Todesstrafen in Europa

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von deepfinder, 16.10.11.

  1. Cancelot

    Cancelot

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    am besten du nervst gleich nicht mehr, das wäre doch einfacher. Lass deine Augen einfach zu, ich habe keine Hoffnung. Am besten wäre, du wanderst nach Schweden, nach Trollhättan z.B., wenn es dir dort so gut gefällt ;)
     
  2. Einen Menschen schlicht wegzusperren und nichts weiter, ist für die Gesellschaft sicherlich nicht besser. Allerdings bleibt Die Todesstrafe dennoch unangebracht.

    Letztlich basiert diese auf 2 Dingen. Rache, weil irgendwem irgendwas passiert ist und dem Täter nun natürlich das gleiche oder etwas schlimmeres Geschehen soll. Und dann natürlich noch die Problembeseitigung. Ein toter Mörder(nur um mal ein Beispiel zu nennen) mordet immerhin ganz sicher nie wieder.

    Der Punkt dabei ist allerdings, dass man dann ebenso Selbstjustiz erlauben könnte und jeder würde jeden aus irgendwelchen Gründen umhauen. Was machen wir aber mit dem Staat, wenn dieser die Todesstrafe zulässt? Hauen wir den dann auch um? Immerhin ist der ja dann sogesehen eine Anstalt für "Menschenbeseitigung".

    Nicht zuletzt wäre dann auch noch das Problem gegeben dass man sich eben nicht immer sicher sein kann, ob ein Mensch wirklich schuldig ist. Genug Beispiele für unschuldig hingerichtete Menschen gibt es bereits.

    Letztlich bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass es äußerst absurd ist, Gewalt mit Gewalt zu beantworten. Denn Gewalt erzeugt nicht nur Gegengewalt, wir hauen damit auch alles über den Haufen was wir uns jahrhundertelang erarbeitet haben. Soetwas wie Menschenrechte zB. Wenn es danach ginge, könnten wir auch wieder Scheiterhaufen aufstellen und Menschen verbrennen die als Hexen bezichtigt wurden(warum auch immer, Hauptsache irgendwer der einem nicht passt, brennt).
     
  3. Marek-Arena

    Marek-Arena

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    @Garlan,

    du brauchst gar nicht versuchen diesen engstirnigen "Mit-Usern" zu erklären, dass es für bestimmte Dinge viele Ursachen gibt.

    Sie wollen einfach nicht verstehen, dass ihre Statistiken hinfällig sind, weil sie nur wenige Aspekte mit einbeziehen.

    Du brachtest das Bsp der Waffen in den USA...Lord Cracker wollte es entkräften indem er die Schweiz anführt, was aber totaler Mist ist, da man die USA überhaupt nicht mit der Schweiz gleichsetzen kann, um DANN NUR die Auswirkung des Aspekts der Waffen auf Morde zu vergleichen.
    Ein typisch falscher Vergleich des Lords der Fliegen, der meint, dass er alles weiß :)

    Ein riesiges Areal mit über 300 Mio Einwohner, den verschiedensten Ethnien und anderer "Kultur" und geographischer Einbindung (Stichwort Ländergrenzen) auf den Aspekt "Waffen" zu reduzieren und es dann mit einem winzigen Areal mit 8 Mio Einwohnern zu vergleichen, damit man dann sagen kann "Siehst du, in A gehts, also gehts auch in B !" ist absoluter Hohn....eines Crackers würdig :D


    Wie so oft:
    Man kann bei der Effektivität der Todesstrafe NICHT die Verbrechensraten hinzuziehen, noch es mit anderen Ländern vergleichen, da sich die Länder unterscheiden UND viele Dinge auf die Verbrechensraten einwirken.
    :rolleyes:
     
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.12
  4. Der wird auch jeden Tag dümmer...
     
  5. Cancelot

    Cancelot

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    er macht eine fatale Entwicklung durch
     
  6. suchti03

    suchti03 Gast

    Es ist aber irgendwie seltsam, dass all diese Statistiken das was Cracker sagt unterstützen...du sagst nur, dass die Statistiken Müll sind.

