US Wahlen 2020

  • Themenstarter DeletedUser48508
  • Startdatum
https://www.helpster.de/beweise-fuer-evolution-erbringen_221998

Wie siehts mit der Widerspruchsfreiheit der Schöpfungstheorie aus?
lg

Hey,

mir geht es gar nicht darum eine der beiden Seiten hervorzuheben. Eine Widerspruchsfreiheit ist noch kein Beweis wie auch dein Link zeigt. Einige Argumente aus diesem könnte man auch für den Schöpfungsbericht hernehmen. Daher ja meine Aussage, dass man sich eben kritisch auseinandersetzen muss mit den Dingen und nicht nur Stur auf einem Standpunkt beharrt, sondern auch gewillt sein muss diesen zu überdenken, sofern Argumente und Fakten aus wissenschaftlichen Beobachtungen entstehen. Und je nachdem ob man deduktiv oder induktiv an etwas herangeht kann dies schon relevant für das Ergebnis sein. Es hat dann aber dennoch keinen Anspruch auf Absolute Richtigkeit. (Bspl. Schwarzer Schwan)

Ich bin hier ja eher passiver Leser, aber du schreibst, du kennst Dich in Amerika und mit amerikanischer Politik nicht aus und das ist o.k. , das muss auch keiner in Kontinentaleuropa und tröste Dich, die meisten Amerikaner wissen auch nicht, wo Deutschland liegt.

Aber du trollst hier rum, erzählst was aus der Bibel und von der "unbewiesenen" Evolution und maulst die Leute hier an. Da fragt ich mich, was war jetzt genau Dein Beitrag zur USD Wahl?

Ich hab hier niemanden angemault und weiß ehrlich gesagt nicht wo dein Problem liegt. Mein Beitrag war ganz sachlich verfasst. , mag nicht deiner Meinung entsprechen, ist aber auch ok. Es geht ja um einen Meinungsaustausch. Habe lediglich auf die genrelle Art und Weise reagiert, wie wir Beurteilungen aufstellen.
Kannst mir natürlich gerne einen Beweis der Evolutionstheorie zusenden. Wie gesagt bin offen und interessiert an neuen Erkenntnissen.

Weiterhin habe ich nicht geschrieben, dass ich keine Ahnung davon habe, sondern nicht in soweit, als das ich mich zu einem Urteil darüber hinreßen lassen würde. Sofern du nicht die letzten 20-30 Jahre dort gelebt hast würde ich dir die benötigte Expertise m übrigen auch Absprechen. Man kann keine genaue Beurteilung treffen, wenn man nicht dort lebt. Der Blick von außen ist immer ein anderer und von ganz anderen Einflüssen gelenkt.
Daher habe ich mir nicht angemaßt zu sagen wer für die Menschen in den USA der bessere Präsident ist.

Für Europa war die Wahl nach derzeitigem Stand definitiv ein Gewinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
die Evolutionstheorie anzuzweifeln ist einfach nur lächerlich
die Beweise dafür sind geradezu überwältigend
für die Schöpfungstheorie gibt es nur einen einzigen Beweis
und das ist nichts weiter als ein schlechtes, widersprüchliches Märchenbuch
 
Das ist es für dich. Milliarden Menschen sehen das anders. Keine Ahnung wie da die Mehrheitenverteilung ist.
Und der Link von @paigano oben lässt auch andere Schlüsse zu.
Akzeptiert doch einfach das es verschiedene Meinungen gibt. Tut doch niemandem Weh. Beides zu kennen schadet auch nicht. Es ist doch keiner gezwungen einer Richtung zu folgen. Und das war nur ein Beispiel von vielen wo es diskrepanzen gibt. Alles niederzubrüllen weil es nicht der eigenen Meinung entspricht ist übrigens Trumps liebstes Mittel.
 
eigentlich ist es völlig egal wie das Leben entstanden ist
aber an die Schöpfungstheorie zu glauben ist Realitätsverweigerung
nur weil Millarden Menschen daran glauben (ich bezweifele die Zahl) ist es noch lange nicht richtig oder auch nur eine ernstzunehmende Theorie
früher glaubten auch 99 % aller Menschen oder noch mehr das die Erde eine Scheibe ist
(eine paar völlig duchgeknallte glauben das ja noch heute)
 
die Evolutionstheorie anzuzweifeln ist einfach nur lächerlich
die Beweise dafür sind geradezu überwältigend
für die Schöpfungstheorie gibt es nur einen einzigen Beweis
und das ist nichts weiter als ein schlechtes, widersprüchliches Märchenbuch

Sehr sehenswert so als Einführung in das Thema, wußte nicht dass es das wirklich gibt, bzw. Leute die das wirklich glauben.


