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FightingSnake

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Die neue Leopardgeneration, hat 3700 PS, ist wassertauglich, und kann mit Schwimmelementen ausgestatet werden, sie sind keine richtigen Amphibienpanzer, können aber mit geringem Aufwand zu solchen gemacht werden.
Der Leopard 2 ist der modernste deutsche Kampfpanzer und hat einen 47,6 Liter, 12 Zylinder MTU Vielstoffmotor mit einer Leistung von 1500 PS bei reinem Dieselbetrieb (bei anderen Brennstoffen entsprechend weniger). Der Leopard ist auch kein Amphibienpanzer und kann auch nicht zu einem solchen gemacht werden, er ist lediglich Tiefwatfähig. Ein Amphibienpanzer muss aber Schwimmfähig sein und das ist ein Leopard 2 definitiv nicht. Rund 60t Stahl kann man nicht mal eben Schwimmfähig machen.
Woher du deine merkwürdigen Angaben nimmst würde ich zu gern mal wissen.

Die BW hat auch keine Einheiten IN Somalia sondern lediglich vor der somalischen Küste. Und irgendwer muss ja wohl die Seewege sichern wenn da Piraten rumfahren.
 
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suchti03

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Der Leopard 2 ist der modernste deutsche Kampfpanzer und hat einen 47,6 Liter, 12 Zylinder MTU Vielstoffmotor mit einer Leistung von 1500 PS bei reinem Dieselbetrieb (bei anderen Brennstoffen entsprechend weniger). Der Leopard ist auch kein Amphibienpanzer und kann auch nicht zu einem solchen gemacht werden, er ist lediglich Tiefwatfähig. Ein Amphibienpanzer muss aber Schwimmfähig sein und das ist ein Leopard 2 definitiv nicht. Rund 60t Stahl kann man nicht mal eben Schwimmfähig machen.
Woher du deine merkwürdigen Angaben nimmst würde ich zu gern mal wissen.
Hmm...ich meinte das mal gelesen zu haben.
Nun ja: FAIL :confused:

Mich wundert allerdings, dass die Bundesregierung keine wirklichen Amphibienpanzer hat, lediglich "begrenzt Schwimmfähige Fahrzeuge" was auch immer das sein soll.

Die BW hat auch keine Einheiten IN Somalia sondern lediglich vor der somalischen Küste. Und irgendwer muss ja wohl die Seewege sichern wenn da Piraten rumfahren.
Sie sind nicht selten auf somalischem Staatsgebiet, da ist es rechtlich egal, ob die da mit dem Schiff rumfahren, oder mit dem Panzer.
Gebietsverletzung ist es trotzdem, dass in einem Land, das keine richtige Regirung hat, das niemanden stört, ist klar.

Und wenn da niemand aufpasst, kommt da am Ende vlt. kaum noch jemad durch.

Stimmst du denn zu, wenn ich meine, dass man die BW auch in Deutschland einsetzen sollte?
 
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Ich zumindest stimme dir zu^^

Ich verstehe sowieso nicht, warum eine Verteidigungsarmee außerhalb der Grenzen Operationen durchführt...oder sind die Einsätze in Afghanistan oder sonstwo etwa, weil man die Befürchtung hat, dass die in Deutschland einmarschieren ?!
 

suchti03

Gast
Ich zumindest stimme dir zu^^

Ich verstehe sowieso nicht, warum eine Verteidigungsarmee außerhalb der Grenzen Operationen durchführt...oder sind die Einsätze in Afghanistan oder sonstwo etwa, weil man die Befürchtung hat, dass die in Deutschland einmarschieren ?!
Das freut mich;)

In Afgahnistan ist es eine internationale FRIEDENsmission, und wenn die Taliban in diesem Land weiter regieren würde, hätte Osama vlt. bessere Chancen auch in Europa erfolgreich zu bomben.

In Somalia wird der DEUTESCHE handel geschützt, also ist das fast schon Verteidigung.
 

