Todesstrafen in Europa

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von deepfinder, 16.10.11.

  1. Philosophie ist die Suche nach Weisheit. Der Weg ist das Ziel oder zumindest eins davon. Philosophie ist, wenn man über diese Fragen nachdenkt.

    Das hängt ganz davon ab, wie man Moral definiert. Einige hier verstehen daruner lediglich das, was ich "subjektiv" für gut halte. Dann ist die Trennung nämlich schon zulässig.

    Der Vogel hält sich noch in der Luft . . . :) Es ist dir nicht gelungen, argumentativ gegen mich anzukommen.

    Das gilt selbstverständlich nur so lange, wie man es nicht begründen kann. Ich kann dir da z. B. Kant empfehlen, der macht den Versuch einer rein logischen Herleitung der Menschenwürde.

    Wenn du mal darauf eingegangen wärst, würdest du feststellen, dass dem nicht so ist.
     
  2. So so...klingt eher nach Kalendersprüchlein des Dalai Lama. Was übrigens nichts daran ändert, dass man anhand von "Thesen" darüber nachdenkt.

    Die Frage danach, was man "für gut hält" ist keine moralische sondern eine ethische Aussage. Und was "einige" darunter verstehen mögen, kannst Du gerne den "einigen" vorbehalten. Oder bist Du nun "einige"?

    Es verbleibt die mittlerweile etwas seltsame Annahme Deinerseits, dass alle anderen die Geisterfahrer sind.

    Und zu welchem Schluss kommt Kant? Dass es nicht funktioniert.

    Ich habe es Dir sogar vorexerziert anhand von mannigfaltigen Beispielen. Du hast wirklich einen Sprung in der Platte.
     
  3. Nein, nicht unbedingt. Man kann völlig frei anfangen und am Ende seine ethische These stehen haben oder auch nicht. Kant zum Beispiel fängt mit seiner Erkenntnistheorie an.

    Aber diese haben hier diskutiert und darauf habe ich mich bezogen.

    Und !§#$%&? ist toll, Millionen Fliegen können nicht irren. Wahrheit ist nicht demokratisch, es zählt nicht, wie viele einen Standpunkt vertreten.

    Für mich zählt die Logik, und da hast du den Kürzeren gezogen.

    Nö, dass jeder Mensch eine Würde hat.


    Du hast nicht versucht, auf meine Herleitung einzugehen.
     
  4. Woran erkennst Du denn einen Ethiker, der seine Thesen nicht äußert? :rolleyes:

    Du hast noch nicht einmal bemerkt, dass der Einzige, der sich an der Diskussion noch beteiligte Marek war, der Dir "recht" gab, um anschließend eine Position 100% konträr zu Deiner abzugeben. Das meinte ich übrigens mit den "inhaltlichen Widersprüchen".

    Gerade das hast Du eben nicht. Es verblieb am Ende bei Deinem fast schon weinerlichen Spruch

    der daraus resultierte, dass man es "eigentlich" nicht mit dem Zumessen irgendwelcher Werte erreicht.

    Was Kant aber nicht durch LOGIK begründet.
     
  5. Ich erkenne ihn ja nicht.


    Um diese Ansicht zu teilen, habe ich ehrlich gesagt zu lange mit Ala dikutiert.

    Wenn du diesen Thread hier meinst, ist deine Aussage schlicht falsch, denn da hat Marek in dem Punkt, wo er mir zugestimmt hat, wiederholt, was ich gesagt habe.


    Stimmt, weil du auf alles andere nicht mehr eingegangen bist. Der Spruch bleibt weiterhin richtig.


    Ehrlich gesagt nicht. Ich habe dir nur aufgezeigt, dass man keinen Utilitarismus braucht.


    Doch. Womit sonst?
     
  6. Also ist ein Ethiker, der keine Thesen äußert nun einmal kein Ethiker...worauf ich Dich zu Beginn schon hingewiesen habe. Oder es steckt in JEDEM von uns ein "Ethiker", da ja jeder schon mal über "richtig und falsch" nachdenkt.