Auf der anderen Seite bestätigt es meine Auffassung, dass wir verloren sind, ein Wunder das wir es bis hierher geschafft haben.

M.
 
[...]aber an die Schöpfungstheorie zu glauben ist Realitätsverweigerung
nur weil Millarden Menschen daran glauben (ich bezweifele die Zahl) ist es noch lange nicht richtig oder auch nur eine ernstzunehmende Theorie [...]
Nach deinem (und ebenfalls Milliarden anderen) dafürhalten. Aber sieht halt nicht jeder gleich. Und dazwischen gibt es ja auch nochmal ganz viele Mischformen. Kreationismus/Intelligent Design etc. Ich finde es schwierig Menschen für Ihren Glauben zu verurteilen, bzw, als Dumm abzustempeln.

Fanatismus wie in dem Link ist natürlich immer ein Problem. Egal in welcher Form (Umwelt, Linke, Rechte, Religiös etc.)
 
im Prinzip müsste man eine Diskussion über Religionen führen
wie sie entstanden sind und warum
Corona und ihre Leugner ist da ein gutes Beispiel
die Wirklichkeit ist zu komplex für viele
so war es früher auch
die Menschen konnten die Welt nicht erklären und erfanden eine übergeordnete Wesenheit die verantwortlich war

PS. Natürlich kann ich die Existenz eines Gottes nicht ausschließen
Aber er/sie müsste sich schon sehr viel Mühe gegeben haben um sich zu verstecken.
Schließlich gibt es keinen einzigen Beweis für seine/ihre Existenz.

Ich halte es immer damit:
Wenn etwas läuft wie eine Ente und quackt wie eine Ente dann ist es auch eine Ente

Um zu den USA zurückzukehren
Trump liefert einfache Antworten und klare Feindbilder
bei dem durchschnittlichen Bildungsgrad der US Landbevölkerung ist sein Erfolg kein Wunder
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi zusammen,

daran erkennt man wie schnell man bei Intoleranz und abseits demokratischer Überlegungen landet.
@Shirkut das soll keine Unterstellung an dich sein es passt nur ganz gut zu einem generellen Problem der Betrachtung von Demokratie.

Die Evolution ist lediglich eine Theorie, welche nicht nachweisbar oder Beweisbar ist. Das ist Fakt, lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen!
Die Schöpfungsgeschichte ist ebenso nicht beweisbar und daher sind Beide Betrachtungen Glaubenssache. Daher wäre es richtig, beide Ansätze in der Schule zu lehren
Natürlich ist die Evolutionstheorie belegbar. Mit wissenschaftlichen Methoden. Wenn Wissenschaft nicht ausreicht, was ist dann überhaupt Fakt? Nichts? Super Erkenntnis.
 

DeletedUser48508

Gast
Hey,

mir geht es gar nicht darum eine der beiden Seiten hervorzuheben. Eine Widerspruchsfreiheit ist noch kein Beweis wie auch dein Link zeigt. Einige Argumente aus diesem könnte man auch für den Schöpfungsbericht hernehmen. Daher ja meine Aussage, dass man sich eben kritisch auseinandersetzen muss mit den Dingen und nicht nur Stur auf einem Standpunkt beharrt, sondern auch gewillt sein muss diesen zu überdenken, sofern Argumente und Fakten aus wissenschaftlichen Beobachtungen entstehen. Und je nachdem ob man deduktiv oder induktiv an etwas herangeht kann dies schon relevant für das Ergebnis sein. Es hat dann aber dennoch keinen Anspruch auf Absolute Richtigkeit. (Bspl. Schwarzer Schwan)
Ufff. Manchmal wünsche ich mir wirklich, dass wissenschaftliche Argumentationen - Grundkurs ein Schulfach wäre.

