Cannabis Meinungen

Dieses Thema im Forum "Politik, Gesellschaft & Wirtschaft" wurde erstellt von Biggie., 30.12.11.

  1. Biggie.

    Biggie. Gast

    Wieso verharmlosen? Eine gute wissentschaftliche Aufklärung müsste natürlich auch mit der Legalisierung eingehen. Und könntest du das mit dem zugekifften Hirn weglassen. Cannabis ist eine Droge und aufjedenfall nicht harmlos. Aber man kann den Konsum dieser Droge kontrollieren, genauso wie man Koffein- oder Alkoholkonsum kontrollieren kann.
     
  2. Nur gibts da den Unterschied, dass ich weder KAffee noch Alkohol trinke, weil ich mich damit berauschen will. Drogen werden ausschließlich wegen der berauschenden Wirkung konsumiert.
     
  3. Ein Joint ist weniger berauschend als 3 Flaschen Bier. Keine Ahnung, warum Du Alkohol trinkst (abgesehen davon, dass DU nicht der Maßstab in einer gesellschaftspolitischen Diskussion bist, glücklicherweise) aber viele tun es, um sich zu besaufen. Die Fallzahlen bei Alkoholikern sind um ein Vielfaches höher als die vermeintlicher "Cannabisabhängiger" und die gesamtgesellschaftliche Schädlichkeit von Alkohol ist wesentlich tragischer. Aber warum nicht die Augen vor der Realität verschließen, geht es mal um den eigenen Lebenswandel, hm?
     
  4. simpsons3

    simpsons3 Gast

    Patrick, Ein sehr schöner Link, wirklich, ich danke dir dafür. Ein paar Fakten können keiner Diskussion schaden. Also:

    "Cannabis ist weltweit das am häufigsten konsumierte illegale Suchtmittel."
    Stimmt. Das könnte man aber leicht ändern durch eine Cannabislegalisierung. ;)

    "Nach aktuellen epidemiologischen Zahlen hat knapp die Hälfte der jungen Erwachsenen Erfahrung mit Cannabis."
    Nach einer Studie der Charité trinken sogar während der Schwangerschaft (!) 58 % der Frauen Alkohol.

    "4 bis 7 Prozent aller Cannabiskonsumenten sind cannabisabhängig"
    2,5 Mio. Alkoholkranke leben in Deutschland - das sind 3,1 % der Bevölkerung, wobei da auch Minderjährige mitgerechnet sind. Man nehmen wir mal nur die volljährige Bevölkerung und unterstellen da, dass 90 % der Erwachsenen Alkohol konsumieren (unabhängig von der Menge). Und schon ist der Anteil der Alkoholabhängigen unter den Alkoholkonsumenten mit 4,3 % etwa so hoch wie der Anteil der Cannabisabhängigen unter den Cannabiskonsumenten.
    Beim Tabakkonsum ist es noch schlimmer: Als "Raucher", das heißt als regelmäßiger Konsument (bei dem man beim Tabak in der Regel von einer Sucht ausgehen muss), bezeichnen sich etwa 25 % der Bevölkerung ab 15 Jahren - d. h. der Anteil der Tabakabhängigen an der Gesamtbevölkerung ist vier mal so hoch wie der Anteil der Cannabisabhängigen an den Cannabiskonsumenten.
    Wobei da immer die Frage ist: Ab wann ist man Konsument? Wenn man regelmäßig trinkt/raucht/kifft? Ab einer gewissen Menge pro Woche/Monat? Schon wenn man ein einziges Mal in seinem Leben getrunken/geraucht/gekifft hat? Nur bei exzessiven Konsum? Und ab wann ist man abhängig?
    Diese Fragen müssten für einen echten, belastbaren Vergleich geklärt werden. So alleinestehend ist eine Zahl von 4 bis 7 % erstmal absolut nichtssagend.

    "Die Cannabisabhängigkeit ist oft mit anderen psychischen Störungen assoziiert, die keineswegs nur die auch unter medizinischen Laien im Kontext des Cannabiskonsums diskutierte schizophrene Psychose betreffen. Vielmehr werden bei Cannabisabhängigen auch Angst- und affektive Störungen sowie Persönlichkeitsstörungen diagnostiziert."
    Richtig. Allerdings bringt das keinen Mehrwert in die Diskussion. Tatsächlich ist unter Psychologen sogar umstritten, ob Cannabis überhaupt zu Psychosen führt - oder ob vielmehr bei vielen "durch Cannabis" an Psychosen erkrankten Personen eine bereits vorhandene Psychose-Veranlagung zum Ausbruch gebracht wird.
    Die Mehrheit der Psychologen ist mittlerweile der Meinung, letzteres sei der Fall. Die Unterscheidung ist aber wichtig: Wenn Cannabis die Psychose nur zum Ausbruch bringt, dann wäre der selbe Patient, hätte er kein Cannabis konsumiert, vermutlich später auch wegen der Psychose in Behandlung - die Störung hätte sich dann an etwas anderem, z. B. an einschneidenden Lebensereignissen, entzündet.
    Es gibt sogar unter manchen Psychologen die (Minderheiten-)Auffassung, dass bestehende, aber noch nicht ausgebrochene Psychosen zum Cannabiskonsum animieren - die durch Cannabis "ausgelöste" Psychose wäre dann eigentlich die Ursache, nicht die Folge, und der Cannabiskonsum wäre nicht die Ursache, sondern ein Symptom.
     
