Kommunismus <---> Kapitalismus

Lord Cracker

Gast
Schon mal was von "Sarkasmus" gehört?

Nein?

Wundert mich nicht.

Mir ging es nur darum aufzuzeigen, daß der Kommunismus eine unerfüllbare Utopie ist und nur einige Schwachmaten noch daran glauben, und als "Wissenschaft" würde ich Soziologie oder Politologie gerade nicht bezeichnen.
Als was würdest Du sie denn bezeichnen? Wobei es völlig irrelevant ist, als was DU sie bezeichnen würdest.

Vor 500 Jahren hätte man auch die Demokratie als eine "unerfüllbare Utopie" bezeichnet. Wie so viele andere Dinge auch. Glücklicherweise ist der menschliche Fortschritt nicht an der Stelle hängen geblieben, an der irgendwer meinte "das ist eine unerreichbare Utopie".
 

KarlPopper

Gast
Woher willst Du denn wissen, was ich nicht weiß? Steht das bei Marx im Kommunistischen Manifest?
Nein, deine Unkenntnis ist in diesem Forum sichtbar.

Arbeit dient immer nur entweder zur Erzeugung von Gebrauchs- bzw. Sachwerten oder als Dienstleistung, damit Menschen wie Dir die Unterhosen gewaschen werden. Oder trägst Du immer nur dieselbe Unterhose?

Das Geld, was ich für meine Arbeit erhalte ist nur ein schöner Nebeneffekt, es erlaubt es mir Lebensmittel zu kaufen, die von Dienstleistern angeboten werden und von Erzeugern mittels "Arbeit" erzeugt werden.

Kennst Du "Arbeit" ??
Auf diese polemisierte !§#$%&? kann Orestikon eingehen, da fehlt mir ehrlich gesagt der Nerv.


Und wer koordiniert das alles? Karl !§#$%&? von der KPD? Die Kommune? Kalle Marx aus dem Grabe heraus?
Die Menschen? Oo


"Wissenschaftliche Fragen" ????

Na klasse, die "Wissenschaft", die den Kommunismus als "lebensfähig" erklärt hat, gibt es nicht mehr. Die nannte sich "real existierender Sozialismus" und ist untergegangen, ausgestorben, Exitus.
Seit wann ist die Beschaffenheit der Gesellschaft Bestandteil einer "Wissenschaft des real existierenden Sozialismus"?
Seit wann ist das keine wissenschaftliche Frage mehr?


Es haben nur einige Phantasten überlebt, welche die Realität ignorieren und weiter in ihrem persönlichen Utopia leben.
Falsch. Es haben Ideen überlebt, die den status quo kritisieren.
Wieso bist du so unglaublich kurzsichtig und glaubst, der status quo wäre unverrückbar?
Hat der Feudalismus bis heute überlebt? Die attische Demokratie?

Lass Dir gesagt sein, wenn diese Spinner eines Tages aufwachen, werden die so heftig in der Realität aufschlagen, das deren Köppe blutig sind...
Ich musste über diesen Stuss ernsthaft lachen :D

Mir ging es nur darum aufzuzeigen, daß der Kommunismus eine unerfüllbare Utopie ist und nur einige Schwachmaten noch daran glauben,
Wo hast du das bitte aufgezeigt? Bisher kannst du nur mit einem erschreckend geringen Repertoire von Beleidigungen um dich werfen, die deinen eigenen geistigen Horizont untermauen, von Argumenten fehlt allerdings bisher jede Spur.


und als "Wissenschaft" würde ich Soziologie oder Politologie gerade nicht bezeichnen.
Und warum nicht?
 

AbbyHexe

Gast
Vor 500 Jahren hätte man auch die Demokratie als eine "unerfüllbare Utopie" bezeichnet. Wie so viele andere Dinge auch. Glücklicherweise ist der menschliche Fortschritt nicht an der Stelle hängen geblieben, an der irgendwer meinte "das ist eine unerreichbare Utopie".
Vor 500 Jahren war die erste Demokratie schon seit über 1500 Jahren tot.

Du spielst Grepolis und kennst die attische Geschichte nicht?

Mir fehlen die entsprechenden Worte...
 