Also. Machen wir es mal kurz.
Wie arbeiten Forscher - einmal kurz gefasst.
1. Theorie aufstellen - "Der Konsum von mehr als 500ml Wasser am Tag ist tödlich"
2. Gucken ob dazu schon jemand anders geforscht hat - wir sagen für unser Beispiel mal nein.
3. Überlegen wie man das prüfen könnte
4. Idee: 3 Gruppen, Gruppe 1: Konsumiert 400 ml Wasser, Gruppe 2: 550 ml Wasser, Gruppe 3: Kein Wasser
5. Test Personen suchen (nicht nur 5 sondern pro Gruppe eine größere Zahl)
6. Durchführen: Testergebnis: Gruppe 1 passiert nichts, Gruppe 2 verstirbt zu 100%, Gruppe 3 gehts super
7. Auswerten: Gruppe 2 scheint so viel Wasser konsumiert zu haben, dass alle Personen verstorben sind.
8. Dann gibt es nen wissenschaftlichen Prüfprozess, bei dem andere Expertenschauen und hinterfragen/kritisieren was du da fabriziert hast, die Forschung in Fachmagazinen veröffentlicht wird .....
9. Und irgendwann haben sich alle deine Ergebnisse angeguckt, Fragen gestellt etc. Und dann hast du recht und jeder wird sagen: Mehr als 500 ml Wasser sind tödlich.

Irgendwann in der Zukunft kommt dann aber jemand auf die Idee, das du vielleicht nicht recht hattest, führt das Experiment nochmal durch und aus keiner Gruppe stirbt jemand.
Und in dem Moment, wo diese Forschung alle Schritte die oben stehen durchlaufen hat, gilt Wasser wissenschaftlich nicht mehr ab einer Menge von 500ml als tödlich.

Das ist jetzt ganz stark vereinfacht.


Und die Evolutionstheorie hält bis jetzt stand und kann nicht widerlegt werden. Also gilt sie als richtig. Find WISSENSCHAFTLICHE Beweise und die Welt wird dir glauben. Spoiler: In der Bibel, dem Koran, der Thora etc. wirst du diese definitiv nicht finden :biggrin:

Die Schöpfungstheorie wird aber durch die Evolutionstheorie widerlegt.

2 kleine Funfacts:
1. kath. Kirche akzeptiert Evolutionstheorie (und hält den Kreationismus, die wörtliche Auslegung der Bibel, für einen Irrweg. Alle anderen großen Religionen veröffentlichen ähnliche Statements)
2. Website von Kreationisten
Was schreiben die Kreationisten?


  • "Leben entsteht aus Leben!" (Omne vivum ex vivo)

Die Evolutionstheorie bietet zwar Modelle an, wie verschiedene Arten entstanden sein könnten. Sie kann aber dieses geltende Gesetz nicht widerlegen. Da die unabhängige Entstehung von Leben heute nicht beobachtbar ist - denn Leben entsteht ja immer nur aus Leben -, kann die Naturwissenschaft auf die Frage der Entstehung des Lebens überhaupt keine Antwort geben. Alles, was sie anbieten kann, sind Modelle und Theorien. Mehr aber auch nicht! Wer die Evolutionstherorie für richtig hält, der muss daran glauben.

Interessant ist, dass die Bibel uns eine Antwort auf die Frage der Entstehung des Lebens gibt. Und diese Antwort stimmt sogar mit den geltenden Gesetzen überein:

Johannes 5,26 Denn wie der Vater das Leben hat in sich selber, so hat er auch dem Sohn gegeben, das Leben zu haben in sich selber.

Die Bibel sagt also, dass Gott das Leben in sich selber hat. Und darum kann er auch das Leben weitergeben. Leben entsteht aus Leben.

Und woraus ist Gott entstanden? Darauf gibt es keine Antwort. Warum nicht? Weil ein Gott nicht einmal beweisbar ist z.B.. Der Grundsatz der Evolution ist beweisbar Wikipedia Beitrag Evolution. Der Mist wurde beobachtet!

Ich verzweifle wirklich was mit Menschen 2020 los ist. Gleich muss man noch beweisen, dass die Erde keine Scheibe, Wasser nass und 1+1=2 ist (wozu es wirklich eine wissenschaftliche Arbeit gibt). Seitdem immer mehr Menschen das Internet entdecken verbreitet sich so viel schwurbler Bullshit...es fehlen mir echt die Worte.