FightingSnake

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Stimmst du denn zu, wenn ich meine, dass man die BW auch in Deutschland einsetzen sollte?
Ich wüsste nicht wo das Prolblem liegen sollte wenn man die Bundeswehr zum Katastrophenschutz einsetzt.
Dann würden die Pionierpanzer und Bergepanzer nicht nur sinnlos in den Kasernen rumstehen.
 

Lord Cracker

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Sie sind nicht selten auf somalischem Staatsgebiet, da ist es rechtlich egal, ob die da mit dem Schiff rumfahren, oder mit dem Panzer.
"Vor der Küste Somalias in internationalen Gewässern" ist etwas vollkommen anderes, als "auf somalischem Staatsgebiet". Das somalische Staatsgebiet und auch die entsprechende Schutzzone vor der Küste wird NICHT befahren.

Stimmst du denn zu, wenn ich meine, dass man die BW auch in Deutschland einsetzen sollte?
Nein. Dann soll man den Katastrophenschutz entsprechend besser ausstatten und finanzieren. Die Bundeswehr hat bei Einsätzen im Inneren nichts verloren. Bei der Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren geht es auch nicht um die Frage, ob Helikopter Sandsäche bei Deichbrüchen abwerfen dürfen, sondern darum, ob die Bundeswehr polizeilich-hoheitliche Aufgaben übernehmen soll. Dem erfolgt eine klare Absage meinerseits.
 

suchti03

Gast
"Vor der Küste Somalias in internationalen Gewässern" ist etwas vollkommen anderes, als "auf somalischem Staatsgebiet". Das somalische Staatsgebiet und auch die entsprechende Schutzzone vor der Küste wird NICHT befahren.
Nehmen wir einfach mal an, die Piraten kapern einen Frachter, und verschleppen ihn an die Küste, machen die Spezialeinheiten dann an der Seegrenze halt und denken sich: "Schön wärs gewesen, hier können wir nicht lang."?

Nein. Dann soll man den Katastrophenschutz entsprechend besser ausstatten und finanzieren. Die Bundeswehr hat bei Einsätzen im Inneren nichts verloren. Bei der Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren geht es auch nicht um die Frage, ob Helikopter Sandsäche bei Deichbrüchen abwerfen dürfen, sondern darum, ob die Bundeswehr polizeilich-hoheitliche Aufgaben übernehmen soll. Dem erfolgt eine klare Absage meinerseits.
Ich rede auch nicht davon, dass das Militär sich in Angelegenheiten der Polizei einmischen soll, sondern, wie Snake schon sagte, stehen große teile der BW nur in der Kaserne, wenn man das bei katastrophen entsprechend verbinden würde, könnte man schneller, effektiver und besser arbeiten, Fahrzeuge des Militärs sind darauf ausgelegt, dass sie sehr viel aushalten.

Hätte das THW zugriff auf Einheiten der BW könnte man zB. Überschwemmungen besser bekämpfen.

Aber das Militär darf sich niemals in die Belange der Polizei einmischen.
 

Lord Cracker

Gast
Nehmen wir einfach mal an, die Piraten kapern einen Frachter, und verschleppen ihn an die Küste, machen die Spezialeinheiten dann an der Seegrenze halt und denken sich: "Schön wärs gewesen, hier können wir nicht lang."?
Es ist nicht "Die Wildgänse kommen" und tatsächlich ist ein gekapertes Schiff in "Sicherheit", sollte es die somalischen Hoheitsgebiete erreichen. Das Mandat der UN für diesen Einsatz erlaubt keine Einsätze auf somalischem Staatsgebiet und es werden auch keine unternommen. Solltest Du anderweitige Aussagen durch Quellen belegen können, bitte ich um Angabe der Quellen.