Lord Cracker

Gast
Vor 500 Jahren war die erste Demokratie schon seit über 1500 Jahren tot.
Abgesehen davon, dass die griechische Demokratie weit von unserer heutigen entfernt war, inhaltlich, glaube ich kaum, dass der allgemein Pöbel vor 500 Jahren wusste, dass es sowas gab. Da gab es dann auch jede Menge Rufer, die das von vorherein als "Utopie" abgetan hätten. Es hat schon seine Gründe, warum die Einführung des Frauenwahlrechts so lange gedauert hat.

Das Du allerdings damit gerade auch Dein eigenes "Argument" widerlegt hast, wird Dir nicht auffallen...
 

AbbyHexe

Gast
Nein, deine Unkenntnis ist in diesem Forum sichtbar.
Danke, daß Du göttliche Erscheinung mein ach so trübes Leben erleuchtest...

Welche Unkenntnis? Werde mal spezifischer.

Auf diese polemisierte !§#$%&? kann Orestikon eingehen, da fehlt mir ehrlich gesagt der Nerv.
Keine Nerven? Typisch Mann, kommt das erste Problem, schick die Olle vor. Kann die es nicht lösen, sofort "Polemik, Polemik" oder "Man, bist Du doof/unwissend/ungebildet" brüllen. Polemik ist doch sonst eine so "männliche Domäne" und die überlässt Du so einfach mir? Respekt, befindest Du Dich schon jetzt auf einem strategischem Rückzug? Ich habe noch gar nicht angefangen...

Seit wann ist die Beschaffenheit der Gesellschaft Bestandteil einer "Wissenschaft des real existierenden Sozialismus"?
Seit wann ist das keine wissenschaftliche Frage mehr?
Habe ich so nicht behauptet: lesen > verstehen > reflektieren > antworten...

Falsch. Es haben Ideen überlebt, die den status quo kritisieren.
Wieso bist du so unglaublich kurzsichtig und glaubst, der status quo wäre unverrückbar?
Hat der Feudalismus bis heute überlebt? Die attische Demokratie?
Siehe mein Posting vorher.

Ich musste über diesen Stuss ernsthaft lachen :D
Na schön, das ich Dein trübes Leben etwas aufmuntern konnte...

Wo hast du das bitte aufgezeigt? Bisher kannst du nur mit einem erschreckend geringen Repertoire von Beleidigungen um dich werfen, die deinen eigenen geistigen Horizont untermauen, von Argumenten fehlt allerdings bisher jede Spur.
Beleidigungen? Nenne mir eine Beleidigung meinerseits oder ist die Anzweiflung des Sinnes des Kommunismus schon eine Beleidigung?
In dem Falle: vergiss es.

Meinen geistigen Horizont kennst Du nicht und wirst Du niemals kennenlernen, denn Dein geistiger Horizont scheint mir ein Kreis mit dem Radius Null zu sein.



Es hat schon seine Gründe, warum die Einführung des Frauenwahlrechts so lange gedauert hat.
Du Chauvinist.
Das das Frauenwahlrecht sich solange verzögert hat, lag an Männern wie Dir: poppen wollen aber unflexibel wie Sau.

Mit einer Frau ins Bett steigen aber Zugeständnisse machen? Nein.
Genau diese Einstellung hat die Entwicklung der Menschheit um mindestens 100000 Jahre verzögert. Es waren fast immer die Männer, die Konflikte begonnen haben, seltenst Frauen.

Frauen würden in den seltensten Fällen ihre Kinder in einen Krieg schicken, die "Krone der Schöpfung" hat kein Problem mit so was. Und komme mir jetzt nicht mit den verwirrten Müttern islamischer Selbstmordattentäter. Auch diese Mütter würden, sofern sie frei reden dürften, sich anders äussern als das uns ach so gerne gezeigt wird.

Man, denk mal nach...
 
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KarlPopper

Gast
Welche Unkenntnis? Werde mal spezifischer.
Hab ich schon, bin ich schon, indem ich dir Fragen gestellt habe, denen du natürlich nonchalant ausgewichen bist und die Sachverhalte, die Orestikon schon klargestellt hat. Sei es weder zu wissen, wer koordiniert, noch was Arbeit ist, noch zu wissen, was Wissenschaft ist, etc.


Keine Nerven? Typisch Mann, kommt das erste Problem, schick die Olle vor.
Mir ist es ehrlich gesagt zu blöde Leuten etwas beibringen zu wollen, die mal dringend durchgenudelt werden müssen.