Richard Dwarkin Foundation Kranbeispiel für den geneigten Leser
 
Weiterhin habe ich nicht geschrieben, dass ich keine Ahnung davon habe, sondern nicht in soweit, als das ich mich zu einem Urteil darüber hinreßen lassen würde. Sofern du nicht die letzten 20-30 Jahre dort gelebt hast würde ich dir die benötigte Expertise m übrigen auch Absprechen. Man kann keine genaue Beurteilung treffen, wenn man nicht dort lebt. Der Blick von außen ist immer ein anderer und von ganz anderen Einflüssen gelenkt.
Daher habe ich mir nicht angemaßt zu sagen wer für die Menschen in den USA der bessere Präsident ist.
Auch wenn die Erde keine Scheibe ist, ist die Welt doch mittlerweile auch dank der Gebrüder Wright ein "Dorf". Und wenn ein Thread in einem deutschen Spieleforum zur Wahl in den USA eröffnet wird, verlangt von uns niemand Fachwissen von Menschen, die seit 30 Jahren in den USA leben, sondern wir unterhalten uns einfach so, mit unserem beschränkten deutschen Wissen.

Für Europa war die Wahl nach derzeitigem Stand definitiv ein Gewinn.
Danke... wenigsten etwas zur Wahl, auch wenn Du weiterhin versuchst, aus dem Thread ein neues Thema zu schnitzen.

Ich weiß gar nicht, ob der Biden ein Gewinn für Europa ist. Ich finde tatsächlich, wir sollten unseren Beitrag zur Nato erhöhen, wir sollten auch zeigen, das wir Europa sind und vor den USA keine Angst zu haben brauchen.

Trump hat mir mit seiner überspitzten Art auch in manchen Dingen die Augen geöffnet und meine Meinung zu einigen Sachen geändert. Will ich von den Amerikaner beschützt werden oder sollten wir eine geeinte europäsiche Schutztruppe haben?

Will ich mir von dem Amerikanern vorschreiben lassen, von wo ich mein Gas beziehe? Will ich weiter Ozeanriesen die Welt verpesten lassen, weil sie uns amerikanisches Gas verkaufen, damit wir "unabhängig" sind.

Fragen über Fragen und sei es nu Trump oder Biden, in manchen Dingen werden beide versuchen, uns vorzuschreiben, was wir wie zu tun haben.
 
Für Europa wird der Unterschied wohl nur die Wortwahl und Kommunikationsform bedeuten.
Die Ziele der USA bleiben das was sie immer waren.
Was nutzt den USA am meisten.
Nur danach handeln die USA.
Wer was anderes glaubt ist naiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und welcher Nationalstaat handelt so sehr anders, ich meine über Almosen hinaus?

Wobei ich der Überzeugung bin, dass Zusammenarbeit nur auf dieser Basis nachhaltig ist, alles andere übersteht die nächste Krise nicht.

M.
 
Natürlich
Deutschland hängt sich immer noch die Menschenwerte usw. um den Hals
aber im Fall China auch dann nicht
die USA haben das immer ihren Zielen untergeordnet, siehe Saudi Arabien und diverse andere Diktatoren
ganz zu schweigen davon das Regierungen gestürzt worden weil sie den Amis nicht in den Kram passten

Man sollte sich nur nicht vormachen das die USA unsere Freunde sind
das ist Quatsch
wir waren nützliche Verbündte/potentielles Schlachtfeld gegen die Sowjetunion
jetzt sind wir eher Klotz am Bein solange wir in Sachen China nicht spuren
 
...
Ich weiß gar nicht, ob der Biden ein Gewinn für Europa ist. Ich finde tatsächlich, wir sollten unseren Beitrag zur Nato erhöhen, wir sollten auch zeigen, das wir Europa sind und vor den USA keine Angst zu haben brauchen.
...

Glaube schon, einfach weil er den Kooperationsweg gehen wird. Das ist vor allem im Hinblick auf China wichtig, aber sicher auch bzgl. der Beziehungen zu Russland und den neuen Regionalmächten, allen voran die Türkei aber sicher auch dem Iran.

