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und wieder feiert Achilles Geburtstag

Heute feiert Achilles bereits seinen unglaublichen 14. Geburtstag. Diese als ehemalige Heldenwelt am 15.02.2012 gestartete Welt ist seit vielen Jahren die einzige Welt, auf der ich noch spiele. Bei aller Liebe ist es nach 14 Jahren doch an der Zeit über ein geordnetes Finale, Ende der Welt nachzudenken. Zu jedem Spiel gehört, dass es irgendwann zu Ende ist, sonst kann man die einem Spiel immanenten Fragen nicht beantworten: Was ist das Ergebnis, wie ist es ausgegangen?

Achilles hatte ja zum Start ein damals sehr innovatives Heldenkonzept: Nicht jeder konnte hier starten, sondern musste zumindest eine andere Welt gespielt haben und dort gewisse Voraussetzungen erfüllt haben, Start mit drei bereits etwas ausgebauten Städten, eine neue Göttin (Artemis), 6 neue Forschungen, der weitere Ausbau bestimmter Gebäude usw. Ich war von diesem Konzept sehr angetan und wartete auf eine neue Heldenbelagerungswelt und wartete und wartete bis ich dann doch nach ca. 2 1/2 Jahren (Sommer 2014) hier gestartet bin. In der Folge wurde das Heldenkonzept zwar verworfen, aber sehr viele Besonderheiten auf normale Welten übernommen, Achilles dafür seines "Heldenstatus" beraubt und zu einer normalen Spielwelt, allerdings ohne Endgame dafür aber weiterhin mit ständig möglicher Registrierung.

Grepolis hat sich in diesem langen Zeitraum erheblich weiterentwickelt, sodass Achilles in seinem antiquierten Zustand keine richtige Einführung mehr für aktuelle Welten ist, welche sehr wesentlich davon beherrscht werden, welches Endgame aktiv ist. Zudem gibt es ein anderes Bauerndorfsystem (Banditenlager), zahlreiche "Helden", neue Götter, Artefakte und vor allem den Goldhandel.

Es ist auch eine widernatürliche Situation, wenn hier jemand mit einer kleinen Stadt beginnt neben zahlreichen Spielern mit mehr als 1000 Städten oder zumindest ein paar Hundert. Überleben kann man nur, wenn man sich einer größeren Allianz anschließt oder zufälligerweise in Ruhe gelassen wird. Ein Spiel "auf Augenhöhe" mit anderen ähnlich kleinen Spielern ist aber für neue Spieler hier nicht mehr möglich.

Es ist also an der Zeit über ein geordnetes Ende der ehemaligen Heldenkriegerwelten sich Gedanken zu machen (für Hyperborea-Welten mag anderes gelten, allerdings wäre es auch hier zielführender eine neue Hyperporeawelt mit den aktuellen Einstellungen zu eröffnen und die alten ebenfalls zu beenden).

ME. bieten sich zwei Möglichkeiten an: 1) Ein weiteres Abschiedsjahr und Schließung der Welt zum 15.ten Geburtstag (15.02.2027) oder 2) Man setzt die Registrierungsmöglichkeit aus und wendet die alte Schließungsregel für Spielwelten an (ca. 300 aktive Spieler), diesfalls würde die Schließung wohl früher erfolgen.

PS. diese Ausführungen sind kein Statement gegen das "klassische Grepolis". Ganz im Gegenteil bin ich ein Befürworter von Klassikwelten. Für mich begann der Niedergang von Grepolis schon mit dem Zauber "Läuterung", der dem Verteidiger ungeahnte strategische Vorteile gibt, vor allem auch weil es keine cool-down Zeit für negative Truppenzauber (Seesturm, Zeus Zorn) gibt und fake Angriffe ad absurdum führt, das gilt besonders für Achilles, wo Spieler mit 1000 Städten soviel Gunst produzieren, dass man sich jede halbe Stunde 3 Seestürme einfängt.

Aber jedes Spiel hat ein Ende und es soll doch nicht heißen: Alles hat ein Ende nur Achilles hat keines.
 
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