    Wo sind denn die großen Unterschiede zwischen der Schweiz und den USA?
    Mir fällt da jetzt nur ein, dass die USA größer sind und Englisch reden...
     
  7. AbbyHexe

    AbbyHexe Gast

    Du wolltest wohl "Ineffektivität" schreiben....
     
  8. Nein, er sagt auch, warum.

    Und dass es in den USA verschiedene Ethnien gibt.

    Mir würden auch noch weitere zu berücksichtigende Aspekte einfallen, nämlich zum einen, dass die USA eine sehr liberale Grundhaltung hat, hierzu verweise ich auf die Verfassung, wohingegen die Schweizer er ordnungsliebend sind. Zum anderen gibt es in der Schweiz weniger Armut und bessere soziale Versorgung, wie auch schon erwähnt wurde.

    Alles das nur als Hinweis, dass man diese Statistiken eventuell mit Vorsicht genießen sollte. Ich stelle mich auf keinen Standpunkt diese Frage betreffend, ich weise nur auf Argumente hin. Allerdings fällt mir auf, dass von manchen Leuten nichts sachliches kam, was natürlich nicht auf die Qualität ihrer Auffassung und ihrer Diskussionskultur schließen lässt. Dennoch halte ich eine sachliche Antwort meistens für sinnvoller.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.01.12
  9. Cancelot

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    Mann, Garlan, liest du eigentlich selbst, was du so schreibst?

    Der von dir durch das Wort "wohingegen" gebildete Gegensatz "Liberale Grundhaltung" und "Ordnungsliebe" existiert nicht.

    Die Amerikaner gehen Sonntags in die Schule, wohingegen die Schweiz sehr gebirgig ist.

    So ungefähr?

    Übrigens irrst du dich, was die Ethnien betrifft. Die Schweiz ist ein Land mit besonders krassen ethnischen Unterschieden. Fahr mal in den rätoromanischen Kanton Graubünden, ganz wunderlich dorten! Die Schweiz gehört zudem zu den europäischen Staaten mit ausgeprägten Sprachgrenzen (nicht zu verwechseln mit "Dialekten" wie in Deutschland)
     
  10. Komisch, die gibt es in der Schweiz auch...

    ...und wenn DU zunächst die These aufstellst, dass es eventuell an der Vielzahl von Schusswaffen in Privathaushalten liegen KÖNNTE, dass es in den USA trotz Todesstrafe mehr Morde gibt, wäre es an Dir, diese Behauptung durch irgendwas zu stützen. Du hast nicht auf "Ethnien", "größeres Land" oder sonstigen Schwachsinn hingewiesen (wahrscheinlich morden andere Ethnien einfach mehr...so wie der Schwarze an sich ja auch gerne schnackselt), sondern eine Korrelation zum privaten Schusswaffenbesitz herstellen wollen, welches leicht zu widerlegen war. Wenn Du also schon einen monokausalen Zusammenhang herstellen möchtest, dann mach es ordentlich.

    Und bitte - erspare uns das Geschwurbel von den eher "ordnungsliebenden" Schweizern - meinst Du, die morden weniger, weil es das Straßenbild so unaufgeräumt erscheinen lassen würde :rolleyes: Oder meinst Du vielleicht, die Amis schießen halt einfach lieber, weil es sie nicht so sehr stört, wenn tote Menschen rumliegen?

    Aber legen wir mal eine Spur...Morde zur Verdeckung einer Straftat: Was meinst Du: Wenn Dich die Todesstrafe nach einem Mord erwartet, bist Du dann eher bereit, eventuelle Zeugen oder Unbeteiligte auch noch zu erschießen als wenn Dich "nur" lebenslänglich erwartet?

    Dass ABSCHRECKUNG Morde verhindert, ist hinlänglich widerlegt.
     