Kann die es nicht lösen, sofort "Polemik, Polemik" oder "Man, bist Du doof/unwissend/ungebildet" brüllen.
Hab ich dich als "doof/unwissend/ungebildet" bezeichnet?
Ich habe gesagt, dass du bloß polemisch deine Inhaltslosigkeit unter Beweis stellen kannst und damit liefert dieser Post wieder ein nettes Beweisstück.

Polemik ist doch sonst eine so "männliche Domäne" und die überlässt Du so einfach mir?
Aha und wie kommst du darauf?
Wieso sollte ich sie dir nicht überlassen? Ist doch eher ein Armutszeugnis und das möchte ich mir natürlich nicht andichten lassen.


Respekt, befindest Du Dich schon jetzt auf einem strategischem Rückzug?
Bitte, was?


Habe ich so nicht behauptet: lesen > verstehen > reflektieren > antworten...
Das gleiche gilt für dich unter den Hinweis des Kontextes von Orestikons Post.
Dann erkennt man nämlich, dass du sehr wohl dieses behauptet hast.
Und wieder nicht auf die Fragen eingegangen.

Siehe mein Posting vorher.
Du schrieb:
Vor 500 Jahren war die erste Demokratie schon seit über 1500 Jahren tot.

Du spielst Grepolis und kennst die attische Geschichte nicht?

Mir fehlen die entsprechenden Worte...
Ich schrieb:
Falsch. Es haben Ideen überlebt, die den status quo kritisieren.
Wieso bist du so unglaublich kurzsichtig und glaubst, der status quo wäre unverrückbar?
Hat der Feudalismus bis heute überlebt? Die attische Demokratie?
Dein Posting beantwortet in keinster Weise meine Fragen, los, geh mal darauf ein, wieso windest du dich so, simple Fragen zu beantworten?


Beleidigungen? Nenne mir eine Beleidigung meinerseits
Dann wandere doch aus, ich habe gehört in Nord-Afrika gibt es soviel Sand, den könnte man hier locker als Bausand verkaufen. Du könntest reich werden. Oder hast Du Angst davor ???
Du Träumer, wirf Dir noch eine Pille ein und träume weiter.
Es haben nur einige Phantasten überlebt, welche die Realität ignorieren und weiter in ihrem persönlichen Utopia leben. Lass Dir gesagt sein, wenn diese Spinner eines Tages aufwachen, werden die so heftig in der Realität aufschlagen, das deren Köppe blutig sind...

oder ist die Anzweiflung des Sinnes des Kommunismus schon eine Beleidigung?
Sagt wer? Wieso glaubst du, ich würde das meinen? Erkenntnis entsteht nur durch Diskurs, von daher wäre eine solche Behauptung völlig absurd.


Meinen geistigen Horizont kennst Du nicht und wirst Du niemals kennenlernen, denn Dein geistiger Horizont scheint mir ein Kreis mit dem Radius Null zu sein.
Hach, wie schön. Ich solle mir also nicht anmaßen, deinen kleingeistigen Horizont zu kennen, gleichzeitig maßt du dir aber an, etwas über meinen zu wissen? Iwie niedlich, diese Doppelmoral :I


Du Chauvinist.
Das das Frauenwahlrecht sich solange verzögert hat, lag an Männern wie Dir: poppen wollen aber unflexibel wie Sau.
Hach ja, die bösen Männer.
Stoßen wir also zum Kernelement deiner Frustration: Du bist eine verbitterte Emanze. Jetzt wird mir auch so einiges klar :D

Eigentlich solltest du ja dann für den Kommunismus sein, denn dieser ist für eine komplette(!) Gleichheit von Mann und Frau und nicht für so ein Pseudogewisch wie im Kapitalismus.

Übrigens sind nicht nur die Männer an der Verzögerung der Frauenrechte Schuld, sondern auch die Frauen, welche sich in die gesellschaftlichen Rollen reindrücken ließen und immer noch reindrücken lassen.

Schau dir mal die Entwicklung des ersten allgemeinen Gleichstellungsgesetzes der BRD an. Dieses wollten große Teile der Frauen überhaupt nicht, weil sie sich mit dem bestehen System zufrieden und teilweise nichtmal diskriminiert fühlten (was natürlich Schwachsinn ist).
Erst aufgrund von emanzipatorischen Bestrebungen anderer Länder haben sich auch hier Frauen zusammengeschlossen.
Und nicht, weil die Männer sie nicht gelassen hatten.


