Kein Zugriff der Eltern auf Facebook-Account ihrer verstorbenen Tochter

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von Mim le Fay, 6. Juni 2017.

  1. MDGeist74

    MDGeist74

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    Hast genau die richtigen Wort gefunden..Danke [​IMG]

    N8ti
    Hui Buh
     
  2. 19LEXX81

    19LEXX81

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    wo kämen wir denn hin wenn jeder x-beliebige angeben könnte das jemand verstorben ist. Ich hab auf FB Leute in meiner FL die kenne ich überhaupt nicht und ich wette da geht es Millionen nicht anders.
     
  3. Mim le Fay

    Mim le Fay

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    Puh... Ihr wart ja fleißig

    Arbeiten wir uns mal von hinten nach vorne ;)

    Nein, das ist nicht so.
    Richtig ist es, dass alleine die Anzeige - meistens im zuständigen Amtsblatt - Tageszeitung - reicht aus, um bei Behörden/ Banken auch dem Finanzamt etc. Vorgänge in Bewegung zu setzen. Ich vermute FB hat sich da einfach angelehnt, weil es das einfachste ist.

    Vielleicht sollte man da mal ein bisschen runterfahren. FB hat sich den Account wohl sehr genau angesehen
    Doch bietet sich dieser Fall natürlich für FB an, um im europäischen Raum Rechtssicherheit zu erhalten.
    Und auch das will ich nochmal aufgreifen, da bei mir nach Moribunds Beitrag sofort ein Kopfkino einsetzte. Religionen, Vereine, usw. Ich kenne einen Erbfall, wo es rund 42 Erben gab ;)
    In diesem Paragraphen wird auf Vermögen Bezug genommen ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Juni 2017
  4. 19LEXX81

    19LEXX81

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    Mal ganz ehrlich ist das dein ernst Behörden Banken und weiß der Geier wer noch werden sich hüten auf Grund von Hörensagen irgend etwas zu unternehmen und nichts anderes ist das ganze was wir hier diskutieren. Tageszeitung echt jetzt ich schreib morgen einen Nachruf in der Bild für Angela Merkel mal schauen wie viel Klagen das im nach hinein sich zieht. Die ganzen Behörden Banken usw machen nämlich gar nichts so lange ein Totenschein nicht vorliegt glaub mir ich weiß Bescheid ich hab in den letzten 2 Jahren drei Personen aus dem nächsten Verwantenkreis unter die Erde gebracht und kenne die Wege die man machen muss bevor überhaupt etwas passiert
     
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  5. Mim le Fay

    Mim le Fay

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    Die machen nichts für die Erben, das ist richtig. Gesperrt werden die Konten aber schon ;)

    Du musst dabei immer die Sichtweise berücksichtigen, die genannten Behörden haben eine andere Sichtweise (Schutz des Geldes für alle Erben - Meldung ans Finanzamt zur Errechnung der Erbschaftssteuer und Vermeidung von Steuerhinterziehung etc.) als Du als Angehöriger. Sie sind tatsächlich verpflichtet dazu.
     
  6. Sandra7311

    Sandra7311

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    Richtig, man muss die beglaubigte Sterbeurkunde vorlegen. Man kann als Inhaber einer Generalvollmacht (oder aber auch mit einer Bankvollmacht über den Tod hinaus) zwar weiterhin Zugriff auf das Konto haben, allerdings hinterfragt das Gericht den genauen Stand des Kontos am Sterbetag, dieses muss auch von der Bank beziffert werden. Sollte jemand über eine Vollmacht einen Erben geprellt haben, so kommt das direkt raus. Das wird nicht ohne Folgen bleiben.
     
  7. Treno

    Treno

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    den betreffenden fall kenne ich nur flüchtig.......und fern von allem rechtskram...


    ich finde, das ganze hat einfach etwas mit respekt zu tun.
    nach dem tod von geliebten menschen, gibt es immer offene fragen - auf die man nie eine antwort bekommt. jedoch möchte ich nicht auf alles eine antwort haben,selbst wenn es mich doch interessieren würde.
    nachdem meine bessere hälfte verstarb, kam niemand auf die idee groß zu schnüffeln. gut, ich war auch da - doch kann bzw will ich nicht auf jede gestellte fragen antworten. selbst wenn ich die antwort kenne.

    es hat schon seine gründe, warum ich die fakten kannte und alle anderen nur die illusion.
    selbst die menschen die uns am nähsten stehen, können u.o. möchten wir nicht absolut alles anvertrauen. nicht ,weil wir sie weniger lieben würden,sondern weil wir unsere ganz eigenen gründe dafür haben. das kann mangelndes verständis sein... womöglich behalten wir gewisse dinge für uns, nur um den anderen zu schützen... unsicherheit ... usw

    darum halte ich die unwissenheit für ein geschenk
    die wahrheit tut bekanntlich weh und fakten wiegen schwer


    ich hab zu der zeit lange mit mir gerungen, ob ich denn nun reden kann oder schweigen sollte.
    doch letzlich hatte mich doch zu einer womöglich unbefriedigen und doch hoffnungsvollen antwort entschieden.
    zwar waren wir in jeder hinsicht grundverschieden und unter normalen umständen hätte sich nichts entwickeln können, doch waren es gerade die selben erlebnisse ,die uns verbanden. wir konnten über eben diese gewissen dinge reden,wie andere über das wetter und mussten nicht befürchten dadurch ablehnung zu erfahren. daraus folgten wunderbare jahre und trotz des tragischen endes, bleibt einem selbst die erinnerung.

    tatsächlich liegt es an den menschen selbst, in wie weit sie sich uns öffnen.
    solange sie leben,repektieren wie dies. warum nicht auch dann, wenn sie sterben ?

    -wenn ich sterbe, hoffe ich sehr dass mein umfeld ähnlich mit meinen hinterlassenschaften umgehen.
    schließlich sollen sie sich an mich erinnern wie ich war und wofür ich einstand - das negative darf ruhig in vergessenheit geraten.
    manchmal ist unwissenheit etwas sehr schönes
     
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  8. Gamer6698

    Gamer6698 Grepolis Team Moderator

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    Dann seh ich da auch gar kein Problem. Wenn die Tochter den Eltern eigenwillig Zugriff auf ihre Accounts überlässt, indem sie den Eltern z.B. das PW hinterlässt, dann sollten die meiner Meinung nach auch da drauf Zugriff haben. Mir ging es nur darum, dass die Eltern ohne die Einverständnis ihrer Tochter kein Recht auf Zugriff haben sollten.