    Der Dir spannender Weise auch widerspricht...

    Nö, den meine ich nicht.

    Ich bin 48 Stunden lang auf Deinen Nonsens eingegangen.

    Weshalb Du Dich ja sinnigerweise auf den Präferenzutilitarismus beziehst, um dann aufzuzeigen, dass man ihn nicht braucht? Das hat schon mittlerweile einen Anflug von Schizophrenie. Es ist Dir nicht gelungen, eine Form der Ethik alleine auf logischen Begründungen aufzuzeigen.

    Vielleicht solltest Du Dich noch mal mit der Transzendalen Dialektik bei Kant befassen?
    Aber Abseits davon: Nur weil Kant etwas gesagt hat, ist es nicht zwingend 'richtig'. Kant führt übrigens in seinen Ausführungen zum Gottesbeweis lediglich aus, dass Logik keinen Gott begründet - den es aber für ethische Überlegungen bräuchte, wenn man ein höheres Prinzip postulieren möchte. Aber ich denke, Du wirst Kant eben auch nicht verstanden haben - soweit Du Dich überhaupt mal wirklich mit ihm beschäftigt hast.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.01.12
  7. Pavlik

    Pavlik Gast

    Sorry Garlan der Kavalier aber ganz ehrlich, Lord Cracker hat in den meisten Dingen die er gesagt hat einfach recht. Mir zwingt sich einfach die Meinung auf, das du nicht verlieren kannst und jetzt wie ein kleines Kind dich immer wieder im Kreis drehst. Man kann kann andern Mensch nicht seine Meinung aufdrücken, auch wenn jeder von uns das manchmal gerne machen würde.
     
  8. Doch, ich erkenne es nur nicht.

    Wer seine Auffassungen diesbezüglich überdenkt, der ist ein Ethiker, ja.


    Sorry, es war Cancelot.


    Ah, alles klar. Lies nochmal nach, worum es geht. Danach kannst du mir gerne eine solche Stelle verlinken, auch wenn es mich nichts angeht, was Marek macht.


    Und dann hast du aufgehört.;)


    Ich habe kein Problem damit, jeden Aspekt meines Standpunktes zu verteidigen. Aber sobald du dich darauf konzentriert hast, habe ich dir gesagt, dass es fürs Thema nicht relevant ist.

    Das ist richtig. Gescheitert ist es an dir, weil ich eine Art platonischen Dialog durchführen wollte, aber ein Dialog braucht zwei.


    Die befasst sich mit der Erkenntnis des Materiellen. Da stimme ich ihm übrigens zu.

    Es ist auch nicht richtig. Es war nur eine Beispiel für objektive, rein logische Ethik, die am Anfang ohne Thesen auskommt.

    Sagt wer? Kant jedenfalls nicht, der hat sich nämlich nicht vom kategorischen Imperativ abhalten lassen.

    Bestens, bestens.

    Der Auffassung kannst du gerne sein, aber ohne Argumente bleibt sie deine subjektive. Vielleicht hast du dich einfach von seiner Ausdrucksweise täuschen lassen.

    Das würde ich eher Cracker zutrauen. Ich kann durchaus Fehler einsehen und zugeben.

    Ich versuche trotzdem, ihn zu überzeugen.
     
  9. Also fassen wir zusammen, dass ein Ethiker erst dann ein Ethiker ist, wenn er zu Ergebnissen kommt und daraus moralphilosophische Abhandlungen konstruiert. Die dann allerdings nicht ohne Ergebnis ist.

    So so...

    http://forum.de.grepolis.com/showpost.php?p=249201&postcount=926

    Natürlich hört man irgendwann auf, wenn Du nach jeder Widerlegung Deiner Aussagen einfach nur die gleiche Platte wieder abspielst um dann noch zu behaupten, Du seist ja gar nicht widerlegt worden. Wie ausreichend viele Mitdiskutanten bereits aufzeigten, verliert man einfach irgendwann die notwendige Geduld.