  11. eanes

    eanes Gast

    @Marek-Arena
    @Garlan der Kavalier


    Die Zugehörigkeit zu einer "Ethnie" alias "Kulturkreis" alias "Rasse" wird häufig benutzt um zu verschleiern das soziale Konflikte (Verteilungskämpfe) i.d.R. materiell begründet sind.
    Die verschiedenen "Ethnien" dürfen in den USA nicht gleich teilhaben.
    Deswegen ist die Kriminalität bei Afro-Amerikanern höher als in den anderen "Ethnien", wobei die meisten Verbrechen und Morde innerhalb der "schwarzen" Ghettos geschehen.

    Würden die "Weißen" so benachteiligt werden, würde es sich in ihren Ghettos genauso verhalten.
    Ich empfehle Euch beiden den Film "Gangs in New York" da wird dieser Zusammenhang ganz anschaulich und unterhaltsam dargestellt.
    Das Beispiel "Schweiz" erklärt sich dann von selbst.

    Wenn man Menschen keine Möglichkeiten "läßt" ihren Lebensunterhalt Gesellschaftskonform zu bestreiten, fördert man geradezu Kriminalität.
    Die Erteilung und der Vollzug der Todestrafe (Afro-Amerikaner überporpotional vertreten), trotz der vielen nachgewiesenen Fehlurteile ist im höchsten grade zynisch !
    Die Todestrafe in den USA ist das Ergebniss eines Jahrhundete alten "rassistischen" denkens.
    Es beseitigt nicht die Kriminalität, weil es die "materielle" Not nicht beseitigt.
    Es tötet unschuldige gleichermaßen wie jene die glaubten "keine andere Wahl" gehabt zu haben.
    Wenn man diese Zusammenhänge nicht erkennen will, muß man selbst sehr viele "Vor-Urteile" gefällt haben.
    Argumentieren kann man mit solchen Leuten nicht, weil Sie Ihre Meinung von vornherein festgelegt haben und immer mit den gleichen emotionalen "Argumenten" kommen.
     
  12. Halt. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die Statistiken eventuell durch andere Faktoren beeinflusst werden könnten und deswegen vorsichtig zu betrachten sind. Der Waffenbesitz war lediglich ein Beispiel, um deutlich zu machen, worum es geht. Ich hatte gehofft, dass die Diskussionsteilnehmer darüber nachdenken.

    Nö, habe ich nicht. Lediglich darauf hingewiesen, dass es so sein könnte. Widerlegt ist es trotzdem nicht, denn in der Schweiz sind andere Umstände wieder anders. Ein Vergleich, der nur einen Faktor berücksichtigen will, greift zu kurz, das will ich ja damit sagen.

    Du scheinst meine Intention überhaupt missverstanden zu haben. Ich habe nicht die Absicht, zu dieser Frage irgendeinen Standpunkt zu vertreten. Und deswegen will ich auch nicht gegen irgendetwas andiskutieren, sondern weise lediglich auf etwas hin, was noch einen Einfluss haben könnte, damit die Disputanten darüber nachdenken können, um der Wahrheit näherzukommen.

    Wollte ich nicht. Es war ein Beispiel für eine Möglichkeit.

    "Ordnung" im Sinne von "Recht und Ordnung".

    Das ist ein Argument. Aber wenn man schon gemordet hat, gebe ich zu bedenken, hat man in vielen Fällen vielleicht weniger Skrupel.

    Das wundert mich aber jetzt sehr. Bis auf den Vergleich von Gesellschaften mit und ohne Todesstrafe kam meines Wissens nichts.

    @eanes: Ich würde sagen, dass zwischen Ethnien durchaus ideologische Konflikte entstehen können, die nichts mit sozialem Ungleichgewicht zu tun haben. Einfaches Beispiel: In New York äußert sich ein Weißer abfällig über "Nigger", die anwesenden Schwarzen sind not amused und obendrein bewaffnet . . .

    Der Rest deines Postings ist z. T. richtig, zu allem anderen kann ich nichts sagen.
     
  13. Wie wäre es denn, wenn Du zur Abwechslung mal selbst nachdenkst, bevor Du irgendwas schreibst? Dann brauchst Du Dich nachher auch nicht wie ein Aal zu winden.