  5. Biggie.

    Biggie. Gast

    Alkohol wird meistens wegen des Rausches konsumiert. Ist an sich nichts schlimmes. Wenn man einen Kaffee trinkt um wach zu werden ist das schon berauschend. Zudem sind auch Alkohol und Koffein auch Drogen.
    Drogen(beinhaltet Koffein und Alkohol) werden nicht nur wegen des Rausches konsumiert sondern auch für medizinische Zwecke. LSD wird gegen Traumata verwendet. Alkohol kann bei gemäßigten Konsum das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Koffein hilft gegen Parkinson(Bitte trinkt Muhammad Ali welches:) ). Und Cannabis kann in der Schmerztheraphie angewandt werden, es hilft gegen Depressionen und gegen Multipler Skleroese. Natürlich haben alle diese Drogen auch ihre Nebenwirkungen.
     
  6. Klar, weil die Mehrheit der Konsumenten die von dir genannten Dinge aus medizinischen Zwecken zu sich nehmen... hört doch auf, euch selbst zu belügen.^^ Ein Familienvater, der nach 12h im Büro nach Hause kommt und ein Weizen trinkt auf eine Stufe mit nem Kiffer zu stellen.. ich bitte euch, das ist einfach nur lächerlich.
     
  7. Wie kommst Du darauf, dass ein Joint weniger berauschend ist als drei Flaschen Bier? o_O
     
  8. Biggie.

    Biggie. Gast

    Was meinst du mit Stufe?

    Schlechte Kontakte du weißt Bruda:)
     
  9. Ereb0s

    Ereb0s

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    Genau wegen diesen "Neben"wirkungen werden die Drogen ja erst konsumiert ;)

    Einen 20 Jährigen, der auf der Feier mit ein paar Freunden mal einen Kifft auf die gleiche Stufe mit einem Heroinabhängigen zu stellen ist auch lächerlich ...
    Einen "Joint", der eher einer Zigarette gleich, als einem Joint mit 5 Leuten hat halt "keine" Wirkung ...
     
  10. Petraus II

    Petraus II Gast

    @ pimpplayer: gibts noch euer Allyvideo von Pi (finds nicht mehr auf youtube) ... und was ist mit GermanXDream ?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23.10.13
  11. Orestikon

    Orestikon Gast

    Wie stark ein Joint ist, hängt davon ab, wie viel man rein macht. XD
    Wenn man sich ein bißchen unter Kontrolle hat, ist das wirklich nicht stark. Und dann muss man den auch nicht sofort aufrauchen, der kann auch ausgehen.

    Und ja, ein Famillienvater mit seinem Weizen steht auf der Stufe von nem Famillienvater mit seinem Joint oder nem Arzt mit seinen Morphiumtabletten. Aber um das "auf die Stufe stellen" gehts hier eigentlich auch niemandem außer Leuten mit Wahnvorstellungen von Marihuanaleichen.
     
  12. spliffjay

    spliffjay

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    Und natürlich auch von der Qualität ;)
     
  13. timemnemic

    timemnemic

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    nun ich gehe nachher in eine "drogerie" und kaufe mir die "drogen" pefferminztee und kamillentee und du erklärst mir dann mal was daran berauschend ist.....
     
  14. Response error as its best^^
     
  15. Orestikon

    Orestikon Gast

    Pfefferminz und Kamille sind schlechte Beispiele für Drogen die aufs Gehirn wirken, aber schau dir z.B. Hopfen im Bier an, nächster Verwandter von Cannabis, enthält einige sedierende Inhaltsstoffe. Hopfendragees sind mein Mittel der Wahl für ein schonendes Schlafmittel bei Grasentzug, dass manche Leute ihr Bier vor'm Schlafen brauchen, mag womöglich wirklich nicht am Alkohol alleine liegen, aber am Bier und seiner Drogenwirkung liegts bestimmt. :D
     
  16. Kombatt

    Kombatt

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  17. Oh !§#$%&?, "Schall und Rauch", DIE Quelle für Schwachsinn im Internet.
     
  18. LoL, darauf rauch ich später erstmal einen.^^
    Wenn ich buffen will, dann buffe ich, mir wayne ob er legal oder illegal ist. ;P

    "smoke weed everyday" :p
     
  19. Kombatt

    Kombatt

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    was sind den guten informazionsquellen für dich schwertfisch ?

    kanst du mir was nennen ?
     

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