Ich rede auch nicht davon, dass das Militär sich in Angelegenheiten der Polizei einmischen soll, sondern, wie Snake schon sagte, stehen große teile der BW nur in der Kaserne, wenn man das bei katastrophen entsprechend verbinden würde, könnte man schneller, effektiver und besser arbeiten, Fahrzeuge des Militärs sind darauf ausgelegt, dass sie sehr viel aushalten.
Loop1 -> Katastrophenschutz ausbauen. Es kann und darf nicht sein, dass ein Mammutapperat wie die Bundeswehr irgendeine Legitimation dadruch erhält, dass "eventuell Katastropheneinsätze" geleistet werden müssen. Auch müssen die daraus entstehenden Kosten ganz klar vom Wehretat abgetrennt und erkennbar sein. Alles andere ist demokratisch nicht legitimiert.
 

suchti03

Gast
Es ist nicht "Die Wildgänse kommen" und tatsächlich ist ein gekapertes Schiff in "Sicherheit", sollte es die somalischen Hoheitsgebiete erreichen. Das Mandat der UN für diesen Einsatz erlaubt keine Einsätze auf somalischem Staatsgebiet und es werden auch keine unternommen. Solltest Du anderweitige Aussagen durch Quellen belegen können, bitte ich um Angabe der Quellen.
Wortlaut aus dem Bundestagsmandat der Atalanta Mission:
"[...] Einsatz von bewaffneten Kräften an Bord dieser Schiffe, insbesondere wenn sie die Hoheitsgewässer Somalias durchqueren."

Loop1 -> Katastrophenschutz ausbauen. Es kann und darf nicht sein, dass ein Mammutapperat wie die Bundeswehr irgendeine Legitimation dadruch erhält, dass "eventuell Katastropheneinsätze" geleistet werden müssen. Auch müssen die daraus entstehenden Kosten ganz klar vom Wehretat abgetrennt und erkennbar sein. Alles andere ist demokratisch nicht legitimiert.
Warum etwas ausbauen, was schon da ist?
Bergpanzer können in Gebieten operiern, wo sonst kaum etwas fahren kann.

Es ist natürlich klar, das all diese Fahrzeuge unbewaffnet sein müssen, und unter aufsicht von nicht Militärs stehen.
 

Lord Cracker

Gast
Wortlaut aus dem Bundestagsmandat der Atalanta Mission:
"[...] Einsatz von bewaffneten Kräften an Bord dieser Schiffe, insbesondere wenn sie die Hoheitsgewässer Somalias durchqueren."
Was man so erreicht, wenn man einfach nicht richtig lesen WILL...

"Einsatz bewaffneter Kräfte an Bord von Schiffen des Welternährungsprogramms, insbesondere wenn diese somalische Gewässer durchqueren" ist etwas völlig anderes, als das Aufbringen eines von Piraten gekaperten Frachters eines Privatunternehmens durch den Einsatz von Kräften auf somalischem Staatsgebiet.

Also Suchti, verarschen kann ich mich selbst. Oder ist Dir der Unterschied wirklich nicht klar?

Warum etwas ausbauen, was schon da ist?
Bergpanzer können in Gebieten operiern, wo sonst kaum etwas fahren kann.
Es gibt keine "Bergpanzer", es gibt "Bergepanzer". Das hat aber nichts mit hügeligem Gelände zu tun. Und man braucht nirgendwo PANZER, um irgendwo hin zu kommen, das schafft auch ein Unimog. Eine klare Trennung von Etats ist auch für die Begleichung der Folgekosten durch die Rückversicherer wichtig.

Es ist natürlich klar, das all diese Fahrzeuge unbewaffnet sein müssen, und unter aufsicht von nicht Militärs stehen.
Dann soll man diese Fahrzeuge an den Katastrophenschutz verkaufen und die Wartung etc. auch dort ins Budget stellen.
 

suchti03

Gast
Was man so erreicht, wenn man einfach nicht richtig lesen WILL...

"Einsatz bewaffneter Kräfte an Bord von Schiffen des Welternährungsprogramms, insbesondere wenn diese somalische Gewässer durchqueren" ist etwas völlig anderes, als das Aufbringen eines von Piraten gekaperten Frachters eines Privatunternehmens durch den Einsatz von Kräften auf somalischem Staatsgebiet.

Also Suchti, verarschen kann ich mich selbst. Oder ist Dir der Unterschied wirklich nicht klar?

Es geht dabei nicht nur um Schiffe der UN, sondern auch um Handelschiffe von Privatunternehmen.