    Wenn Du nun einmal die Behauptung aufstellst, dass es an einem Mehr an Schusswaffen im Privatbesitz liegen KÖNNTE, dann bist Du derjenige, der versucht, da einen Zusammenhang herzustellen, der belegbar aber nicht existiert. Dafür brauchen wir dann nicht mehr zu vergleichen, wie hoch die Krankenkassenbeiträge in den USA im Vergleich zu Dänemark sind.

    Und Du bist tatsächlich der Ansicht, die "Law & Order"-Mentalität wäre in den USA weniger ausgeprägt als in der Schweiz? Und wie kommst Du zu dieser Annahme? Einfach mal was in die Atmosphäre gepustet? Und machen wir uns nichts daraus, dass Du "Liberalismus" auch nicht kennst.

    Und was willst Du noch vergleichen, wenn Du die Abschreckungswirkung der Todesstrafe betrachten willst, AUSSER Gesellschaften mit und ohne Todesstrafe zu betrachten und festzustellen, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Vorhandensein der Todesstrafe und der Rate an Gewaltverbrechen gibt? Die Akzeptanz des öffentlichen Nahverkehrs?
     
  14. eanes

    eanes Gast

    Es gibt ne Stadt im hohen Norden, die hatte mal nen Richter, der wurde mit diesem "Slogan" Innensenator. Der verurteilte eine "psychisch labille" Frau zu 2 Jahren ohne Bewährung wg zerkratzen von Autos..später haben sie ihn beim "Kok..." auf Staatskosten in Brasilien erwischt. Witzig diese "Recht und Ordnung<" - Freaks
    Ethnien haben Ideologien ? Du meinst vlt Religionen, Sitten und sowas ? Kurzum Kultur oder ?
    Alle Großen Zivilisation haben vom "Kultur-Austausch" gelebt, lagen meistens an Handelsknotenpunkten und haben "floriert" solange sie die "destruktiven" Elemente zurückdrängen konnten.
    "Rück-Besinner" auf alte Werte, Ideale,usw. haben immer den Zerfall beschleunigt, obwohl sie vordergründig das Gegenteil wollten.
    Das ist die Tragik der Konservativen, das Sie jenes zerstören, was sie zu bewahren meinen.
    Aber das hat nix, mit dem Thema zu tun oder doch ?
    Denn schließlich haben die Befürworter der Todesstrafe ja irgendjemanden im Kopf, für den die Todestrafe gelten sollte. Wer das wohl sein sollte ?
    Zurück zu Deinem Beispiel :
    Der Weiße, wird das wohl kaum tun (sich gleich mit mehreren anlegen ?), es sei denn er ist bewaffnet und will sowieso nen Amoklauf starten, weil er gerade seinen Job verloren hat und die "Nigger" so gut gelaunt sind.
    Der "weiße" Richter wird bei der Urteilsverkündung später sagen, die "Afroamerikaner" hätten ihn provoziert, außerdem sei er alkoholisiert gewesen.
    Soviel zur Todestrafe.
     
  15. Marek-Arena

    Marek-Arena

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    Ihr versteht es tatsächlich nicht, oder ?

    Man kann Komplex A (=B+C+D+.....+M) nicht einfach mit Komplex Z (=Y+X+W+......+M) gleichsetzen UND DANN nur den Faktor M ranziehen, damit man bestimmte Dinge erklären kann.

    Cracker macht: A=Z...er reduziert die beiden auf M und lässt sämtliche andere Aspekte aus....genauso wie es Statistiken und Studien oft tun.

    Als Bsp:
    "Katzenbesitzer leben länger.....aufgrund der Katze !" (http://www.saarland-spion.de/themen/news/Katzenbesitzer-leben-laenger/2197)
    Stimmt das nun ? Oder sind Menschen, die Katzen haben, nicht im allgemeineren ruhigere Typen ?
    Oder sollte es möglich sein, dass noch eine Vielzahl anderer Faktoren mit reinspielt ?




    Zu den Ethnien.....
    Ich meine wohl, dass die in den USA lebenden Ethnien für mehr Sprengstoff sorgen, als jene in der Schweiz, die da schon seit Jahrhunderten zusammenleben.

