die Städte gebrannt wenn sie den Menschen dort mit sowas gekommen wären.

    edt.:
    Mal was zur "Arbeitslosigkeit in der DDR":
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 20.08.10
  7. KieTH

    KieTH Gast

    dazu sollte aber auch gesagt werden das der staat auch die preise und löhne unter kontrolle hatte
    wenn hier menschen 40h/woche arbeiten gehen und sich dann noch zum amt begebenmüssen ist es traurig
     
  8. Ralf207

    Ralf207 Gast

    Richtig, das ist sehr traurig sowas
    gut das ich schon Rentner bin

    mfg ralf
     
  9. Und das gab ihm das recht leute in den knast zustecken weil sie nicht arbeiten wollten oder ganz einfach mal eine auszeit nehmen wollten?
    Was hier ja auch leute ab und an machen,das heißt doch nicht automatisch das sie nicht wieder arbeiten wollen.
    Im grunde ist es mit den Sanktionen hier ähnlich,ich kenne leute dennen wurde die kohle gekürzt weil sie 10 minuten zuspät zum termin erschienen sind.
    Ist sowas normal?
     
  10. KieTH

    KieTH Gast


    also auch einer der sich von der allgemeinen lohnentwicklung abgekoppelt hat
    ^^
    und du beschwerst dich über die hilfeleistungen an arbeitslose
     
  11. Ralf207

    Ralf207 Gast

    ja was mach ich , warum ????
    ich habe viele Freunde die H 4 bekommen.
    Und bekomme mit, wie sie Kaufen und was sie einkaufen :eek:

    von das H 4 Geld


    mfg ralf
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 22.08.10
  12. und wo liegt dein problem?
    Es ist jedem selber überlasen was er oder sie mit dem geld macht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.08.10
  13. Slone

    Slone Gast

    Was ist den hier jetzt die Diskussion? Harz IV, oder die Verschuldung durch Harz IV oder was Menschen, welche von Harz IV leben müssen, sich leisten können?

    Es ist doch eigentlich vollkommen irrelevant ob es Harz IV gibt, oder ALG2 oder eine andere Form von Arbeitslosengeld.

    Das Hauptproblem ist nicht die Höhe oder Art des Arbeitslosengeldes. Die Regierung kann doch nur mit solchen Systemen reagieren. Den Ton gibt die Wirtschaft an.

    Die Proplematik welche wir haben ist einfach, dass Profit über allem steht und das der Faktor Mensch als ein Kapital angesehen wird. Je günstiger er ist, desto besser ist es für die Unternehmen.

    Ob Unternehmen nur noch ein Kernpersonal haben und andere Arbeiten von Subunternehmen verrichten lassen, ist vollkommen egal. Wichtig ist nur, dass die Löhne angemessen zur Leistung stehen.

    Unser jetztiges System mit den Zeitarbeitsfirmen bietet allerdings den Unternehmen Schlupflöcher, da sie sich so, billige Arbeitskräfte holen können, mit denen sie nach der amerikanischen Hire & Fire Methode verfahren können.

    Wenn man andere europäische Länder sich als Beispiel heran nehmen würde, dann könnte man diesen groben Fehler vermeiden bzw. rückgängig machen. In Frankreich z.B. gibt es auch Zeitarbeitsfirmen. Allerdings haben diese eine andere Funktion als in Deutschland bzw. sie dienen nicht dazu um Lohn und Gehalt nach unten zu drehen. Dort ist es so geregelt, ist z.B. der Meister erkrankt und man braucht für diesen Zeitraum einen Ersatz, dann bieten die Zeitarbeitsfirmen Personal. Dieses Personal kostet das Unternehmen das gleiche Gehalt + 20% für die Zeitarbeitsfirma. Somit verhindern die Franzosen, dass die Gehälter gedrückt werden und alles weitesgehend outgesourced wird.

    Wäre unsere weltweite Wirtschaft nicht so gierig und würde nicht immer mehr Wachstum und Gewinn erzielen wollen, hätten wir das ganze Problem nicht. Ich kann verstehen, dass ein Unternehmen einen Gewinn erzielen möchte. Schlieslich will man ja Reserven bilden, Aktionäre befriedigen und der Vorstand will auch einen dicken Bonus. Nur reichen Gewinnzuwächse von 1 bis 5 % nicht aus? Müssen es immer 20 bis 50% sein?
     
  14. simpsons3

    simpsons3 Gast

    Mir geht's genau anders herum.

    Beamten werden auch vom Staat bezahlt, ist das schlimm? Im Osten musste nunmal, das kann kein Kapitalistenheini wegdiskutieren, kein ALG ausgezahlt werden, um die Existenz zu sichern.
     
  15. suchti03

    suchti03 Gast

    Stimmt das kann keiner wegdiskutieren, aber in der DDR lebten die leute von anderen Existenzmaßstäben und zusätzlich bekam der Staat eine Zeit lang Zuschüsse und Kapitalspritzen aus Russland und ist nicht mit der Modernen BRD zu vergleichen.
     
  16. Aus der UDSSR bekam die DDR einen dreck,die DDR durfte an die UDSSR abführen.
    Die DDR konnte sich die letzten Jahre nur halten weil sie Geld vom Klassenfeind bekam.
    Nämlich aus der BRD.
    Rate mal warum der Wiedervereinungsmist so fix ging?
    Die UDSSR hat die DDR faktisch an die BRD verkauft,dabei wurde völlig außer acht gelassen das der haupteil der damaligen bevölkerung in der DDR überhaupt keinen zusammenschluss mit der brd wollte.
    Die meisten wollten eine umwälzung der verhältnisse,sprich einen demokratischen sozialismus oder einen demokratischenstaat ohne die parteibonzen.
    Was draus geworden ist sehen wir ja.
     
  17. suchti03

    suchti03 Gast

    Guckst du ma Archive und Berichte von Zeitzeugen...
    Die Wirtschaft der DDR wurde Massiv von der UDSSR gestützt, ohne diese wäre sie zusammen gebrochen.
    Die DDR galt damals als 10. größte Wirtschaftsnation der Welt, diese Zahlen beliefen sich aber auch auf das riesige russische Kapital.
    Die DDR wurde "gekauft" ja, aber auch diese summen waren nich annähernd so hoch wie man sich das vorstellt...eher ein Hungerlohn...
    Die DDR war ein nicht lebesfähiger Staat dem später sie Unterstützung gekündigt wurde, deswegen ging sie pleite...nicht nur wegen der MIsswirtschaft der "Parteibonzen"...die BRD musste und muss auch heute noch riesige summen aus West nach OSt pumpen um dort das Leben zu erhalten...
     
  18. Die DDR wurde massiv von der BRD gestützt. Deswegen vergab Franz-Josef-Strauß auch größzügig einen riesigen Kredit an die DDR. Von den Russen kam da gar nichts - der Weg des Geldes war von der DDR nach Russland, nicht anders herum. Die Russen waren eh selbst schon immer pleite.
     
  19. Mein reden,aber irgendwie glauben manche noch an den großen sozialistischen bruder.
     
  20. Slone

    Slone Gast

    Wie kommt man auf die wirre Aussage, dass die UDSSR Geld in die DDR investiert hat?

    Die damalige UDSSR hatte alles aus der DDR rausgepumpt. Sie liesen nur so viel übrig, damit der Staat nicht implodiert. Ohne zinslose Kredite aus dem Westen wäre die DDR schon 20 Jahre vor dem Mauerfall wirtschaftlich/sozial/politisch kolabiert. Die DDR hatte 85% Verschuldung gerechnet auf den BIP. Das ist chronisch pleite.
     

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