Die Europäer müssen erstmal akzeptieren, dass sie ohne militärische Optionen immer nur beschränkt handlungsfähig sein werden. Irgendwie ein Fortschritt als Gesellschaft keine Frage, aber für viele andere Staaten ist es immer noch die Wahl der Mittel im Zweifelsfall. Und wenn man da nicht gegenhalten will, darf man immer nur die Scherben aufräumen und humanitäre Hilfe leisten (was u. U. den Konflikt sogar nur länger am Leben hält, ohne das Ergebnis zu verändern).

Wird sich so viel grundsätzlich ändern mit Biden? Nein, sicher nicht. Dafür ist die Aufgabe sicher auch für alle anderen zu groß und er innenpolitisch auch sehr gefordert, vor allem dürfen viele realen und gefühlten Verlierer der Globalisierung nicht weiter den Preis dafür zahlen, sonst verliert er schnell den Rückhalt im eigenen Land.

Aber er kann die Basis legen und wenn die Wirtschaft wieder auf die Füsse kommt so zur Mitte seiner Amtszeit, hat er gar keine schlechten Chancen.

Und hier gabs ein Vergleich / Charaktermängel und Leichen im Keller bei Biden. Ja, keiner geht durch eine politische Karriere ohne sowas aber, das wichtige im Vergleich zu Trump ist: Er hat eine demokratische Grundeinstellung und wird das System eher versuchen wieder zu stärken. D. h. auch wenn er keinen guten Job macht, wird er abgewählt und wird dies akzeptieren. Denke zu dem Punkt gibt es zu Trump eher keine zwei Meinungen.
 
Natürlich
Deutschland hängt sich immer noch die Menschenwerte usw. um den Hals
aber im Fall China auch dann nicht

Man sollte sich nur nicht vormachen das die USA unsere Freunde sind
das ist Quatsch
wir waren nützliche Verbündte/potentielles Schlachtfeld gegen die Sowjetunion
jetzt sind wir eher Klotz am Bein solange wir in Sachen China nicht spuren

Nach dem I. Weltkrieg hat sich die USA zurückgezogen. So richtig gut ist das Europa nicht bekommen.

Nach dem II. Weltkrieg hätten sie das ohne Probleme wieder machen können. Eine direkte Bedrohung für die USA war die Sowjetunion zu dem Zeitpunkt eher nicht, langfristig schon. Also uneigenützig nicht, aber ich behaupte mal eine Menge Westeuropäer waren sehr froh, dass die Amerikaner hier geblieben sind. Auch die Stationierungen in der Zeit dienten ja in erster Linie den Europäern (also nicht nur die EU hat den Frieden in Europa solange gesichert, sondern auch die Nato, die ungeliebte). Und es hat die USA sehr viel Geld gekostet. Asien nicht ganz mit diesem Erfolg, mit mehr heißen Kriegen, glaube aber man wird in Südkorea Deine Meinung auch nicht unbedingt teilen (auch wenn sich das auch durch Trump verändert hat). Vielleicht einer der wenigen eher uneigennützigen Kriege (falls es solche gibt), eher zu Unrecht vergessen und auch absolut erschütternd, das nur 5 Jahre nach dem II. Weltkrieg wieder Staaten bereit waren Millionen von Toten in Kauf zu nehmen.

Aber grade China wird der Prüfstein werden. Russland ist einfach dagegen, weil wirtschaftlich eher mal zu ignorieren.

China ein ganz anderes Kaliber, dazu rüsten sie auf und kämpfen auf allen Ebenen, sanktonieren Firmen, Sportverbände (NBA, sehr lustig zu beobachten vor einiger Zeit oder jetzt diese koreanische K-Pop Gruppe) und Privatpersonen und erziehen gleich mal alle zu Chinesen um, die sie in ihren Machtbereich einverleiben können.

Welche Antwort man da drauf findet wird sicher interessant. Ein Alleingang wie bei Trump wird es eher nicht bringen.
 
Eurppa wurde nur gefördert, mit Truppen unterstützt wegen der SU
Südkorea als uneigennützigen Krieg zu bezeichenen ist naiv.
Einflussgebiet Chinas und der SU begrenzen.

Die Amis führen nur Krieg wenn es ihnen nutzt.
WW 1 und 2 sind dafür hervorragende Beispiele.
Durch sie sind die USA zur Weltmacht aufgestiegen und das ohne großen Einsatz. WW 1 praktisch Null und WW 2 als die Sache schon entschieden war und man den Russen nicht den ganzen Kuchen überlassen wollte.