    Spannend, gell? Das ist genau das, was ich Dir im Vorfeld schon mit "Taschenspielertricks" bescheinigte.

    Leider fehlt es Dir am Verständnis, was ein platonischer Dialog eigentlich ist. Leider widerspricht Deine Art der "Gegenrede" eben genau den Grundsätzen des platonischen Dialoges. Vielleicht solltest Du Dich da nochmal etwas schlau machen.

    Im Rahmen der Regression kommst Du unweigerlich an den Punkt, dass Du erst einmal feststellen musst, OB moralisches Vorhalten ÜBERHAUPT Sinn macht. Da hast Du dann die ERSTE These, die mit der Aussage "ja, sie macht Sinn, weil" beginnt - es gibt keine Ethik, die ohne Thesen auskommt. Auch wenn Du das nun bis zum Erbrechen wiederholen wirst, wie man es von Dir nun einmal anders nicht kennt.

    Nur steht der kategorische Imperativ nicht im Widerspruch zu meiner Aussage. Wie Schopenhauer recht passend beschreibt, mangelt es in Kants' kategorischem Imperativ wiederum an der Klarstellung, welche moralische Instanz da eigentlich die letztendlich bestimmende sein solle (Regression). Hegel wiederum kritisiert den kategorischen Imperativ, weil hier keinerlei Anleitung für moralisches Handeln passiert, da im Endeffekt LOGISCH jedes Verhalten in Übereinstimmung mit dem KI gebracht werden kann (ich habe Dir das ja auch bereits aufgezeigt). Vielleicht solltest Du Dich mit dem Thema doch noch einmal näher befassen.

    Was zu widerlegen war.

    Das dürfte der Running Gag des Tages sein, Mr. Endlosschleife.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.01.12
  10. Nein, im Gegenteil. Man wird ja nicht erst Ethiker, wenn ich davon weiß. So wie die Existenz eines Sterns auch nicht davon abhängt, ob er gesehen wird.


    Widerlegt wurde nichts. Außer vielleicht auf der Gegenseite.

    Wo? Moment, Taschenspielertrick, die Wahrheit zu sagen? Was dir auch entgangen zu sein scheint, ist, dass es mich nicht davon abgehalten hat, mit dir über den Utilitarismus zu reden.


    Du weißt nicht, wovon ich rede, nicht? Angefangen habe ich mit einer Frage, die leider unbeantwortet blieb.


    Befass dich mit Kant. Der fängt mit Erkenntnistheorie an und leitet daraus den Imperativ her. Es gibt keine Regression, weil er mit etwas völlig anderem anfängt. Regression kann es nur geben, wenn man mit der These anfängt.


    Es kann keine Regression geben, weil er den Wert über die Erkenntnistheorie herleitet.

    Wo soll den das gewesen sein? Zeig mir doch mal bitte, wie du rechtfertigst, einen Menschen umzubringen, damit du ein größeres Haus hast. Genau, es geht nicht, weil es der Menschheitszweckformel widerspricht.
     
  11. Garlan, das ist dermaßen unstrukturierter Kappes, dass ich darauf nicht schon wieder eingehen werde. Versuch mal, irgendeine Deiner Aussagen zu begründen. Danke.
     
  12. Ich weiß nicht, was der Grund ist, aber es ist nicht das, was du schriebst.
     
  13. Kombatt

    Kombatt

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    heila und Gutenmorgen

    über eure Problematik hier über die Ihr schreibt eusere ich mich garnicht, denn ich kenn mich da null aus...

    aber das Tehma ist echt sehr Interessant :O

    wer ist den dieser Kant das immer wieder benannt wird, ein Schriftsteller?

    habt ihr ihn studieren müssen?

    @ Lord Cracker was ich von dir gelesen haben war beindrückend, Respekt.


    nur eins hatt mir nicht gepasst.