Es gibt keine "Bergpanzer", es gibt "Bergepanzer". Das hat aber nichts mit hügeligem Gelände zu tun. Und man braucht nirgendwo PANZER, um irgendwo hin zu kommen, das schafft auch ein Unimog. Eine klare Trennung von Etats ist auch für die Begleichung der Folgekosten durch die Rückversicherer wichtig.

"e" vergessen :(
Warum aber Unimogs kaufen, wenn Panzer in der Kaserne gammeln.
Mir ging es mehr darum, was ihr von einer grundsätzlichen Erweiterung bzw. einer Aufteilung der "Hardware" haltet.
Wie diese dann genau aussehen soll, kann man ja dann immernoch besprechen.


Dann soll man diese Fahrzeuge an den Katastrophenschutz verkaufen und die Wartung etc. auch dort ins Budget stellen.
Wenn man sie aber am Ende für einen einsatz braucht, fehlen sie dann, deswegen eine Erweiterung.
 

Lord Cracker

Gast
Es geht dabei nicht nur um Schiffe der UN, sondern auch um Handelschiffe von Privatunternehmen.
Es geht darum, dass bewaffnete Einheiten auf Schiffen der Welternährungsorganisation AN BORD sein dürfen und dann auch in somalische Gewässer vordringen können. Es geht NICHT um Schiffe privater Reedereien. Lies' das Mandat noch mal sorgfältiger.

"e" vergessen :(
Warum aber Unimogs kaufen, wenn Panzer in der Kaserne gammeln.
Mir ging es mehr darum, was ihr von einer grundsätzlichen Erweiterung bzw. einer Aufteilung der "Hardware" haltet.
Wie diese dann genau aussehen soll, kann man ja dann immernoch besprechen.
Weil die Aufgabe der Bundeswehr nun einmal in der Landesverteidigung liegt und nicht im Katastrophenschutz. Wenn die Bundeswehr zu viel Material vorrätig hat, was sie bei ihren eigentlichen Aufgaben nicht braucht, muss dieses Material ausgesondert werden - es hat nichts im Wehretat zu suchen. Abgesehen davon ist es auch kein kleiner Aufwand, einen Leo2 mal eben umzurüsten und irgendwelchem Nicht-Militär zur Verfügung zu stellen (wo lernen Mitarbeiter des THW eigentlich, einen Leo2 zu fahren?)

Wenn man sie aber am Ende für einen einsatz braucht, fehlen sie dann, deswegen eine Erweiterung.
Trotzdem müssen die Haushalte sauber getrennt werden.
 

suchti03

Gast
Es geht darum, dass bewaffnete Einheiten auf Schiffen der Welternährungsorganisation AN BORD sein dürfen und dann auch in somalische Gewässer vordringen können. Es geht NICHT um Schiffe privater Reedereien. Lies' das Mandat noch mal sorgfältiger.
Mach ich, bis morgen haste eine endgültige Antwort.

Weil die Aufgabe der Bundeswehr nun einmal in der Landesverteidigung liegt und nicht im Katastrophenschutz. Wenn die Bundeswehr zu viel Material vorrätig hat, was sie bei ihren eigentlichen Aufgaben nicht braucht, muss dieses Material ausgesondert werden - es hat nichts im Wehretat zu suchen. Abgesehen davon ist es auch kein kleiner Aufwand, einen Leo2 mal eben umzurüsten und irgendwelchem Nicht-Militär zur Verfügung zu stellen (wo lernen Mitarbeiter des THW eigentlich, einen Leo2 zu fahren?)


Dass das THW keinen Panzerfahren kann ist klar, deswegen sollen ja die Leute der BW helfen.
Der Büffel zB. kann lasten bis 61 Tonnen ziehen oder schieben, das schaffen sonst nur die größten Gerätschaften des THW.

Und seit die BW "gegründet" wurde, hat sie hunderte von Milliarden verschlungen, ohne einen großen Nutzen zu bringen, das Klima verschlimmert sich immer weiter, würde man der BW erlauben zu helfen könnte man es leichter in den Griff bekommen.

