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suchti03

Gast
Ich gebe dir recht, dass die USA als einzelnes Land nicht mehr lange so handlungsfähig sind wie jetzt (jedoch setze ich den Zeitraum etwas länger an, ich sehe das so auf die nächsten 70 bis 100 Jahre). Das liegt auch vorrangig an wirtschaftlichen Gründen.

Aber wir dürfen nicht vergessen: Die USA ist quasi der Dirigent in der mächtigsten Militärorganisation aller Zeiten. Die US-Politik gibt den Ton an, den die NATO-Instrumente spielen.
Die USA hat angefangen, und schon hat Großbritannien ein fantastisches Duett zusammen mit den USA improvisiert. Auf dem Musikalbum des NATO-Orchestra würde es heißen "Dubeljuu Bush feat. Queen - The Iraq War".
Und die USA haben doch eindeutig auch den Ton bei der ISAF angegeben (mittlerweile ist die Rolle von anderen Ländern in der ISAF gestiegen). Die ISAF-Band besteht aus Soldaten der unterschiedlichsten NATO-Mitgliedsstaaten, jedoch ist der Frontsinger ein Amerikaner, die anderen Staaten spielen meist nur die Background-Musik.

Und genau in diesem NATO-Orchestra liegt die wahre Macht der USA.



Du wirst ja wohl nicht bestreiten, dass Großbritannien die zweitstärkste Macht der NATO ist, zumindest solange Russland noch kein Mitglied ist.
Die Arbeitslosigkeit in den USA ist fast 10%, das kann nicht mehr lange gutgehen.
20 jahre noch, dann können wir ja mal wieder reden ;)

Die NATO ist zwar das momentan mächtigste Militärbündniss, jedoch werden die EU Staaten es sich genau überlegen ob sie gegen China gehen, und Russland ist Militärisch längst nicht so doll wie man denkt...sie habe einige Atombomben und das wars...veraltete technik und schelcht ausgebildete Soldaten...jedoch wird auch dort aufgerüstet.

Und Großbritanien ist die "Seemacht" Europas, jedoch ist auch sie nicht so Schlagkräftig wie man denkt.
Das Französische Militär würde ich als schlagkräftiger ansehen, was vor allem an den Elitesoldaten der "Fremdenlegion" liegt, die sind die wohl beste Spezialeinheit der Welt.

Mein Tipp an die EU:

Sowohl Militärisch als auch Wirtschaftlich viel enger zusammenarbeiten und keine Technik mehr exportieren, das bring nichts.
Einheitliche Steuern und Transportgesetze sind angesagt.
 
oO

Vllt habt ihr es vergessen oder übersehen, aber GB ist neben den USA, Frankreich, Russland und China ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und zusätzlich Atommacht...
 

suchti03

Gast
oO

Vllt habt ihr es vergessen oder übersehen, aber GB ist neben den USA, Frankreich, Russland und China ständiges Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und zusätzlich Atommacht...
Die Konstituirende Sitzung des Rates war 1946, direkt nach dem 2. Weltkrieg war das kräfteverhältniss noch etwas anders.

Atommächte:

USA, Russland, China, Indien, Pakistan, Frankreich, England, Israel, Nordkorea.

Wobei die USA und Russland mit je über 12k Sprengköpfen die stärksten sind.
Der rest dümmpelt weit unterhalb.

Auch interresant ist, dass die Sprengköpfe Europas fast alle für Flugzeuge gedacht und daher mitlerweile relativ schelcht zu benutzen, aber dafür mit am größten sind.

GB hat sowohl in der Wirtschaft als auch im Militär nicht mehr die Rolle eines "Global Players", da gibt es andere, ich frage mich allerdings, warum so viele hier es für so mächtig halten.

Hat darauf jemand eine Antwort?
 
Es wird glaube ich gar nicht für so mächtig gehalten, aber es gibt nunmal nicht so viele Nationen die mächtiger sind.

In der ersten Reihe stehen wohl, die USA, Russland und China. Das wird denke ich auch keiner anzweifeln, aber wen siehst du denn in der zweiten Reihe, wenn nicht zum Beispiel Großbritannien ?

Ich würde da militärisch eben die von dir genannten nennen und gegebenenfalls noch (auch wegen der Wirtschaft) Japan, Südkorea und Deutschland...

Es gibt nunmal nicht so viele einflussreiche Staaten, da kann man GB sicherlich zu den mächtigen dazuzählen, zumindest mMn^^
 

suchti03

Gast
Es wird glaube ich gar nicht für so mächtig gehalten, aber es gibt nunmal nicht so viele Nationen die mächtiger sind.

In der ersten Reihe stehen wohl, die USA, Russland und China. Das wird denke ich auch keiner anzweifeln, aber wen siehst du denn in der zweiten Reihe, wenn nicht zum Beispiel Großbritannien ?

Ich würde da militärisch eben die von dir genannten nennen und gegebenenfalls noch (auch wegen der Wirtschaft) Japan, Südkorea und Deutschland...

Es gibt nunmal nicht so viele einflussreiche Staaten, da kann man GB sicherlich zu den mächtigen dazuzählen, zumindest mMn^^
Die erste Reihe ist dir jaklar, wenn man jedoch die Wirtschaft nennt, kommt rein von der Produktion und vom Erwirtschafteten Deutschland noch dazu und Russland darf gehen.

Im Militärischen würde ich in Nordkorea, Südkorea, Frankreich, Israel, Indien, Pakistan und meinetwegen auch GB in die 2. Reihe aufnehmen.

Wirtschaftlich sieht das aber anders aus:

China, USA, Deutschland, Japan und Frankreich stehen da vorn (noch).

Doch dann gehts ab:
Brasilien, Indien, Australien, EU-Rest, Russland, Kanada, AE (Arabische Emirate = Öl) und mit gutem willen auch noch Chile.

Jemand anderer Meinung?
 
Ich finde den Weg des Bedingungslosen Grundeinkommens durchaus sinnvoller. Das einige Dinge am Finanzmarkt in den letzten Jahren nicht richtig gelaufen sind, bedeutet im Gegenzug aber nicht, dass alle wirtschaftlichen Mechanismen plötzlich auf den Kopf zu stellen wären.
Im großen und ganzen doch ein kluger Kopf, unser Cracker...
 
Gesamtwirtschaftlich ist es auch völlig gleichgültig, ob Unternehmen X oder Unternehmen Y erfolgreich am Markt ist. Im BBM sind Unternehmen Mittel zum Zweck, um Menschen mit Gütern und Einkommen zu versorgen - im Unterschied zu heute, wo die große Masse der Menschen Mittel zum Zweck sind, um die Profite der wenigen Unternehmenseigentümer zu finanzieren.
Unternehmen haben immer den Zweck, ihre Kunden mit Gütern zu versorgen. Das steht an erster Stelle, Arbeitsplätze sind zweitrangig und Gewinne drittrangig. Wer diesen einen Zweck nicht erfüllen kann, hat am Markt keine Chance.

Setz die "Bandbreite" auf "100%, egal, wie viele Beschäftigte" und Du bist beim "Single Tax Model" das die gesamte Staatsquote in einer einzigen völlig transparenten (auf dem Kassenbon ablesbaren) Steuer zusammenfaßt. Das hat zumindest den Charme, daß massiv Bürokratie abgebaut würde. Und auf der Ausgabenseite hätte man denselben Bürokratieabbau dann mit einem BGE...