    " Der Running Gag des Tages "


    ich Denke es war nicht ( wie du meintest ) ob jemand in der Lage ist seine Fehler einzusehen und vollt. in der lage ist Sie auch zuzugeben ohne ständig mit neue Vokabeln oder ausdruksweisen Sie versuchen zu Vertuschen...

    sondern für mich ist der Renner gag des Tages diese aussage: ( von dir )



    ...da fällt mir ein beispiel ein: ( von wegen Käse Schenken, Käse ist teuer ) :p

    Wenn du so Auto Fhärst ist dein Führerschein weg !

    und?...( kilngeling ) ... als die Alkoh. grenze auf 0,5 Promille gesenkt wurde sind zur abschrckung massenhaft Führerscheine Eingezogen worden...es war, ist und bleibt gut... und das Funktioniert!


    jetzt stell dir vor:

    Wenn du dieses Kind misshandelst erwartet dich die Todesstrafe...



    also ich bin davon Überzeugt das es nich falsch ist wenn mann die Todesstrafe für ne gewisse Vrebrechen´s gruppe in kraft setzen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 06.01.12
  14. Ala -

    Ala -

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    Hä? What willst du uns mitteilen?
    Käse essen soll unter Todesstrafe gestellt werden?
     
  15. Es wird ja immer gerne als Beispiel gebracht, dass in Staaten mit Todesstrafe nicht weniger Verbrechen passieren als in denen ohne. Ich stelle mir nur die Frage, ob das nicht vielleicht an anderen Umständen liegen könnte. In den USA z. B. hat jeder Bürger das Recht, sich Waffen zu kaufen, also können auch mehr Bürer jemanden umbringen.

    @Kombatt: Immanuel Kant war ein berühmter Philosoph. Ich kenne ihn nur aus der Schule.

    Das wird jemanden abhalten, der sich unter Kontrolle hat, aber so jemand will auch nicht lebenslänglich ins Gefängnis. Und jemanden, der unter Zwang handelt, oder sich warum auch immer der Folgen nicht bewusst ist, wird keine Strafe abhalten.
     
  16. Und in den Schweiz haben mehr Leute Schusswaffen als in den USA (umgerechnet auf Einwohnerzahl) und dennoch weniger Morde je Einwohner. In so fern scheint die Überlegung in dieser Richtung nicht wirklich zielführend.

    Aber vielleicht noch ein wenig statistisches Material für den Einsteiger:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Waffenmissbrauch
    http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_firearm-related_death_rate

    Jetzt ist wenigstens klar, was Du meinst, wenn Du sagst "ich habe mich 'bestens bestens' mit etwas beschäftigt". :rolleyes:
     
  17. omega6

    omega6

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    An den Möglichkeiten, an Waffen zu gelangen wird es wohl nicht liegen.
    Um jemanden zu ermorden kann man auch eine Dachlatte, einen Hammer oder ein Küchenmesser nehmen!
    Ich könnte mir bezüglich der USA vorstellen, dass es mit der Armut und totalen Hoffnungslosigkeit von manchen Bevölkerungsschichten und dem Fehlen eines umfassenden sozialen Systems zu tun hat!
     
  18. Bis zum Verständnis lesen und anschließend mit jemandem besprechen, der von Berufs wegen Ahnung hat, sollte reichen.

    Das mit der Schusswaffe war nur ein Beispiel, ansonsten würde mir noch die liberale Grundauffassung in den USA einfallen.
     
  19. Cancelot

    Cancelot

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    Garlan, du bist monstermäßig anstrengend!

    Was z.B. soll denn das wieder heißen:

     
  20. Kombatt

    Kombatt

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    wieso holt ihr immer die USA daher ?

    seit ihr von denen so begeistert das man hier auch wie drüben leben sollte ?

    wandert doch hinn wenn es euch da so gefällt!

    noch mal kurz zur todesstrafe...

    kann mir jemand helfen die augen zu öffnen und mir erklären warum es besser ist ein Schwere Gewaltverbrecher lebenslänglich eigespert zu halten stadt Sie Hinrichten zu lassen ?

    dan nerve ich auch nicht mehr hier...
     

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