Ich nehme als Beispiel dafür jetzt mal Bornholm, dort ist diesen Winter so viel Schnee gefallen, dass die Pflüge einfach stecken blieben, das THW musste Bager einschiffen, wofür extra das Eis gebrochen wurde, 3 mittlere Panzer mit schweren Transporthelikoptern eingflogen, hätten die wichtigsten Straßen schnell frei bekommen, und manche Orte hätten nicht 3 Tage, ohne möglichkeit raus zu kommen, dagelegen.


Trotzdem müssen die Haushalte sauber getrennt werden.
Hab ich dem wiedersprochen?
 

Lord Cracker

Gast
Ich nehme als Beispiel dafür jetzt mal Bornholm, dort ist diesen Winter so viel Schnee gefallen, dass die Pflüge einfach stecken blieben, das THW musste Bager einschiffen, wofür extra das Eis gebrochen wurde, 3 mittlere Panzer mit schweren Transporthelikoptern eingflogen, hätten die wichtigsten Straßen schnell frei bekommen, und manche Orte hätten nicht 3 Tage, ohne möglichkeit raus zu kommen, dagelegen.
Wenigstens haben die Orte jetzt noch Straßen, was bei einem Einsatz von Panzern als Schneeräumer nicht wirklich zu erwarten ist...

Hab ich dem wiedersprochen?
Ja, das tust Du die ganze Zeit. Wehretat ist etwas anderes als Katastrophenschutzetat. Es sind sogar verschiedene Ministerien.
 

CaptainProton

Gast
muss sowas im grepolisforum diskutiert werden?

es gibt doch bestimmt irgend eine hübsche seite für weltverbesserer und systemkritiker, auf denen man sich gegenseitig solche alternativuniversen ausmalen kann...
 

Lord Cracker

Gast
muss sowas im grepolisforum diskutiert werden?

es gibt doch bestimmt irgend eine hübsche seite für weltverbesserer und systemkritiker, auf denen man sich gegenseitig solche alternativuniversen ausmalen kann...
Kann man diese Entscheidung nicht jenen überlassen, die vielleicht gerne darüber diskutieren wollen? Besteht ein Zwang, ebenfalls zu posten?
 

FightingSnake

Gast
Abgesehen davon ist es auch kein kleiner Aufwand, einen Leo2 mal eben umzurüsten und irgendwelchem Nicht-Militär zur Verfügung zu stellen
Wozu sollten amn einen Leo2 umrüsten wenn die Bw ausreichend Pioniergerät hat dass es dem THW zur verfügung stellen könnte?

Wenigstens haben die Orte jetzt noch Straßen, was bei einem Einsatz von Panzern als Schneeräumer nicht wirklich zu erwarten ist...
Man kann mit Panzern auch auf Straßen fahren ohne dass die Straßen dannach hin sind. Nicht umsonst gibt es unterschiedliche Ketten für Geländeeinsatz und Überführungsfahrten.
 

simpsons3

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Gehst du davon aus, dass die Welt so freidlich bleibt wie sie ist?
(Ja, es gibt auch Kriege und große soziale Ungerechtigkeit, ich rede aber von Kriegen zwischen "Supermächten")
1. Ja, ich gehe davon aus, dass es in den nächsten fünfzig, sechzig, siebzig Jahren keine Weltkriege mehr geben wird. Die gesamte Weltpolitik fährt momentan auf einem Kurs der Deeskalation. Die großen Mächte haben (aus welchen Gründen ist z. T. unterschiedlich) kein Interesse an einem Weltkrieg (für China beispielsweise wäre ein Krieg mit dem wirtschaftlichen Aus gleichzusetzen) oder stehen schon auf der selben Seite (die USA und Großbritannien sind z. B. die beide Mitglied der NATO).

2. Wenn es einen Krieg zwischen Großmächten, z. B. zwischen China und den Vereinigten Staaten, gibt, dann wird dieser Krieg wahrscheinlich nicht mit deutschen Soldaten ausgetragen.

3. Die politische "Großwetterlage" ist ganz anders als noch vor wenigen Jahren. Noch vor 25 Jahren war die NATO ein Gegenpol zum Warschauer Pakt. Heute kommt die NATO einer Anti-Terror-Organisation (eine Anspielung auf "Terrororganisation") gleich; der Warschauer Pakt existiert dagegen gar nicht mehr. Und wer hätte 2005 noch eine Ratifizierung eines Abkommens wie START in den USA geglaubt?