Sicher hat es Westeuropa und auch Südkorea genutzt. Man sollte sich nur nicht vormachen das die USA dabei nicht hauptsächlich eigene Ziele verfolgt haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach dem II. Weltkrieg hätten sie das ohne Probleme wieder machen können. Eine direkte Bedrohung für die USA war die Sowjetunion zu dem Zeitpunkt eher nicht, langfristig schon. Also uneigenützig nicht, aber ich behaupte mal eine Menge Westeuropäer waren sehr froh, dass die Amerikaner hier geblieben sind. Auch die Stationierungen in der Zeit dienten ja in erster Linie den Europäern (also nicht nur die EU hat den Frieden in Europa solange gesichert, sondern auch die Nato, die ungeliebte).
Eine kleine Anmerkung dazu. Sie konnten nicht gleich nach dem 2. Weltkrieg aus Europa verschwinden, da erst einmal das besiegte Nazi-Deutschland unter Kontrolle gehalten werden musste. GB und Frankreich wären als Besatzungsmächte im Westen alleine zu schwach (v.a. ökonomisch) gewesen. Die meisten Westeuropäer waren damals v.a. deshalb zufrieden mit der Anwesenheit der Amerikaner, da diese sicherstellten, dass Deutschland jetzt Ruhe gibt. Zudem wurde von Westalliierter Seite, v.a. in den Eliten, schon damals erkannt, dass es mit der Sowjetunion zum Konflikt kommen wird. Man darf auch nicht vergessen, dass damals in Westeuropa, z.B. Italien und Frankreich, die Kommunisten sehr stark waren und der Kommunismus als Alternative zum Kapitalismus noch sehr populär war. Man musste also aus mehreren Gründen bleiben.

Damals wie heute betreiben US Präsidenten v.a. eine auf das eigene Land ausgerichtete Politik. Ist ja auch normal, sie werden ja von US Bürgern als US Präsidenten gewählt. Die "Führung der freien Welt", wie es früher hieß, ist erst einmal ein Nebenaspekt der Präsidentschaft.

Es gehört zur Geschichte der USA im 20. Jahrhundert, dass es ein hin und her zwischen Isolationismus und Welt-Führungsanspruch gibt. Jeder Präsident suchte sich seinen Platz irgendwo in diesem Spannungsfeld, Trump tendierte eher zum Isolationismus, ohne gleichzeitig den Führungsanspruch der USA aufgeben zu wollen, daher seine Verachtung gegenüber internationalen Organisationen. Diese sollten sich aus den USA raushalten und gleichzeitig auf das Kommando von Trump hören. Machten sie das nicht, wurden sie abgestraft, indem die USA austraten oder das Geld kürzten. Das kommt in den USA leider in weiten Teilen der Bevölkerung, besonders auf dem flachen Land, sehr gut an. So schwach der eigene Staat im Inneren sein soll, so soll er doch dem Rest der Welt zeigen, dass die USA die Nr. 1 sind. Hinzu kommt in diesen Kreisen ein unfassbares Desinteresse am Rest der Welt und, man muss es so deutlich sagen, eine unglaubliche Unwissenheit darüber herrscht was außerhalb der eigenen Grenzen stattfindet.

Im Prinzip gleicht das Verhältnis der USA zu ihren Verbündeten dem mittelalterlichen Lehnswesen. Die USA sind der König, wenn sie rufen, haben die Anderen anzutreten (-> Irakkrieg). Schlagen sie quer, gibt es Krach (-> Sueskrise). Da dieses System aber auf Geben und Nehmen basiert, konnten die Verbündeten nicht nur vom Schutz, sondern auch vom Handel mit den USA profitieren und man muss sagen, für D hat das System sehr gut funktioniert. Trump hat dieses komplexe System massiv angegriffen. Seine Drohung die NATO zu verlassen, der begonnene Handelskonflikt mit Europa etc führten natürlicherweise zu einer Reaktion der Verbündeten, die teilweise dann von den USA abrückten. Wie unkoordiniert seine Aktionen waren zeigte sich in mehreren Fällen:
1. Anstatt MIT den Europäern handelspolitisch gegen China vorzugehen, und anschließend den Europäern die eigenen Bedingungen zu diktieren, führte er einen Zweifronten-Handelskrieg gegen China UND Europa. Zweifrontenkriege waren noch nie eine gute Idee.
2. Dann forderte er, dass die Europäer mehr für die eigene Sicherheit machen. Im Prinzip richtig. Nur das es auf nationalstaatlicher Ebene in Europa heute nicht mehr funktioniert. Die logische Konsequenz wäre die Stärkung der EU auch in militärischer Hinsicht gewesen, aber gerade diese EU hat er versucht aufzubrechen, um die amerikanische Vorherrschaft zu sichern, was ja in Teilen (GB, PL, UNG) auch gelungen ist.