Mit einer Frau ins Bett steigen aber Zugeständnisse machen? Nein.
Genau diese Einstellung hat die Entwicklung der Menschheit um mindestens 100000 Jahre verzögert. Es waren fast immer die Männer, die Konflikte begonnen haben, seltenst Frauen.
Eine super Logik. Männer waren in den führenden Rollen von Staaten, ergo ist es natürlich nur logisch, dass meistens Männer Konflikte losgetreten haben.
Wer sonst?


Frauen würden in den seltensten Fällen ihre Kinder in einen Krieg schicken, die "Krone der Schöpfung" hat kein Problem mit so was.
Hypothese, Begründung!

Und komme mir jetzt nicht mit den verwirrten Müttern islamischer Selbstmordattentäter. Auch diese Mütter würden, sofern sie frei reden dürften, sich anders äussern als das uns ach so gerne gezeigt wird.
Also sind sie verwirrt, weil sie nicht frei reden dürfen? Oder nur verwirrt, weil sie indoktriniert wurden?
 

FightingSnake

Gast
Du Chauvinist.
Das das Frauenwahlrecht sich solange verzögert hat, lag an Männern wie Dir: poppen wollen aber unflexibel wie Sau.
Du wirfst Cracker Chauvinismus vor und zeigst gleichzeitig eine Männerfeindlichkeit die ihresgleichen sucht.
Welch Ironie....
 

KarlPopper

Gast
Du wirfst Cracker Chauvinismus vor und zeigst gleichzeitig eine Männerfeindlichkeit die ihresgleichen sucht.
Welch Ironie....
Das wollte ich nicht schreiben, dann wär sie bestimmt mit "Ich hab ja auch ein Recht darauf, da ich 10.000 Jahre lang unterdrückt wurde!!" gekommen ;D

Btw glaub ich nichtmal, dass ihr das aufgefallen ist.
 

Lord Cracker

Gast
Du Chauvinist.
Das das Frauenwahlrecht sich solange verzögert hat, lag an Männern wie Dir: poppen wollen aber unflexibel wie Sau.
Ich wusste gar nicht, dass ich mich zu der Frage "Frauenwahlrecht" irgendwie qualitativ geäußert hatte. An sich war es nur ein Hinweis darauf, dass es 1800 auch noch utopisch war dass Frauen wählen durften...und es manchmal lange dauert, bis aus "Utopien" der Normalzustand wird. Was nun an meiner Aussage "Chauvinistisch" gewesen ist, magst Du mir dann bitte mal aufzeigen :)

Es waren fast immer die Männer, die Konflikte begonnen haben, seltenst Frauen.
Wirklich? Lässt sich diese Aussage irgendwie belegen?

Frauen würden in den seltensten Fällen ihre Kinder in einen Krieg schicken, die "Krone der Schöpfung" hat kein Problem mit so was.
"Komm' mit oder auf Deinem Schild nachhause". Das es im ersten Weltkrieg noch normal war, dass Frauen "Kriegsdienstverweigerern" eine weiße Feder anhefteten um sie öffentlich dem Spott als Feigling auszusetzen, ist Dir auch nicht bekannt? Insgesamt weißt Du nicht viel, oder?

Man, denk mal nach...
Du zuerst ;) Oder Zuerste? Reichst Du mir mal die Salzstreuerin? Willkommen in der Welt des weiblichen Sexismus.
 
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Karl.

Gast
es wurde hier bereits begründet.
menschsein heißt egoist sein, die frage ist nur zu welchem grad. wahrhaft selbstlose taten gibt es praktisch nicht, denn selbst scheinbar unegoistische handlungen beinhalten letztlich ein egoistisches motiv, es ist nur nicht gleich für andere ersichtlich - das macht egoismus letztlich auch gar nicht so schlimm wie oft dargestellt, ich handle oft mehr zum eigenen interesse wenn ich jemandem helfe, als würde ich das nicht tun --> egoismus. aber wie gesagt, wurde schon ausführlich erklärt...
Nope, wo denn? Die Aussage, der Mensch sei pronzipiell ein homo oeconomicus, ein Wolf - und darauf laufen deine bescheuerten Ausführungen hinaus - ist doch erstmal nichts als eine Behauptungen.
Deine Gleichsetzung von Altruismus und Egoismus ist übrigens auch ein alter Schuh und langweilig. Wenn man sich nach sowas besser fühlt, ist das eine Änderung des Gefühlszustands, also keine objektive Änderung. Ergo stellt sich die Frage, woran du den Egoismus denn festmachen willst.