    Die Einwohner (300 Mio und 8 Mio) spielen sehr wohl eine Rolle. In den USA sind Ballungszentren, wo Armut und soziale Probleme schon ausschaggebend für Verbrechen sind. Bei wenig Einwohner stellen sich viele Probleme gar nicht.

    Das schweizer BIP ist höher als in den USA und zudem auch nicht so extrem einseitig verteilt.

    Die geographische Einbindung spielt ebenfalls eine Rolle. Wenn man aus der Schweiz aufgrund seines Verbrechens fliehen möchte, dann dürfte es schwer sein in den umliegenden Staaten unerkannt zu bleiben.



    Aber sicher wird das hier wieder als dumm abgetan, weil ihr die Wahrheit nicht sehen wollt. :D
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.12
  16. Ich versuche, auf die Möglichkeit hinzuweisen. Der Zusammenhang besteht nämlich auch nicht nachweislich nicht. Außerdem sollte es beim Nachdenken nicht schwer werden, zu sehen, wo der Zusammenhnag liegen könnte.


    Lustig, dass du dich von mir so angegriffen fühlst, dass du solche trivialen Sachen mit dem klassischen "unbelegt" angreifen musst, wo ich dich nicht angreife.


    Man könnte versuchen, die Vernunft zu bemühen. Jedenfalls ist, wie ich sehe, nicht hinreichend belegt.
     
  17. eanes

    eanes Gast

    Jahrhunderte jawohl auch in den USA, nur wurden "weiße" Einwanderer relativ schnell "Gleichgestellt", Iren, Italiener, Deutsche sogar die Latinos.
    Andere bis heute nicht : Ureinwohner, schwarze.
    Erst während und nach den beiden WK, brauchte man die schwarzen und eine bessere Politik wurde "denkbar" . (Bürgerkrieg außen vorgelassen)

    Die Schweiz, enstand aus einem Verteidigungsbündniss heraus gegen verschiedene europäische Feudalherrn. Sie hatten keine Wahl, entweder sich zusammenraufen oder einzeln untergehen. So wichtig und so unwichtig kann also Sprache und Kultur sein^^
    Ab welcher Einwohnerzahl wirds den problematisch ? Ich glaub das hat eher was damit zu tun, wie "vertreten" sich die Einwohner fühlen, weniger mit der Zahl.
    Ich glaube da liegt der Hase begraben:)
    Außerdem besteht ein direkter Zusammenhang, zwischen der Verteilung des Einkommens und der Bereitschaft Kriege zu führen.
     
  18. Cancelot

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    Stimmt.
    Stimmt nicht.
    Erstens entsteht richtig schwerer Reichtum entweder aus Sklaverei, Ausbeutung von Bodenschätzen oder eben Kriegsproduktion, was der Bereitschaft, Kriege zu führen in manchen Kreisen extrem förderlich ist und zweitens heißt Bereitschaft, Kriege zu führen keinesfalls, dass man bereit wäre sie höchst persönlich zu führen. "Dafür hat man seine Leute", die mit Hilfe des staatlichen Gewaltmonopols dazu gezwungen werden können, diese Kriege zu führen, ohne ihren jeweiligen Lust- oder Einkommensfaktor dabei zu würdigen.

    Bei den Negern ist das natürlich anders, schließlich sehen die ja alle gleich aus...
     
    Zuletzt bearbeitet: 09.01.12
  19. eanes

    eanes Gast

    Hm? Genau.
    Wir meinen das selbe, denke ich.
    Umso ungleicher die Einkommensverteilung, umso mehr junge Männer melden sich bei der Armee zwecks Existenzsicherung, umso leichter wirds diese dann in einen "Verteidigungskrieg" zu schicken.
     
  20. Cancelot

    Cancelot

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    Das ist auf jeden Fall richtig, nur gilt es nicht umgekehrt. Allein eine ausgewogene Einkommensverteilung macht Kriegsführung nicht unwahrscheinlicher. Ein klassisches Gegenbeispiel ist ja Deutschland, dessen Bevölkerung von seinem Diktator listigerweise in einen Wahn von Prosperität und Stärke versetzt wurde, um ihre Kriegsbereitschaft zu fördern.
     

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