Kurioserweise ist Biden für die Europäer vermutlich der unbequemere Präsident. Er wird zwar freundlicher im Umgangston sein, aber man wird seine Forderungen eher erfüllen müssen. Wenn Trump forderte 2% für das Militär auszugeben, konnte man der Unterstützung des eigenen Volkes sicher sein, wenn man sich Trumps Forderung widersetzte. Wer wollte schon Trump gehorchen? Wenn Biden es fordert, haben die Europäer im Hinterkopf das sie ihm was anbieten müssen, damit er den Trump-Anhängern in seinem Land demonstrieren kann, dass er kein Schwächling ist. Es wird also teuer für uns, aber wohl berechenbarer.
 
Eurppa wurde nur gefördert, mit Truppen unterstützt wegen der SU
Südkorea als uneigennützigen Krieg zu bezeichenen ist naiv.
Einflussgebiet Chinas und der SU begrenzen.

Die Amis führen nur Krieg wenn es ihnen nutzt.
WW 1 und 2 sind dafür hervorragende Beispiele.
Durch sie sind die USA zur Weltmacht aufgestiegen und das ohne großen Einsatz. WW 1 praktisch Null und WW 2 als die Sache schon entschieden war und man den Russen nicht den ganzen Kuchen überlassen wollte.

Sicher hat es Westeuropa und auch Südkorea genutzt. Man sollte sich nur nicht vormachen das die USA dabei nicht hauptsächlich eigene Ziele verfolgt haben.

Dann muss ich das noch mal nachlesen, weil im I. Weltkrieg wurden sie meiner Erinnerung nach von den Deutschen durch den uneingeschränkten U-Boot Krieg eingeladen in den Krieg einzutreten und im II. Weltkrieg gabs den 7. Dezember 1941 an dem die Japaner Peral Harbor angegriffen haben. Das zu den Zeitpunkt der II. Weltkrieg schon entschieden war, wäre mir echt neu.

Hätten die Japaner stattdessen Russland angegriffen (wie übrigens schon 1938 einmal kurz), wäre die Welt wohl eine andere.

Aber ja, im Grundsatz führen die Amerikaner Kriege die ihnen auch nutzen. Aber falls Du es nicht kennst, kannst Du ja mal über den Korea-Krieg nachlesen, der wurde noch unter UN-Mandat geführt. Daher finde ich, fällt er etwas aus dem Rahmen.
 
@Nea-Polis spielst Du da u. a. auf "Churchills deutsche Armee gegen Stalin" und Operation "Unthinkable"? Naja, ihm war ja direkt nach dem I. Weltkrieg recht klar, wer der neue Feind ist.

Ein Aspekt fehlt mir allerdings noch: Eine Lehre nach dem I. Weltkrieg war schon, dass die Unterwerfung der Besiegten keine Lösung auf Dauer ist, zumindest nicht in Europa. Dafür hatte Wilson glaube ich auch schon nach dem I. Weltkrieg plädiert, aber da konnten die anderen Sieger sich nicht zu durchringen. Wenn man das liest, wie die Verhandlungen geführt wurden, fragt man sich wirklich wie besoffen man sein kann.

Aber das kann man sich auch bei den sinnlosen Schlachtereien im I. Weltkrieg in Summe fragen. Überlege grade, ob wir da Fortschritte gemacht haben (letzte Gefallene im I. Weltkrieg war glaube ich eine Minute vor Waffenstillstand ... ein Amerikaner, wenn ich mich richtig erinnere)?
 