Aber eigentlich ist das alles egal, denn selbst wenn: so what?
Zwischen "Der Mensch ist ein Egoist." und "Kommunismus geht nicht." besteht keinerlei logische Verbindung.
Hat man dir nie gelernt, was ein Argument ist?

100% zufriedenheit sind nicht zu erreichen, leute die dem kommunismus nachfröhnen sind für mich nicht repräsentativ für den großteil der bevölkerung.
Das hat auch kein Kommunist hier behauptet. Also wieder nur eine fruchtlose Behauptung...
das sind mMn ein paar spinner denen man es soweieso nie recht machen könnte.
... ah ne, eine Beleidigung hängt auch noch dran.

Ganz große Argumentation.

wären sie in einem kommunistischen system aufgewachsen würden sie darüber herziehen, solche gibts immer und überall.
Behauptung.
und ernsthaft - wo ist denn der aufschrei wirklich? bei praktisch jedem über 13 der ein handy/iphone etc hat? bei der familie die im schnitt über 1 auto besitzt? bei den fettgefressenen leuten, die mit dem überangebot nicht zurecht kommen? bei den jugendlichen die am wochenende im schnitt 50 € verprassen? bei den "freaks" die es sich leisten können stunden über stunden vor dem laptop zu sitzen, zu zocken und auf grepo zu diskutieren? oja, uns geht es wirklich mies...
Das waren alles keine kommunistischen Kritikpunkte, aber du gehst darauf ein.

Bist du verwirrt?

ein überaus mieser vergleich - wir leben in einem system in dem man keine angst haben muss, seinen "aufschrei" zu tätigen.
Na und? Das war nicht die Aussage des Vergleichs, ergo stellst du schon wieder eine Behauptung in den Raum. Was dir vielleicht als ein Akt der Argumentation erschien, hat für die Aussage keinerlei Bedeutung.

im 2.wk war das eine lebensgefährliche sache. wenn es uns so mies gehen würde wie von den prokommis hier dargestellt, wären die leute längst auf der straße.
Nö, wieso denn? Es besteht kein Anlass, eine direkte logische Verbindung von "Mieser Zustand" zu "Auf die Straße".

Wieso gehen in China nicht mehr Menschen auf die Straße? In Indien? In der ganzen dritten Welt? Willst du etwa bestreiten, dass dort erbärmliche Zustände herrschen? Wenn du deine Argumentation aufrecht erhalten willst, musst du das verneinen, wenn nicht, stellt sich dein Satz als falsch heraus.

fakt ist aber, dass fast jeder der etwas aus sich macht, zielstrebig und motiviert ist etwas erreichen wird, die frage ist nur wie viel. und gerade heutzutage wo bildung wirklich JEDEM schon alleine aufgrund des internets (obwohl es noch viele weitere bsp gibt) zugänglich ist, liegt es letztlich an einem selbst was man aus sich und seinem leben macht. ich bin der lebende beweis.
Wieder falsch und zwar jedes einzelne Wort.
Machen wir ein Gedankenbeispiel: angenommen jeder hat gleiche Voraussetzungen und lernt bzw. arbeitet gleich viel. Jeder will die bestbezahlteste Stelle im Lande. Es ist von vornherein klar, dass dies nur einer von 80 Millionen Deutschen werden kann. Es sind einfach mehr Menschen als halbwegs akzeptierbare Jobs existent.

Wir schließen daraus, dass du absoluten Schwachsinn geschrieben hast, der logisch nicht haltbar ist. Das entspringt der Struktur des Kapialismus. Hast du dir über die schonmal Gedanken gemacht, oder warst du mit den Behauptungen, der Mensch sei Egoist und es liegt an jedem selbst, was an einem wird, fertig?
Ich muss dir ganz ehrlich sagen, dass dein Avatar bisher nicht zu dem von dir geschriebenen passt. In der Huldigung eines Fetischs stehst du keiner Religion was nach.