Stimmst du denn zu, wenn ich meine, dass man die BW auch in Deutschland einsetzen sollte?
Da hat Lord Cracker meine Meinung sehr schön dargestellt, auch wenn das wahrscheinlich gar nicht seine Absicht war. Ich zitiere ihn darum nocheinmal:

Nein. Dann soll man den Katastrophenschutz entsprechend besser ausstatten und finanzieren. Die Bundeswehr hat bei Einsätzen im Inneren nichts verloren. Bei der Diskussion um den Einsatz der Bundeswehr im Inneren geht es auch nicht um die Frage, ob Helikopter Sandsäche bei Deichbrüchen abwerfen dürfen, sondern darum, ob die Bundeswehr polizeilich-hoheitliche Aufgaben übernehmen soll. Dem erfolgt eine klare Absage meinerseits.
Hier kann ich nur eins sagen:
w0rd-Gehalt: 100%

Ich verstehe sowieso nicht, warum eine Verteidigungsarmee außerhalb der Grenzen Operationen durchführt...oder sind die Einsätze in Afghanistan oder sonstwo etwa, weil man die Befürchtung hat, dass die in Deutschland einmarschieren ?!
Das verstehe ich auch nicht.

muss sowas im grepolisforum diskutiert werden?
Ja. Den PoSo-Bereich gibt es nicht, um über die Auswirkungen der Teletubbies auf die Spannungen zwischen zwei Allianz auf W2 zu diskutieren (dafür gibt es einen Weltenpub), sondern hier geht es um die Realpolitik.
Du hast aber in sofern recht, dass das hier im Thread etwas OT ist.
 
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suchti03

Gast
1. Ja, ich gehe davon aus, dass es in den nächsten fünfzig, sechzig, siebzig Jahren keine Weltkriege mehr geben wird. Die gesamte Weltpolitik fährt momentan auf einem Kurs der Deeskalation. Die großen Mächte haben (aus welchen Gründen ist z. T. unterschiedlich) kein Interesse an einem Weltkrieg (für China beispielsweise wäre ein Krieg mit dem wirtschaftlichen Aus gleichzusetzen) oder stehen schon auf der selben Seite (die USA und Großbritannien sind z. B. die beide Mitglied der NATO).

2. Wenn es einen Krieg zwischen Großmächten, z. B. zwischen China und den Vereinigten Staaten, gibt, dann wird dieser Krieg wahrscheinlich nicht mit deutschen Soldaten ausgetragen.

3. Die politische "Großwetterlage" ist ganz anders als noch vor wenigen Jahren. Noch vor 25 Jahren war die NATO ein Gegenpol zum Warschauer Pakt. Heute kommt die NATO einer Anti-Terror-Organisation (eine Anspielung auf "Terrororganisation") gleich; der Warschauer Pakt existiert dagegen gar nicht mehr. Und wer hätte 2005 noch eine Ratifizierung eines Abkommens wie START in den USA geglaubt?

Davon gehe ich eher nicht aus, die "Supermächte" USA und China können nicht nebeneinander existieren, entweder die USA reagiert noch während sie handlungsfähig ist, und das ist sie vlt. noch 10-15 Jahre, oder China gewinnt mit wirtschaftlichen Mitteln.

Für China wäre ein Krieg zwar ein wirtschaftliches Aus für die USA jedoch das genaue Gegenteil, allein die "seltenen Erden" sind schon ein Grund für Konflikte, nicht umsonst drohen die USA mit der Welthandelsorganisation, ob sie damit was erreichen ist mehr als fraglich, jedoch könnte China auch nachgeben, das ist jedoch unwahrscheinlich.

Die USA haben gigantische Schulden bei der Volksrepublik und können zumindest Wirtschaftlich nicht mehr konkurieren, Militärisch jedoch könnten sie es auf jeden Fall.