Dann muss ich das noch mal nachlesen, weil im I. Weltkrieg wurden sie meiner Erinnerung nach von den Deutschen durch den uneingeschränkten U-Boot Krieg eingeladen in den Krieg einzutreten und im II. Weltkrieg gabs den 7. Dezember 1941 an dem die Japaner Peral Harbor angegriffen haben. Das zu den Zeitpunkt der II. Weltkrieg schon entschieden war, wäre mir echt neu.
Jaein.....
Für den Kriegseintritt der USA in den 1. Weltkrieg gab es mehrere Gründe:
1. der uneingeschränkte Uboot-Krieg
2. die hohen Schulden der Westalliierten bei den USA zu diesem Zeitpunkt. Hätten GB und Frz den Krieg verloren, wäre das Geld weggewesen. Ironie ist, es war dann doch weg.
https://de.wikipedia.org/wiki/Inter...e sich auf,Kriegsschulden nur langsam in Gang.
3. ein sehr dämliches Telegramm
https://de.wikipedia.org/wiki/Zimmermann-Depesche#:~:text=Am 1.,zu führen, doch am 2.

Buffysara hat mit
WW 2 als die Sache schon entschieden war und man den Russen nicht den ganzen Kuchen überlassen wollte.
insofern recht, als die Sowjetunion die Wehrmacht schon massiv angeschlagen hatte, bevor auch nur der 1. US-Soldat in Frankreich landete. Das war allerdings nicht Bösartigkeit der USA, sondern lag v.a. daran, dass sie erstmal so etwas wie eine Armee aufbauen und ausrüsten mussten.

@Nea-Polis spielst Du da u. a. auf "Churchills deutsche Armee gegen Stalin" und Operation "Unthinkable"? Naja, er war ja direkt nach dem I. Weltkrieg recht klar, wer der neue Feind ist.
Auch hier ein Jaein. Das war ein Gedanke von Churchill, der von jeher überzeugter Antikommunist war. Dieses Gedankenspiel wird aber überbewertet, da die USA da niemals mitgemacht hätten, galt doch Stalin zu dieser Zeit noch als "lieber Uncle Joe" und Verbündeter. Die Meinung änderte sich erst Monate nach Kriegsende, dann aber schnell und grundlegend.

Ein Aspekt fehlt mir allerdings noch: Eine Lehre nach dem I. Weltkrieg war schon, dass die Unterwerfung der Besiegten keine Lösung auf Dauer ist, zumindest nicht in Europa. Dafür hatte Wilson glaube ich auch schon nach dem I. Weltkrieg plädiert, aber da konnten die anderen Sieger sich nicht zu durchringen. Wenn man das liest, wie die Verhandlungen geführt wurden, fragt man sich wirklich wie besoffen man sein kann.
Schwieriges Thema. Wenn man die Friedensbedingungen sieht die D FRZ 1871 auferlegt hat, dann muss man sich nicht wundern, dass die Franzosen so reagiert haben. Das Dumme bei der Sache ist, versuche es mal anders zu machen. Fast fünf Jahre schlägt man auf sich ein, Millionen verrecken, die Propaganda macht aus dem Feind die schlimmste Bestie aller Zeit, Hunger, Not, Verzweiflung, Zerstörungen ungeahnten Ausmaßes und dann soll sich die siegreiche Regierung hinstellen und zum Feind sagen: wir vergeben euch. Schwierig dem eigenen Volk klar zu machen, das dies besser ist. Das hätten tatsächlich nur die Amerikaner, die ja kaum vom Krieg betroffen waren, durchsetzen können. Was sie ja dann nach dem 2. WW eigentlich gemacht haben, nicht zuletzt weil in Form der SU ein neuer Feind auftrat. Das diszipliniert. Einer französischen Regierung wäre das unmöglich gewesen. Den Engländern hingegen war es bewusst, das der Versailler Vertrag ein Fehler war. Man erkennt es an der englischen Politik der Zwischenkriegszeit, die D immer wieder entgegenkommen (Flottenabkommen etc) und F drohen sie mehrfach sie nicht zu unterstützen, wenn es zum Krieg mit D kommt. Sehr augenfällig wird dies während des Spanischen Bürgerkrieges, wo die Engländer die Franzosen bremsen, da für sie die Kommunisten die größere Gefahr waren, was allerdings zur Folge hatte, dass es erst dadurch den Kommunisten in Spanien möglich wurde die Republik zu unterwandern. Aber das führt jetzt zu weit vom Thema weg.
 
Oben