Achja: Bildung ist mehr, als sich im Internet ein paar Sachen anzulesen.

dass 100% zufriedenheit nicht zu erreichen sind hab ich schon gesagt und dass dem ganzen spielregeln auferlegt werden müssen ist auch klar - bei den menschenmassen ist ein funktionieren der gesellschaft sonst nicht möglich.
Absolute Nullaussage. Das geht an allem vorbei, was ich geschrieben habe.
realitätsverweigerer, sozialversager (ja das ist mein ernst - ein "wahrer" kommunist muss gleichzeitig zu einem gewissen grad sozialversager sein - in dem sinn als dass sie die menschen, die psyche, ganz einfach nicht verstehen (wollen)) und leute die einfach pech hatten lassen sich dann eben dinge wie den kommunismus schön reden, nur um sich nicht selbst die schuld geben zu müssen... ist ja klar - selbst ist man nie schuld, es is das pöse pöse system und der pöse pöse staat.
Wie jetzt, man kann Pech haben? Oben hast du doch noch geschrieben, dass noch aus fast jedem etwas wird, der das will? Darf ich dich erinnern:
fakt ist aber, dass fast jeder der etwas aus sich macht, zielstrebig und motiviert ist etwas erreichen wird,
Eine überaus ekelhafte Aussage, welche die Lage der Menschen auf ihr Inneres zurückführt. Eigentlich ist das dann ganz klar: wer nichts wert ist, ist halt nichts wert. Ne?

Wir können die Diskussion an dieser Stelle übrigens beenden. Argumentiert hast du nicht, du hast bestenfalls (!) ein paar Behauptungen aufgestellt, diese dann mit persönlichen Untergriffen garniert und mir dann implizit unterstellt, ich würde den !§#$%&? nicht hochkriegen und so weiter und so fort. Übrigens: was ist so toll an stundenlanger Arbeit?
an die leute kann ich nur richten: schon mal versucht den eigenen !§#$%&? hochzukriegen und ernsthaft für seine ziele zu arbeiten?
Waren Marx, Engels, Pollock, Adorno und Horkheimer auch solche Totalversager, die halt Pech hatten und daher Kommunisten wurden?
Ne, die waren alle priveligiert, womit alles, was du in deinem - sinnbildhaft gesprochen - Blutrausch gegen das ganz Andere geschrien hast, wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Ich bezeichne dich ja auch nicht als Bonzen, weil du ideologisch verbrämt bist, oder? Schafst du es einfach nicht, sachlich zu bleiben?

Ganz, ganz schwach.
 
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Garlan der Kavalier

Gast
Ein System ohne Staat würde in bürgerkriegsähnlichen Zuständen enden. Ohne regulierende Gewalt würde sich jeder denken, "Wieso soll ich arbeiten, wenn ich ohne Arbeit genausoviel bekomme?" oder, "wenn ich dem Nachbarn jetzt in die Fresse haue und ihm seine Schokolade abnehme, passiert mir nichts dafür." Ohne regulierende Gewalt würde der Egoismus bei vielen durchkommen, und niemand kann sie hindern, sich mit Gewalt was zu nehmen.

Was nichts zu einem vom Staat gelenkten kommunistischen System sagt, nur das der klassische Kommunismus ohne Staat nicht funktioniert.
 

Lord Cracker

Gast
Ein System ohne Staat würde in bürgerkriegsähnlichen Zuständen enden.
Warum?

Ohne regulierende Gewalt würde sich jeder denken, "Wieso soll ich arbeiten, wenn ich ohne Arbeit genausoviel bekomme?" oder, "wenn ich dem Nachbarn jetzt in die Fresse haue und ihm seine Schokolade abnehme, passiert mir nichts dafür."
Warum?

Ohne regulierende Gewalt würde der Egoismus bei vielen durchkommen, und niemand kann sie hindern, sich mit Gewalt was zu nehmen.
Wieso?

Was nichts zu einem vom Staat gelenkten kommunistischen System sagt, nur das der klassische Kommunismus ohne Staat nicht funktioniert.
Es sagt gar nichts, außer dass Du Deine Vermutungen postulierst ohne sie zu begründen.
 

FightingSnake

Gast
Irgendeine Form der regulierenden Gewalt bräuchte es, es ist aber nicht gesagt dass das ein Staat so wie wir ihn kennen sein muss.
 