Gehen wir mal davon aus, dass Obama noch diese Legislaturperiode beendet, wenn es so weiter geht kommt ein Republikaner, der garantiert nicht zugucken wird wie sein Land pleite geht.
Schon jetzt ist die Stimmung in den USA extrem angespannt und sollte sich das weiter verschlechtern, muss nur ein Politiker kommen der den Befehl gibt die Flugzeugträger zu starten, den Rückhalt bei der Bevölkerung hat er auf jeden Fall.

Für Europa wäre ein Krieg zwischen China und den USA das beste, was nur passieren könnte, das ein riesiger Absatzmarkt verloren geht wäre dabei irrevelant, ohne China müssten die Europäischen Firmen wieder ins eigene Land investieren, ein starker Aufschwung wäre die folge, ein Verstärkung der Beziehungen in dieser Zeit zu Südamerika und Afrika würde der EU große Möglichkeiten eröffnen.

Sollte es jedoch nicht zu einem Krieg kommen wird es wohl weiter bergab gehen, mit der gesamten westlichen Welt, man merkt es in Ungarn und in Russland, überall geht die Demokratie und die Freiheit zurück.

Die Freiheit wurde mit dem 2. Weltkrieg gewonnen, so traurig es ist, man schaut einfach zu wie sie wieder geht.
(Das sollte jetzt nicht heißen Hitler war toll oder so, es ist jedoch so, der Schreck dieses Krieges hat dazu geführ das verhindert werden sollte, dass jemals wieder ein einzelner so eine Macht hat, und dabei nicht vom eigenen Volk zurück gepfiffen werden kann.)

Die Einzige Möglichkeit für die EU weiterhin mächtig zu bleiben wäre, dass Know-How zu sichern und auszubauen, keine Fabriken mehr in China die nur Technik dorthin tragen, das ist viel zu Kurzfristig, aber warum sollte man es lassen, die Lobbys haben die Macht.

Ich frage mal ganz bescheiden warum du Großbritanien zu den Weltmächten zählst?
Ich würde sogar ganz Europa nur in die 2. Liga stellen.

China verfügt nur über begrenzte Rescourcen und hat riesige Umwelt- und Geselschaftsprobleme, bevor diese nicht gelöst sind wird China nicht unangefochten die Nummer eins sein können, jedoch wird das vlt noch 20 Jahre andauern.

Diese Zeit muss man Nutzen, es sei den die USA beendet es schnell.
 

simpsons3

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Davon gehe ich eher nicht aus, die "Supermächte" USA und China können nicht nebeneinander existieren, entweder die USA reagiert noch während sie handlungsfähig ist, und das ist sie vlt. noch 10-15 Jahre, oder China gewinnt mit wirtschaftlichen Mitteln.
Ich gebe dir recht, dass die USA als einzelnes Land nicht mehr lange so handlungsfähig sind wie jetzt (jedoch setze ich den Zeitraum etwas länger an, ich sehe das so auf die nächsten 70 bis 100 Jahre). Das liegt auch vorrangig an wirtschaftlichen Gründen.

Aber wir dürfen nicht vergessen: Die USA ist quasi der Dirigent in der mächtigsten Militärorganisation aller Zeiten. Die US-Politik gibt den Ton an, den die NATO-Instrumente spielen.
Die USA hat angefangen, und schon hat Großbritannien ein fantastisches Duett zusammen mit den USA improvisiert. Auf dem Musikalbum des NATO-Orchestra würde es heißen "Dubeljuu Bush feat. Queen - The Iraq War".
Und die USA haben doch eindeutig auch den Ton bei der ISAF angegeben (mittlerweile ist die Rolle von anderen Ländern in der ISAF gestiegen). Die ISAF-Band besteht aus Soldaten der unterschiedlichsten NATO-Mitgliedsstaaten, jedoch ist der Frontsinger ein Amerikaner, die anderen Staaten spielen meist nur die Background-Musik.

Und genau in diesem NATO-Orchestra liegt die wahre Macht der USA.

Ich frage mal ganz bescheiden warum du Großbritanien zu den Weltmächten zählst?
Ich würde sogar ganz Europa nur in die 2. Liga stellen.
Du wirst ja wohl nicht bestreiten, dass Großbritannien die zweitstärkste Macht der NATO ist, zumindest solange Russland noch kein Mitglied ist.