Garlan der Kavalier

Gast
Wurde noch erläutert.

Weil der Mensch nunmal egoistische Züge hat. Und wenn man nur Vorteile davon hat, lebt man sie natürlich aus. Versuch mal, dich reinzuversetzen.

Ganz langsam:
Jeder normale Mensch hat egoistische Züge. Fakt.
Viele Menschen werden nur von der Vergeltung durch die Gesellschaft abgehalten, es auszuleben, nämlich die größeren Egoisten. Auch Fakt, gibt es diverse Experimente, die zeigen, dass ohne Kontrolle der Mensch schnell seine schlechteren Seiten zeigt.
Daraus folgt: Ohne Kontrolle werden einige ihren Egoismus voll ausleben. Um nicht unterzugehen, werden nun die, die sich unter Kontrolle gehalten haben, ebenfalls egoistischer handeln. Und das war es dann auch schon. Krieg aller gegen alle heißt dann die Devise.
Dass man sowas noch lang und breit erläutern muss . . . Ich dachte, das wäre für jeden ersichtlich.
 

FightingSnake

Gast
Gibt's das auch mit Begründung, oder bleibt das ein Glaubenssatz?
Das zusammenleben von Menschen funktioniert nur wenn es bestimmte Regeln gibt. Das sieht man im großen wie im kleinen. Keine Familie, keine WG, kein Staat kann ohne Regeln funktionieren. Und irgendjemand muss die Regeln aufstellen und vor allem auch durchsetzen.
 

Lord Cracker

Gast
Wurde noch erläutert.
Echt? Wo?

Weil der Mensch nunmal egoistische Züge hat. Und wenn man nur Vorteile davon hat, lebt man sie natürlich aus. Versuch mal, dich reinzuversetzen.
"Der Mensch" hat sogar extrem altruistische Züge und Egoismus hat sich in sozialen Gruppen noch nie durchgesetzt.

Ganz langsam:
Jeder normale Mensch hat egoistische Züge. Fakt.
Jeder Mensch hat Haare an den Beinen. Fakt! Wert der Aussage = Null.

Viele Menschen werden nur von der Vergeltung durch die Gesellschaft abgehalten, es auszuleben, nämlich die größeren Egoisten.
Belege?

Auch Fakt, gibt es diverse Experimente, die zeigen, dass ohne Kontrolle der Mensch schnell seine schlechteren Seiten zeigt.
Belege?

Daraus folgt: Ohne Kontrolle werden einige ihren Egoismus voll ausleben. Um nicht unterzugehen, werden nun die, die sich unter Kontrolle gehalten haben, ebenfalls egoistischer handeln. Und das war es dann auch schon.
Ich kann mich dieser seltsamen Schlußfolgerung nicht anschließen, alleine schon weil die postulierte Prämisse nicht stimmig ist.

Dass man sowas noch lang und breit erläutern muss . . . Ich dachte, das wäre für jeden ersichtlich.
So wie für jeden ersichtlich ist, dass die Erde eine Scheibe ist?
 

Karl.

Gast
Das zusammenleben von Menschen funktioniert nur wenn es bestimmte Regeln gibt. Das sieht man im großen wie im kleinen. Keine Familie, keine WG, kein Staat kann ohne Regeln funktionieren. Und irgendjemand muss die Regeln aufstellen und vor allem auch durchsetzen.
Ach, wenn das so ist. Mit dieser guten Begründung habe ich das jetzt verstanden. Danke! : - )

Ich kenne übrigens keine WG, welche sich selbst eine übergeordnete Instanz schafft, um sich von der dann beherrschen zu lassen. Ergo hast du deine Aussage mit deinem eigenen Beispiel widerlegt.
 

FightingSnake

Gast
Ich kenne übrigens keine WG, welche sich selbst eine übergeordnete Instanz schafft, um sich von der dann beherrschen zu lassen. Ergo hast du deine Aussage mit deinem eigenen Beispiel widerlegt.
Es braucht auch nicht unbedingt eine übergeordnete Instanz, in diesem Beispiel sind die WG-Bewohner selbst die Instanz. Übertragen auf einen Staat oder wie auch immer man das dann im Kommunismus nennen sollte ist es das "Volk" dass sich gewissermaßen selbst beherrscht. Da wären wir übrigens bei dem Punkt mit der Demokratie.